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Tag Archive: Remo Massat

NZZ lebt noch im Kreditkartenzeitalter

Admin24 post on März 3rd, 2015
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Heute nutzen immer mehr Paypal, Skrill, Sofortüberweisung und andere Internetzahldienste.

Bildschirmfotoausriß: Die NZZ will im Internet Sachen verkaufen aber bietet keine Internetzahlmöglichkeit an. Unglaublich.

Bildschirmfotoausriß: Die NZZ will im Internet Sachen verkaufen aber bietet keine Internetzahlmöglichkeit an. Unglaublich.

Nun wollte ich mir einige alte NZZ-Artikel bestellen bzw. herunterladen als PDF. Je Artikel kostet das 4,50 Franken, kein Thema.

Wollte ich gerne bezahlen, aber dann kam der Krampf, daß man eine Kreditkarte eingeben muß. Ich besitze nur eine Gratis-Aufladekarte der SBB, die ich auch nur extrem selten nutze, etwa, wenn man in den USA ein Hosting bezahlen muß, aber selbst dort brauchte ich sie seit Jahren nicht mehr, denn selbst dort kann man mit Paypal usw. zahlen.

Daß die NZZ für Internetdienstleistungen, also das herunterladen von PDF-Artikeln im Internet ernsthaft keine Internetzahlmöglichkeit bietet, macht mich sehr sehr nachdenklich.

Ich glaube, die NZZ stirbt einen langsamen Tod.

Wer im Internet Artikel verkauft, egal ob Waren-Artikel oder Zeitungs-Artikel, und keine Internetzahlmöglichkeit anbietet, der lebt sowas von hinterm Mond, daß ich zur NZZ nur sagen kann: Holt Euch Leute ins Haus, die was von Internet verstehen.

Mensch!

Remo Maßat

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„Schäbiger Schick“

Admin24 post on Dezember 1st, 2014
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Alter Schrank, gerettet in Chur vor 3 Jahren; auch er sollte kaputtgeschlagen werden. Ich habe ihn restauriert und halte ihn für ein Schmuckstück.

Alter Schrank, gerettet in Chur vor 3 Jahren; auch er sollte kaputtgeschlagen werden. Ich habe ihn restauriert und halte ihn für ein Schmuckstück.

Wer keine 0815-Möbel will, keinen Ikea-Stil oder Preßholz usw., der sucht nach individuellen Stücken.

Ich selbst restauriere gerne alte Möbel, habe gerade von einem Nachbarn, der einen uralten Schrank kaputtschlagen lassen wollte, ein Stück gerettet.

Ich finde es persönlich schöner, alte Stücke originalgetreu wiederherzustellen, aber manchmal auch läßt sich modern mit alt sehr gut kombinieren.

Offenbar mag nicht nur ich alte Möbel, es scheint sogar einen Trend zu alten Gestaltungsformen zu geben.

Dieser Trend muß natürlich Englisch sein im Namen, wie sollte es heutzutage auch anders sein.

Shabby Chic zu Deutsch wörtlich schäbiger Schick ist ein Einrichtungsstil mit einer eklektizistischen Mischung aus Erb- und Flohmarktstücken und Selbstgemachtem, bei dem Farben aus dem Bereich von Pastell- und hellen

Alte Möbel sind modern (Bild:Mutoni.ch)

Alte Möbel sind modern (Bild:Mutoni.ch)

Naturtönen sowie Gebrauchsspuren zum ästhetischen Konzept gehören, so erfährt man im Lexikon.

Offenbar ein neuer Trend, sich „Shabby Chic Möbel“ zu kaufen. Und es gibt Anbieter für diesen Trend bzw. welche, die genau auf diesen Trend ausgerichtet sind.

Es gibt sogar Möbelhäuser, die das anbieten in der Schweiz.

So stellt sich Mutoni als „Der Shabby Chic Möbelladen in der Schweiz“ vor.

Eines sticht bei Mutoni besonders hervor, weil es nicht nur im Sortiment uniktär ist sondern auch bei der Bezahlung. Man kann mit 100% WIR bezahlen.

In Zeiten der Anbindung des Schweizerfrankens an den Euro (obwohl die Schweizer abgestimmt haben daß sie beim Euroexperiment nicht mitmachen wollen…) dürften alternative Währungen bzw. Komplementärwährungen wie WIR eine zunehmend größere Rolle spielen, so meine Meinung.

