Wer sich einbildet, er könne bei der EGK-Gesundheitskasse in Chur einfach mal schnell im Büro vorbeikommen und eine Krankenversicherung abschließen, sieht sich getäuscht:
Die Krankenkasse Carena hat wegen Finanzschwierigkeiten fusionieren wollen bzw. sich übernehmen lassen wollen. Erst mit bzw. von einer Kasse, dann mit bzw. von einer anderen der SWICA-Krankenkasse.
Weil die Krankenversicherungsprämien infolge der Übernahme der Carena-Krankenversicherung durch die SWICA-Krankenversicherung leider drastisch gestiegen waren und ich im Blick den Versicherungsvergleich gelesen hatte, schrieb ich die Krankenkasse EGK-Gesundheitskasse an, die im Blick-Krankenversicherungsvergleich für Graubünden die billigste Krankenkasse ist.
Die EGK-Gesundheitskasse tritt in meinen Augen die Kunden mit Füßen: Ein Krankenversicherungsabschluß ist Streß pur bzw. sogar unmöglich, wenn man ein Hausarzttarifmodell möchte und am Ort keinen Hausarzt nennen kann, weil man kein Arztläufer bzw. zu gesund ist (Bildschirmfoto: EGK-Krankenkasse)
Wenn man der EGK Chur eine Anfrage schickt, man möchte Mitglied werden, kommt bei einer am 2.11.2010 versandten Nachricht erst am 9.11.2010 eine Antwort, die aus zwei Sätzen besteht.
Meine Anfrage: Grüezi,
ich möchte zur EGK wechseln, weil die Carena auf Ende Jahr von der Swica geschluckt wird.
Das Logo und den Internetauftritt der SWICA finde ich potthäßlich und hinzu kommt, daß sie gemäß Blick-Vergleich vor einigen Wochen die teuerste Krankenkasse in GR ist.
Außerdem gefällt mir der Ansatz der Komplementärmedizin bei der EGK.
Was muß ich tun, um zu wechseln? Kann ich bei Ihnen mal vorbeikommen?
Die Carena schrieb, daß ich bis 31.12.2010 Zeit habe, zu kündigen, ich müsse aber den Nachweis erbringen, daß ich woanders eine KV abgeschlossen habe.
Antwort der EGK-Gesundheitskasse:
Sie können gern jederzeit in der Agentur in Chur vorbei kommen, um Ihre gewünschte Versicherungsdeckung zu besprechen. Die Öffnungszeiten sind:
8.00 – 11.30 und 13.30 – 16.30 Uhr. Falls Sie zu einer anderen Zeit kommen wollen, bitten wir Sie um einen Terminvorschlag.
Wenn die Neukunden so schlecht behandeln, habe ich mir gedacht, wie gehen die dann mit ihren Versicherten um?
Dennoch bin ich Ende Dezember im Büro vorbeigegangen, um eine Versicherung abzuschließen. Denn die Frist zur Kündigung der neuen Krankenversicherung Swica durch Übernahme der Carena durch die Swica-Krankenkasse lief nach drei Monaten Ende Dezember zum 31.12.2010 aus.
Die EGK ist die Gesundheitskasse, die sich seit Jahren für die Chancengleichheit zwischen der Schulmedizin und der Naturmedizin einsetzt, heißt es auf der Webseite der EGK-Gesundheitskasse. Man muß jedoch genau lesen. (siehe unten)
Im Büro der EGK angekommen sitzen dort zwei Damen. Eine macht irgendwas an einem Schreibtisch und scheint beschäftigt zu sein, die andere telefoniert lustvoll.
Obwohl ich mitten im Raum stehe und bekunde, eine Krankenversicherung abschließen zu wollen, ist außer einem Grüezi nichts drin.
Das ist eigentlich vollkommen in Ordnung, wenn man den Eindruck hätte, daß die beiden Damen der EGK-Gesundheitskasse extrem schwer beschäftigt sind.
Schließlich kann man nicht überall erwarten, rasch dranzukommen und muß auch mal damit rechnen, warten zu müssen.
Was mich aber fuchsig gemacht hat und mich demonstrativ ein wenig im Raum herumlaufen ließ, war der Gesprächsinhalt der im Glaskasten schwatzenden Dame. Wortfetzen wie „… nein, das hat sie verzählt…“ usw. usf. ließen eindeutig und klar auf ein privates Telefongespräch schließen.
Wenn bei mir ein Kunde im Raum steht und ich gerade privat telefoniere, schwatze ich nicht weiter privat (was ich durchaus auch gerne tue), sondern beende das Gespräch und kümmere mich um den Kunden. Nicht so bei der EGK-Krankenkasse.
