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Tag Archive: Thomas Paulwitz

Tag der deutschen Sprache: DSW fordert Rettungsschirm für die deutsche Sprache

Die Mitteilungen zu den exorbitanten Milliardenzahlungen zum Euro-Rettungschirm sind nicht einmal in der Sprache verfügbar, in der am meisten gezahlt wird. Das ist neben der Schweiz, die dank einer umstrittenen Aktion des kriminellen Ex-SNB-Chefs beim Euro – entgegen dem ausdrücklichen Volkswillen bzw. der Volksabstimmung – mitten dabei ist und neben Österreich als größter Zahler Deutschland.

Als Entschädigung für den milliardenschweren deutschen Beitrag zum Euro-Rettungsschirm soll Deutsch in der Europäischen Union (EU) endlich gleichrangig mit Englisch werden, fordert die DSW (Deutsche Sprachwelt).

„Sämtliche Veröffentlichungen der EU müssen vollständig auf deutsch vorliegen.“ Das fordert die DEUTSCHE SPRACHWELT zum morgigen Tag der deutschen Sprache. Die Sprachzeitung weist darauf hin, daß Deutschland einerseits zwar den größten Anteil an den Kreditausfallbürgschaften für EU-Staaten trägt; andererseits spiegle sich jedoch diese hohe Leistung nicht in der sprachpolitischen Wirklichkeit der EU wider.

Auch die deutsche Sprache benötige einen Rettungsschirm: „Es ist wichtiger, die deutsche Sprache als den Euro zu retten.“ Auf zahlreichen Ebenen ist Englisch tatsächlich die einzige Arbeitssprache in der EU. Sogar der Netzauftritt des vorläufigen Stabilisierungsmechanismus, der sogenannten „Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität“ (EFSF), ist ausschließlich in englischer Sprache (http://www.efsf.europa.eu) abgefaßt.

Der deutsche Steuerzahler hat jedoch ein Recht darauf, in seiner Sprache zu erfahren, was mit seinem Geld geschieht. Das ist jedoch nicht der einzige Mißstand: Unterlagen zur Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) sind meist ausschließlich auf englisch.

Bundestagsabgeordnete müssen außerdem häufig über schwierige EU-Vorlagen abstimmen, die zu weiten Teilen nicht in deutscher Sprache, sondern auf englisch abgefaßt sind.

Doch was Abgeordnete nicht verstehen, können sie nicht beurteilen. Am 14. Juni hat der Deutsche Bundestag daher die Bundesregierung dazu aufgefordert, die EU-Kommission auf ihre Übersetzungspflicht hinzuweisen (Bundestags-Drucksache 17/9736). Dieser Forderung schließt sich die DEUTSCHE SPRACHWELT an.

Doch leider tue die Bundesregierung noch zu wenig für die deutsche Sprache. So spreche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in EU-Gremien beharrlich ein schwer verständliches Englisch, selbst wenn er auf Deutsch angesprochen werde, etwa vom Euro-Gruppen-Vorsitzenden Jean-Claude Juncker. (hier spricht er einmal ausnahmsweise in seiner Muttersprache und verhaspelt sich prompt)

Unterdessen fragen immer mehr Südeuropäer sowohl in ihrer Heimat als auch in Deutschland nach Deutschkursen. Hier sind besonders Goethe-Institute und Volkshochschulen aufgefordert, ihre Angebote zu erweitern und zu verbessern.

Die DEUTSCHE SPRACHWELT ist mit rund 80.000 Lesern die größte deutsche Zeitschrift für Sprachpflege und Sprachpolitik. Sie ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt.

Die DEUTSCHE SPRACHWELT tritt für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache und für ein neues Sprachbewußtsein ein. Die Druckausgabe erscheint vierteljährlich.

