Tag Archive: Schweizer Armee

“Die Schweiz hat keine, sie ist eine Armee”

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 Der österreichische Kurier berichtet (kursiv) :

Die Schweiz ist seit 198 Jahren durchgehend neutral. Damit sicherten sich die Eidgenossenschaft den Bestand, und konnte sich auch aus den beiden Weltkriegen heraushalten.

"Die Schweiz hat keine Armee, sie ist eine Armee" (Bildschirmfotoausriß: Kurier.at)

“Die Schweiz hat keine Armee, sie ist eine Armee” (Bildschirmfotoausriß: Kurier.at)

Im Gegensatz zu Österreich ist die Schweizer Neutralität selbstgewählt – und bis an die Zähne bewaffnet. Einen hohen Stellenwert hat daher auch die Armee. Ein Stellenwert, der – ebenso wie in Österreich – durch eine Wehrpflicht-Abschaffungsinitiative infrage gestellt wird.

Donnerstag holte sich die österreichische Wehrpflicht-Befürworterin und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, VP, den Schweizer Verteidigungsminister Ueli Maurer, SVP, als Schützenhilfe nach Wien.

Denn die Schweiz galt schon im Kalten Krieg als militärisches Vorbild für Österreich. 600.000 gut ausgerüstete Soldaten samt moderner Luftwaffe stellte die Schweiz gegen einen möglichen Warschauer Pakt Angriff bereit. Der Slogan lautete: “Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee.”

Das im Osten wesentlich exponierter gelegene Österreich brachte es in Spitzenzeiten nur auf 240.000 Miliz-Soldaten.

Ganzer Bericht

Weiterführendes:

SchutzvorWaffengewalt.ch

Hermann Suter zur aktuellen Situation der Schweizer Armee

admin post on Februar 8th, 2012
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Hermann Suter, Historiker und Präsident der Gruppe Giardino, über Entwicklungen in der Schweizer Armee, ihre Schwächung seit der Volksabstimmung von 2003, und über die Unfähigkeit einer 100000er- Armee, das Land zu schützen.

Hermann Suter äußert sich aufschlußreich zur gegenwärtigen Situation der Schweizer Armee (Foto: Gruppe Giardino)

Hermann Suter äußert sich aufschlußreich zur gegenwärtigen Situation der Schweizer Armee (Foto: Gruppe Giardino)

Hermann Suter, Sie sind auf Aufklärungstour zum Thema Schweizer Armee, was hat Sie dazu bewogen?Suter: Zwar hat die bürgerliche Mehrheit der Bundesversammlung im September 2011 eine Armee mit 100 000 Armeeangehörigen und ein Budget von 5 Milliarden statt 4,4 Mia. in Planung gegeben.

Das Volk stimmte jedoch am 18. Mai 2003 mit 76 Prozent Ja über eine Armee von 220 000 Mann ab. Mit 100 000 kann die Armee ihren Bundesverfassungsauftrag gemäß Artikel 58 nicht mehr erfüllen. Diese «neue Armee» verkommt zu einer Rumpf-Überwachungsarmee, die die Sicherheit für Land und Leute nicht gewährleistet.

Ich habe den Eindruck, daß Schweizer Volk und Teile des Parlaments noch nicht erfaßt haben, was da abläuft, wie das Abstimmungsresultat zurechtgebogen und unsere Sicherheit grobfahrlässig behandelt wird.

Deshalb will ich informieren und aufklären.

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Schweizer Armee abschaffen?

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Mit derselben Regelmäßigkeit, mit der das Ungeheuer von Loch Neß auftaucht, steigt die Forderung, die Schweizer Armee müsse abgeschafft werden, an die Oberfläche.

Die Forderung ist populär. Wer ist schon für Krieg und Armee – ach – das klingt doch so sehr nach Gewalt und Krieg.

Also ist die linke GSoA-Forderung nach der Abschaffung der Schweizer Armee richtig?

Christoph Blocher am 1. August in Urnäsch AR

Immer, wenn diese absurde Forderung wieder von irgendeinem linken Politiker oder Medium transportiert wird, erinnere ich mich an die 1. August-Rede von Bundesrat (damals war er es noch) Christoph Blocher in Urnäsch.

