In einer heutigen Meldung rapportiert Polizeibericht.ch über üble Friedhofsschändungen (Störung der Totenruhe) und Sachbeschädigungen an einer Kirche.

Soweit so gut bzw. so schlecht.

Bemerkenswert: Wäre solch ein Delikt auf einem islamischen Friehof verübt worden oder an einer Moschee oder auf einem jüdischen Friedhof und an einer Synagoge, wäre das mediale Aufschrei exorbitant. Rassismus! Die ganze Rassismusmaschinerie käme wieder in Gang wie z. B. hier.

Die Anti-Rassimus-Kommission würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder ein Medienmitteilung herausgeben usw. usf.

Archiv-Foto: Kirche in Urnäsch

Das Bild der angeblich rassistischen Schweiz ginge wieder um die Welt.

Was aber ist mit Ausländerextremismus oder Extremismus gegen kirchliche Einrichtungen?

Hier gibt es weder einen Aufschrei, noch berichtet die inländische Presse und schon gar nicht auch die ausländische Presse.

Kann es sein, daß irgendetwas im Verhältnis der Presseberichterstattung einseitig ist, daß irgendetwas nicht stimmt?

Die Meldung auf Polizeibericht.ch (Auszug):

In Zusammenarbeit mit der Jugendanwaltschaft Limmattal / Albis hat die Kantonspolizei Zürich die Täter ermittelt, die Ende Mai 2010 verschiedene Sachbeschädigungen mitunter an einer Kirche und auf einem Friedhof verübten (siehe vorausgegangene Polizeimeldungen der Kapo Zürich in der Rubrik „Sachbeschädigungen / Vandalismus“)

Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung konnten durch die Kantonspolizei Zürich drei Jugendliche ermittelt und am 22. Juni 2010 verhaftet werden. Ihnen werden Sachbeschädigungen im Gesamtbetrag von rund 20’000 Franken zur Last gelegt.

Während sich zwei der drei Jugendlichen vollumfänglich geständig zeigten, gab der Dritte seine Beteiligung an den Vandalenakten nur teilweise zu. Sie gaben an, die Taten aus Langeweile begangen zu haben und dabei alkoholisiert gewesen zu sein.

Bei den drei Verhafteten handelt es sich um zwei 16- und einen 17-jährigen Schweizer, die im Bezirk Dietikon wohnhaft sind. Nach den Befragungen konnten die jungen Männer gleichentags aus der Haft entlassen und den Eltern übergeben werden.