header

Tag Archive: Reimut Massat

„Schäbiger Schick“

Admin24 post on Dezember 1st, 2014
Posted in Schweiz-Blog Tags: ,
Alter Schrank, gerettet in Chur vor 3 Jahren; auch er sollte kaputtgeschlagen werden. Ich habe ihn restauriert und halte ihn für ein Schmuckstück.

Alter Schrank, gerettet in Chur vor 3 Jahren; auch er sollte kaputtgeschlagen werden. Ich habe ihn restauriert und halte ihn für ein Schmuckstück.

Wer keine 0815-Möbel will, keinen Ikea-Stil oder Preßholz usw., der sucht nach individuellen Stücken.

Ich selbst restauriere gerne alte Möbel, habe gerade von einem Nachbarn, der einen uralten Schrank kaputtschlagen lassen wollte, ein Stück gerettet.

Ich finde es persönlich schöner, alte Stücke originalgetreu wiederherzustellen, aber manchmal auch läßt sich modern mit alt sehr gut kombinieren.

Offenbar mag nicht nur ich alte Möbel, es scheint sogar einen Trend zu alten Gestaltungsformen zu geben.

Dieser Trend muß natürlich Englisch sein im Namen, wie sollte es heutzutage auch anders sein.

Shabby Chic zu Deutsch wörtlich schäbiger Schick ist ein Einrichtungsstil mit einer eklektizistischen Mischung aus Erb- und Flohmarktstücken und Selbstgemachtem, bei dem Farben aus dem Bereich von Pastell- und hellen

Alte Möbel sind modern (Bild:Mutoni.ch)

Alte Möbel sind modern (Bild:Mutoni.ch)

Naturtönen sowie Gebrauchsspuren zum ästhetischen Konzept gehören, so erfährt man im Lexikon.

Offenbar ein neuer Trend, sich „Shabby Chic Möbel“ zu kaufen. Und es gibt Anbieter für diesen Trend bzw. welche, die genau auf diesen Trend ausgerichtet sind.

Es gibt sogar Möbelhäuser, die das anbieten in der Schweiz.

So stellt sich Mutoni als „Der Shabby Chic Möbelladen in der Schweiz“ vor.

Eines sticht bei Mutoni besonders hervor, weil es nicht nur im Sortiment uniktär ist sondern auch bei der Bezahlung. Man kann mit 100% WIR bezahlen.

In Zeiten der Anbindung des Schweizerfrankens an den Euro (obwohl die Schweizer abgestimmt haben daß sie beim Euroexperiment nicht mitmachen wollen…) dürften alternative Währungen bzw. Komplementärwährungen wie WIR eine zunehmend größere Rolle spielen, so meine Meinung.

Wer mehr über WIR erfahren will, gehe auf WIR.ch. Dort erfährt man mehr über die WIR-Bank.

Remo Maßat

 

Share Button

Zitat zur Lebenszeit

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“

Ein schönes Zitat von einer Engländerin, der „Dame Cicely Mary Strode Saunders“.

Immer weniger Leben, immer mehr Bürokratie: Die Schweiz leidet an einer drastischen und schnell fortschreitenden Beschneidung von Freiheit. Also dem, was die Schweiz mit ihrem Föderalismus starkgemacht hat. (Foto: Reimut "Remo" Maßat, Schlagwort AG)

Immer weniger Leben, immer mehr Bürokratie: Die Schweiz leidet an einer drastischen und schnell fortschreitenden Beschneidung von Freiheit. Also dem, was die Schweiz mit ihrem Föderalismus starkgemacht hat. (Foto: Reimut „Remo“ Maßat, Schlagwort AG)

Daher muß man Technik, die einem Zeit raubt anstatt Zeit zu geben, von sich fernhalten (WordPress mit seinen ständigen Aktualisierungen, auf dem damals auch SchweizBlog.ch gemacht wurde, als WordPress noch nicht so war, daß WP seine Anwender schikanierte mit Lust an Bürokratie-Terror).

Und Beamtentum dezimieren.

Die Schweiz hat jedes Jahr 60.000 neue Seiten Gesetze, übernimmt im Zuge des schleichenden EU-Beitritts immer mehr EU-Gesetze heimlich und sie schafft jeden Monat (!) mehr als 500 neue Beamtenstellen. Also für Leute, die Bürger mit Bürokratie schikanieren. Dies ist das Gegenteil von Freiheit und es raubt allen Betroffenen Lebenszeit. Selbst den Beamten, die mit ihrer Zeit im Leben anderes, Sinnvolleres anfangen könnten, als Bürokratie zu bewirtschaften.

