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Tag Archive: Tamedia

Die SVP und die Ständeratswahlen und die Schweizer Medien…

Die Linkspresse, namentlich der Tamedia-Propaganda-Maschinerie, aber auch andere sog. Schweizer Qualitätsmedien jubilieren, daß die SVP die Ständeratswahlen nicht gewonnen hat, sondern sogar noch Sitze verloren hat. Martin Baltisser, Generalsekretär der SVP Schweiz, stellt eine etwas andere Sicht zur Debatte:

Am 7. April 2011 hat die SVP die Diskussion über die Bedeutung der Ständeratswahlen lanciert. Als Ziel wurde in der damaligen Medienmitteilung neben der Herstellung von Transparenz über die Positionierung des Ständerates folgendes formuliert:

Anläßlich der Medienkonferenz 101 Tage vor den Wahlen faßte Parteipräsident Toni Brunner die Ausgangslage treffend zusammen:  „Die SVP tritt wie angekündigt praktisch in allen Kantonen zu den Ständeratswahlen an, ein Erfolg schon bei den Wahlen 2011 wäre jedoch eine Überraschung. Die SVP ist in Kantonen, in denen sie den anderen Parteien in den letzten Jahrzehnten historische Niederlagen zugefügt hat, bei Majorzwahlen noch kaum mehrheitsfähig. Aber es gilt endlich Licht in die Dunkelkammer des Ständerates zu bringen. Der Ständerat ist in den letzten Jahren heimatmüde und europhil geworden. Die SVP investiert bei den Ständeratswahlen in die Zukunft."

Anläßlich der Medienkonferenz 101 Tage vor den Wahlen faßte Parteipräsident Toni Brunner die Ausgangslage treffend zusammen: „Die SVP tritt wie angekündigt praktisch in allen Kantonen zu den Ständeratswahlen an, ein Erfolg schon bei den Wahlen 2011 wäre jedoch eine Überraschung. Die SVP ist in Kantonen, in denen sie den anderen Parteien in den letzten Jahrzehnten historische Niederlagen zugefügt hat, bei Majorzwahlen noch kaum mehrheitsfähig. Aber es gilt endlich Licht in die Dunkelkammer des Ständerates zu bringen. Der Ständerat ist in den letzten Jahren heimatmüde und europhil geworden. Die SVP investiert bei den Ständeratswahlen in die Zukunft."

„Die SVP strebt zudem mittelfristig eine ihrer Stärke entsprechende Vertretung im Ständerat an und wird deshalb bereits bei den Wahlen 2011 in möglichst vielen Kantonen mit eigenen, profilierten Persönlichkeiten antreten und eine nationale, themenorientierte Ständeratskampagne führen.“ Die SVP hat Wort gehalten.

Noch nie erhielten Ständeratswahlen eine ähnliche hohe Aufmerksamkeit wie in diesem Jahr. Die SVP ermöglichte in fast allen Kantonen eine echte Auswahl unter Kandidaten mit verschiedenen politischen Ausrichtungen. Dass der Erfolg bei diesen Wahlen für die SVP noch ausblieb, war keine Überraschung und entsprach der Einschätzung der Parteileitung.

Dank der SVP hat sich aber das Bild des Ständerates verändert. Die Sensibilisierung in Bezug auf die politische Ausrichtung des Ständerates ist gewachsen. Und: Ständeratswahlen werden nie mehr so sein wie früher.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Ständeratskandidaten der Mitte-Parteien quasi im Schlafwagen nach Bern fahren konnten. Die Ergebnisse der Wahlen wurden in vielen Kantonen lange Zeit innerhalb der gleichen Partei oder zwischen CVP und FDP bereits vor dem Wahltag ausgehandelt und standen mit der Nomination der eigenen Kandidaten fest.

Diese wurden kaum je an ihrem politischen Profil gemessen. Ein einmal ausgeübtes Regierungsamt im Kanton war häufig die unbestrittene Eintrittskarte in die Chambre de Réflexion. Dies hat sich geändert. Bereits seit einigen Jahren ist der Ständerat lebendiger geworden.

Die Abordnungen von SP und SVP emanzipierten sich mehr und mehr von der bestimmenden Dominanz der Mitte-Parteien. Hinzu kam die abnehmende Geschlossenheit innerhalb der Deputationen von FDP und CVP. Read the rest of this entry >>

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Bundesrat zieht offizielle Medienmitteilung ohne Angabe von Gründen zurück: Warum?

