Weder der Tourismus, noch die Exportwirtschaft haben überhaupt unter dem harten Schweizer Franken gelitten, im Gegenteil. Heute erreicht uns die Meldung:

Die Schweizer Handelsbilanz wies für das Jahr 2010 den zweithöchsten Überschuß ihrer gesamten der Geschichte auf!

Warum Philipp Hildebrandt, ein ehemaliger EU-Politologe, 240 Milliarden Franken in Euro-Stützungskäufe pumpte, ist weiterhin ein Rätsel
Warum der umstrittene Nationalbankchef Philipp Hildebrandt (Foto: SNB), ein ehemaliger EU-Politologe, 240 Milliarden Franken in Euro-Stützungskäufe pumpte, ist weiterhin ein Rätsel

Wozu der umstrittene Nationalbankchef Philipp Hildebrand, ein ehemaliger EU-Politologe und ehemaliger Hedgefondsmanager, nun für über 240 Milliarden Schweizer Franken Euros kaufte, bleibt ein Rätsel. Weder die Wirtschaft noch der Tourismus leiden, im Gegenteil, beides floriert sagenhaft.

Daß die Außenwirtschaft nicht leidet, sondern floriert (trotz des starken Frankens, um den die Schweiz vom Ausland beneidet wird), kann auch dem Nationalbank-Chef Hildebrand kaum entgegangen sein.

Wozu spekulierte dann der SNB-Chef mit in der ganzen Geschichte der Schweizer Nationalbank einmaligen, ja horrenden Summen mit Euros, die nun in den Büchern der Nationalbank als eine Art Währungsgiftmüll und ein massives Klumpenrisiko liegen?

Wollte der ehemalige EU-Politologe – anstatt die Interessen der Schweiz und der Schweizer Wirtschaft zu vertreten – aus ideologisch motivierten Gründen den Euro stützen?

Der Verdacht ist nicht nur naheliegend, sondern drängt sich förmlich auf. Denn aus sachlichen Gründen kann die Euro-Spekulation der SNB vor dem Hintergrund der heute veröffentlichten Zahlen – die wie gesagt die SNB schon 2010 gekannt haben muß – nicht erfolgt sein.

Die Schweiz sollte schleunigst einen Nationalbankchef einsetzen, der nicht EU-Interessen sondern die Interessen der Schweiz vertritt, so wie es gemäß Statuten der Auftrag der SNB ist.