header

Tag Archive: Remo Maßat

Brexit

Das reichste EU-Land verläßt die EU.

Deutschland wird endgültig zum Zahl-Hans (und war es auch vorher bereits, denn das reiche England zahlte weniger Beiträge dank Thatcher)

Heute einmal eine Analyse auf SchweizBlog zu einem Thema, das sowohl auf einen Börsenblog gepaßt hätte als auch auf einen TechBlog.

Brexit news leave remainGoogleTrends ist eine Sache, die jedem Internetinteressiertem, jedem Techie ein Begriff ist.

Man kann hervorragend Suchmaschinentrends analysieren, Suchwörter, Suchstränge generieren, die von Bedeutung sind.

Etwa, wenn man für einen Politiker vor Wahlen die Webseite optimieren will oder aus vielen anderen Gründen.

Börsenmenschen hingegen setzen sich mit Charttechnik und Trends ebenso auseinander, jedoch aus gänzlich anderen Gründen.

Brexit GoogleBei einer Abstimmung wie dem Brexit spielen aber nicht nur politische sondern auch wirtschaftliche Dinge hinein. Es gibt Aktien, die man abstoßen muß (zB HSBC und andere Bankaktien die stark vertreten sind in der Bankenmetropole London) oder kaufen sollte (zB diese hier), je nach Ausgang der Abstimmung zum Brexit.

Daher hier einmal der Chart der beiden Suchstränge „Brexit remain“ (Brexit + bleiben) und „Brexit leave“ (Brexit + verlassen).

Natürlich nicht aus der Schweiz, sondern mit Standort Großbritannien. Denn dort wohnen die Stimmberechtigten in der Brexit-Sache.

Auf die Prognostiker vom Staatssendern oder von Bundesratsagenturen usw. ist selten Verlaß: Dante ließ die Wahrsager mit umgekehrt aufgewachsenem Kopf in die Hölle laufen. Sie mußten sich mit den Händen vorantasten.

Auf die Prognostiker vom Staatssendern oder von Bundesratsagenturen usw. ist selten Verlaß: Dante ließ die Wahrsager mit umgekehrt aufgewachsenem Kopf in die Hölle laufen. Sie mußten sich mit den Händen vorantasten.

„Brexit“ zusammen mit  „leave“ wurde hier eindeutig mehr gesucht als mit „remain“ (bleiben).

Google kann nicht nur Krankheiten vorhersagen. Etwa Grippewellen. (wenn die Suchhäufigkeit von Arzneimitteln gegen Grippe oder Erkältung steigt, beginnt so eine Welle). Sondern auch für andere Dinge nützlich sein. Etwa bei Abstimmungen.

Denn den Prognosen der von Interessengruppen oder vom Staatssendern bezahlten Prognostikern ist nicht nicht zu glauben. Selten nur liegen sie richtig. Und auch geben in Telefonumfragen nicht alle wahre Antworten.

Aber: Was jemand guhgelt, das zeigt das Wahre, was ihn wirklich bewegt und interessiert. Und das war hier nunmal häufiger „Brexit + leave“ als „Brexit + remain“.

Broker wie Goldman Sachs sind wegen Brexit-Gefahr im Aufruhr (Bildschirmfotoausriß)

Broker wie Goldman Sachs sind wegen Brexit-Gefahr im Aufruhr (Bildschirmfotoausriß)

Ohne eine Glaskugel auf dem Tisch haben zu müssen, konnte man somit davon ausgehen, daß die Abstimmung so ausgehen würde, wie sich im Moment abzeichnet.

Pro Brexit.

Übrigens berichteten die lahmen Medien im deutschsprachigen Europa lange noch, daß die EU-Befürworter gewinnen würden, als auf Google es längst anders nachzulesen war (siehe obiges Beispiel-Bildschirmfoto, davon hab ich eine Serie in der Nacht gemacht)

Interessant auch, wen der Brexit interessiert.

Besonders die Schweizer.

Durch den Brexit gewinnt natürlich die Efta enorm an Bedeutung und es zeigt auch, daß die EU nicht alternativlos ist, wie es Merkel sagen würde.

Interessant auch zu sehen, wen der Brexit interessiert. Natürlich die Engländer, dann die Iren und an 4. Stelle die Schweizer.

Interessant auch zu sehen, wen der Brexit interessiert. Natürlich die Engländer, dann die Iren und an 4. Stelle die Schweizer.

Dafür bekam sie ja den Preis „Unwort des Jahres“, weil sie nur so mit „alternativlos“ um sich warf. Es gibt eben im Leben immer Alternativen.

Ein freies Land zu sein oder in einer Bürokratie- und Bevormundungs-Zwangsjacke.

Vielsagend daher auch die Plakate vieler Brexit-Befürworter, auf denen stand „Gebt uns unser Land zurück!“

Es erinnert an Thatchers „Ich will mein Geld zurück“ (I want my money back). Als die eiserne Lady Englands ihre Handtasche auf den Tisch knallte und Geld zurückforderte von der schon damals exzessiv verschwenderischen EU.

Margret Thatcher, die die EWG-Mitgliedschaft ausdrücklich befürwortet hatte, nahm vermehrt EU-skeptische Positionen ein, als sich zeigte, daß führende kontinentaleuropäische Politiker darauf hinarbeiteten, eine zunehmend politische Union zu schaffen. Am 20. September 1988 hielt Thatcher in eine vielbeachtete Rede, in welcher sie sich für ein Europa von unabhängigen, souveränen Staaten aussprach. Und die Vorstellung eines europäischen Bundesstaats nach dem Muster der Vereinigte Staaten ablehnte. Sie kritisierte  deutlich die damalige mehr und mehr planwirtschaftlich anmutende EWG-Politik, insbesondere die gemeinsame Agrarpolitik als „schwerfällig, ineffizient und in krasser Weise kostspielig“ (“unwieldy, inefficient and grossly expensive”)“ und forderte entsprechende Reformen im marktwirtschaftlichen Sinne.