Der Bundesrat gibt eine offizielle Medienmitteilung heraus und zieht sie im Anschluß ohne Angabe von Gründen zurück. Siehe Bildschirmfoto-Beweis im Beitrag (zur Großansicht Bildschirmfoto einfach anklicken).

Wieoft glauben Sie, kommt es vor, daß der Schweizer Bundesrat eine offizielle Pressemitteilung zurückzieht und hierfür keine Gründe angibt? Sie raten richtig: Kaum. Oder kennt man so einen Fall bisher?

"Zuviel Machtdrang... " - Offizielle Medienmitteilung des Bundesrats: "Diese Mitteilung wurde zurückgezogen" - War Widmer-Schlumpf verärgert?

Offizielle Medienmitteilung des Bundesrats: "Diese Mitteilung wurde zurückgezogen" - War Widmer-Schlumpf verärgert?

Fragen stellen sich

Es stellt sich die Frage: Was ist der Grund dafür, daß eine an sämtliche Redaktionen der Schweizer Presse versandte Medienmitteilung zurückgezogen wird?

Und es drängt sich die zweite Frage auf: Warum geschieht dies klammheimlich und leise und ohne jegliche Angabe von Gründen?

War der Inhalt fehlerhaft? Handelte es sich um einen Doppelversand einer Mitteilung? Handelte es sich um eine veraltete gewordene Medienmitteilung des Bundesrates?

Alles wohl falsch. Vielmehr dürfte der Grund für den peinlichen Rückzug der Pressemitteilung des Bundesrates in einer noch peinlicheren und aufgrund ihrer Offensichtlichkeit jedem ins Auge stechenden Parallele mit der Lebensgeschichte einer gegenwärtig amtierenden Bundesrätin liegen.

Schweiz-Blog.ch wurde der Originaltext zugespielt. Deshalb können Sie die zurückgezogene Medienmitteilung jetzt lesen. Es fragt sich: 1. Warum der Rückzug der Medienmitteilung des Bundesrats? 2. Was ist an ihr so brisant, daß sie zurückgezogen werden mußte? 3. Warum der "heimliche" Rückzug bzw. keine Angabe von Gründen dafür? 4. Warum verhält sich die gesamte Schweizer Presse so diszipliziert und gibt kein einziges Wort aus der zurückgezogenen Medienmitteilung des Bundesrats wieder? Fragen über Fragen...

Schweiz-Blog.ch wurde der Originaltext zugespielt. Deshalb können Sie die zurückgezogene Medienmitteilung jetzt lesen. Es fragt sich: 1. Warum der Rückzug der Medienmitteilung des Bundesrats? 2. Was ist an ihr so brisant, daß sie zurückgezogen werden mußte? 3. Warum der "heimliche" Rückzug bzw. keine Angabe von Gründen dafür? 4. Warum verhält sich die gesamte Schweizer Presse so diszipliziert und gibt kein einziges Wort aus der zurückgezogenen Medienmitteilung des Bundesrats wieder? Fragen über Fragen...

Hierbei handelt es sich um Widmer-Schlumpf und die – zurückhaltend formuliert – unredliche Art und Weise, wie sie in ihre Amt gelangte.

Denn die Medienmitteilung des Bundesrates dreht sich um eine wissenschaftliche Untersuchung, die an und für sich harmlos wäre, hätte nicht die Einleitung so eigenartige Parallelen zum Lebenslauf der von den Linksmedien (insb. Tamedia) als sog. „Blocher-Töterin“ gefeierten Eveline Widmer-Schlumpf gehabt.

Eigene Meinung bilden

Schweiz-Blog.ch wurde der Ursprungstext der offiziellen Bundesratsmitteilung zugespielt und daher sind wir so frei und veröffentlichen diesen hier im Internet.

So können Sie sich Ihre eigene Meinung dazu bilden, ob die still und klammheimlich gelöschte Bundesratsmitteilung harmlos ist und was wohl die Gründe dafür sein könnten, daß sie still und heimlich „zurückgezogen“ wurde, wie es (siehe Bildschirmfoto oben) in Amtsdeutsch heißt.

