Vor einiger Zeit war in der Weltwoche zu lesen, daß die Menschenrechte heutzutage auf alles Mögliche ausgedehnt würden. Sinngemäß hieß es, so erinnere ich:

Menschenrechte haben heute immer weniger mit eigentlichen Menschenrechten zu tun. Nicht mehr das geringste mit Grundrechten zu tun.

Die Menschenrechte: Wer glaubt, daß es hier noch um Grundrechte geht, sieht sich getäuscht. Es geht zumeist nur noch um das Durchdrücken von (linker) Ideologie.
Die Menschenrechte: Wer glaubt, daß es hier noch um Grundrechte geht, sieht sich getäuscht. Es geht zumeist nur noch um das Durchdrücken von (linker) Ideologie.

Sondern würden immer mehr mißbraucht, um Ideologien und Weltanschauungen durchzusetzen.

Dafür ist halt das Schlagwort Menschenrechte zu schön zu gebrauchen.

Gerade stieß ich bei der Recherche für einen anderen Artikel auf die Seite „humanrights.ch“, als Menschenrechte.ch zu Deutsch und stoße auf eine seitenlange Abhandlung, wie wichtig doch angeblich das neue Schweizer Namensrecht für die Gleichstellung damit für die Menschenrechte sein würde.

Die Menschenrechte werden tatsächlich als Propagandaschlagwort mißbraucht, um politische Weltanschauungen (Genderideologie z. B.) zu transportieren und Andersdenkende mundtot zu machen. Denn: Wer z. B. beim Namensrecht (zu dem ich selbst keine bestimmte Meinung habe, dies nur als Beispiel) anderer Meinung ist, der ist ja gegen die Menschenrechte.

Und das geht natürlich gar nicht.

Die ganzen Menschenrechtskonzerne (amnesty international) und Menschenrechtsgruppierungen täten gut daran, sich wieder auf die wirklichen Grundrechte zu konzentrieren, die mit den Menschenrechten zu tun haben anstatt aus ideologisch-weltanschaulichen Gründen alles und jedes X-beliebige zu „Menschenrechten“ zu erheben.

Dann hätten sie wieder mehr Glaubwürdigkeit. Man würde ihnen wieder abnehmen, daß es ihnen wirklich um Menschenrechte / Grundrechte ginge und nicht um (linke) Ideologien.

Und das wäre gut. Gut für die Sache der Menschenrechte. Wie gesagt: „wäre“ gut.