Wer mehr über WIR erfahren will, gehe auf WIR.ch. Dort erfährt man mehr über die WIR-Bank.

Remo Maßat

 

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Zur Freiheit

Admin24 post on September 8th, 2014
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Freiheit wird niemals geschenkt, sondern gewonnen.

Höre ich gerade. Und es stimmt.

Daher müssen auch Demokratien immer für ihre Freiheit kämpfen. Und sich gegen Gesinnungsterror und Indoktrination und Extremismus wehren, ihn hinterfragen.

Und nicht wie die EUdSSR brav zuschauen und in die Hände klatschend feiern, wie Europa kommunistisch wird (und Staubsaugerleistungen und Glühbirnen, Bananenkrümmungsgrade normt usw.), während Rußland und China bald schon weitaus freiheitlicher erscheinen.

Es erscheint wirklich komisch. Surreal.

Während Rußland und China marktwirtschaftlich und freiheitlich werden, kann die EU nicht mehr kaschieren, daß es dort kommunistisch-sozialistisch zugeht mehr und mehr.

Wo wird das hinführen?

Man muß ungewollt an den Untergang vom alten Rom oder anderen Hochkulturen denken. Die Geschichte hat sich immer gewandelt und auf Dauer haben sich diaktatorische oder indoktrinierte Systeme nie gehalten.

Die Schweiz tut gut daran, sich von diesem Extremismus fernzuhalten.
Denn wie soll das mit der EU-Planwirtschaft gut-gehen? Nur der Größe wegen? Langfristig sicher nicht, auch, wenn es ein Faktor ist. Wußten Sie, daß von 81 Millionen Deutschen netto nur 12 Millionen Steuern zahlen? Sowas an Planwirtschaft und Umverteilung gab es nichtmal im Komminismus unter Stalin.

Freiheit ist kostbarer als jedes Geschenk, das dich dazu verleiten mag, sie aufzugeben, sagte einst  Baltasar Gracián y Morales (1601 – 1658)

Remo Maßat

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Zitat zur Lebenszeit

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

Ein schönes Zitat von einer Engländerin, der „Dame Cicely Mary Strode Saunders“.

Immer weniger Leben, immer mehr Bürokratie: Die Schweiz leidet an einer drastischen und schnell fortschreitenden Beschneidung von Freiheit. Also dem, was die Schweiz mit ihrem Föderalismus starkgemacht hat. (Foto: Reimut "Remo" Maßat, Schlagwort AG)

Immer weniger Leben, immer mehr Bürokratie: Die Schweiz leidet an einer drastischen und schnell fortschreitenden Beschneidung von Freiheit. Also dem, was die Schweiz mit ihrem Föderalismus starkgemacht hat. (Foto: Reimut „Remo“ Maßat, Schlagwort AG)

Daher muß man Technik, die einem Zeit raubt anstatt Zeit zu geben, von sich fernhalten (WordPress mit seinen ständigen Aktualisierungen, auf dem damals auch SchweizBlog.ch gemacht wurde, als WordPress noch nicht so war, daß WP seine Anwender schikanierte mit Lust an Bürokratie-Terror).

Und Beamtentum dezimieren.

Die Schweiz hat jedes Jahr 60.000 neue Seiten Gesetze, übernimmt im Zuge des schleichenden EU-Beitritts immer mehr EU-Gesetze heimlich und sie schafft jeden Monat (!) mehr als 500 neue Beamtenstellen. Also für Leute, die Bürger mit Bürokratie schikanieren. Dies ist das Gegenteil von Freiheit und es raubt allen Betroffenen Lebenszeit. Selbst den Beamten, die mit ihrer Zeit im Leben anderes, Sinnvolleres anfangen könnten, als Bürokratie zu bewirtschaften.

Hätten Sie es gewußt? Jeden Monat nehmen 523 neue Beamte in den Verwaltungen der Schweiz Platz. Das sind über 25.000 Neo-Beamte allein in 4 Jahren (2009 bis 2013!
In der Statistik eingeschlossen sind jedoch nur Verwaltungsstellen bei Bund, Kantonen und Gemeinden – nicht aber Berufe wie Lehrer oder Ärzte, die ebenfalls im öffentlichen Dienst stehen.