Honi soit qui mal y pense. (Altfranzösisch, zu Deutsch frei übersetzt: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt)

Brave Schweizer Presse

Ist es die sprichwörtliche Schweizer Harmoniesucht? Oder die sprichwörtliche Schweizer Zurückhaltung? Oder wollen die linksgerichteten Redaktionen hier vielmehr der in den Redaktionsstuben so heißgeliebten Blocher-Töterin nicht schaden und keine „alten Sachen“ aufwühlen? So kurz vor den Wahlen…

In der gesamten Schweizer Presse jedenfalls hielt man sich brav an den Rückzug der Medienmitteilung des Bundesrats. Es ist kaum zu glauben, daß sämtliche großen Redaktionen der Schweiz beim Versand der doch recht ansprechenden und spannenden Mitteilung gerade unterbesetzt gewesen sind. Sollte man sagen müssen: Brav, bräver, Schweizer Presse?

Ob der Verfasser der Einleitung wohl Ärger bekommen hat für diese unsensible und unbedachte Einleitung? Immerhin gilt Widmer-Schlumpf bei ihr unpäßlichen Angelegenheiten als nicht gerade zimperlich. Ob sich Widmer-Schlumpf auf dieser Zugfahrt hier nach dem Gespräch mit Ueli Maurer auch die Hände wusch? Oder evtl. erst später?

Die Medienmitteilung des Bundesrats im Wortlaut (kursiv):

Der Macbeth-Effekt – Warum Händewaschen das Gewissen erleichtert

Lady Macbeth hätte sich vieles ersparen können. Ihr Machtdrang war stärker. Selber Schuld. In William Shakespeares gleichnamigem Drama stachelt die Frau des Protagonisten ihren Mann dazu an, den König von Schottland zu ermorden, um danach selbst den Thron zu besteigen. Als das sinistre Werk vollbracht und König Duncan tot ist, überkommt Lady Macbeth jedoch das schlechte Gewissen – und sie wäscht sich die Hände. Immer und immer wieder.

«Wie, wollen diese Hände nimmer rein werden? […] Das riecht immer noch nach Blut; alle Gewürze von Arabien können diese kleine Hand nicht anders riechen machen», lässt sie Shakespeare rubbelnd verzweifeln und beweist gleich zweierlei: Er kannte nicht nur die Bibel recht gut, sondern auch die menschliche Psyche.

Pilatus wäscht seine Hände

Pilatus wäscht seine Hände

Schon im Buch der Bücher schildert Matthäus in seinem Evangelium eine ähnliche Situation bei der Verurteilung von Jesus durch den römischen Stadthalter Pontius Pilatus. Der hatte darüber abstimmen lassen, ob die Zuschauer lieber Barabbas oder Jesus freilassen wollten – obwohl er wusste, dass man Letzteren vor allem aus niederen Motiven ausgeliefert hatte.

Wie jeder weiss, forderte die Menge, den schuldigen Barabbas frei zu lassen und den unschuldigen Jesus zu kreuzigen. Pilatus liess sich daraufhin eine Schüssel mit Wasser bringen und wusch sich vor der anwesenden Volksmenge die Hände in sprichwörtlicher Unschuld mit den Worten: «Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!»

Wissenschaftler haben inzwischen herausgefunden: Das Verhalten von Lady Macbeth und Pilatus keinesfalls zwanghaft oder ein feiges Alibi – es könnte ihnen tatsächlich eine Prise innerer Erleichterung gebracht haben. Nach Ansicht der US-Psychologen Spike Lee und Norbert Schwarz von der Universität von Michigan ist Händewaschen nicht nur ein Akt der Hygiene. Mit etwas Seife lassen sich sogar Entscheidungszweifel wegspülen.

Experiment mit Probanden

Für ihr Experiment gaben die Forscher Probanden 30 CDs, aus denen sie sich die Top-10-Liste erstellen sollten. Als Dankeschön dürften sie entweder die CD auf Platz 5 oder Platz 6 ihrer eigenen Hitliste behalten. Danach bauten Lee und Schwarz ein kleines Ablenkungsmanöver ein: Die Teilnehmer sollten eine neue Flüssigseife bewerten. Die einen kommentierten jedoch nur deren Verpackung, während die anderen die Seife per Händewaschen auch physisch testen sollte.

Nun durften alle Probanden die zehn CDs noch einmal neu sortieren. Und siehe da: Wer nur die Seifenverpackung bewertet hatte, änderte die Reihenfolge erheblich. Manche Alben wurden höher eingestuft, andere niedriger. Ganz anders die Einschätzung derer, die sich die Hände gewaschen hatten: Sie bewerteten die CDs genauso wie beim ersten Mal. Das Händewaschen hatte dazu geführt, dass der Rechtfertigungsdrang ebenfalls im Abfluss verschwand – und nicht nur der.

