In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, die Einigung sei freundschaftlich. Komisch, warum ging es dann vor Gericht? Wendi Deng darf nach der Scheidung von Rupert Murdoch u. a. Immobilien behalten, so etwa ein 44 Mio USD-Appartement in New York (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Im Schnitt ist 4 Jahre nach der Oscar-Verleihung die Ehe der Oscar-Gewinnerinnen hin.

Sie trennt sich vom Mann.

Nur nominierte Frauen, die den Oscar nicht bekommen haben, bei denen haben es die Männer besser.

In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, die Einigung sei freundschaftlich. Komisch, warum ging es dann vor Gericht? Wendi Deng darf nach der Scheidung von Rupert Murdoch u. a. Immobilien behalten, so etwa ein 44 Mio USD-Appartement in New York (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)
In einer gemeinsamen Erklärung hieß es, die Einigung sei freundschaftlich. Komisch, warum ging es dann vor Gericht? Wendi Deng darf nach der Scheidung von Rupert Murdoch u. a. Immobilien behalten, so etwa ein 44 Mio USD-Appartement in New York (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Wenn man von besser reden kann, wenn der Mann erst nach 10 Jahren abserviert wird. Dann nämlich behalten die Damen ihren Mann 10 Jahre noch. Immerhin.

Geld und Erfolg können also vieles ändern. Man sollte meinen, daß beides Glück bringe. Geld und Erfolg bei Frauen bringen Männern offenbar kein Glück.

Und wenn dann nach 4 oder nach 10 Jahren (um bei diesem Beispiel zu bleiben) Trennung ist, muß sich der Mann wohl fragen, ob er seine Lebenszeit mit dieser Frau gut investiert hat. Abgesehen einmal vom Trennungsschmerz. Und abgesehen davon, wie es ist, wenn man mit so einer Frau gemeinsame Kinder hat.

Zum finanziellen Schaden, den das heutige Scheidungs-„Recht“ den Männern ungerechterweise auflastet kommt ohnedies nocht der hohe psychische Schaden, den Männer bei Trennungen in der Regel zusätzlich erleiden.

Im heutigen Emanzipationszeitalter zieht der Mann ja in aller Regel den Kürzeren. Es ist Zeit, daß sich hier einmal die Männer emanzipieren und das Scheidungsrecht wieder gerecht wird. Also so angepaßt wird, daß nicht nur Frauen profitieren, sondern daß keiner von beiden profitiert. Seitdem es diesen perversen Geldanreiz gibt (Mann muß Unterhalt zahlen für Frau und Kinder) gibt es auch mehr Scheidungen.

Gerade von berechnenden Frauen, die dann einfach mal den lästigen Mann loswerden möchten.

Wozu eigentlich muß ein Mann Unterhalt bezahlen für Frau und Kinder? Frauen sind doch so emanzipiert heutzutage. Und brauchen keine Männer, so wie früher als Ernährer.

Unabhängig davon:

Wer als Mann Glück will, sollte wohl auf eine Frau setzen, die nicht auf Geld und Erfolg übermäßig heiß ist.

Passend dazu die Schlagzeilen, daß Wendi Deng, die sich gerade von Rupert Murdoch scheiden läßt, mehr von seinen Milliarden will.

Deng will sich offenbar nicht mit den Bedingungen des Ehevertrages zufriedengeben. Daß im Fall einer Scheidung jeder seinen mit in die Ehe gebrachten Besitz behält und das später selbst erwirtschaftete Vermögen.

Als ob das nicht reicht, auch gleich noch die Schlagzeile, daß sie eine Affäre mit Tony Blair angefangen haben soll. Meine Güte.

Glücklich?

Ich persönlich frage mich, ob solche Frauen glücklich sind, die sich Männer aussuchen nach dem Prinzip nach Geld, Titel und Erfolg. Und Männer auch austauschen, je nachdem.

Ich zweifle sehr daran, daß Frauen glücklich werden, die nach diesen „Prinzipien“ vorgehen. Unzufriedenheit ist schließlich vorprogrammiert, wenn der Mann nicht nach Herz, sondern nach Kasse ausgesucht wird.

Ich kenne zumindest eine Frau, die so verfuhr und die ich als sehr unglücklich einschätze. Und weiß mehrere Beispiele aus der Bekanntschaft zu berichten, in denen Ehen, die auf diesen Elementen fußten, allesamt sehr unglücklich waren oder sind. Die Partner halten nicht zusammen bzw. nur pro forma und harmonieren nicht. Es reicht eben nicht bzw. ist grundfalsch, auf „Werte“ wie Status und Geld zu setzen. Sondern man sollte als Frau – jedenfalls, wenn man glücklich werden möchte, auf sein Herz hören. Anstatt Status und Geld als Maßstab zu nehmen.

Auch die Männer, die auf solche Frauen hereinfallen, dürften wohl kaum sehr glücklich sein.

Zum Thema Emanzipation hier auch etwas zu Larissa Margot Bieler