Aus einer heutigen Medienmitteilung der Kapo Thurgau:
„Alljährlich am 25. November wird der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen.
Gleichzeitig ist dieser Tag auch der Start zur Aktion „16 Tage gegen Gewalt“.

In diesem Zusammenhang wird im Kanton Thurgau die Ausstellung „Rosenstraße 76“ zum Thema Häusliche Gewalt eröffnet.“
Es wird wohl Zeit, daß einmal ein Tag gegen Gewalt an Männern“ eingerichtet wird. Denn das Märchen, daß nur Männer gegen Frauen gewalttätig sind, läßt sich höchstens bei einigen Zuwanderergruppen halten, die aus extrem patriacharchalisch geprägten Gesellschaften stammen.
Es belegen alle Studien der jüngeren Zeit, daß Häusliche Gewalt in der westlich geprägten Gesellschaft in gleichem Maße von Frauen wie von Männern ausgeht. Die Mär von der lieben guten Frau und den bösen schlechten Männern stimmt nicht.
Nur kommt Frauengewalt gegen Männer oft viel subtiler daher.
Und: Männer schämen sich oft, bei der Kantonspolizei oder Gemeindepolizei (Stadtpolizei) Anzeige wegen Häuslicher Gewalt zu erstatten.
Es paßt nicht ins gesellschaftliche Klischee, daß Gewalt auch von Frauen ausgeht. Seit Jahrezehnten wird einem eingetrichtert: Mann = böse, gewalttätig; Frau = gut, lieb, nie gewalttätig.
Etliche Gleichstellungsbüros, kämpferische EmanzInnen-Organisationen und GeschlechtergerechtigkeitskämpferInnen-Organisationen, die jedes Jahr Abermillionen an Steuergeldern erhalten pflegen und hegen diese ideologisch geprägte Mär nun seit Jahrezehnten.
Doch in den letzten Jahren ist eine Zunahme von Anzeigen von Männern wegen Häuslicher Gewalt zu verzeichnen. Offenbar wird vielen Leuten immer mehr bewußt, daß das seit Jahrzehnten gepflegte, menschenverachtende Klischee nicht mit der Realität übereinstimmt.