2008 stellte die Psychologin Simone Schnall von der Universität von Plymouth fest, dass schon die blosse Assoziation mit Reinheit milder stimmt. Sie liess 40 Studenten moralische Dilemmata bewerten, etwa das Einstecken einer gefundenen Brieftasche. Vorher allerdings wurden sie gebeten, Wortpaare zu bilden – die einen arbeiteten mit neutralen Begriffen, die anderen mit Wörtern rund um das Thema Sauberkeit, Seife und Waschen. Fazit: Die zweite Gruppe fand das moralische Vergehen plötzlich gar nicht mehr so schlimm.
Wie das kommt? Nach jeder bewusst getroffenen Entscheidung hat der Mensch das mehr oder minder dringende Bedürfnis, diese vor sich selbst zu rechtfertigen. Ein Entschluss beinhaltet ja nicht selten, sich für die eine und gegen die andere Alternative entschieden zu haben.

Oft sind sogar Freunde oder Partner involviert, was zu veritablen Gewissensbissen führen kann. Das Händewaschen lindert diesen Rechtfertigungsschmerz. Demnach gilt nach schweren Entscheidungen: Ab ans Waschbecken!

Sehen Sie auch:

http://www.youtube.com/watch?v=Wvb3xRnPAlw

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Fall Anders Behring Breivik: Und wieder einmal die politische Agitation im Tagi

Es scheint für Schmutzkampagnen keine Anstandsgrenzen zu geben. Selbst der Fall Anders Behring Breivik kann dazu herhalten, eine Medienkampagne gegen mißliebige Politiker zu fahren.

Der zürcher Tagesanzeiger ist ein besonders gefährliches Agitationsmedium.

Und zwar deshalb, weil es mit dem Schein der Neutralität einer ganz normalen Tageszeitung daherkommt, welche sich bemüht, sachlich berichtzuerstatten und sachlich zu informieren.

Das Gegenteil ist jedoch längst der Fall. Der zum Tamedia-Konzern gehörende Tagi, welcher vom äußerst umstrittenen Verwaltungsratspräsidenten Pietro Supino geleitet wird, hat den Blick schon längst überholt.

Artikel auf Polizeibericht.ch

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Eurokäufe der SNB: Weiterer Horror zeichnet sich im Chart CHF-EUR ab

Wer bisher geglaubt hat, es könne für die Schweizerische Nationalbank wirklich nicht mehr schlimmer kommen, täuscht sich gewaltig.

In einem kürzlich veröffentlichen Beitrag hatte ich auf Schweiz-Blog.ch auf die sehr wahrscheinliche Möglichkeit der Ausbildung einer SKS-Formation im Chart des CHF zum EUR hingewiesen.

Die Einschätzung hat sich leider bewahrheitet.

Chart Euro zum Schweizer Franken: Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS-Formation) wie aus einem Lehrbuch für charttechnische Analyse ausgebildet

Aktueller Chart des Eurokurses in Schweizer Franken: Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS-Formation) wie aus einem Lehrbuch für charttechnische Analyse ausgebildet (Chart EUR-CHF: Arriva.de; zum Vergrößern Bild anklicken)

Der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken hat inzwischen im Chartbild eine vollendete SKS-Formation (Schulter-Kopf-Schulter-Formation) ausgebildet.

Der kurzfristige Anstieg des Euro ist damit definitiv beerdigt. Die SKS-Formation ist die bekannteste Wende-Formation in der Charttechnik.

Hinzu kommt:

Der Eurokurs ist an sämtlichen Widerständen im Bereich zwischen 1,28 bis 1,32 SFr. gescheitert. Alle getestet, keinen einzigen Widerstand genommen. Mit der Vollendung der SKS-Formation, die nun hinzukommt, ist der Weg nach unten sperrangelweit offen. Man wird sehen.

Die Eintretenswahrscheinlichkeit eines weiteres Wegbruchs des Schweizer Franken-Kurses gegenüber dem Euro liegt gemäß sämtlichen Lehrbüchern der Charttechnik bei mindestens 80 Prozent.

