
Ähnlich wie bei Küchen, die von abgeschlossenen Räumen zum Essen-kochen zu offenen mit dem Wohnzimmer / Wohnraum verbundenen Räumen geworden sind, gibt es auch bei Gartenhäuschen Veränderungen.
Wenn ich das Gartenhaus erinnere, welches bei uns im Garten stand als ich Kind war, so erinnere ich, daß es keine Fenster hatte und Licht nur hereinkam, wenn man die Türe öffnete.
Solche Gartenhäuser würde heute kaum noch jemand sich in den Garten stellen.
Denn anders als früher, als Gartenhäuser einfach dazu dienten, eine Art Lager zu sein, hat sich ein Trend entwickelt, der in eine ganz andere Richtung geht.
Während früher ein Gartenhäuschen dazu diente, Garten-Geräte einzulagern und sie gegen Regen und im Winter natürlich gegen Schnee zu schützen, sodaß der Stil eines Spatens nicht splitterte und rauh wurde oder eine Säge nicht rostete, der Rasenmäher ebenfalls nicht usw., ist ein Gartenhüsli nunmehr Lebensraum geworden.
Es gibt Fenster, Sonne kommt rein und viel Licht.
Daß Gartenhäuschen zunehmend auch eine Art Wohnraum werden, zeigt sich daran, daß inzwischen auch Modelle angeboten werden in denen sich Vorhänge aufhängen lassen.

Wie bei Wohnhäusern
Im Trend liegen bodentiefe Fenster, ähnlich wie bei Wohnhäusern.
Sie lassen besonders viel Licht hinein.
Und sicher saßen einige, die wegen den Corona-Maßnahmen zu Heimbüro gezwungen waren in diesem und letztem Sommer in solchen Gartenhäusern.
Größer und Anbauten
Ein weiterer Trend ist, daß Gartenhäuser immer größer werden (also auch ein kleines Tischchen zum Essen paßt hinein) weil sie eben nicht mehr bloß zum Geräte-lagern dienen.
Und Anbauten gibt es auch, z. B. eine überdachte kleine Terrasse zum Höcklen bei jedem Wetter.
Eindrücklich geräumige / große Gartenhäuschen mit großen Anbauten und Windschutz werden als sogenannte „Lounge-Gartenhäuser“ angeboten:
