Selbsternannter Vertreter von guten Umgangsformen: Lernen Sie doch bitte erstmal richtig schreiben, bevor Sie anderen den Knigge beibringen wollen mit einer selbsternannten Knigge-Gesellschaft.
Damit würden Sie nicht nur alle Deutschlehrer beglücken, sondern auch verhindern, daß Herr Adolph Freiherr von Knigge, zu dessen selbsternannten Vertreter Sie sich hier aufschwingen in Anbetracht einer „Knigge Akademie“ im Grabe umdreht.

Lernen Sie, wie man „Deutsche Knigge-Gesellschaft“ (nicht Deutsche Knigge Gesellschaft) und „Knigge-Akademie“ (nicht Knigge Akademie“) rechtschreibfehler-frei schreibt und dann:
Im Anschluß können Sie immer noch versuchen, sich dazu aufzuschwingen, anderen den Knigge beizubringen. (ohne massenhafte Verwendung sogenannter Deppenleerzeichen, vgl. z. B. Wikipedia)
Und schwulstige Sachen mit Schwamm- und Blasendeutsch bzw. Denglisch garniert von sich geben wie:
„Die Vorstands-Mitglieder der Deutschen Knigge Gesellschaft, sind zertifizierte Trainer der Knigge Akademie. Die Ausbildung richtet sich in Theorie und Praxis nach den Leitmotiven der Deutschen Knigge Gesellschaft – getreu Freiherr Knigge. Unsere Mitglieder sind in ganz Deutschland ansässig. In zahlreichen Seminaren und Einzel-Coachings geben wir nicht nur die Grundlagen von Knigge weiter, sondern passen seine Ideen und Grund-sätze an die heutige Zeit an. Wir informieren Sie in Tagesseminaren, Abendkursen oder Einzel-Coachings.“

Klären Sie doch erstmal intern, warum es im obigen Text
– „Vorstands-Mitglieder„, aber keine „Vorstands Mitglieder“ gibt,
– dafür aber im Gegenzug eine „Knigge Gesellschaft„, nicht eine „Knigge-Gesellschaft“
Oder warum es im obigen Text
– eine „Knigge Akademie“ gibt, nicht aber „Einzel coachings“.
Oder klären Sie das mit den
– „Grund-sätzen“ im Kontrast zu den „Grundlagen„, welche es beide in dem Text gibt.
Und gehen Sie all die anderen schwülstigen Texte auf Ihrer Internetseite durch. Von der „Knigge Vita“ bis hin zu Behauptungen:
„Er war einer der ersten, die sich mit dem persönlichen „Impressionsmanagement“ (Auftreten, Wirkung auf Andere, Eindrucklenkung) beschäftigten.“
Und dann, wenn Sie das alles gemacht haben, können Sie, lieber Dr. Hans-Michael Klein, immer noch versuchen, Geld mit Büchern, Tagesseminaren, Abendkursen und Einzelcoachings zu machen – pardon – die Welt zu verbessern.