Die aktuelle Weltwoche nimmt sich abermals des Themas an. (s. u.) Das Thema dürfte noch aktueller werden und vor allen Dingen dramatischer, sodaß auch die Pro-EU-Presse (Tamedia usw.) das Thema nicht mehr unter dem Teppich halten können wird. Denn bis jetzt sind die Verluste „nur“ so hoch wie die Kosten der gesamten NEAT.

Daß die Nationalbank-Verluste, welche durch die Eurokäufe der SNB enstanden „so gering“ bleiben werden, ist aktuell alles andere als wahrscheinlich.

Obwohl – wie sagte einmal ein Professor, als wir uns über Charttechnik bzw. eine charttechnische Formation unterhielten: „Zur Wahrscheinlichkeitsrechnung gehört auch, daß das Unwahrscheinliche einmal eintritt.“

Philipp Hildebrand darf also hoffen.

Allerdings: Hier sprechen nicht nur die nackten und trockenen charttechnischen Fakten für sich; hinzu kommt bei der Eurokrise, daß auch die fundamentalen Daten nicht nur deutlich, sondern mehr als eindeutig sind, namentlich unter anderem die exzessive Verschuldung der EU-Länder. Nach sämtlichen etablierten Berechnungsmethoden sind die EU-Schulden nicht mehr bezahlbar.

Unabhängig davon dürfte es eine Frage der Zeit sein, bis der galante SNB-Chef und ehemalige EU-Politologe (WOZ) ausgetauscht werden wird. Dies ist auch dringend geboten.

Phlipp Hildebrand: Die Eurokäufe des SNB-Chefs kosteten bisher mehr als die gesamte Neat; das Chartbild CHF-EUR zeigt an, daß es noch schlimmer kommen wird

Phlipp Hildebrand: Die Eurokäufe des SNB-Chefs kosteten bisher mehr als die gesamte Neat; das Chartbild CHF-EUR zeigt an, daß es noch schlimmer kommen wird (Foto: Schweizerische Nationalbank)

Die Weltwoche schreibt (kursiv):

Die gigantischen Verluste und Fehler der Schweizerischen Nationalbank (SNB) werfen Fragen nach der Aufsicht auf. Druck machen müßte vor allem der Bankrat. Geschehen ist nichts. Das Aufsichtsgremium blieb untätig. Der Unmut gegen die SNB-Führung wächst.

Progonose Euro- / Schweizer Franken-Entwicklung

Meine Prognose für die CHF-EUR-Entwicklung: Der Euro wird  im Unterstützungsbereich von 1,24 bis 1,26 SFr / Euro noch eine Weile rummachen,  dann folgt der Durchbchbruch durch die letzte Unterstützungszone und  alle Schleusen sind offen.

Massiver Wegbruch des Eurokurses. Die EU-Länder haben ohnedies soviele Schulden, daß sie gar nicht mehr bezahlt werden können; hierzu gibt es zahlreiche seriöse Untersuchungen. Ohne Geldentwertung, also Euroentwertung geht es daher gar nicht.

Und die Schweizer Steuerzahler sind mit dem größten Batzen mittendrin und beim Euro dabei. Obwohl sie verantwortungsvollerweise abgestimmt haben, sie wollten nicht beim riskanten Euro-Experiment mitmachen. Komisch, wie es die Kosmopoliten und EU-Fetischisten immer wieder schaffen, den Volkswillen mit Füßen zu treten.

Das dürften spannnende Schlagzeilen zur Schweizerischen Nationalbank und zur umstrittenen Person Philipp Hildebrand werden.

Und als ob all dies noch nicht reichen würde, zahlt die Schweiz auf tausend anderen Kanälen trotzdem weitere Milliarden an die bankrotten und unverantwortlich wirtschaftenden Euro-Länder. Zum Beispiel via IWF.

Was kann man tun?

1. Wer spekulativ veranlagt ist und keine Hemmungen hat, am möglichen Tod des Euro zu verdienen, kann das gleiche tun, was die Hochfinanz macht:

Devisenoptionen auf den sinkenden Euro kaufen, so wie es irrsinngerweise die beiden Großbanken Credit Suisse und UBS, die erst kürzlich mit Staatsgeldern gerettet wurden, im ganz großen Stil tun (der ehemalige Preisüberwacher Strahm kritisierte dies zurecht) und damit natürlich den Druck auf den Euro massiv erhöhen, während die SNB sinnlose Deviseninterventionen unternommen hat.

