pkb. Fußball in der Schweiz ist offenbar aufgrund von extremen Gewalttätigkeiten in der Vergangenheit nur noch mit der Maßnahme des von Menschenrechtlern als „staatliche Freiheitsberaubung“ bezeichneten Fänrückhalts möglich:Am Samstag findet im „Stade de Suisse“ in Bern das erste Heimspiel der Berner „Young Boys“ (zu deutsch „Junge Jungen“) der Saison 2009/2010 statt. Dabei kommt es erstmals zu einem Fänrückhalt nach dem Schlußpfiff, berichtet die Kantonspolizei Bern.Am nächsten Samstag, 18. Juli 2009 findet im „Stade de Suisse“ mit Spielbeginn um 1745 Uhr das Fußballmeisterschaftsspiel zwischen dem BSC „Young Boys“ und dem FC St.Gallen statt.

Die aus der Ostschweiz werden mit einem Extrazug anreisen, der kurz nach 1630 Uhr im S-Bahnhof Wankdorf ankommen wird. In der Folge wird die Winkelriedstraße für die Ankunft und den Marsch der St.-Galler-Fäns zum „Stade de Suisse“ kurzzeitig gesperrt. Gesperrt wird sie ebenfalls nach Spielende bei Abfahrt des Extrazuges.

Nach dem Schlußpfiff um etwa 1930 Uhr kommt erstmals der Fänrückhalt zum Tragen. Das bedeutet, daß in einer ersten Phase die Gäste im Stadion zurückbehalten werden. Den einheimischen Fäns wird empfohlen, das „Stade de Suisse“ möglichst rasch zu verlassen: Tram und Extrabusse ab Guisanplatz, Extrabusse auch ab Winkelriedstraße.

Bei Abfahrt des Extrazuges in die Ostschweiz wird der S-Bahnhof Wankdorf für die YB-Fäns gesperrt sein (zk. 2000 bis 2020 Uhr). Der Zugang ist erst wieder nach Abfahrt des Zuges möglich.

Beim Betreten des Stadions finden strikte Eintrittskontrollen statt. Es wird empfohlen, sich frühzeitig beim Stadion einzufinden.

Vor Spielbeginn und nach Spielende muß mit Behinderungen des Privatverkehrs gerechnet werden. Die Papiermühlestraße ist stadteinwärts wegen Bauarbeiten gesperrt. Parkplätze befinden sich auf der Großen Allmend und in der Einstellhalle von BEA-Bern-Expo; die Carparkplätze an der Sempachstraße.