DEUTSCHE SPRACHWELTChefredaktor: Thomas Paulwitz Postfach 1449 D-91004 Erlangen Telefon +49-(0)9131-480661 Telefax +49-(0)9131-480662 http://www.deutsche-sprachwelt.de http://www.sprachpflege.info schriftleitung@deutsche-sprachwelt.de Kostenloses Probeexemplar der Sprachzeitung: bestellung@deutsche-sprachwelt.de

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Sprachwahrer des Jahres: Loriot gewinnt die Wahl

Die Wahl zum Sprachwahrer des Jahres 2011 verlief diesmal sehr ausgeglichen.

Die Stimmen verteilten sich breit auf die vorgeschlagenen Personen und Einrichtungen (siehe Abbildung).

Letztlich erhielten ein Humorist, ein Innenpolitiker, zwei Richter und ein Modehaus die meisten Stimmen.

Loriot (Foto) wurde zum Sprachwahrer des Jahres 2011 gewählt

Loriot (Foto) wurde zum Sprachwahrer des Jahres 2011 gewählt

Auf den ersten Platz wählten die Leser der DEUTSCHEN SPRACHWELT mit 17,7 Prozent den Dichter und Humoristen Loriot. An zweiter Stelle folgt mit 15,9 Prozent Wolfgang Bosbach, CDU-Politiker und Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages.

 

Auf Platz drei liegen gleichauf mit 11,1 Prozent das Rostocker Modehaus „Nikolaus“ und die beiden Richter am Bundesgerichtshof, Klaus Tolksdorf und Wolfgang Ball.

Platz 1: Loriot

Loriot hat die deutsche Sprache geprägt und bereichert. Er hat es darüber hinaus auch nicht an kritischen Bemerkungen zur Entwicklung seiner Muttersprache fehlen lassen. Das stieß nicht bei allen auf Gegenliebe.

Rolf Landolt, der Präsident der Gruppierung „Bund für vereinfachte rechtschreibung“ (Zürich), bescheinigt Loriot gar Humorlosigkeit: „Dass er wegen einer banalen änderung der rechtschreibung im alter den humor verlor, ist geradezu tragisch.“

Landolt ärgert sich bis heute über diesen Satz Loriots in der Bild-Zeitung: „Wir sind auf dem Wege, unser wichtigstes Kommunikationsmittel so zu vereinfachen, daß es in einigen Generationen genügen wird, sich grunzend zu verständigen.“ Diese Äußerung aus dem Jahr 2004 sei „ganz unkomisch und populistisch“, meint der Schweizer.

In Wirklichkeit bot Loriot gerade die Rechtschreibreform Gelegenheit zur Komik, etwa als er im Oktober 1997 auf einer Dichterlesung feststellte: „Die Rechtschreibreform ist ja völlig in Ordnung, – wenn man weder lesen noch schreiben kann.“ Fast eintausend Zuhörer spendeten ihm damals donnernden Beifall.

Außerdem beteiligte sich Loriot 2004 an dem Spaß, als Ehrenmitglied an der Gründung eines reformkritischen Vereins mit dem Namen „Rat für deutsche Rechtschreibung“ mitzuwirken. Damit kamen die Reformgegner der Kultusministerkonferenz zuvor, die unter demselben Namen („Rat für deutsche Rechtschreibung“) einige Monate später ein Marionettentheater mit dem Auftrag gründeten, die Rechtschreibreform zu retten.

Daß Ludwig Eichinger, Mitglied des Kultusministerrats und Direktor des Instituts für deutsche Sprache, an dem die Reform ausgeheckt wurde, Loriot postum als „Meister der deutschen Sprache“ würdigte, findet daher der Reformkritiker Theodor Ickler ganz und gar nicht komisch. Dies habe etwas „Obszönes“, so Ickler.

Doch sagt Eichinger ja nichts Falsches, wenn er Loriots Sprachvermögen lobt. Schließlich verdanken wir ihm Wortschöpfungen wie „Spannfedermuffe“. Er hat Ausrufen wie „Moooment!“ und „Ach was?!“ eine neue Bedeutung gegeben. Er hat das Jodeln neu erfunden und mit dem „zweiten Futur bei Sonnenaufgang“ die deutsche Grammatik bereichert.