Nationalrat Reimann mit besten Verbindungen nach Großbritannien hatte übrigens noch kurz vor dem Brexit den Schwexit besiegeln lassen und gegen den Willen von Burkhalter und anderen Euro-Turbos durchgesetzt, daß die Schweiz das EU-Beitrittsgesuch nach nun 24 Jahren endlich zurückziehen muß.

Die Schweiz muß nun die Efta stärken. Hier wäre die goldene Stunde, Großbritannien einzubeziehen und das 4-Staaten-Bündnis als freie Alternative zur EU zu stärken.

Europäische Freihandelsvereinigung (Efta) anstatt Europäische Union (EU).

Remo Maßat

Laut dem deutschen Staatsfernsehen haben sich die bösen Buchmacher nun entlarvt.

Selbst nach mehrfachen Ansehen dürfte nicht klar-werden, welche Schuld sie trifft, was sie auf sich geladen haben sollen, daß sie sich entlarvt haben:

Brexit Tagesschau

 

Share Button

1:12-Initiative: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht – Oder ist es doch wahr? Es wäre zu schön…

Der Pizzabäcker in der Zürcher Bahnhofsunterführung hatte offenbar der UBS vertraut (Foto: Remo Maßat / Schlagwort AG)

Der Pizzabäcker in der Zürcher Bahnhofsunterführung hatte offenbar der UBS vertraut (Foto: Remo Maßat / Schlagwort AG)

Gerade lese ich in der Schweiz am Sonntag vom 15. September 2013 etwas zur Kommunikationsstrategie von der Globalisierungskonzern-Interessenvertretung EconomieSuisse (kursiv).

„Während die Drohungen bei der Abzocker-Initiative bloß ein „bluff“ waren, sei im Fall der 1:12-Initiative klar, daß diese zu Stellenverlusten führen würde.

Bloß ein „Blöff“. Man gibt also offenbar zu, man hat öffentlich gelogen. Oder wie soll man das verstehen?

Der Volksmund sagt: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.

Ich persönlich hoffe allerdings, daß die folgenden Drohungen diesmal stimmen.

Der Pizzabäcker war nicht der einzige, der der UBS vertraute...

Der Pizzabäcker war nicht der einzige, der der UBS vertraute…

UBS und CS würden zwar noch ihren Sitz in der Schweiz behalten, aber jede zweite Stelle mit mindestens 700.000 Franken Jahreslohn würde ins Ausland verlagert. Dies könnte in Hinsicht auf alle Banken mehrere tausend Stellen betreffen.

Das wäre doch toll. Tausende Abzocker weniger.

Und weniger Gefahr für die Schweizer Wirtschaft.

Die FDP, die sonst immer lauthals für Marktfreiheit ruft, rief

"Das Gefühl einer hervorragenden Beratung": Nicht alle schienen überzeugt von den vollmundig-schwülstigen Abzocker-Werbesprüchen (Foto: eingeschlagene Scheibe der UBS in Zürich / Remo Maßat)

„Das Gefühl einer hervorragenden Beratung“: Nicht alle schienen überzeugt von den vollmundig-schwülstigen Abzocker-Werbesprüchen (Foto: eingeschlagene Scheibe der UBS in Zürich / Remo Maßat)

plötzlich bei UBS und CS nach dem Staat. Verluste trägt die Allgemeinheit also, Gewinne gehören dann wenigen Einzelnen.

Ich bin fest davon überzeugt, daß es nicht schadet, sondern dem Standort Schweiz maßgeblich nützt, wenn solche asozialen Leute bzw. Leute mit einer derart asozialen Einstellung (Gewinne in die Taschen füllen / Verluste der Allgemeinheit aufbürden) außer Landes gehen müsen, um weiter abzuzocken.

Dies zu sehen ist nicht nur psychologisch gut, sondern schützt den Standort vor den Machenschaften dieser modernen Geßlers. bzw. vor den fatalen Folgen dieser Machenschaften.

Auch werden die Gefahren für den Mittelstand geringer, daß er Verluste dieser Globalisierungs-Abzocker mittragen muß, weil der Bundesrat die Abzock-Unternehmen plötzlich für „systemrelevant“ einstuft.

Auf derartig „systemrelevante“ Unternehmen kann der Standort Schweiz – mit Verlaub – sehr gut verzichten. Und: Unternehmen wie die CS oder die UBS: Was ist an diesen überhaupt noch schweizerisch? Außer das Marketing? Schweizerische Tugenden sehe ich dort keine. Welche auch? Sie sind das Gegenteil von schweizerisch.

Insofern wäre diesen Firmen zu raten: Nicht nur die Arbeitsplätze der Abzocker ins Ausland, sondern am besten auch gleich den Firmensitz.

Dann fällt nicht wieder alles auf die Schweiz zurück, wenn das nächste mal kriminelle Aktivitäten – die ja gerade bei der UBS schon serienmäßig in Erscheinung treten – entfaltet werden.