Während die Dame im Glaskasten weitertelefonierte und die andere Dame offenbar anderweitig beschäftigt war, hatte ich Gelegenheit mir das auf Grün getrimmte Büro der EGK einmal näher anzuschauen.
Das ganze Büro und auch die Werbung ist voll auf Naturmedizin bzw. Alternativmedizin getrimmt. Überalle Teeproben von Gesundheitstee und anderer Ökofimmel in Übermaß.
Gut, das war ein weiterer Grund (neben der billigen Krankenversicherungsprämie), daß ich zur EGK wollte. Ich hatte den Eindruck, daß Naturmedizin bzw. Komplementärmedizin (oder Homöopathie oder wie immer man es nennen mag) mit im Angebot sei bzw. die EGK-Gesundheitskasse eine Krankenversicherung biete, in der das eingeschlossen sei.
Weit gefehlt. Auch, wenn alles auf grün-öko und komplementär getrimmt ist, wenn man die Webseite und die Reklame in Zeitungen (insbesondere auch Vorlesungen zur Alternativmedizin usw.) liest, ist dies nicht drin.
Als ich dann, nachdem ich mich weiterhin versuchte, der unverschämterweise weiterhin gemächlich und angeregt privat-telefonierenden Dame bemerkbar zu machen, kam ich endlich dran.
Sie eröffnete mir schließlich, daß Komplementärmedizin bei der EGK keineswegs eingeschlossen sei, sondern nur die obligatorische Krankenversicherung. Wolle man auch Komplementärmedizin bei der Krankenversicherung einschließen, so müsse man eine Zusatzversicherung abschließen.
Die EGK ist die Gesundheitskasse, die sich seit Jahren für die Chancengleichheit zwischen der Schulmedizin und der Naturmedizin einsetzt, heißt es vollmundig auf der Webseite der EGK-Gesundheitskasse. Wer nun glaubt, bei der EGK sei Naturmedizin automatisch mit drin („Chancengleichheit“) fühlt sich veräppelt. Man muß alles ganz genau lesen. Ohne Zusatzversicherung auch bei der EGK keine Chancengleichheit.
Wie bei jeder anderen Kasse muß man für Naturmedizin eine Zusatzversicherung abschließen. Alles sieht mehr nach Werbefloskel als nach was anderem für mich aus.
Das kann ich im Vergleich bei so gut wie allen anderen Krankenversicherungen in der Schweiz auch haben, sagte ich mir und äußerte, daß ich dann erstmal nur die obligatorische Krankenversicherung abschließen wollte.
Irgendwie kam das bei der Frau nicht an oder drang nicht zu ihr durch. Denn die Dame von der Komplementärmedizin nicht abzubringen. Wie ein Papagei wiederholte sie immer und immer wieder, daß ich die Zusatzversicherung abschließen müsse, wenn ich auch Komplementärmedizin wolle. („Aber da ist dann die Komplementärmedin nicht drin….“) Bis mir die Nerven völlig blank lagen. Ich hatte schon mehrfach gesagt, nein, es gehe jetzt erstmal darum, die Frist zu wahren, um bei der SWICA-Krankenversicherung, die die Carena-Krankenversicherung übernommen hat, noch bis 31.12.2010 künden zu können und ich wolle – zumindest vorerst – nur die obligatorische Krankenversicherung abschließen. Alles andere könne man nächstes Jahr ja sehen. Irgendwann hatte die Dame das dann doch zur Kenntnis genommen.
ENDLICH, dachte ich. Jetzt schreiten wir zur Tat und ich schließe ENDLICH bei der EGK Gesundheitskasse meine neue Krankenversicherung ab und kann damit der Carena bzw. der SWICA-Krankenversicherung noch fristgerecht künden.
Wieder weit gefehlt!
Jetzt ging es um das Krankenversicherungstarifmodell. Natürlich wollte ich ein günstiges. Hausarztmodell oder sowas.
Schließlich wollte sie meinen Hausarzt wissen. Weil ich aber seit vielen Jahren nicht beim Arzt war (bin kein Arztläufer) abgesehen von einem Zeckenbiß, den ich im Kantonsspital behandeln ließ, konnte ich keinen Arzt nennen.
Ja, dann könne ich keine Versicherung bei der EGK-Gesundheitskasse mit diesem Tarifmodell abschließen, erklärte mir die Dame von der EGK in Chur. Ich müsse schon einen Hausarzt nennen. Und wieder die Papagei-Schiene. Ich wiederholte immer und immer wieder, daß ich aber keinen habe, aber die Dame schien es einfach nicht zu verstehen. Obwohl es doch logisch ist. Wenn ich in Chur noch nie bei einem Arzt war außer im Kantonsspital Chur (nicht zu empfehlen), KANN ich keinen Hausarzt nennen. Wie auch?