Nicht nur zur Rechtschreibreform hat sich Loriot kritisch geäußert. Gegenüber der Süddeutschen klagte der Sprachkünstler im Jahr 2002 sein Leid: „Die Anglisierung unserer Sprache steigert sich allmählich in eine monströse Lächerlichkeit. Deutsch wird uncool. Gleichzeitig blamieren wir uns mit Worthülsen wie ‚Ich erwarte mir‘ oder ‚Ich gehe davon aus‘.“ Loriot fand also auch ernste Worte zur deutschen Sprache. Es muß schließlich nicht immer alles komisch sein.

Platz 2: Wolfgang Bosbach

Wolfgang Bosbach setzte im vergangenen Jahr den unflätigen Worten des Kanzleramtsministers Ronald Pofalla („Wenn ich so eine Scheiße höre wie Gewissensentscheidung“) sein gepflegtes Deutsch entgegen und sandte damit ein starkes Zeichen gegen die Verwahrlosung des Sprachgebrauchs in der Politik aus. Außerdem setzt sich Bosbach seit langem für eine Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz ein.

Wolfgang Bosbach: "In 17 Verfassungen von 27 EU-Staaten wird die Landessprache ausdrücklich in der Verfassung aufgeführt"

Wolfgang Bosbach: "In 17 Verfassungen von 27 EU-Staaten wird die Landessprache ausdrücklich in der Verfassung aufgeführt"

Zum Fernsehsender N24 sagte er im Dezember 2008 beispielsweise: „Ich finde, daß diese Diskussion sinnvoll ist. Ich würde die praktische Bedeutung nicht überbewerten. Aber in 17 Verfassungen von 27 EU-Staaten wird die Landessprache ausdrücklich in der Verfassung aufgeführt. Man betont damit die Bedeutung der eigenen Sprache als Kulturgut. Und das würde ich auch nicht geringschätzen, wenn so etwas an prominenter Stelle wie in einer Verfassung erwähnt wird.“

Bosbach sagte weiter: „Sprache ist der Schlüssel für Integration in Deutschland schlechthin. Deswegen ist es auch schlicht falsch, wenn man sagt, das sei eine Ausgrenzung. Im Gegenteil, das ist eine Einladung, sich noch intensiver mit der deutschen Sprache und ihrer Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen zu beschäftigen.“

 Prof. Dr. Klaus Tolksdorf

Prof. Dr. Klaus Tolksdorf (Foto: Deutscher Bundesgerichtshof)

Platz 3: BGH-Richter und Modehaus „Nikolaus“

Der Präsident des Bundesgerichtshofs (BGH) Klaus Tolksdorf warnt vor der Zulassung von Englisch als Gerichtssprache an Handelskammern in Deutschland: „Es drohen Fehlurteile.

Der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof Wolfgang Ball lehnte im November 2011 als einziger geladener Sachverständiger vor dem Rechtsausschuß des Deutschen Bundestags den entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesrats ab. Der BGH wäre von einer Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) unmittelbar betroffen. So soll Paragraph 184 GVG unter anderem mit dem Satz ergänzt werden: „Vor dem Bundesgerichtshof kann in internationalen Handelssachen das Verfahren in englischer Sprache geführt werden.“

Tolksdorf fragt: „Endet mit Englisch als Gerichtssprache die Sprachverwirrung wirklich oder fängt sie da erst an?“

Er erinnert die Englisch-Verfechter daran, daß Justiz von der Sprache lebe und also für eine Verhandlungsführung in Englisch ein besonderes Fachvokabular nötig sei, das längst nicht jeder Richterkollege besitze.