Es gibt übrigens ein Unternehmer-Komitee zur 1:12-Initiative:  KMU-Komitee

Remo Maßat

Artikel zum Thema auf www.Anlauf-statt-Gleitkrem.ch

Artikel auf SchweizBlog zur Minder-Initiative: Daniel Vasella und das Geheimkonto

Bericht auf Polizei24.ch zum wahren Grund für das Geheimkonto (nachzulesen in keiner großen „Qualitäts“-Zeitung)

Foto: Remo Maßat / Schlagwort AG

Foto: Remo Maßat / Schlagwort AG

Share Button

1:12-Initiative der Juso ist richtig, das Wirtschaftsführer-Geschwafel falsch

Am 24. November 2013 stimmen die Schweizer Stimmbürger über die Volksinitiative «1:12 – Für gerechte Löhne» ab.

Wirtschaftsverbände wie der Globalisierungs-Interessenvertreter EconomieSuisse wollen weismachen, der Standort würde geschwächt.

Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

1 zu 12-Inititiative: Wer etwas Gutes tun will für den Standort Schweiz, der stimmt Ja (Foto: 1-12.ch)

1 zu 12-Inititiative: Wer etwas Gutes tun will für den Standort Schweiz, der stimmt Ja (Foto: 1-12.ch)

Wir erinnern uns an die lügenreiche Panikmache vor der Abzockerinitiative von Thomas Minder (die nicht einmal Löhne vorschrieb, sondern nur, daß über die Löhne die Aktionäre  befinden dürfen müssen!, vgl. hier oder hier)

Was hieß es vor der Abstimmung?

Namhafte Unternehmen werden der Schweiz den Rücken kehren, wenn Mänätscher sich nicht mehr die Taschen füllen dürften.

Der Standort werde leiden und das ganze Bla-bla-Trommelfeuer wurde mitAbermillionen an Geldeinsatz erzählt. Grimms Märchenstunde wäre noch realer.

Denn was ist denn passiert?

Wieviele Unternehmen haben der Schweiz den Rücken gekehrt? Null. Nicht ein einziges. Alles hohles Geschwafel der Bereicherer- und Abzocker-Lobbyisten von EconomieSuisse und Co.

Bei einer Annahme der 1 zu 12-Initiative würde die Schweiz profitieren. Viele Unternehmen würden mit Handkuß ihren Sitz neu in der Schweiz ansiedeln. Kein einziges würde es verlassen. Wer sich anschaut, in welch absolut krankem Maße die Verdienste (kann man soviel „verdienen“) von Mänätschern in der Schweiz gestiegen sind. Wer sich anschaut, wie die Lohnentwicklungen von Spitzenkräften inden letzten Jahrzehnten sich entwickelt haben, der KANN nur pro 1 zu 12-Initiative stimmen.

Und: 12mal mehr ist immer noch das Zwölffache. Sehr viel also.

Wer sich darüberhinaus bereichern will, soll doch ins Ausland gehen.

Davon würde die Schweiz nur profitieren.

Wenn die Abzocker wie Leute vom Schlage eines Ospel oder sonstwelche Menschen, die die Schweiz ins Unglück stürzen durch ihre Gier, ins Ausland gehen, wäre nichts als das besser für den Standort Schweiz.

Aktuell gibt es eine ETH-Studie von Ökonom Michael Siegenthaler.

Sie liefert Fakten statt vorgefasster Meinungen.

Ein Fakt: Kommt 1:12 durch, droht 4400 Gierschlündern in rund 1200 Unternehmen eine Lohnkürzung. Das ist doch hervorragend!

Ein Fakt: Frauen sind kaum betroffen: 9 von 10 Lohnbezügern, die zwölfmal so viel verdienen wie die am schlechtesten bezahlten Angestellten in der gleichen Firma, sind Männer.

Daher, Emanzen: Ran an die Urnen! (und alle anderen normalen Menschen bitte auch)

Ist die 1 zu 12-Intiative Kommunismus?

Viele liberale Stimmen sagen, man dürfe ja Löhne nicht vorschreiben. Generell teile ich diese Ansicht. Aber Maßlosigkeit und Irrsinn muß man auch nicht akzeptieren.

Zur Frage also, ob die Initiative Kommunismus oder Planwirtschaft ist, beides Sachen, die ich völlig verachte, weil die Schweiz immer mehr in Bürgergängelei und Vorschriften driftet und allen Stuß der EU mitmacht, muß ich sagen: Es gibt abertausende bescheurte Vorschriften, die wesentlich planwirtschaftlicher sind in der Schweiz. Z. B. die, daß ich von jedem Redaktionsmitarbeiter und jedem Mediamatiker minutengenau die Arbeitszeit erfassen muß mit einer virutellen Stechuhr. Sowas Bescheuertes! Und das ist nur ein Beispiel. Es gibt bescheuerte Sachen, die gehen in Richtung Willkür oder sind staatliche Willkür. Sachen, die maßlos sind und den Standort wesentlich mehr schädigen als Mäßigung bei Extrem-Löhnen. Wer im Kanton St. Gallen eine Firma ansiedeln oder gründen möchte, der sollte diese jedenfalls nocheinmal überdenken.

Eine Vorschrift, daß das Verhältnis vom Lohn nicht größer auseinanderdriften darf als 1 zu 12 ist dagegen völlig harmlos!