2. Politiker unterstützen, die sich dafür einsetzen, daß der Volkswille respektiert wird und daß Schweizer Interessen wenigstens wieder ansatzweise geachtet werden.

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Journalisten-Hetze hat Methode

Immer wieder zitieren inländische Medien, allen voran Medien der linksgerichteten Tamedia, genüßlich, wiesehr doch die SVP und ihre Politik angeblich dem Ruf der Schweiz im Ausland schadet.

Was ist davon zu halten?

Interessant ist hierbei eine umgekehrte Beobachtung. Selbst NZZ-Journalisten hetzen aktuell gegen die FPÖ im Ausland:

Bildschirmfoto: FPÖ

Ausländerfeindliche FPÖ zweitstärkste Kraft“ ist in der gestrigen Ausgabe vom 11. Oktober zum historisch gesehen einzigartigen Wahlsieg der FPÖ zu lesen.

Im Anschluß an Hetze der linken CH-Journalisten zitieren dann AT-Zeitungen, wie schlimm doch die FPÖ angeblich den Ruf Österreichs im Ausland beschädigt.

Das hat System. Linke Journalisten sind im deutschsprachigen Raum im In- und Ausland hervorragend vernetzt.

In Österreich und Deutschland dagegen hetzen die linken Journalisten der großen Medien gegen die SVP, die man als „ausländerfeindlich“ betitelt.

Und im Anschluß zitieren dann die inländischen schweizer Journalisten genüßlich, wie schlimm es doch wegen der SVP um den Ruf der Schweiz im Ausland bestellt ist.

Eigenartig

Komisch, daß keine AT-Zeitung die FPÖ offiziell pauschal als ausländerfeindlich abstempelt. Und komisch, daß keine CH-Zeitung die SVP einfach als ausländerfeindlich abstempelt.

Grund: Das geht nämlich nicht, weil die Einheimischen wissen, daß die SVP zwar Integration fordert aber keinesfalls ausländerfeindlich ist und weil zudem eine solche Pauschalverunglimpfung von zirka dreißig Prozent der Wähler (und damit auch Leser) kaum gut ankommt. Denn selbst Leser, die nicht SVP-Anhänger sind, wissen, daß diese stumpfsinnige Verleumdung nicht zutrifft.
Aber auf Konservative im Ausland, da kann man eindreschen. Daß die Bezeichnung ausländerfeindlich zur FPÖ nicht paßt, kann schließlich der Schweizer Leser kaum nachvollziehen. Er liest es und denkt sich, es wird wohl schon so sein.

Dabei wäre zuwanderungskritisch das richtige Wort. Kein Mensch hat etwas gegen fleißige, integrationswillige und freundliche Ausländer. Gegen kriminelle Ausländer, welche die westliche Kultur per se ablehnen, die integrationsunwillig und aggressiv gegenüber den Einheimischen sind und die Sozialsysteme über die Maßen in Anspruch nehmen, dagegen hat man was. Ist das ausländerfeindlich?

Man sollte mal über Inländerfeindlichkeit reden. Diese ist das aktuelle Problem.

Ein übles Verunglimpfungsspiel der linken Journalisten.

Bericht zum Thema Ausländerfeindlichkeit

Bericht über Integrationsprobleme und bundespräsidiale Scheuklappen in Deutschland

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Ausschaffungsinitiative: Lügenpropaganda von Daniel Binswanger

Gruselig, wenn die Magazine linksstehender Medienkonzerne (Tamedia) einfach irrwitzige Lügen verbreiten. Leider werden sie wohl viele Leser glauben:

Lese gerade „Das Magazin“, Kolummnist Daniel Binswanger.

Hierin gibt es eine wahre Lügen-Propaganda gegen die Ausschaffungsinitiative bzw. für den Gegenvorschlag.

Ausschaffungsinitiative: Laut Tamedia-Phantasierer Daniel Binswanger schon wegen einem einfachen Diebstahl? (Foto: Polizeibericht.ch)

Märchenstunde zur Ausschaffungsinitiative mit Daniel Binswanger: Gemäß seinen Phantasieausführungen will die SVP schon wegen einfachem Diebstahl ausschaffen...

Der bekanntermaßen extrem weit links stehende „Das Magazin“-Kolummnist Binswanger spricht hinsichtlich der Ausschaffungsinitiative von „irrwitzigen Unverhältnismäßigkeiten“:

Bereits ein einmaliger Ladendiebstahl müßte nach dem Initiativtext zum Landesverweis führen.„, schreibt Binswanger sogar.