Doch kurz zurück zu Saunders, von der das schöne Zitat oben stammt:
Sie war eine englische Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester. Neben Elisabeth Kübler-Ross gilt sie als Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin. Geboren war sie am 22. Juni 1918 in Barnet, Hertfordshire und sie starb am 14. Juli 2005 in London mit 87 Jahren in dem von ihr eröffneten Hospiz.

Reimut „Remo“ Maßat

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Zitat des Tages zur: Menschenwürde

Admin24 post on April 6th, 2014
Posted in Schweiz-Blog, Zitate Tags: , ,

Wer die Würde eines Menschen nicht achtet, kann sie ihm vielleicht nehmen. Aber er verliert dabei auch seine eigene.

Remo Maßat

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STATISTIK: Selbstmordversuch auf der Schiene – Jeder 3. überlebt

Schwer verletzt überlebt jede dritte Person, die auf der Schiene den Selbstmord versucht, ergibt eine jüngste Statistik.

Es sollte wohl einige davon abhalten, diese Art des Sterbens zu wählen, sich vor einen Zug zu werfen.

Eine ganz andere Frage ist jedoch, warum in den wertelosen, materialistischen westlichen Gesellschaften mit all ihrem Reichtum (materiellem Reichtum) die Selbstmordraten so weit extrem höher sind als in armen Gesellschaften.

Es wird wohl damit zusammenhängen, daß Menschen, die täglich um das Überleben kämpfen müssen, gar keine Zeit haben, sie Gedanken zu machen um soetwas wie Selbstmord. Könnte man oberflächlich ersteinmal annehmen. Oder keine Zeit für sowas haben, sich Gedanken zu machen um Sachen, wie sie gerade in Berlin geschehen und die irgendwie etwas Selbstmordartiges an sich haben in ihrer Albernheit.

Archivfoto: BahnBlog.ch

Archivfoto: BahnBlog.ch

Ich denke, es ist es wert, einen Blick darauf werfen zu lassen. Die westlichen Gesellschaften predigen, daß Werte regelrecht egal sind. Man dürfe nicht an Heimat glauben, es sei alles egal. Egal, welche Religion, egal, welche Werte, egal, welche sexuelle Orientierung, egal, ob weiblich oder männlich.

Diese Doktrin schlägt sich zum Beispiel in Forderungen keifender, zähnefletschender EmanzInnen nieder, die fordern, es müssen jetzt gleichviele BaggerführerInnen wie Baggerführer geben. So ein Schwachsinn, aber es gibt solche Forderungen tatsächlich und jeder-Mann kuscht davor. Ansonsten wäre er ja frauenfeindlich.

Sicherlich spielen bei Selbstmord die Wertelosigkeit und der damit einhergehende Glaube an Konsum und Materialismus eine große Rolle.

Nur: Das neueste „Eifon“ zu kaufen, mag oberflächlich glücklich machen in ein paar Sekunden oder vielleicht sogar Stunden. Dennoch ist die Seele damit nicht wirklich zufrieden. Der Glaube an ein Eifon ist halt nicht vergleichbar, nicht ansatzweise ebenbürtig wie der Glaube, an Werte, an Heimat und ähnlichgelagerte Sachen.

Daß Materialismus und Unglücklichkeit / Selbstmord stark zusammenhängen kommt nicht von ungefährt. Belegt ist dies wohl durch die Tatsache, daß unter Millionären in der Schweiz – und auch anderswo – die Selbstmordrate weitaus höher ist als im Durchschnitt. Hätten Sie das gedacht?

Das mag daran liegen, daß viele Leute, die geglaubt haben, Werte zu finden in Besitz, Macht, Erfolg (oberflächlichem, materiellem) und Geld, merken müssen, daß sie genau das, was sie suchten, nicht in Besitz, Macht, „Erfolg“ und Geld finden.

Erst in jüngster Zeit ermordeten sich zahlreiche Top-„Mänätscher“ in der Schweiz. Die Vorzeigelichter der Wirtschaft waren. Der Swisscom-Chef und auch ein Kader-Mitglied der Zürich-Versicherung bzw. wie sie jüngst ja in ihrer kulturellen Selbstaufgabe sich schimpft: Die „Zurich“-Versicherung. Englisch. Als ob die Schweiz in Amerika läge.