Remo Maßat

 

Share Button

Täschligate: Ein Menschenleben zerstören – Menschenhatz der politisch Korrekten und Antirassisten – Arme Verkäuferin, arme Krokodile

Ein ganzes Land als rassistisch öffentlich gebrandmarkt und dann lautes Schweigen der Berufs-Plaudertasche (talkmasterin)  Oprah Winfrey: Keine Silbe ist über die Suchfunktion zum Täschligate auf ihrer eigenen Webpräsenz zu finden (Bildschirmfotoausriß der Suche auf Oprah.com: SchweizBlog.ch)

Ein ganzes Land als rassistisch öffentlich gebrandmarkt und dann lautes Schweigen der Berufs-Plaudertasche (talkmasterin) Oprah Winfrey: Keine Silbe ist über die Suchfunktion zum Täschligate auf ihrer eigenen Webpräsenz zu finden (Bildschirmfotoausriß der Suche auf Oprah.com: SchweizBlog.ch)

Von Remo Maßat

Ich habe auch schon genug erlebt, wie angebliche „Journalisten“ perfide Gestapo- oder Stasi-Methoden anwenden, durch Lügen Menschenleben zu zerstören versuchen, z. B. Christian Bütikofer (vom TagesAnzeiger bzw. heute Handelszeitung, ebenfalls Tamedia), der über mich auf Seite 2 groß geschrieben hat, ich hätte einen Konkurs gemacht auf den Bahamas (eine reine und zutiefst bösartige Lüge, ich kenne dieses Land nicht, war noch nie da und habe vor allen Dingen noch nie eine Firma besessen, die dort ansäßig ist oder sonst irgendwelche Beziehungen zu diesem Land)

Luxus-Boutique-Inhaberin Trudie Götz kommt nicht zur Ruhe. Und ihre (ausländische) und angeblich rassistische Verkäuferin schon gar nicht.

Als ob es nicht schon genug IdiotInnen in der ganzen Sache gäbe:

Der britische «Guardian» brachte einen neuen Aspekt in die Oprah-Täschligate-Affäre ein, berichtet die Boulevard-Zeitung 20 Minuten.

Nachdem man sich bereits über angeblichen Rassismus, überteuerte Krokodil-Leder-Handtaschen und Tierquälerei (Oprah Winfrey wurde von Peta zur Person des Jahres ernannt und interessiert sich für Kroko-Taschen…) empört hatte, wird nun der Verkäuferin auch noch vorgeworfen, etwas gegen Übergewichtige zu haben. So die Theorie einer offensichtlich selbst stark übergewichtigen Kommentatorin im Guardian (sprich Gardiähn)

Die ausländische (!) Verkäuferin ist also nicht nur rassistisch, sondern hat auch etwas gegen Übergewichtige.

Keiner der geifernden Journalisten macht sich die Mühe, einmal die Verkäuferin zu Wort kommen zu lassen. Bzw. nur in Nebenspalten und nur, nachdem zuerst einmal ein Mensch niedergewalzt wurde als angeblicher Rassist. Doch die Jennifer-Aniston-Tasche, die Oprah Winfrey laut eigenem Bekunden wegen dem teuren Preis eh nicht gekauft hätte, bzw. der Umgang mit dem Rassimusvorwurf wirft mehr Fragen auf.

In was für einer Welt leben wir eigentlich? Daß man mit so Vorwürfen, man sei angeblich rassistisch oder angeblich nicht nett genug als Übergewichtiger behandelt worden – und sowas reicht, um eine Existenz zu ruinieren, einen Menschen zu terrorisieren?

Reicht es heutzutage, einfach mal kurz die Rassimuskeule zu schwingen, wenn man ein Ego-Problem hat und darf man so einen Menschen einfach fertigmachen, nur, weil man sich schlecht bedient fühlte bzw. weil man nicht erkannt wurde und sich daher schlecht (im Ego) bedient fühlte?

Menschenhatz der politische Korrekten und Gutmenschen auf Brutalo-Weise: Weltweit wird die jungen (ausländische) Verkäuferin und ein ganzes Land durch Oprah Winfrey bösartig als rassistisch gebrandmarkt (Bildschirmfoto des Daily-Mail-Webseiten-Beitrags von Allan Hall: SchweizBlog.ch)

Menschenhatz der politische Korrekten und Gutmenschen auf Brutalo-Weise: Weltweit wird die jungen (ausländische) Verkäuferin und ein ganzes Land durch Oprah Winfrey bösartig als rassistisch gebrandmarkt (Bildschirmfoto des Daily-Mail-Webseiten-Beitrags von Allan Hall: SchweizBlog.ch)

Und mehr noch? Ist es legitim, wenn sogenannte Journalisten aus aller Welt bzw. aus der westlichen Gutmenschen-Welt (in Rußland, oder anderen Ländern gab es keine scheinheilige Rassismus-Empörung gegen die Schweiz) ein ganzes Land als rassistisch brandmarken, bloß weil sich eine US-Prominente schwarzer Hautfarbe ein offensichtliches Ego-Problem hat? (Oprah Winfrey fühlte sich auch schon in New York und in Paris beim Täschli-Kaufen ebenfalls diskriminiert, davon schreibt kein „Journalist“ (außer die Weltwoche-Journalisten).

Auch, daß sie sich offen darüber beschwerte, daß sie in Zürich nicht erkannt wurde, obwohl sie im „full Oprah Winfrey gear“ aufgetreten war, ist natürlich für jeden Journalisten unwichtig (wieder: außer Weltwoche).

Die von der schwarzen US-Talkmasterin Oprah Winfrey (59) öffentlich des Rassismus beschuldigte Boutique-Verkäuferin wehrt sich entschieden gegen die Vorwürfe. Die Behauptung, dass sie Winfrey eine 35.000 Franken teure Handtasche nicht zeigen wollte und gesagt habe, sie sei zu teuer für sie, sei „absurd“ und „unwahr“, so die Frau im Blick.

„Ich kann seit Tagen nicht mehr schlafen. Ich fühle mich wie in der Mitte eines Wirbelsturms. Total machtlos, auch ausgeliefert. Es ist Horror, was da passiert“, sagte sie. Und weiter: „Ich weiß bis heute nicht, was ich falsch gemacht haben könnte.“ Die Kunden im Geschäft kämen aus aller Welt, sie habe noch nie Probleme gehabt.