Gedächtnisprotokoll:

“Es gibt in der Schweiz Leute, die fordern, die Armee müsse abgeschafft werden.

Zur Begründung wird angeführt, es habe in der Schweiz schon lange keinen Kriegsfall mehr gegeben.

Dies dünkt mich so, als würde jemand fordern: Hier in Urnäsch hat es schon zwanzig Jahre nicht mehr gebrannt, also schaffen wir die Feuerwehr ab.”

1. August-Rede von Bundesrat Christoph Blocher in Urnäsch im Jahr 2008

Zustimmung zur Neutralität auf Allzeithoch – Bundesrat büßt Vertrauen ein

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Eine große Mehrheit der Schweizer Bevölkerung hält die Armee für notwendig. Das Vertrauen in die Armee ist nach dem letztjährigen Rückgang wieder gestiegen, liegt aber immer noch leicht unter dem langjährigen Mittel.

Die Milizkarriere erlebt im Vergleich zu 2005 eine deutliche Besserbewertung. Das Vertrauen in Behörden und Institutionen ist allgemein gestiegen, nur der Bundesrat und das Parlament genießen dieses Jahr weniger Vertrauen.

Die Mehrheit der Bevölkerung fühlt sich 2010 sicher und schaut optimistisch in die Zukunft, auch wenn nicht mehr ganz so stark wie im Jahr 2009. Dies zeigt die diesjährige Studienreihe „Sicherheit“ der Militärakademie an der ETH Zürich und

Micheline Calmy-Rey: Fortwährender Kampf gegen die Neutralität - Sie wollte das Binnenland Schweiz sogar in einen internationalen Kriegsmarine-Einsatz verwickeln

das Zentrum für Sicherheitsstudien, daß neudeutsch den häßlichen Namen “Center for Security Studies” (sprich Senter fohr Sekiuhritie Schdaddies) trägt.

Armee – Wieder mehr Vertrauen und Unterstützung
74% der Schweizerinnen und Schweizer halten die Armee für notwendig und 71% möchten eine gut-ausgerüstete und ausgebildete Armee. Beinahe jeder zweite Befragte hält die Armee aber immer noch für zu groß (46%). In Bezug auf das Verteidigungsbudget erfährt die Armee wie 2009 mehr Unterstützung durch die Bevölkerung als in den Vorjahren.

50% der Befragten möchten die Verteidigungsausgaben so belassen wie sie sind, je 22% plädieren für eine Erhöhung beziehungsweise für eine Senkung des Verteidigungsbudgets. Das Vertrauen in die Armee Read the rest of this entry >>

Islamischer Zentralrat-Mitglied bald hoher Offizier – Wird im Schweizer Militär bald alles kompliziert?

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In der Schweiz wird Toleranz großgeschrieben. Auch im Militär. Die Neue Zürcher Zeitung vom 18 April titelt “Extrawurst für muslimische Soldaten”.

So gibt es für Muslime jetzt besonderes Essen, z. B. ohne Schweinefleisch.

Bluewin.ch berichtet, daß dies neu ab der Sommer-Rekrutenschule möglich ist: “Nun können muslimische Rekruten vor der Sommer-RS beim Schulkommando melden, daß sie kein Schweinefleisch essen. Die Küche wird ihnen Alternativ-Menüs auftischen.”

Nicht mehr alle Soldaten der Schweizer Armee müssen mit Schweinefleisch vorlieb nehmen. Doch bei 5mal Beten pro Tag dürfte es organisatorisch schwierig werden.

Auch für Juden gibt es bereits Ausnahmen. Im Zuge der Völkerwanderungen nach Europa dürfte es in der Schweizer Armee aber noch viel komplizierter werden:

Mit immer mehr Migranten dürften die Anpassungen bei einer Fortsetzung der jetzt eingeschlagenen neuen Praxis schlußendlich weit über das im westlich geprägten Kulturkreis Übliche hinausgehen.

In einigen Kulturkreisen sind z. B. Kühe heilig. Hier wird man besonderes Essen ohne Rindfleisch anbieten müssen.

Eine zunehmende Anzahl an asiatischen Einwanderern hingegen wird wohl dazu führen, daß die Schweizer Armee demnächst auch Katzenfleisch und Hundefleisch anbieten muß. Read the rest of this entry >>