Hätten Sie´s gewußt?
Noch zu Beginn der 1970-er Jahre stammten beinahe neunzig Prozent des Schweizer Stroms aus der inländischen Wasserkraft.
Atomenergie verdrängt Wasserkraft
Dieser namhafte Wasserkraft-Anteil von 90 % wurde bedauerlicherweise durch die Inbetriebnahme der schweizerischen Atomkraftwerke (AKW) stark gesenkt.
Bis 1985 nahm der Anteil der Wasserkraft an der schweizerischen Stromproduktion auf bloß noch sechzig Prozent ab.

Und aktuell ist der Anteil an Wasserkaft sogar von den tiefen 60 % auf bloß nur noch bei 56% weitergesunken.
Dies, trotzdem ständig von einem Wiederaufbau bzw. Wiederausbau der Wasserkraft in der Schweiz gesprochen wird.
Wasserkraft: Fördergelder?
Über die sog. „kostendeckende Einspeisevergütung“ soll die Wasserkraft wenigstens ansatzweise so subventioniert werden wie die Atomenergie bzw. der Atomstrom, deren Endlagerungsprobleme wohl die nachfolgenden Generationen tragen werden müssen.
Quantitatives Ziel bis 2030 ist eine Steigerung der mittleren Produktionserwartung durch Um- und Neubauten um mindestens 2’000 GWh gegenüber dem Stand des Jahres 2000, heißt es äußerst schwammig seitens des BfE (Bundesamtes für Energie).
Gegenwärtig besteht aber eine massive Warteliste für Neuanmeldungen zur KEV, sodaß das ganze Getue um die kostendeckende Einspeisevergütung getrost als reine Makulatur angesehen werden kann. Die Warteliste besteht im Übrigen schon viele Jahre lang.
Daher setzt die Schweizer Netzgesellschaft Swissgrid (welch ein häßlicher Globalesisch-Name) in Wahrheit auf Atomstrom, auch wenn „Atom-Doris“ (Doris Leuthard, CVP, Department Energie…) aus rein populistischen Gründen offiziell den Atomausstieg proklamiert…
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[…] Lesen Sie zum Punkt KEV auch: https://schweizblog.ch/?p=5305 […]