Es geht immer mehr um „Rassismus“ gegen Übergewichtige

Doch der Fall Täschligate nimmt immer mehr eine weiter erstaunliche Trendwende. Der Sonntag nimmt die These, daß es nicht um Rassismus, sondern um Übergewicht gegangen sei, erneut auf. (kursiv, unten) Wobei man sich fragt, was Übergewicht und eine Tasche aus Krokoleder gemeinsam haben. Der Sonntag schreibt:

Eine Verkäuferin im Geschäft an der Storchengasse 23 nahm kein Blatt vor den Mund und lästerte vor allen Leuten in der Boutique gegen Oprah Winfrey: «An jenem Tag, als Oprah bei meiner Kollegin angeblich die Tom-Ford-Tasche nicht sehen durfte, war sie auch bei uns im Laden und hat sich hier umgesehen. Ich habe sie sofort erkannt», erzählte die «Trois Pommes»-Verkäuferin auf die Frage, ob sie auch etwas vom Taschen-Knatsch mitbekommen habe. Sie fände es sehr fies von der US-Milliardärin, wie sie ihre Verkäufer-Kollegin Rassismus vorwerfe, denn das sei eine junge und ganz liebe Mitarbeiterin. Und dann holte die Verkäuferin, die beim Trudie-Götz-Geschäft in Zürich Expertin für Luxuslabels wie Jil Sander oder Celine ist, zum verbalen Seitenhieb gegen Winfrey aus: «Aber hier hätte sie sich eh nichts kaufen können, denn für diese Kleider ist Oprah Winfrey viel zu dick – ihre Größen führen wir gar nicht!» Damit sind Größen ab 42 gemeint.

Oprah Winfrey kämpft seit vielen Jahren gegen ihr starkes Übergewicht: «Ich fühlte mich wie eine fette Kuh», schrieb Winfrey vor vier Jahren offen im Editorial ihres Magazins «O» an ihre Leser. «Ich war wütend auf mich, denn ich hatte mich gehenlassen.»

Oprah Winfrey bedauert offenbar ihren Rassismus-Vorwurf. Nur: Es gibt hierbei ein ganz winziges Makel: Die Journalisten, die schon von Anfang an keine journalistischen Grundprinzipien anwandten und nicht hinterfrugen, die schweigen jetzt mit wenigen Ausnahmen eisern.

Hier eines der wenigen positiven Beispiel an Nicht-Schweigen:

Nur wenige "Qualitätsjournalisten" griffen auf, daß Oprah Winfrey sich entschuldigte für die Rassismusattacken. (Bildschirmfoto ProSieben: SchweizBlog.ch)

Nur wenige „Qualitätsjournalisten“ griffen auf, daß Oprah Winfrey sich entschuldigte für die Rassismusattacken. (Bildschirmfoto ProSieben: SchweizBlog.ch)

Auch ohne Umlaut kein Ergebnis: Oprah Winfrey und das Taeschligate - Lautes Schweigen der Beschuldigerin Bildschirmfotoausriß: SchweizBlog.ch)

Auch ohne Umlaut kein Ergebnis: Oprah Winfrey und das Taeschligate – Lautes Schweigen der Beschuldigerin Bildschirmfotoausriß: SchweizBlog.ch)

Share Button

Das laute Schweigen der politischen Kaste von Basel. Vasella-„Entschädigung“: Fragen an die SP und die Grünen in Basel

Das abstoßende und ekelerregende Gegiere in der Geschäftsleitung von Novartis wirft Fragen auf.

Was sind das für Menschen, die solche „Abgangsentschädigungen“ genehmigen? Was genehmigen sie sich eigentlich selbst? Oder kriegt nur Vasella und alle anderen gehen leer aus? Nein, es ist doch anzunehmen, daß Leute, die sowas Unmoralisches und Unnötiges genehmigen, auch selbst Vorteile ziehen und bedient werden.

Kennen die das Wort Moral noch? Kommt sowas noch in ihrem Wortschatz vor? Oder sowas wie „Bezahlung nach Leistung“?

Wähleranteile in Basel: Die SP ist die "mit Abstand stärkste Partei" (Bildschirmfotosausriß: Basellandschaftliche Zeitung)

Wähleranteile in Basel: Die SP ist die „mit Abstand stärkste Partei“ (Bildschirmfotosausriß: Basellandschaftliche Zeitung)

Und: Was läge eigentlich im politisch so stark links-dominierten Basel näher, als daß die Parteien, die für sich selbst beanspruchen, sosehr für Gerechtigkeit und Ausgleich zu stehen, sich nun ENDLICH einmal mit Novartis bzw. deren Leitungsgremium befassen.

Erschreckend ist nämlich nicht, dass hier einer gierig bzw. extrem gierig und skrupellos ist. Solche Menschen gibt es überall. Man wird überall nebst guten Menschen auch schlechte Menschen finden.

Aber daß eine gesamte Konzernleitung sowas absegnet, das stinkt nicht nur. Das stinkt gen Himmel.

Und daher meine Frage an die im linksdominierten Basel sich so schön eingerichtet haben:

Und ihren Wählern erzählen, sie würden sich für Gerechtigkeit und Ausgleich einsetzen: Wann macht ihr den Mund auf? Und wann handelt ihr?

Mit „ihr“ sind gemeint: SP Basel und Grüne Basel. Also genau die Parteien, die sich auf ihre Fähnlein soziale Gerechtigkeit schreiben.

Doch merken Sie was? Die schweigen! Gibt es noch mehr Geheimkonten?! Warum schweigen die sonst nicht gerade als maulfaul bekannten Leute der SP Basel so laut?

