Torsten Ulke von der Agentur WProfi.de lästert öffentlich auf Twitter darüber, daß er den Blog von seinem Kunden Akif Pirincci sabotiert und ihn in eine Ecke drängt, in der er nicht steht (Bildschirmfoto: Twitter-Profil von Ulke)
Torsten Ulke von der Agentur WProfi.de lästert öffentlich auf Twitter darüber, daß er den Blog von seinem Kunden Akif Pirincci sabotiert und ihn in eine Ecke drängt, in der er nicht steht (Bildschirmfoto: Twitter-Profil von Ulke; Großansicht: Bild anklicken)

Akif Pirinçci hat an der Pegida in Dresden eine schlechte Rede gehalten.

Denn sie war langweilig, fade, ausschweifend und nicht frei gehalten sondern vom Blatt abgelesen.

Zudem war die Vulgärsprache, die er bewußt einsetzt, deplaziert und erschien durch den langweiligen Ablese-Stil gekünstelt. Ich persönlich fand die Rede daher auch geschmacklos.

Die Rede war schlecht.

Was er aber nicht getan hat, ist, was zahlreiche Journalisten ihm in den Mund legen, zur Eröffnung von KZs aufgerufen. Im Gegenteil, er hat vor Stimmungen im Land gewarnt, die seiner Ansicht nach dahingehend sind, daß Politiker mißliebige Bürger am liebsten ins KZ schicken würden.

Das geht klar aus dem Wortlaut seiner Rede hervor und erinnert an den Fall des Kristallnacht-Twitterers in der Schweiz, der bis heute betont, er habe vor solchen Zuständen gewarnt, und keineswegs dazu aufgerufen, dies gehe klar aus dem Zusammenhang hervor.

Boris T. Kaiser schreibt auf der „Achse des Guten“ zur Pegida-Rede von Akif Pinrincci (kursiv):

Akif Pirinçci hat auf der letzten Pegida-Demonstration für einen Eklat gesorgt. Der für seine derbe, bewußt eingesetzte Vulgärsprache berühmt-berüchtigte Autor hat gesagt, so konnte man es überall lesen: „Leider sind die KZs außer Betrieb.“ In den meisten Medien wird behauptet, oder zumindest suggeriert, er habe mit seiner Aussage gefordert, daß der Staat Flüchtlinge in Konzentrationslager sperren solle. Wenn man seine Rede aber im Zusammenhang liest, erkennt man schnell, daß dies eine völlige Fehlinterpretation seiner Aussage ist:

“Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, daß man ihm schulterzuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn es gefälligst nicht pariert. Es gäbe natürlich auch andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.”

Torsten Ulke Twitter WordPressprofi
Torsten Ulke macht sich über den Kunden seiner Agentur WordPressprofi / WProfi.de öffentlich auf Twitter lustig, nachdem er ihm auf seiner eigenen Webseite (!) verunglimpft hat (Bildschirmfoto: Öffntliches Twitterprofil von Torsten Ulke)

Pirinçci nimmt mit seiner provokanten Überspitzung Bezug auf den Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU), der asylkritischen Deutschen nahegelegt hat, das Land zu verlassen.

Pirinçci unterstellt Politikern wie Lübcke, daß sie unliebsame politische Gegner am liebsten in alter Nazi-Manier aus dem Wege räumen würden. Dies ist zwar immer noch nicht besonders geschmackvoll und mit Sicherheit auch nicht die intelligenteste Aussage, die der Bestseller-Autor je von sich gegeben hat, aber dennoch eine völlig andere Nummer als die ihm in die Schuhe geschobene Forderung nach der Inbetriebnahme von Konzentrationslagern.

Der Wortlaut der Rede von Akif Pirincci in Dresden klingt also ganz anders als das, was in Zeitungen, Fernsehen und so weiter von den Medienhäusern vielfach verbreitet wurde.

Ganzer Beitrag hier

Der Webblog-Betreuer von Akif Pirincci ein Torsten Ulke, der für die Firma WProfi.de in Bonn tätig ist, welche der Inhaberin Frauke Schröder gehört, brüstet sich derweil auf Twitter damit, daß er den Blog von Akif Pirincci, www.Der-kleine-Akif.de, sabotiert.

Er hat ihn sogar dazu benutzt, Pirincci öffentlich bloßzustellen und mit Nazi-Bildern bzw. einem Hitlergruß-Foto in eine Ecke zu drängen, in der Pirincci mit Sicherheit nicht steht.

Torsten Ulke verwendete für seine Attacke gegen Pirincci, die er auf dem Blog seines Kunden Pirincci postete nicht auf seinem Blog, ein Foto des Fotografen Martin Langer. Jan Böhmermann und viele andere hatten mit dem Fotografen bereits ihre Bekanntschaft schließen dürfen. Es steht nur zu hoffen, daß Internetprofi Torsten Ulke für die Agentur WordPressprofi / WProfi.de vom Fotografen Martin Langer die Erlaubnis hatte das Bild zu verwenden.

Sonst könnte ihm auch noch eine ebenso-teure Rechtsangelegenheit ins Haus stehen, wie sie Jan Böhmermann und viele andere mitmachten.