Daß Deutschland keine konservative Partei mehr hat, seitdem die CDU linker geworden ist als es die SPD noch vor 15 Jahren war, ist bekannt.
Daß aber aggressive EmanzipationsideologInnen selbst in der CSU schon in führenden Ämtern agieren, erscheint immer noch neu, ist aber leider traurige Tatsache.
Ist die Emanzipation erst abgeschlossen, wenn es gleichviele Baggerführerinnen wie Baggerführer gibt? Und gleichviele Hebammeriche wie Hebammen?

Laut Ansicht vieler kämpferischer Emanzen ja.
Selbst die bayerische CSU hat nun ein Exemplar davon. Es heißt Doro Bär.
Eine leitende Politikerin ist vehemente Anhängerin der menschenverachtenden Ideologie des Feminismus.
Diese Dame ist seit Februar 2009 Stellvertretende Generalsekretärin der CSU und – offenbar sammelt sie eifrig Parteiämter – Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Mitglied im Ausschuß für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Mitlglied im Ausschuß für Kultur und Medien sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuß für Gesundheit. Dorothee Bär will offenbar hoch hinaus. Sie ist in zahlreichen Verbänden und Vereinen in den Landkreisen Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Haßberge sowie bundesweit aktiv. Sie war von Mai 2005 bis Mai 2009 Vorsitzende des Bezirksverbandes Unterfranken der Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz. Desweiteren ist sie Mitglied der Lebenshilfe Haßberge, deren Vorsitzende sie von 2006 bis 2008 war. Sie hat offenbar den Drang nach oben und nimmt Ämter an, wie andere Brötchen zum Frühstück essen.
Und was sie neben dem Drang nach oben leider auch hat, ist ein zweifelhaftes Demokratieverständnis, ein zutiefst von Emanzentum geprägtes Weltbild sowie mangelnde Kritikfähigkeit. Andere Meinungen oder gar Kritik werden nicht geduldet.
Doro Bär machte sich für einen Bubentag – pardon – einen „boys day“ stark, der zur Volksumerziehung im emanzipatorischen Sinne beitragen solle.
Ziel des “Boy’s Day“ müsse sein, Jungen neben Technik und Naturwissenschaften auch für soziale Berufe und Bildungsberufe zu begeistern, so Dorothee Bär.
Als sie einen „boys day“ mit dem Zweck einführte, Jungen an Mädchenberufe heranzuführen, da gab es eine Kritik vom Chefredaktor der größten Sprachzeitung im deutschsprachigen Raum, Thomas Paulwitz. Ebendieser Chefredaktor der Deutschen Sprachwelt – so heißt die Sprachzeitung maßte sich an, Dorothee Bär zu einem späteren Zeitpunkt auch noch kritische Zeilen zu ihrer Forderung nach einer Frauenquote in der CSU zu schreiben.
Das war dann zuviel. Soviel Kritik konnte Doro Bär nicht mehr ertragen. Sie entfreundete Thomas Paulwitz auf „facebook“.
Souveräne Politiker (und auch PolitikerInnen) gehen mit sachlicher Kritik konstruktiv um. Bei Dorothee Bär wird die Kritik einfach ausgeblendet, die Verbindung gekappt.
Wenn diese Feministin so unzufrieden mit sich selbst ist, soll sie das nicht an den Männern auslassen.