So fing es auch bei der BDP an. Etliche Lokalsektionen lösten sich auf.

Aktuell bei der FDP ebenfalls: Die Sektion Pieterlen der «FDP.Die Liberalen» musste aufgelöst werden, weil keine Vorstandsmitglieder gefunden werden konnten.

Die FDP hat das Problem, immer mehr als Partei der Konzerne, die in die EU wollen und als Vertreter der Globalisten wahrgenommen zu werden.

Und nicht als Vertreter des Freisinns, der frei von Gängelei und Bürokratie durch die EU und ihre Vorschriften ist. Nicht als Vertreter der heimischen KMU, des Rückgrats der Schweizer Wirtschaft.

FDP Pieterlen weg

2022 noch hochaktiv, Webseite Januar 2025 noch erreichbar, dann nicht mehr. En rasanter Niedergang:

Die außerordentliche Parteiversammlung der «FDP.Die Liberalen Pieterlen» musste am 15. Oktober 2025 feststellen, daß die gemäß Statuten vorgeschriebene Zahl an Vorstandsmitgliedern trotz langer intensiver Suche nicht mehr erreicht werden konnte.

Nach dem angekündigten Rücktritt des Kassiers hatte die Partei kein Vorstandsmitglied mehr. Gemäss Artikel 77 ZGB (Vereinsrecht) muss deshalb die Sektion von Gesetzes wegen aufgelöst werden.
«Liberales Forum» soll Diskussionsraum bieten

Die «FDP. Die Liberalen» war in Pieterlen während vieler Jahre ein wichtiger Teil der Parteienlandschaft. Sie gestaltete die Gemeindepolitik wesentlich mit, und stellte immer wieder starke Gemeinderäte und Gemeindepräsidenten.

Altgediente Parteimitglieder bedauern deshalb sehr, daß es nicht möglich war, junge Mitbürgerinnen und Mitbürger zu finden, die in der Partei oder in der Gemeinde ein Amt übernehmen wollen.

Unterschlupf in Biel

Die verbleibenden FDP-Mitglieder aus Pieterlen haben die Möglichkeit, Direktmitglied bei der Kreispartei Biel-Seeland zu werden. Entsprechende Schritte müssen von der Kreispartei unternommen werden.

Derweil 75% auf EU-Kurs bei FDP-DV

Derweil fand die Delegierten-Versammlung der FDP statt. Auch hier keine Volks- oder KMU-Nähe zu spüren.

Keine Volksnähe und gegen die demokratischen Prinzipien: Die FDP-Delegierten wollen die EU-Abkommen nicht dem doppelten Mehr unterstellen. Und keine Nähe zu den KMU: 75 Prozent der Delegierten befürworten – ganz im Sinne der international tätigen Konzerne aber nicht im Sinne von weiten Teilen des Schweizer Mittelstandes – das Paket mit der Europäischen Union.

NZZ, Tagi und andere EU-Befürworter-Medien jubeln:

(rm)