Das Rostocker Bekleidungsgeschäft Modehaus „Nikolaus“ schloß sich der Anti-SALE-Aktion der DEUTSCHEN SPRACHWELT an und plakatierte in seinen Filialen die Forderung „Schluß mit dem Ausverkauf der deutschen Sprache“.

Die SALE-Welle überflutet weiterhin das Land, doch es gibt immer wieder Ereignisse, die Mut machen. Den Einfall, die SALE-Welle anzuhalten, hatte Kathrin Schreiber, eine Dekorateurin im Modehaus „Nikolaus“.

Seit Jahren habe es ablehnende Rückmeldungen von Kunden gegeben, die sich an dem Wort „SALE“ stören und nichts damit anfangen können, berichtete sie. Der NDR meinte zu dieser Aktion: „Wer wirklich auffallen will, der schreibt wieder deutsch.“

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Welttag der Muttersprache: Klares Deutsch stärken, gebrochenes Stammel-Deutsch bekämpfen

Zum morgigen Internationalen Tag der Muttersprache erinnert die Deutsche Sprachwelt an die Bedeutung des Standarddeutschen. „Hochdeutsch hält als einigendes Band unsere Sprachgemeinschaft zusammen“, erklärte der Chefredaktor der größten Sprachzeitung im deutschsprachigen Europa, Thomas Paulwitz.

Thomas Paulwitz, Chefredaktor der größten Sprachzeitung, am Forum Deutsche Sprache (Foto: Johann Schwepfinger)

Thomas Paulwitz, Chefredaktor der größten Sprachzeitung, am Forum Deutsche Sprache (Foto: Johann Schwepfinger)

Es sei notwendig, Hochdeutsch als allgemein anerkannte und übergeordnete Sprachnorm zu stärken. Gleichzeitig wendet sich die Deutsche Sprachwelt (herausgegeben vom Verein für Sprachpflege, siehe auch hier) gegen Bestrebungen, gebrochenes Deutsch unter dem Namen „Kiezdeutsch“ zu einem eigenständigen deutschen Dialekt aufzuwerten.

Dies verharmlose eine bedenkliche Sprachentwicklung. Stattdessen müsse die wachsende Zahl von Sprachverlierern die Politik wachrütteln. Ein zunehmender Teil der Bevölkerung sei nicht in der Lage, die Ausdruckskraft der deutschen Sprache auszuschöpfen. Dies erschwere den Zugang zur Bildung.

„Das sogenannte ‚Kiezdeutsch‘ ist nichts anderes als eine Pidginsprache“, sagte Paulwitz. „Es führt in die Irre, dieses in Wortschatz und Grammatik verarmte Deutsch als Dialekt schönzureden.“ Es sei „unverschämt und anmaßend“, dieses Stammeldeutsch auf eine Stufe mit so ausdrucksreichen und farbigen Mundarten wie Bairisch, Sächsisch und Schwäbisch zu stellen. Wer beispielsweise „Mein Schwester geht Kino“ sage, der spreche keinen Dialekt, sondern habe schlicht Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache.

Das systematische Weglassen von Geschlechtswörtern (Artikeln), Verhältniswörtern (Präpositionen) und Beugungen (Flexionen) sei keine Weiterentwicklung, sondern eine Rückbildung der deutschen Sprache: „Fehler bleiben Fehler, auch wenn sie systematisch gemacht werden. Wer Stammeldeutsch zum eigenständigen Dialekt erhebt, leistet der Auffassung Vorschub, man müsse in Deutschland die Landessprache nicht beherrschen. Bequemlichkeit, Nachlässigkeit oder Unfähigkeit im Sprachgebrauch verdienen keine Belobigung durch die Sprachwissenschaft.“

Desweiteren warf Paulwitz dem Bundesforschungsministerium vor, Wissenschaftler zu fördern, die das verarmte Deutsch als neuen Dialekt etablieren wollten. Dieses Geld sei in der Sprachförderung besser aufgehoben. Es sei wichtiger, Sprachverlierern zu helfen, die das Deutsche noch nicht ausreichend beherrschen: „Wer gut Hochdeutsch spricht, hat alle Chancen, etwas aus sich zu machen.“