Jede Person mit gesundem Menschenverstand hätte spätestens hier gesagt „klar, das verstehe ich, Sie müssen aber bei einem Hausarztmodell dennoch einen Arzt wählen“ und wäre auf die Liste, die die EGK offenbar hat, zu sprechen gekommen, ohne den Kunden vorher zur Weißglut zu bringen. Bei der EGK in Chur erst die Weißglut, dann die Hausarzt-Liste.
Sie nahm schließlich eine extrem lange Liste hervor und da könne ich mir ja einen Hausarzt aussuchen. Ich entgegnete, wie ich denn einen aussuchen solle, wenn ich keinen kenne.
Sie: Ich kann Ihnen die Liste ja mitgeben.
Schließlich bin ich fast kochend vor Ärger aus dem Büro der EGK-Gesundheitskasse raus mit der Liste in der Hand.
Fazit: Bin weiterhin bei der SWICA und die Frist zur Kündigung der Krankenversicherung ist abgelaufen.
Nachtrag: Hier handelt es sich um eine gekürzte Fassung dessen, was ich im Büro der EGK-Gesundheitskasse in Chur wirklich erlebt habe. Aber alles zu schildern würde den Blogbeitrag zum Thema bei weitem sprengen.
da können sie doch von Glück reden, dass diese Mafiabande es verpasst hat Ihnen eine Prämieninkassorechnung schicken zu können.
WAs wir jetzt nach der 2. Prämienaufschlagsankündigung 2012 mit dieser mafiakasse erlebt haben sprengt jegliches Vorstellungsvermögen eines Krimis.
Nachdem wir die Prämie 2012 fürs gesamte Jahr im Dez. 2011 zum voraus bezahlt hatten kommt nun per 1. Mai wieder ein Inkasso mit nochmals Fr 8000.- angegflattert. d.h. FR. 15.400.- in einem Jahr von diesen Mafiosis in Rechnung gestellt für 2 AHV-Rentner.
Und jetzt der Hammer: wir haben augenblicklich amgekündigt und be
Fortsetzung: wir haben am 29.Feb. augenblicklich per Mail und eingeschrieben gekündigt und die Betreibung angedroht, im Falle ,dass bis zum 10.März unsere zuviel abgezockte Prämie von Fr. 4943.- nicht auf unserem Konto überwiesen wird.
Nun bekommt meine Frr E-Mail von einem Mafiosi Namens Ciao der EGK Winterthur mit der wir nie einem Konatkt hatten sie hätte einen Antrag Sorry aber hier in diesem Blog kann nicht korrigiert werden, des halb wäre es gut wenn der Blogbetreiber den nachfolgenden E-Mailverkehr bwei uns per Mail anfordern würde um diesen gleich komplett direkt in den Blog zu übernehmen, Gruss Willy
da können sie doch von Glück reden, dass diese Mafiabande es verpasst hat Ihnen eine Prämieninkassorechnung schicken zu können.
WAs wir jetzt nach der 2. Prämienaufschlagsankündigung 2012 mit dieser mafiakasse erlebt haben sprengt jegliches Vorstellungsvermögen eines Krimis.
Nachdem wir die Prämie 2012 fürs gesamte Jahr im Dez. 2011 zum voraus bezahlt hatten kommt nun per 1. Mai wieder ein Inkasso mit nochmals Fr 8000.- angegflattert. d.h. FR. 15.400.- in einem Jahr von diesen Mafiosis in Rechnung gestellt für 2 AHV-Rentner.
Und jetzt der Hammer: wir haben augenblicklich amgekündigt und be
Fortsetzung: wir haben am 29.Feb. augenblicklich per Mail und eingeschrieben gekündigt und die Betreibung angedroht, im Falle ,dass bis zum 10.März unsere zuviel abgezockte Prämie von Fr. 4943.- nicht auf unserem Konto überwiesen wird.
Nun bekommt meine Frr E-Mail von einem Mafiosi Namens Ciao der EGK Winterthur mit der wir nie einem Konatkt hatten sie hätte einen Antrag Sorry aber hier in diesem Blog kann nicht korrigiert werden, des halb wäre es gut wenn der Blogbetreiber den nachfolgenden E-Mailverkehr bwei uns per Mail anfordern würde um diesen gleich komplett direkt in den Blog zu übernehmen, Gruss Willy