Ich habe schon bei Einführung gedacht, was für eine bescheuerte Domain: .zuerich.

Einfach doof. Doofe Beamte machen sowas. Sie müssens ja nicht zahlen sondern der Steuerzahler.

.züri wäre vielleicht noch besser gelaufen.

Aber warum soll jemand, der Schreinerei-Müller.ch in Zürich registriert hat, Schreinerei-Müller.zuerich.ch registrieren.

Oder warum soll jemand, der Züri-Umzüge.ch hat, Züri-Umzüge.zuerich registrieren? Das ergibt augenscheinlich null Sinn.

Schafft nur Verwirrung.

Und selbst bei Namen ohne Umlauten drin, ist es einfach zu lang.
Muster-Firma.ch ist kurz.
Muster-Firma.zuerich ist einfach extrem lang.

Und .zuerich ist einfach null sexy.
Anders wäre .züri attraktiv gewesen. Viel Lokalkolorit, schon kurz.

Und heute sind die einzigen, die eine solche Domain haben, einige staatliche und private größere Firmen, die sie einfach sichern damit es kein anderer tut. Wobei sie sich das sparen könnten, denn die Domains werden sowieso nicht freigegeben ohne Handelsregisterauszug.

Apropos sichern: Natürlich haben die Beamten von Wirtschaft null Ahnung und somit ist die .zuerich genauso teuer wie die .swiss, die wenigsten ein bißchen läuft, ab und zu sieht man mal eine solche Domain im Gegensatz zu .zuerich, bei der ich kein einziges Beispiel einer aktiven Domain mit Inhalten wüßte.

Und apropos Beamte und Bürokratie: Noch eins hat die .zuerich mit der .swiss gemeinsam: Extrem viel Bürokratie. Man kann die Domain nicht einfach registrieren und nutzen, nein, man muß sie erst beantragen, Formulare ausfüllen und Nachweise einreichen.

Einfach bloß bescheuert.

In der Privatwirtschaft würde man Leute, die sowas machen rausschmeißen. Beschämend.

Um die Domain zu registrieren muß man zuerst die „Informationen zur regulären Registrierung“ und dann eine „Anleitung zur Registrierung“ durchlesen. Bah. Horror. Bürgernähe? Wirtschaftsnähe? Null.
Kompliziert: Voll.

Aber Projektleiterin Lucie Rhibal ist gemäß Tagi „recht zufrieden“.
Ist ja nicht ihr Geld. Sondern das der Steuerzahler, das da verbraten wird.