Weiterführendes:

Die Deutsche Sprachwelt ist mit rund 80.000 Lesern die größte deutsche Zeitschrift für Sprachpflege und Sprachpolitik. Sie ist Sprachrohr und Plattform einer ständig wachsenden Bürgerbewegung, die sich um die deutsche Sprache sorgt. Die DEUTSCHE SPRACHWELT tritt für die Erhaltung einer lebendigen deutschen Sprache und für ein neues Sprachbewußtsein ein. Die Druckausgabe erscheint vierteljährlich.

Schriftleitung:
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Dorothee Bär: Bayerische Feministin und Gleichstellungsfetischistin

Daß Deutschland keine konservative Partei mehr hat, seitdem die CDU linker geworden ist als es die SPD noch vor 15 Jahren war, ist bekannt.

Daß aber aggressive EmanzipationsideologInnen selbst in der CSU schon in führenden Ämtern agieren, erscheint immer noch neu, ist aber leider traurige Tatsache.

Ist die Emanzipation erst abgeschlossen, wenn es gleichviele Baggerführerinnen wie Baggerführer gibt? Und gleichviele Hebammeriche wie Hebammen?

Dorothee Bärs Webseite: Mehr linksalternative als konservative Inhalte

Laut Ansicht vieler kämpferischer Emanzen ja.

Selbst die bayerische CSU hat nun ein Exemplar davon. Es heißt Doro Bär.

Eine leitende Politikerin ist vehemente Anhängerin der menschenverachtenden Ideologie des Feminismus.

Diese Dame ist seit Februar 2009 Stellvertretende Generalsekretärin der CSU und – offenbar sammelt sie eifrig Read the rest of this entry >>

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Tag der Deutschen Sprache: „Eine Straße bauen“

Zum Tag der deutschen Sprache am morgigen 11. September ruft die DEUTSCHE SPRACHWELT Politiker und Bürger dazu auf, die Idee einer „Straße der deutschen Sprache“ zu unterstützen.

Eine solche neu auszuweisende Ferienstraße könnte Fremdenverkehr und Sprachpflege miteinander verknüpfen.

Der Chefredaktor der Sprachzeitung, Thomas Paulwitz, erklärt:

„Mehr denn je ist es notwendig, auf die deutsche Sprache neugierig zu machen und Begeisterung für sie zu wecken. Eine Straße der deutschen Sprache wäre ein guter Weg dazu.“

Ganze Meldung zum Tag der deutschen Sprache

Interessantes Projekt zum Tag der deutschen Sprache: Eine Straße bauen

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Umfragen: Wie Hundekot am Schuh – etwa so beliebt ist die Rechtschreibreform seit ihrer Einführung

Die Rechtschreibreform: Gemäß allen Umfragen so beliebt wie Hundekot am Schuh

„Wie Hundekot am Schuh – etwa so beliebt ist die Rechtschreibreform seit ihrer Einführung„, schreibt Thomas Paulwitz, Chefredaktor der Deutschen Sprachwelt (größte deutschsprachige Sprachzeitung) in der jüngsten Ausgabe der Jungen Freiheit, einer konservativen deutschen Wochenzeitung, welche die widersprüchliche und unlogische Rechtschreibreform nicht praktiziert:

„Seit 1997 hat das Institut für Demoskopie in Allensbach (IfD) immer wieder die Einstellung der Deutschen zur Reform ermittelt (siehe IfD-Umfragen 6047, 7020, 7055, 7072 und 10019).

Die Zahl der Befürworter erreichte im Jahr 2004 mit 13 Prozent einen nie mehr erreichten Höhepunkt und fiel dann wieder. Read the rest of this entry >>

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