Akif Pirincci, selbst Migrant, thematisiert die grassierende Migrantengewalt in Europa (Bildschirmfotoausriß: Achgut.com)
Akif Pirincci, selbst Migrant, thematisiert die grassierende Migrantengewalt in Europa (Bildschirmfotoausriß: Achgut.com)

Die Achse des Guten (Achgut.com) hat einen interessanten Beitrag gebracht zum Thema Migrantengewalt. Verfaßt ist der Artikel zum Thema Ausländergewalt von einem türkischstämmigen Migrant:

Wir, die tagtäglich mit „Nachrichten“ über die stets lauernde „rechte Gefahr“ gefüttert werden (Bemerkung SchweizBlog.ch: Carlos Hanimann, Philipp Loser, Jano Felice Pajarola und Co. lassen grüßen), lesen mit offenem Mund seinen Aufschrei über die tatsächlich stattfindende Gewalt von ganz anderer Seite, ausgehend von deutschenhassenden jungen Arabern und Türken sowie linken „Antifa-Banden in Manier von SS-Horden, die jede Art von Gegenmeinung niederschlagen und Existenzen vernichten dürfen“, so Pirinçci.

André F. Lichtschlag vom Magazin „eigentümlich frei“ äußert sich dazu:

Es konnte nur ein Deutsch-Türke sein, der solche Frischluft zuführt. So wie Henryk M. Broder, dessen Mutter 1945 noch ins KZ Auschwitz deportiert wurde, die deutsche „Vergangenheitsbewältigung“ schärfer als andere kritisieren kann („Vergesst Auschwitz!“), ist es nun an dem in Istanbul geborenen Pirinçci, das Schönreden der himmelschreienden Probleme von Migration und Sozialstaat zu beenden.

Doch zum eigentlichen Beitrag von Akif Pirincci (kursiv)
Zum Verständnis des Themas, das ich hier ansprechen möchte, ist es vonnöten, daß ich zunächst Ihr Gedächtnis bezüglich eines evolutionären Vorgangs auffrischen muß. Viele Leute, die mir begegnen, scheinen in der Schule bei diesem Thema nicht aufgepaßt zu haben, soweit sie es überhaupt je verstanden oder durchgenommen haben. Die Evolution ist weder ein denkendes Wesen noch ein geheimer Mechanismus, der Flora und Fauna zu Veredlung streben läßt. Sie ist lediglich ein spieltheoretisches Modell zur Erklärung von Entwicklungen und Manifestationen in der Natur, wozu auch das Verhalten des Menschen gehört. Charles Darwins These von „Survival of the Fittest“ in seinem epochalen Werk “Die Entstehung der Arten” bedeutet eben nicht “Das Überleben der Stärkeren”, wie oft kolportiert wird, sondern “Das Überleben der Angepaßten”. Aber selbst diese Beschreibung trifft nicht den Nagel auf den Kopf, denn nichts paßt sich in der Evolution irgendetwas an, sondern durch die Umstände wird “man” angepaßt. Es gibt weder einen individuellen Willen in dem Spiel noch eine alles lenkende (Natur-)Macht.

Weiterlesen auf Achgut.com