Hat Novartis schon ganz Basel, die linke Stadt mit so von der politischen basler Elite so geschätzten Söhnen wie Marcel Ospel, gekauft? Darf man den großen, bedeutenden Arbeitgeber nicht mal jetzt ein ganz klein bißchen kritisieren?

SP, Grüne Basel, wo seid ihr?

Wir hören euch nicht!

Stattdessen empört sich die SP über den unternehmerisch notwendigen Entscheid von Blochers Familie bzgl. der Schließeung der Basler Druckerei und verurteilt diesen schärftens.

Nur mal ein Gedanke dazu, liebe SP Basel: Mit der Vasella-Entschädigung könnte man jedem Drucker, der dort entlassen werden mußte, mehr als eine Millionen schenken.

Wer es auch empörend findet, daß die politische Elite von Basel schweigt, kann hier nachfragen, warum das der Fall ist: Sekretariat@SP-BS.ch

Remo Maßat

Sp Basel

Share Button

Birgit Kelle in einem Nachtrag zu „Dann mach doch die Bluse zu“

Remo Maßat Birgit Kelle ging das Risiko ein mit den Moralkeulen der politisch korrekten GeschlechtsgenossInnen und von EmanzerIchen erschlagen zu werden (Jutta Dithfurth läßt grüßen).

Doch innert kürzester Zeit wurde ihre Kolummne zum himmeltraurigen Thema Laura Himmelreich / Brüderle / Seximus / Stern zu einer über 150.000mal in den sozialen Medien wiedergegebenen Sache. Auch ich gab sie damals bzw. vor einigen Tagen wieder, weil sie mir aus der Seele sprach.

Seximus?

Seximus?

Es gibt nur zwei Beiträge in deutschsprachigen Seiten, die die 100.000er-Marke letztes Jahr durchbrachen. Vor diesem Hintergrund ist es doch Anlaß genug, sich auch mit dem zu gefassen, was Kelle in einem Nachtrag zu dem so erfolgreichen Beitrag in Form einer Kolummne sagt bzw. schreibt (kursiv):

Warum hat es bei diesem Thema eigentlich erst so einen Anstoß-Artikel gebraucht, damit sich die Gegenmeinung zum Aufschrei wie ein Dammbruch im Netz artikuliert? Es ist diese Frage, die mich noch viel mehr beschäftigt. Belegt sie doch offensichtlich das Problem, daß es in Deutschlands politischem Alltags-Diskurs Meinungen gibt, die als Tabu gelten. Die in den Mainstream-Medien nicht zu Wort kommen, selbst wenn ein ganzes Land gerade diskutiert. Aus Angst. Aus Unsicherheit. Weil es schlecht für die Karriere sein kann, sich gegen den Mainstream zu stellen.

Die „Political Correctness“ hat sich wie Mehltau über den normalen demokratischen Austausch gelegt. Man muß ja nicht jede Meinung teilen, geschweige denn gutheißen. Aber man muß doch darüber reden dürfen. Wer Toleranz fordert, muß sie auch selber aufbringen. Im besten Sinne nach Voltaire: „Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können.“ Was für ein großartiger Satz! Ja, ich begreife gerade seit vergangener Woche, wie recht Elisabeth Nölle-Neumann mit ihrer Theorie von der Schweigespirale hatte. Wer glaubt, auf der Verliererseite zu stehen, hält lieber den Mund.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich selbst diese Erfahrung mache, öffentlich angegriffen zu werden, im Hintergrund aber massenhaft Unterstützung erfahre. Oft reicht ein Reizwort, und die Berufsempörten sind zur Stelle. Zweifeln Sie mal am menschgemachten Klimawandel. Argumentieren Sie mal sehr sachlich gegen ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Oder zitieren Sie in einer Gesprächsrunde im Fernsehen mal ganz wertfrei Thilo Sarrazin.

Dann lernen Sie die Medienmaschinerie und auch viele ihrer Mitmenschen mal ganz anders kennen.

Ganzer Beitrag

Share Button

SRF-Auftrag: Unterhaltung von Steuergeldern bezahlen – Ist das wirklich richtig?

Demnächst soll es eine Mediensteuer geben, um das Schweizer Staatsfernsehen zu finanzieren.

Ich empfinde das schon als ungerecht, weil ich bereits 2006 den letzten Fernseher (welcher nicht in der Privatwohnung, sondern im damaligen st. gallischen Büro sich befand) der Brockenstube Hiob in Wittenbach (bei St. Gallen) geschenkt habe. Und auch schon davor und bis heute kaum fernsehe.

Schweizer und in der Schweiz wohnhafte Ausländer bezahlen die höchsten Radio- und Fernsehgebühren in Europa:

Jedes Jahr sind 462 Franken pro Haushalt zu entrichten. Der Gebührenterror nimmt kein Ende: Seit September 2008 geht die Billag im Auftrag des Bundesrates auf Natel- und PC-Besitzer los. Unternehmen werden zusätzlich geschröpft. Seit 2010 werden sogar auch Gewerbebetriebe und KMU abgezockt. Und dies, obwohl in den Gewerbebetrieben kein Fernsehen geschaut, sondern einfach gearbeitet wird.

Das Schweizer Fernsehen ist als qulitativ schlecht und zudem als langweilig verrufen. Im In- und Ausland. Dies, obwohl die Schweiz die höchsten Fernsehgebühren Europas hat. Es fragt sich: Gehört sowas wie "Jeder Rappen zählt" zum Auftrag eines Staatsfernsehens. Die Frage von Philippe Wampfler ist berechtigt.