Auch das ist ein Stück Materialismus und Selbstaufgabe.

Daß eine Schweizer Versicherung sich einen englischen Namen gibt. Sowas Lächerliches. Doch es zeugt nicht nur von Lächerlichkeit, sondern auch von Selbstaufgabe zugunsten von Materialismus.

An Religion ist in den westlichen Gesellschaften Europas kaum noch zu denken. Seitdem sich die Kirchen politisieren und in eine Partei verwandelt haben anstatt sich um Werte zu kümmern („Jesus würde SP / Grüne wählen“), klafft auch hier eine Lücke. Zahlreiche gerade junge Leute treten zum Buddhismus über oder auch zum Islam. Weil die Kirchen zu politischen linken Larifari- und Gutmenschen-Veranstaltungen geworden sind. Also genau dem, was kein Mensch sucht, der nach Lebenssinn und charakterlicher, persönlicher Weiterentwicklung sucht, die jemand in Religion zu finden hofft. Auch die Freidenker haben in der Schweiz in diesem Sinne großen Zulauf.

Erst jüngst zitierte ich einen Autor dieser Bewegung. Ich kenne sie nicht, aber: Sie scheint immer noch besser, als eine verdorbene, politisierende Kirche, die sich mehr um Politik als um Glauben schert (der als mediengeil verschrieene ehemalige Abt Werlen läßt grüßen).

Ganz unabhängig davon, was man von Kirche hält oder nicht (Dies ist wieder ein anderes Thema):

Vielleicht sollte man all diese Gutmenschen in der Politik und die Politisierer in den Kirchen (warum wurden sie nicht Politiker, wenn sie politisieren wollen?) einmal hinausschmeißen.

Gutmenschen in der Politik können ja Priester werden und predigen. Und Geistliche, die unbedingt so gern politisieren möchten, können sich ja um ein politisches Amt bewerben und den Wählern stellen, anstatt die Kirchen zu mißbrauchen zum Politisieren. Das würde zumindest mal die Wahlverdrossenheit schmälern und den täglichen Selbstmord der Kirchen auch. Sie verlieren mit der Politisiererei ihren Anspruch auf Moral, sie werden politische Partei. Sie verlieren jegliche Glaubwürdigkeit. Und lösen sich damit Jahr zu Jahr mittelt linksaußen orientierter Unterwanderung immer weiter selbst auf.

Remo (Reimut) Maßat

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Na toll: Die Schweiz kauft ein Überwachungssystem aus den USA

(Remo Maßat) Noch kürzlich zeigte sich Bundesrat Ueli Maurer „irritiert“ über die Dreistigkeit, mit welcher die USA Daten ausspähen.

Bildschirmfoto: Enthüllung über die Herkunft des neuen Überwachungssystems für die Schweiz: Israel und USA...

Bildschirmfoto: Enthüllung über die Herkunft des neuen Überwachungssystems für die Schweiz: Israel und USA…

Und nun enthüllt die westschweizerische Zeitung  „Le Temps“, daß die Schweiz ein Überwachungssystem aus den USA kauft.

Als Dank sozusagen fürs Ausspähen. Das ist ja wirklich zum Sarkastisch-werden.

Le Temps machte öffentlich, daß es dabei um die US-Gesellschaft Verint geht.

Die Wurzeln dieser Firma sind in Israel.

Die Überwachungstechnologie-Firma pflegt enge Kontakte zum israelischen Geheimdienst, der Einheit 8200, dem dortigen NSA-Gegenstück in Israel.

Kenneth Minihan, früherer Direktor der NSA, wechselte später in den Vorstand von Verint.

Reicht es nicht, daß die USA skrupellos spionieren? Muß man es ihnen so einfach machen und auch noch ein Spionagesystem abkaufen und dann im eigenen Land installieren?

Als williger Erfüllungsgehilfe und Handlanger für illegale US-Spionage?

Das Bundesamt äußert sogar öffentlich, man versuche, das System „so sicher wie möglich“ zu installieren. Man mache sich aber „keine Illusionen“, daß es ausspioniert werden könne. Toll. Tolles Überwachungssytem, das die Schweiz da gekauft hat.

