Da scheint Mark Zuckerberg ja noch schnell zu richtigen Zeitpunkt Milliarden-Kasse gemacht zu haben und den Börsengang noch durchgezogen zu haben. Kleinanleger wurden beim Börsengang von „facebook“ übergangen, schreiben damals etliche Medien entrüstet, weil institutionelle Anleger bevorzugt wurden.

Dies könnte sich für viele übergangene Privatanleger nun sogar als großes Glück erweisen.

Facebook: Während die Alten sich rasch anmelden, weil sie "Gesichtsbuch" wohl für unumgänglich halten. Dabei melden sich die Jungen scharenweise ab und löschen ihr "facebook"-Profil (Graphik: Bernet_PR)
Facebook: Während die Alten sich rasch anmelden, weil sie "Gesichtsbuch" wohl für unumgänglich halten, laufen die Jungen scharenweise davon und löschen ihr "facebook"-Profil (Graphik: Bernet_PR)

Das größte Sozialnetzwerk hat bei den Jugendlichen ein massives Nachwuchsproblem: Im letzten Quartal haben knapp 10 Prozent der 13- bis 15-Jährigen sich von „facebook“ abgewandt.

Über 10 000 Jugendliche löschten ihr Profil.

Das zeigen die jüngsten Nutzer-Zahlen, welche die Agentur Bernet_PR gemeinsam mit Serranetga quartalsweise publiziert.

Die Jugendlichen weichen auf andere Anbieter wie „Whats­App“ aus, um sich auszutauschen, heißt es.

Die Internetmarketing-Agentur Schlagwort AG beobachtet, daß „facebook“ bei Älteren weiterhin gefragt ist, namentlich auch seitens KMU-Firmen, welche sich für Firmenprofile interessieren, welche sie anlegen möchten.

Die Frage dürfte sein, ob diese Nachfrage anhält, sofern bekannter wird, daß sich die Jugend von „facebook“ abwendet. Dadurch dürfte das Gesichtsbuch auch für Firmen uninteressanter werden.

Ganz zu schweigen von einem zu erwartenden Einbruch des Interesses von Werbekunden. Dieses dürfte stark einbrechen, wenn die jüngste Generation sich so aktiv vom sozialen Netzwerk „facebook“ abwendet, wie dies die jüngsten Zahlen von Bernet_PR und Serranetga aufzeigen.

Die „facebook“-Aktie dürfte ein Risiko in den Portfolios der privaten und besonders der institutionellen Anleger werden.

Als Anlageempfehlung gilt daher, Verkaufsoptionen („put options“) auf die Aktie von „facebook“ zu kaufen oder Differenzkontrakte (CFDs) auf den sinkenden Kurs der Aktie von „facebook“ ins Depot zu legen.

Verweis: Infos zum CFD-Handel.

Verweis zur Studie: http://bernetblog.ch/2012/07/02/facebook-zahlen-schweiz-die-teenies-gehen/

Für alle Leser von Schweiz-Blog, die 15 Jahre oder jünger sind:

https://de.surveymonkey.com/s/Facebook-Blitzumfrage-u15