
(Remo Maßat) Noch kürzlich zeigte sich Bundesrat Ueli Maurer „irritiert“ über die Dreistigkeit, mit welcher die USA Daten ausspähen.

Und nun enthüllt die westschweizerische Zeitung „Le Temps“, daß die Schweiz ein Überwachungssystem aus den USA kauft.
Als Dank sozusagen fürs Ausspähen. Das ist ja wirklich zum Sarkastisch-werden.
Le Temps machte öffentlich, daß es dabei um die US-Gesellschaft Verint geht.
Die Wurzeln dieser Firma sind in Israel.
Die Überwachungstechnologie-Firma pflegt enge Kontakte zum israelischen Geheimdienst, der Einheit 8200, dem dortigen NSA-Gegenstück in Israel.
Kenneth Minihan, früherer Direktor der NSA, wechselte später in den Vorstand von Verint.
Reicht es nicht, daß die USA skrupellos spionieren? Muß man es ihnen so einfach machen und auch noch ein Spionagesystem abkaufen und dann im eigenen Land installieren?
Als williger Erfüllungsgehilfe und Handlanger für illegale US-Spionage?
Das Bundesamt äußert sogar öffentlich, man versuche, das System „so sicher wie möglich“ zu installieren. Man mache sich aber „keine Illusionen“, daß es ausspioniert werden könne. Toll. Tolles Überwachungssytem, das die Schweiz da gekauft hat.
Lieber sollte man dem Ruf von Calmy-Rey und anderen folgen und Edward Snowden Asyl anbieten anstatt sich den USA anzubieten. Und als Handlanger für illegale Aktivitäten zu prostituieren.