Daniel Fallenstein äußert sich in einem Einwand auf DiefreieWelt.net aufschlußreich zur Sexismus-Debatte in Deutschland und meint, daß es stoßend ist, daß über andere (wirkliche) Opfer nicht gesprochen wird, z. B. Verwaltigungsopfer:
In Sachen Brüderle und #Aufschrei bemerken einige Neunmalkluge mit Karl Valentin, es sei schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Manches Berichtenswürdige und viel Befindlichkeit kombinieren sich zum Twitter-#Aufschrei.
Der Linke vom Dienst schreibt sich bei SpOn das Ende des weißen Mannes herbei. Was Sexismus mit Rasse zu tun hat, das kann im Zweifel nur der Rassist wissen, als der Jakob Augstein sich damit entpuppt hat. Einige, wie Blogger Zettel, weisen noch darauf hin, dass die gegenwärtige Sexismus-Debatte gerade um die »Männer und Frauen aus anderen Kulturkreisen in unserer Mitte […] einen bemerkenswert großen Bogen« macht. Man ist von allen Seiten ‒ teils zu Recht ‒ empört über die jeweils anderen. So weit, so bekannt, so typisch deutsch.
Die Aufschreierinnen konkurrieren, gewollt oder nicht, mit anderen um die begrenzte mediale Aufmerksamkeit.