Das Schweizer Fernsehen ist als qulitativ schlecht und zudem als langweilig verrufen. Im In- und Ausland. Dies, obwohl die Schweiz die höchsten Fernsehgebühren Europas hat. Es fragt sich: Gehört sowas wie „Jeder Rappen zählt“ zum Auftrag eines Staatsfernsehens. Die Frage von Philippe Wampfler ist berechtigt.

Auf der Seite Gebührenmonster erfährt man weiter:
Im vergangenen Herbst (2011) hat das Parlament nun einen Systemwechsel beschlossen. Unter dem Titel „allgemeine Haushaltabgabe“ soll eine neue Mediensteuer eingeführt werden: Jede Privatperson und jedes Unternehmen muß zahlen – unabhängig davon, ob ein Empfangsgerät vorhanden ist oder überhaupt jemand SRG-Programme konsumiert. Ein Skandal sondergleichen!

Leider erfährt man auf der Seite nicht, wie es weiterging und weitergeht. Die Seite scheint sich um die 143.297 Unterzeichnenden der Petition nicht mehr zu kümmern. Eigenartig.

Blogger Philippe Wampfler hinterfragt in einem aktuellen Blogbeitrag Auftrag der SRG, welche von Steuergeldern bezahlt wird.

Er moniert zurecht, daß die Unterhaltungssendungen sich vom Nivo („niveau“) der privaten Fernsehsender nicht abheben und hinterfragt weiterdessen, warum es überhaupt Aufgabe des Staates sein soll, Unterhaltung von Steuergeldern zu finanzieren. Wörtlich (krusiv, fett):

Unterhaltung ist nicht Aufgabe des Staates. Aus diesen Gründen liegt mir an einer schlanken Interpretation des Auftrags.

Ein jährlich wiederkehrendes, schon länger stark kritisiertes Projekt, das nicht auf einem klaren Auftrag besteht, sollte geprüft werden, finde ich.

Konkret reichte Wampfler bei der Ombudsstelle Beschwerde ein wegen der von ihm kritisierten Sendung „Jeder Rappen zählt“. Auszug aus der Beschwerde:

Erstens entspricht die Aktion und die damit verbundenen Sendungen meines Erachtens nicht dem Auftrag von SRF gemäß Art. 93 BV. Die Hauptfunktion, Spenden für ein Hilfsprojekt zu sammeln. ist nicht Aufgabe von SRF.

Problematisch erscheint mir das insbesondere, weil hier ein staatlich finanzierte Aktör mit starker medialer Präsenz Hilfswerke und NGOs konkurrenziert, die in Hilfsprojekten langjährige Erfahrung haben.

Zweitens ermöglicht die Sendung Privaten und Unternehmen, sich über Spenden zu profilieren. Dabei handelt es sich meiner Meinung nach klar um Schleichwerbung und unterschwellige Werbung, die gemäß Art. 10, Abschnitt 2 RTVG untersagt sind.

Blogbeitrag und Kommentare auf Philippe-Wampfler.ch

Remo Maßat

Share Button

EU-Rede: David Cameron stellt EU Ultimatum

In den Zeitungen las ich gestern im Zug von St. Gallen kommend: „Cameron stellt EU Ultimatum“.

Ich mußte fast laut lachen. Denn die Wörter „EU“ und „Ultimatum“ kennt man ja. Zur Genüge.

Normalerweise aber andersherum: Die EU stellt der Schweiz ein Ultimatum.

David Cameron sorgte mit seiner Europa-Rede am Wef für einen Aufschrei: Ultimatum an die EU

David Cameron und seine Europa-Rede am Wef: UltimatuDavid Cameron sorgte mit seiner Europa-Rede am Wef für einen Aufschrei: Ultimatum an die EU (Foto: Konservative Partei Großbritannien)

Jedes Jahr, fast jeden Monat schon. Ob es schwarze Listen sind, graue Listen oder was auch immer. Die Schweiz kann lieb-Kind-machen, nachgeben noch und nöcher. Es nutzt nichts. Die EU droht weiter und erpreßt weiter, stellt neue Ultimaten.

Der Bundesrat kniet und kniet nieder, sodaß man ihm schon – spätestens seit Blocher weg ist – Knieschoner kaufen will. Die Knie-Ära leutete Hans-Rudolf Merz an. Ein hemdsärmeliger und gutgläubiger Schweizer, der sogar ernsthaft glaubte, ehrenwert und anständig mit Gaddaffi verhandeln zu können.

Man sieht es aktuell. Die Dame, die gehorsam und aalglatt, wie es nunmal ihre Art ist, das Bankgeheimnis weiter und weiter geopfert hat, erntet keineswegs Dank. Sie wird weiter und weiter angegriffen. Ob von Wolfgang Schäuble oder aktuell von irgendeinem EU-Kommissar mit dem sprechenden Namen Algirdas Semeta, welcher frech und unverhohlen droht.

Komisch: Als David Cameron auftritt, ist der Davoser Kongreßsaal zum ersten mal 2013 richtig voll. Er schafft, was nicht mal die weltberühmten SchauspielerInnen und GutmenschInnen schafften, die für ihre ach so humanitären Engagements mit Glamour ausgezeichnet werden.

Der britische Premierminister betrat die Bühne nicht: Er sprang auf die Bühne und legte los. Was sprach er? Böses, offenbar sogar sehr Böses.

Der „Ketzer“ Cameron äußert etwa Sachen wie: Ohne Reform bestehe das Risiko, „daß Europa scheitern und das britische Volk zum Austritt drängen wird“. Und sagt: „Es ist Zeit, daß das britische Volk zu Wort kommt“. „Es ist Zeit, die europäische Frage in der britischen Politik zu klären. Ich sage dem britischen Volk: Dies wird Eure Entscheidung sein.“ Und weiter: „Es wird eine einfache Entscheidung sein: drinbleiben oder raus“

Der britische Premier spricht sich für einen Verbleib Großbritanniens in der EU aus – wenn die sich radikal ändert. emotionale und aggressive Ablehnung der europäischen Grundsatzrede von David Cameron belegt nur eines eindrücklich: Daß der britische Politker mit seiner Warnung vor der Entwicklung der EU ins Schwarze getroffen hat.