Beim Gegenvorschlag würden hingegen die angeblich „von der SVP-Initiative nicht erfaßten straffälligen Ausländer“ ausgeschafft, „besonders die kriminellen Raser„:

Kein Wort davon, daß die Straftatbestände erst noch festgelegt werden müssen.

Aus dem Wortlaut der SVP-Initiative:

Der Gesetzgeber hat innert fünf Jahren seit Annahme von Artikel 121 Absätze 3-6 durch Volk und Stände die Tatbestände nach Artikel 121 Absatz 3 zu definieren und zu ergänzen und die Strafbestimmungen bezüglich illegaler Einreise nach Artikel 121 Absatz 6 zu erlassen.

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Statt drei Zeitungen im Thurgau nur noch eine: Thurgauer Zeitung geht an St. Galler Tagblatt

Bisher gab es im Thurgau drei Zeitungen: In der Region Arbon unterhielt das St. Galler Tagblatt eine Lokaredaktion und es gab eine Lokalausgabe mit Bedeutung bis nach Romanshorn. Z. B. liegen im Bahnhofsbuffet des Umsteigebahnhofs Romanshorn bisher etliche St. Galler Tagblatt-Augaben aus (Regionalausgabe), jedoch keine Thurgauer Zeitung.

Eine weitere Zeitug war bzw. ist bis Ende Jahr noch das «Tagblatt für den Kanton Thurgau» , das besonders im Oberthurgau verankert war. Sie wird mit der heutigen «Thurgauer Zeitung» zusammengelegt.

Die Meldung, daß es ab Januar 2011 nur noch eine Tageszeitung für den ganzen Kanton Thurgau geben wird, kam über Nacht und überraschte alle:

Die Tamedia verkauft die «Thurgauer Zeitung» an eine Tochtergesellschaft der NZZ Thurgauer Zeitung geht von Tamedia nun ans St. Galler Tagblatt der NZZ-GruppeMediengruppe, zu der das St. Galler Tagblatt gehört, mit dem man im Anschluß die Thurgauer Zeitung zusammenführen will.

Die Tamedia übernimmt die «Zürichsee-Zeitung» mitsamt deren NZZ-Beteiligung sowie die Beteiligung der NZZ am «Zürcher Oberländer» und dem «Zürcher Unterländer».

Tamedia -Präsident Pietro Supino erkennt im Zeitungstausch einen «gemeinsamen Beitrag zur Stärkung der Presselandschaft»

Die Huber &Co. AG, also Redaktion und Verlag der «Thurgauer Zeitung», beschäftigt gut 100 Angestellte in 84 Vollzeitstellen. Die neuen Besitzer sicherten einen Sozialplan zu, berichtet die Thurgauer Zeitung.

Auch der Regierungsrat äußert sich und ist jedoch äußerst skeptisch.

Insbesondere kritisiert er Tamedia, daß deren Geschäftsgebaren „im starken Gegensatz zu den vor fünf Jahren abgegebenen Zusagen steht“, als sie die Thurgauer Zeitung kaufte: Read the rest of this entry >>

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Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident und Mitbesitzer des Medienkonzerns Tamedia: Holt ihn die Vergangenheit ein?

Der Sonntagsblick berichtet heute über eine Steuerrazzia beim deutschen Millionär Schuler-Voith und schreibt:

Klar ist: Robert Schuler-Voith pflegte gute Beziehungen zur Schweiz. Bei seinen mutmaßlichen Steuertricks zählte er auf die Unterstützung der Zürcher Anwaltskanzlei Bär & Karrer und der Bank Julius Bär.

Diese sollen ihm geholfen haben, sein Geld über einen „trust“ auf den Cayman Islands zu verstecken.

Pietro Supino, Tamedia: Der Sonntagsblick berichtet über seine Vergangenheit

Tamedia-Chef Pietro Supino: Ein Saubermann?

Soweit, so gut, bzw. so schlecht. Doch nun schreibt der Sonntagsblick weiter:

Zuständiger Anwalt bei Bär & Karrer war Pietro Supino, heute Verwaltungsratspräsident des Medienkonzerns Tamedia.

Es stellt sich daher die Frage: War Pietro Supino etwa in schmutzige Geschäfte verwickelt?

(Anm. d. Red.: Fett Makiertes = Zitate aus dem Sonntagsblick)

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