Er gibt sich gern als Menschenfreund (Philantroph) und gleichzeitig „verdient“ er Milliarden mit Spekulationen.

Der „Staatsmann“ (FAZ), der von niemanden gewählt wurde, hat großen Einfluß. Nicht nur an den Finanzmärkten.

Die FAZ schreibt aktuell über George Soros: „Der Mann spendet Milliarden. Er geht in den Berliner Ministerien ein und aus. Niemand macht sich so stark für eine europäische Schuldenunion wie der Spekulant aus New York. Was treibt ihn?“

Die ganze Flüchtlingskrise, die Angela Merkel bewußt verursacht hat, das kann man wohl kaum anders annehmen, lenkt ab von den massiven wirtschaftlichen Problemen, von der Zukunft des Euro.

Eine super Gelegenheit für einen Spekulant, aktiv zu werden. Denn am günstigsten kauft man ein, wenn die Volatilität niedrig ist.

Das ist eine Grundweisheit weiß jeder, der schonmal mit Währungstermingeschäften, etwa Optionshandel oder gar mit Futures tätig war.

Was ich mich frage: Spekuliert der Philantrop, der ständig fordert, Deutschland müsse mehr Kommunismus einführen und noch mehr Geld transferieren von seinen Bürgern und Steuerzahlern, gleichzeitig als Spekulant gegen den Euro?

Zitat FAZ: „Kaum eine Woche, in der Soros nicht irgendwo fordert, Deutschland solle für Griechenland und Spanien mehr zahlen. Soros macht es einem nicht leicht, auseinanderzuhalten, wer da spricht. Der Staatsmann? Der Spekulant?“

Es wäre nicht das erste mal, daß der Philantroph auch Spekulant ist. Als Soros Milliarden darauf wettete, daß der Yen sinken wird, verdiente eine Milliarde Dollar an einem Währungskrieg, den er durch seine Wette noch befeuert hatte. Das war letztes Jahr zum Beispiel, berichtet die FAZ. Damals wußte die japanische Regierung nicht mehr weiter und mußte ihre Währung abwerten.

Die Börsen sind eigentlich ein Ort, an welchem Kapital und Kapitalgeber, also Firmen oder Staaten (Währungen), die Geld brauchen und Firmen, Personen oder Länder, die Geld zum veranlagen haben, zusammenbringen soll.

Die Börsen können aber auch ein Ort sein, an dem am Leid verdient wird. Dies sind sogar die lukrativsten Börsengeschäfte überhaupt. Privatanleger gehen sie kaum ein, schon allein, weil sie Skrupel haben. Aber wenn z. B. Währungen straucheln oder Staaten (Euro, EU-Staaten aktuell), dann ist die Stunde der ganz großen Geschäfte für Hedgefondsspekulanten.

Der Philantroph ist an den Finanzmärkten derart aggressiv aktiv, daß man seine ganzen weiteren Aktivitäten gar nicht aufzählen kann, sondern wir belassen es bei diesem Beispiel.

Jedenfalls sind nicht alle von dem Philantrophen begeistert, dazu gehören etwa diese Demonstranten.

Wer klug ist, versucht sicherlich, sein Geld in Schweizer Franken oder irgendeiner anderen Währung als dem Euro unterzubringen. 

Remo Maßat