Lieber sollte man dem Ruf von Calmy-Rey und anderen folgen und Edward Snowden Asyl anbieten anstatt sich den USA anzubieten. Und als Handlanger für illegale Aktivitäten zu prostituieren.

Bericht in Le Temps

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Nachtrag zur „1-zu-12-Initiative“

Bildschirmfotoausriß: KMU-Komitee.ch

Bildschirmfotoausriß: KMU-Komitee.ch

Ich (Remo Maßat) hatte mich verschiedentlich zur 1 zu 12-Initiative geäußert und als Verwaltungsrat der Schlagwort AG ließ ich diese auch dem KMU-Unterstützer-Bund beitreten.

Zuletzt hatte ich mich unter anderem hier geäußert: Domleschg24.ch-Kolummne

Mich erschrickt gerade, mit welcher Dreistigkeit manche Inititianten das eigene Anliegen mit Füßen treten, wenn es darum geht, daß man seine eigenen Taschen bereichern kann.

Der bekannte thurgauer Anwalt bzw. seit dem Rücktritt des mutmaßlich kriminellen Ex-Nationalbank-Präsidenten Hildebrand wohl bekannteste Anwalt der Schweiz äußert sich auf seinem Blog aktuell:

Die Linke will daß der bestverdienende Angestellte in einem Unternehmen in einem Monat nicht mehr verdient als andere Angestellte in einem Jahr.  Im Thurgau hätte die hiesige SP letztes Jahr die Möglichkeit gehabt, die exorbitanten Löhne in der Kantonalbank zu senken und 1:12 einzuführen. Da aber im Bankrat der Kantonalbank auch eine Linke sitzt, warf die SP ihre Prinzipien bei dieser ersten Gelegenheit über Bord: eine Million sei für den obersten Banker nicht zu viel. Eine Lohnobergrenze sei ein „Signal von Mißtrauen“, die Bank würde an „Ansehen und Vertrauen verlieren“. Und so ist das Lohnverhältnis in der TKB dank der SP weiterhin 1:20.

Ganzer Beitrag

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Manche Lügen sind einfach zu billig: Grimms Märchen mit BFM-Direktor Mario Gattiker bei der Zuwanderungsinitiative

Der Blick schreibt:

Die Zuwanderungsinitiative der SVP kommt am 9. Februar zur Abstimmung. Jetzt warnt der Direktor des Bundesamtes für Migration vor Mehrkosten im Falle einer Annahme des Volksbegehrens.

Grimms Märchen mit Mario Gattiker vom BfM. Behördenpropaganda bei der Zuwanderungsinitiative (Bildschirmfoto: Blick.ch)

Grimms Märchen mit Mario Gattiker vom BfM. Behördenpropaganda bei der Zuwanderungsinitiative (Bildschirmfoto: Blick.ch)

Laut der SVP-Zuwanderungsinitiative sollen einheimische Arbeitskräfte gegenüber ausländischen Neuzuzügern bevorteilt werden.

Dieser sogenannte Inländervorrang würde zu Mehraufwand und Mehrkosten führen, warnt nun Mario Gattiker, Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM) in der «Zentralschweiz am Sonntag».

Die Zulassungsbehörden müssten den Inländervorrang in jedem Einzelfall prüfen, so Gattiker. «Dies dürfte ein Vielfaches an Personal gegenüber dem heutigen System bedeuten.»

Ich bin zu einer Zeit (1998) in die Schweiz eingereist und habe hier meine erste Firma gegründet, als es noch den Inländervorrang gab. Ich kenne beide Systeme, weil ich zwischenzeitlich nocheinmal nach Deutschland ausgereist war und dann wieder in die Schweiz einreiste. Das heutige System mit der Personenfreizügigkeit ist wesentlich bürokratischer und aufwändiger. Wer in der Schweiz eine Firma gründen will und sich selbstständig machen wollte mit einer AG oder GmbH, der konnte dies 1998 wesentlich einfacher als heute. Im Zuge der Personenfreizügigkeit müssen heute Planbilanzen und Geschäftspläne für mehre Jahre eingereicht werden. Ich habe dieses schreckliche Prozedere erlebt, als ich eine zweite Firma in der Schweiz gründete (SWAG). Dies kostet nicht nur enorm viel Geld und Energie und Zeit und Nerven. Sondern natürlich muß das ganze auf Vollständigkeit und Plausibilität auch kostspielig geprüft werden und schafft Beamtenstellen.