Cameron meint, daß es durchaus skeptische Briten gäbe: Die Menschen fühlten sich nicht mehr repräsentiert. Besonders Briten hätten das Gefühl, daß die EU immer mehr Kompetenzen an sich reiße, neue Verträge vereinbare und ihre Interessen nicht mehr vertrete.

Kompetenzen an sich reißen. Tja, davon kann man in der Schweiz ein Lied singen. Die EU versucht es täglich un meist gibt der Bundesrat sogar direkt nach.

Doch was soll eigentlich die EU-Angst vor der Volksabstimmung über einen EU-Austritt?

Wenn die EU sowas Tolles und Gutes ist, dann gibt es doch überhaupt nichts zu befürchten. Wenn die Briten so profitieren von der Europäischen Union, dann werden sie doch sicher schlau genug sein, richtig abzustimmen.

Naja, Cameron fordert etwas besonders Unverschämtes. Wie die Schweiz oder zumindest Politiker wie Blocher oder andere SVP-Exponenten wie Hermann Lei: Freiheit und Unabhängigkeit.

Cameron: Die Euro-Zone bewege sich derzeit hin zu einer Banken- und Fiskalunion. „Das hat große Auswirkungen für Länder wie Großbritannien, das nicht in der Euro-Zone ist und wohl auch niemals eintreten wird“, soCameron. Falls aus der EU eine politische Union werden solle, die einem Staat ähnele, werde Großbritannien nicht dabei sein.

Also: Was soll die Panik? Was soll die Aggression? Cameron warnt denn auch vor Denkverboten.

Auf die von Premierminister Cameron in fünf Grundsätze gekleidete Kritik an der bedenklichen Ausrichtung und Zielsetzung der EU gingen denn auch seine Partner in Berlin, Paris, Rom und Brüssel mit keinem Wort ein.

Die Reaktionen bzw. hochmoralischen Beschuldigungen der EU-Kommunisten dürften der Schweiz bekanntvorkommen. Cameron betreibe „Rosinenpickerei“. Also der unberechtigte Standard-Vorwurf, der seit vielen Jahren von der immer mehr kommunistisch anmutenden EU immer und immer wieder – bis zum Erbrechen – der Schweiz gemacht wird, wenn sie ihren Wohlstand nicht opfern möchte. Sofort wird man zum „Rosinenpicker“.

Nun ist also auch Großbritannien ein Rosinenpicker. Wie schön.

Doch durch das immer neue Vorwerfen wird die Behauptung, man dürfe nicht Rosinen picken, sondern müsse alles gleichmachen, man müsse eine Nivellierung nach unten betreiben, nicht besser und schon gar nicht richtiger.

Was fordert Cameron?

Im Grunde genommen eines. Die EU muß schweizerischer werden.

Die konkreten Forderungen von Cameron auf HelvetiaBlog.ch.

Remo Maßat

Share Button

Vielleicht wäre es besser gewesen, die Welt wäre gestern untergegangen…

DAs Gott

Wieveile Wählerstimmen wird Kristina Schröder der Gender-Schwachsinn kosten? (Bildschirmfotoausriß: Welt.de)

Da alle Welt sich schon im Weihnachtstaumel befand und niemandem mehr recht einfallen wollte, was den Weihnachtsfrieden zum Jahresende stören könnte, trat Kampfemanze Kristina Schröder auf den Plan. Mit einem Griff in den Gender-Giftschrank. Und nun ist der Teufel los.

Um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern, muß zuerst die Sprache in die hand genommen werden, sprich Sprachpolitik betrieben werden. Das wußte schon George Orwell. Die menschenverachtende Gender- und Feminismus-Ideologie verneint die Existenz des Geschlechterdualismus von Mann und Frau.

SchweizBlog.ch berichtete bereits an anderer Stelle über den abgrundtief stussigen Ausfall (oder wie soll man sowas nennen?) der deutschen Familienministerin Kristina Schröder zur geschlechtergerechten bzw. schein-geschlechtergerechten Sprache. Wievielen Leuten sie damit Weihnachten versaut hat, kann man nur erahnen.

Doch – wie sollte es anders sein – Kristina Schröder hat für ihres Geistesauswurf bereits Lob von das Merkel bekommen.

Von anderswo gibt´s jedoch Kritik. „Die Äußerungen von Frau Schröder zeugen von einem erschreckenden religiösen Analphabetismus, sie kennt die Grundrechenarten des Glaubens nicht“, sagte der Vatikan-Berater Prälat Wilhelm Imkamp. Read the rest of this entry >>

Share Button

Komisch, wieso denke ich gerade beim Lesen …

katzenbenzin2

„Bericht“-Erstattung in der BildZeitung und „Bericht“-Erstattung in der WOZ: Vergleichen Sie beide „Berichte“, die oben angeführt sind… (Bildschirmfotoausriß: Bildblog.de)

… dieses Artikels auf BildBlog.de an WOZ-Journalist Carlos Hanimann und www.Adolf-Hitler.ch?

Und beim kritisierten Nachtrag an einen WOZ-Nachtrag von Carlos Hanimann zu einem Artikel über Adolf-Hitler.ch und was sonst noch in diesem „Bericht“ vorkam?

Mann macht aus Katzen Benzin

(Remo Maßat)

Share Button