Der Bundesrat will Bahn und Bus viel stärker verteuern als die Straße. Das hätte negative Auswirkungen für die Benutzung des öffentlichen Verkehrs.
Seit einigen Jahren geistert ein Gerücht durch Schweiz: «Die Bahn ist angellich zu billig».
Blanker Irrsinn: FDP-Präsident Fulvio Pelli schlägt allen Ernstes vor, das GA von derzeit 3.350 Franken (bei Vollbezahlung, nicht im Abo, das GA im Abo kostet 3.720 SFr. ) auf 10.000 Franken zu erhöhen. Würde das GA auf das Preisniveau von Fulvio Pelli angehoben, so käme dies bei einem GA im Abo auf fast 1.000 SFr. / Monat.

Besonders zur Kasse gebeten werden jetzt schon die treuesten Kunden:
Die Preise für Abonnemente steigen um 6 bis 8 Prozent. Geht es in diesem Stil weiter, wird die Kundschaft des öffentlichen Verkehrs systematisch vergrault.
Diese Gefahr ist umso grösser, als die Betriebe des öffentlichen Verkehrs weitere Preiserhöhungen planen, um dringend benötigtes Rollmaterial beschaffen zu können. Insgesamt droht deshalb in den nächsten sechs Jahren eine Verteuerung der Billettpreise um 27 Prozent.
Der Vertreter des Globalisierungsjetsets, Economiesuisse-Präsident Gerold Bührer, fordert ebenfalls Erhöhungen für Bahnkunden.

Der ÖV allgemein konnte innert 8 Jahren über 30% mehr Passagiere gewinnen. Die Anzahl der Verbindungen stieg im gleichen Zeitraum bloß um 12 bis 15%.
Die SBB, das einzige Unternehmen der Welt, das sich beklagt, wenn es mehr Kunden hat, haben also mehr Passagiere pro Fahrt.
Wozu dann die Preiserhöhungen?
[…] 11.000 Franken für ein GA?! […]
[…] Preisesrhöhungen sorgt nun für Kritik. Andererseits fordern Politiker, namentlich von der FDP, daß ein GA über 10.000 Franken bei Barzahlung oder über 11.000 Franken im Abo kosten soll. Was ist richtig, was […]