Nationalrätin Franziska Teuscher von den Grünen stellte sich auf Polizeibericht.ch einigen kritischen Fragen.
Unter anderem:
Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger bezeichnete Raser öffentlich ua. als „asozial und kriminell“. Darf man Menschen so betiteln?

Oder auch:
Die meisten Raser sind Personen ausländischer Nationalität bzw. Personen mit einem sog. Migrationshintergrund. In rechten Foren und Blogs wird ua. geschrieben, daß durch die strengeren allgemeinen Vorschriften für den Erwerb des Führerausweises (Führerschein auf Probe, Alkoholverbot für Junglenker usw.) die Schweizer Jugend bestraft würde, obgleich doch die meisten schweren Raserunfälle nur von einer kleinen zugewanderten Minderheit verübt werden. Linke Kreise hingegen bringen hervor, die Raserinitiative richte sich insbesondere gegen Personen mit Migrationshintergrund (z. B. Balkan, Türkei, Portugal usw.) und sei daher rassistisch. Ist die Initiative gegenüber Inländern oder Ausländern diskriminierend bzw. rassistisch?
Lesen Sie das Gespräch welches Polizeibericht.ch-Redaktor Reimut Massat mit Nationalrätin Teuscher führte auf Polizeibericht.ch.
Die Raserinitiative ist unnötig! Die Schweiz gehört weltweit bereits zu den Ländern mit der höchsten Verkehrssicherheit. Dank verschiedenster Anstrengungen in der Vergangenheit konnte die Verkehrssicherheit in der Schweiz markant verbessert werden. Die Zahlen der Schwerverletzten und Unfalltoten nimmt seit Jahren markant ab. Wiederholungstäter sind eine Minderheit, die bereits jetzt hart angepackt wird. Wir brauchen keine Gesetze für Minderheiten und Einzelfälle. Schon gar nicht in der Bundesverfassung.