
Kristina Schröder offenbar doch kein “hoffnungsloser Fall” (Alice Schwarzer)? (Bild: Süddeutsche.de)
Der, die, das (?) deutsche FamilienministerIn erklärt in einem Gespräch, daß Grimms Märchen “oft sexistisch” seien und ist sich noch nicht sicher, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind komme.
Das ist ja beruhigend, zu wissen, daß die wichtigesten Probleme Deutschlands endlich angegangen werden.
Nein, mal ganz im Ernst: Hat da jemand Drogen genommen?
Wohl leider nicht. Es handelt sich um die Realität der Merkel-CDU und die Behandlung der prioritären Dringlichkeiten dieser neuen CDU.
Oh, noch nicht ganz. Familienministerin Schröder ist auch für Gleichstellung bei Gott. Denn wer glaubt, daß es hier um sachliche Argumente und Tatsachen geht, glaubt zuviel.
Außerdem könne man auch “das liebe Gott” anstatt “der liebe Gott” sagen, so Schröder.

Emanzen und Emanzeriche unter sich: Astrid Wallmann MdL (l.) und Horst Klee MdL (2.v.l.) sowie die Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (r.)
Wie bitte? Um Gottes Willen, von wem ist die denn infiltriert worden? Als ich das las, mußte ich erstmal nachdenken. Nein, der 1. April ist nicht. Wir haben Dezember, ganz eindeutig. Draußen schneit es.
„Mutter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“ – äh „Elter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“
Hm…
Der nächste Gedanke: Das arme Kind. Oder die arme Kind? Der arme Kind? Jetzt komm ich ganz durcheinander.
So wie ich das sehe, steht dieses Jahr ganz ernsthaft zu befürchten, daß wohl weder der Christkind noch das Weihnachtsmann zu das Minister kommen wird.
Der Vorschlag von Schröder ist gar nicht so schlecht. Man könnte somit allen Ausländern, die noch Schwierigkeiten mit Integration und deutscher Sprache haben, alles erleichtern. Einfach “der, die, das” so setzen, wie man gerade Lust hat: Das Baum wächst. Der Frau denkt nach. Die Mann gehen arbeiten. Und Du sprechen guten Deutsch. Traumhaft!
Nicht nur, daß Kristina Schröder Frau Alice Schwarzer gerade links überholt: So einem Sprachgebrauch bzw. Sprachstuß vollziehen ja nicht einmal zähnefletschende MännerhasserInnen der ganz ganz linken Ecke.
Doch wer nun denkt, absurder könne es nicht mehr kommen, sieht sich getäuscht:
Im Grundgesetz der Bundesrepublik steht, daß niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt werden darf. Während Frauen bereits in allen Lebensbereichen bevorteilt werden und Männer benachteiligt werden, baut die deutsche Familienministerin Schröder diese Bevorzugung sogar noch aus. Frauenbevorzugung anstatt Gleichberechtigung. Hat ein Mann die bessere Qualifikation aber das falsche Geschlecht, kann er entscheiden: Auf den Job verzichten oder eine Geschlechtsumwandlung machen. Die kämpferische Emanzipation läßt grüßen.
Passend dazu also noch die aktuelle Nachricht von Quotenfrauen-Zwang in Deutschland á la Kristina Schröder (kursiv = CDU bzw. KristinaSchroeder.de):
Bundesparteitag der CDU Deutschlands verabschiedet Flexi-Quote

Album Kristina Schröder: Bundesparteitag der CDU Deutschland 2012 bzw. was noch von der ehemaligen konservativen Partei übrig ist…
Der 25. Parteitag der CDU Deutschlands hat gestern in Hannover das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder entwickelte Modell der Flexi-Quote beschlossen.
Mit der Flexi-Quote sollen Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, sich eine verbindliche Frauenquote für Vorstand und Aufsichtsrat zu geben und diese öffentlich auszuweisen. Ziel der CDU ist es, daß bis 2020 im Schnitt 30 Prozent der Aufsichtsratsmandate der mitbestimmungspflichtigen Unternehmen mit Frauen besetzt sind.
Insofern ist der Leitantrag des CDU-Bundesvorstands “Starkes Deutschland. Chancen für alle!” ein großer frauenpolitischer Erfolg.

Als Schirmherrin besuchte Kristina Schröder den Stand der Tafeln am Rande des Bundesparteitages der CDU Deutschlands (Fotos: FB-Profil K. Schröder)
Er soll als Grundlage für ein gemeinsames Wahlprogramm von CDU und CSU für die Bundestagswahl 2013 dienen und enthält neben der Forderung nach einer Flexi-Quote für Frauen in Führungsgremien auch weitere wichtige familienpolitische Punkte.
Für diese hatte Kristina Schröder sich stark gemacht:
So gibt sich die CDU das Ziel, eine Großelternzeit einführen. Sie wird Großeltern die Möglichkeit geben, ihre Erwerbstätigkeit zu unterbrechen oder zu reduzieren, um sich um ihre Enkel zu kümmern. Außerdem soll Frauen und Männern nach einer Erziehungs- oder Pflegephase der schrittweise Weg zurück in eine Vollzeitbeschäftigung erleichtert werden.
Weitere Themen der Beratungen waren unter anderem die Anrechnung der Erziehungszeiten in der Rente von Müttern, die ihre Kinder vor dem Jahr 1992 geboren haben, sowie die einkommensteuerrechtliche Gleichstellung Eingetragener Lebenspartner.
Bericht: Remo Massat

Die ehemals konservative Partei CDU auf dem Bundesparteitag (Bild: FB-Profil Kristina Schröder)
(Emanzipation.ch)
„Mutter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“
Der, die, das (?) deutsche FamilienministerIn erklärt in einem Gespräch, daß Grimms Märchen “oft sexistisch” seien und ist sich noch nicht sicher, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind komme. Das...