Jetzt fragt sich doch eine ganz ganz simple und einfache Frage:

Wenn das stimmt, was Gattiker behauptet, daß ein Zurück zum Inländervorrag „ein Vielfaches an Personal gegenüber dem heutigen System kosten würde“:

Wo waren denn dann bitte die vielfachen Entlassungen bei der Einführung der Personenfreizügigkeit?!

Das Gegenteil war der Fall: Überall mußten schweizweit massenhaft neue Beamte eingestellt werden, um die neue Personenfreizügigkeits-Bürokratie zu bearbeiten.

Die Behauptung von BfM-Leiter Mario Gattiker ist nachweislich eine glasklare Lüge. Und Gattiker damit wohl auch ein Lügner, oder nicht? Ich finde es zutiefst perfide, wenn von Steuerzahlern bezahlte Amtsleiter sich für Abstimmungspropaganda hergeben und dabei nachweislich lügen.

Ganz abgesehen davon, wie meine Meinung zur SVP-Initiative selbst ist. Ich stehe ihr eher skeptisch gegenüber.

Nachtrag: Ich hatte übrigens auch damals, 1998, es geschafft, problemlos Aufenthaltsbewilligungen für 4 Deutsche (inkl. mir) zu erhalten, die in der Massat Treuhand GmbH arbeiten konnten. (eine Firma, an der ich später einmal meine 45%-Anteile verkaufte, das steht im öffentlichen Handelsregister, aber nicht im perfiden und zutiefst menschenverachtenden Tagi-Lügen-Artikel von Christian Bütikofer aus dem Jahr 2009)

Und konnte diese Arbeitsplätze einrichten und ein Büro anmieten und einen Treuhänder zahlen und und und… Es ging also. Ich mußte nur damals nachweisen, daß ich in Kreuzlingen keine Schweizer fand, die diese Stellen ausfüllen würden.

Die Erklärung vom KIGA (damaligs Kantonales Industrie- und Gewerbeamt Thurgau) war ganz einfach: Sehen Sie, wenn wir für die Stellenbeschreibung beim RAV einen arbeitslosen Schweizer haben, dann müssen Sie erst diesen einstellen.

Wenn es keinen gibt, dann bekommen Sie die Bewilligung für die ausländischen deutschen Mitarbeiter. Es ging. Problemlos. Es wurde kontrolliert, daß man übliche Löhne zahlte (Provision als Lohn wurde etwa nicht akzeptiert) und die Bewilligungen wurden erteilt, nachdem man nachgewiesen hatte, daß man für die Stellen keine Schweizer gefunden hatte. Viel einfacher als heute mit der Vorschrift, daß man für mehrere Jahre Planbilanzen und Geschäftspläne (business plans) einreichen muß. Unter anderem.

Remo Maßat

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Neujahrsgedicht an eine Frau

Admin24 post on Dezember 31st, 2013
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Neujahrsgedicht Magda Remo MaßatTrunken ziehen finstre Züge
Als ob selbst das Licht sie trüge.
Düster zeichnet das Verschweigen.
Will in Kälte sich ersteigen.

Eine Frau schaut in das Leben
Könnte soviel Gutes geben.
Doch nutzt ihre Kräfte bloß für Lüge
Daß sie andere Seelen so betrüge.

Genießt zu spielen mit Gefühlen,
läßt einen Mann zwischen allen Stühlen.
Könnte soviel Wärme geben.
Doch was ist ihr Streben?

Zahlt es sich aus, frag ich den Weltgeist?
Wenn man fremde Seele verspeist?
Ist es nicht so, daß Glück Herzen meidet,
das sich an Leid anderer Seele weidet?

Wozu die Gewalt des Hintergehens?
Um des kleinen Vorteils Wehens?
Ist am Schluß nicht die ganze Heimlichtuerei
nur eine Unglücklichmacherei?

Wozu das Schreiten in Zerstörung.
Als wär es sinnvoll, die Verschwörung.
Ist es so, daß eine Frauenseele freudet,
wenn fremder Seelenfluß sich vergeudet?

Ohne Not zu lügen und Verschweigen.
Wird Gerechtigkeit vertreiben.
Ohne Not Menschen quälen.
Wird am Schluß doch die Wahrheit stählen.

