Nicht nur die Schweizerische Nationalbank bereitet zusammen mit anderen schweizerischen Institutionen den Euro-Zusammenbruch vor.
Auch die Regierung Großbritanniens (England ist wie die Schweiz, Dänemark oder Schweden nicht Euro-Mitgliedsland) entwirft gerade Pläne, wie sie sich bei einem Euro-Kollaps abschotten kann.

Allerdings ist England nicht so zurückhaltend wie die Schweiz und beschränkt sich beim Schotten-dicht-machen auf den freien Kapitalverkehr (ein Heiligtum für jeden Marktwirtschaftler, das die Schweiz beim Euro-Zusammenbruch abschaffen würde).
Die zuständige Ministerin, Theresa May, äußert in einer Zeitungsbefragung offen, daß England sich auch im Schengen keineswegs mehr scheren würde und Großbritannien im Falle des Euro-Zusammenbruchs die Grenzen dichtmacht.
Millionen könnten ihren Job verlieren und anderswo Arbeit suchen, so die Begründung.
Wenn schon England davor Angst hat, dann kann man sich ausmalen, wie es um die Schweiz steht, welche sich nicht überverschuldete und daher kein Euro-Schuldenland ist. Sondern die so viel gescholtene, wohlhabende, „reiche Schweiz“ ist.