Eine Frau schließt eine liebe Seele aus.
Läßt ihn aus ihrem Leben kalt heraus.
Eine Frau bringt ohne Grund Unglücke.
Und verheimlicht mit viel Tücke.

Stumme Gewalt der Lüge
Nutzt ihre Kraft nur für Betrüge
Schleichend, ohne ein gutes Gewissen
Greift sie nach einer Seele ohne deren Wissen.

Zehrt an Substanz des fremden Lebens.
Nimmt ohne Not die Kraft des Strebens.
Draußen strahlt gleißend die Sonne.
Draußen ist Licht und Wonne.

Da merkt sie nicht, daß fremdes Leid
Auch selbst ihr bringt Verlustigkeit.
Wer Gutes tut und Wahrheit schenkt,
dem beides selbst auch nicht verschränkt.

Kommt Gutes bei all dem heraus?
wenn man treibt Güte aus dem Haus?
Tritt guten Menschen ohne Not mit Füßen,
Wird es eignes Schicksal gut begrüßen?

Da verdeckt perfides Verhalten
Mit der Heimlichtuerei Gewalten
Liebes und Gutes einer Frau.
Daß man nicht in ihre Seele schau.

Ist es nicht komisch, daß sie von Vertrauen spricht
Doch Ehrlichkeit und Wahrheit gibt sie nicht?
Das „vertrau mir“ wie ein bleierner Spruch,
Umweht ihn zurück der Heimlichtuerei Geruch.

Da genießt doch eine Seele
daß sie einem Mann so fehle.
Ergötzt sich lange am Verzehren
Ohne mit Gewissen umzukehren.

Richtet viel Leid an ohne Not.
Als wär das Böse mit ihm Boot.
Genießt, wie ein Mann voller Energie.
Ihr gibt Liebe und Zuneigung wie nie.

Und als ob noch nicht genug verletzt.
Und als ob nicht Zeit, endlich gutzumachen.
Wird dieser weiter nach außen versetzt.
Darf nicht mal bei einem Werk mitmachen.

So steht etwas unter schlechtem Stern
Und das Gute bleibt ihm fern.
Obwohl es könnte glückvoll gelingen.
Will man Schlechtes mit Gewalt erzwingen.

Kommt sie noch zur Wahrheit?
Gibt sich und anderen Klarheit?
Öffnet sich einem lieben und gutem Mann.
So daß er Seelenfrieden finden kann?

2013 endet, 2014 beginnt.
Ob es Besinnung und Liebe bringt?
Hört sie auf mit Spielerei,
mit Lust an Ungewißheit und Einerlei?

Man tut nicht ohne Not jemanden weh.
Fällt im Beginn ein neuer Schnee?
Der bedeckt den sinnlos gemachten Schmerz?
Gibt es Ehrlichkeit statt Scherz?

Der Weltgeist sieht, was geschehen.
Und Zeit läßt Unrecht nicht vergehen.
Sehen und Sprechen kann vergeben,
was ist sonst nicht mehr zu verleben.

Verweigert sie weiter mit Genuß,
läßt, was Wahrheit tun muß?
Oder öffnet sie Guten Tür,
daß heilen kann böses Geschwür?

Wie schön ist doch der fremde Schmerz.
Was bringt das Frühjahr, was ist im März?
Wunde voll Eiter kann nicht verheilen,
Wenn lustvoll eine Frau will drin verweilen.

Böses gibt immer Böses zurück.
Und Gutes bringt immer gutes Glück.
So soll man nicht erfreuen an fremdem Leid,
nimmt es doch auch eigner Seele Kleid.

Im Angesicht von Gemeinheit das Spiegelbild.
Und es lacht ein Dämon wie wild.
Anstatt einem Engel Platz zu geben
will man wirklich an Bösem weiterstreben?

Hör, gehorche meinem Rufen! Spricht die Wahrheit.
Schweig, verheimliche! Spricht die Narrheit.
Geh, füg Dich Deinem Schicksal. Spricht das Licht herunter.
Lauf weg, versteck Dich! Spricht Böses munter.

Es öffnet sich das neue Jahr
Das ist ganz und sicher wahr.
Öffnet sich eine Frau, läßt ab von Qual?
Sie hat die Wahl.

Remo Maßat

Auszug weiterer Gedichte

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