Hätten Sie es gewußt? Jeden Monat nehmen 523 neue Beamte in den Verwaltungen der Schweiz Platz. Das sind über 25.000 Neo-Beamte allein in 4 Jahren (2009 bis 2013!
In der Statistik eingeschlossen sind jedoch nur Verwaltungsstellen bei Bund, Kantonen und Gemeinden – nicht aber Berufe wie Lehrer oder Ärzte, die ebenfalls im öffentlichen Dienst stehen.

Doch kurz zurück zu Saunders, von der das schöne Zitat oben stammt:
Sie war eine englische Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester. Neben Elisabeth Kübler-Ross gilt sie als Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin. Geboren war sie am 22. Juni 1918 in Barnet, Hertfordshire und sie starb am 14. Juli 2005 in London mit 87 Jahren in dem von ihr eröffneten Hospiz.

Reimut „Remo“ Maßat

Share Button

Zitat des Tages zur: Menschenwürde

Admin24 post on April 6th, 2014
Posted in Schweiz-Blog, Zitate Tags: , ,

Wer die Würde eines Menschen nicht achtet, kann sie ihm vielleicht nehmen. Aber er verliert dabei auch seine eigene.

Remo Maßat

Share Button

STATISTIK: Selbstmordversuch auf der Schiene – Jeder 3. überlebt

Schwer verletzt überlebt jede dritte Person, die auf der Schiene den Selbstmord versucht, ergibt eine jüngste Statistik.

Es sollte wohl einige davon abhalten, diese Art des Sterbens zu wählen, sich vor einen Zug zu werfen.

Eine ganz andere Frage ist jedoch, warum in den wertelosen, materialistischen westlichen Gesellschaften mit all ihrem Reichtum (materiellem Reichtum) die Selbstmordraten so weit extrem höher sind als in armen Gesellschaften.

Es wird wohl damit zusammenhängen, daß Menschen, die täglich um das Überleben kämpfen müssen, gar keine Zeit haben, sie Gedanken zu machen um soetwas wie Selbstmord. Könnte man oberflächlich ersteinmal annehmen. Oder keine Zeit für sowas haben, sich Gedanken zu machen um Sachen, wie sie gerade in Berlin geschehen und die irgendwie etwas Selbstmordartiges an sich haben in ihrer Albernheit.

Archivfoto: BahnBlog.ch

Archivfoto: BahnBlog.ch

Ich denke, es ist es wert, einen Blick darauf werfen zu lassen. Die westlichen Gesellschaften predigen, daß Werte regelrecht egal sind. Man dürfe nicht an Heimat glauben, es sei alles egal. Egal, welche Religion, egal, welche Werte, egal, welche sexuelle Orientierung, egal, ob weiblich oder männlich.

Diese Doktrin schlägt sich zum Beispiel in Forderungen keifender, zähnefletschender EmanzInnen nieder, die fordern, es müssen jetzt gleichviele BaggerführerInnen wie Baggerführer geben. So ein Schwachsinn, aber es gibt solche Forderungen tatsächlich und jeder-Mann kuscht davor. Ansonsten wäre er ja frauenfeindlich.

Sicherlich spielen bei Selbstmord die Wertelosigkeit und der damit einhergehende Glaube an Konsum und Materialismus eine große Rolle.

Nur: Das neueste „Eifon“ zu kaufen, mag oberflächlich glücklich machen in ein paar Sekunden oder vielleicht sogar Stunden. Dennoch ist die Seele damit nicht wirklich zufrieden. Der Glaube an ein Eifon ist halt nicht vergleichbar, nicht ansatzweise ebenbürtig wie der Glaube, an Werte, an Heimat und ähnlichgelagerte Sachen.

Daß Materialismus und Unglücklichkeit / Selbstmord stark zusammenhängen kommt nicht von ungefährt. Belegt ist dies wohl durch die Tatsache, daß unter Millionären in der Schweiz – und auch anderswo – die Selbstmordrate weitaus höher ist als im Durchschnitt. Hätten Sie das gedacht?

Das mag daran liegen, daß viele Leute, die geglaubt haben, Werte zu finden in Besitz, Macht, Erfolg (oberflächlichem, materiellem) und Geld, merken müssen, daß sie genau das, was sie suchten, nicht in Besitz, Macht, „Erfolg“ und Geld finden.

Erst in jüngster Zeit ermordeten sich zahlreiche Top-„Mänätscher“ in der Schweiz. Die Vorzeigelichter der Wirtschaft waren. Der Swisscom-Chef und auch ein Kader-Mitglied der Zürich-Versicherung bzw. wie sie jüngst ja in ihrer kulturellen Selbstaufgabe sich schimpft: Die „Zurich“-Versicherung. Englisch. Als ob die Schweiz in Amerika läge.

Auch das ist ein Stück Materialismus und Selbstaufgabe.

Daß eine Schweizer Versicherung sich einen englischen Namen gibt. Sowas Lächerliches. Doch es zeugt nicht nur von Lächerlichkeit, sondern auch von Selbstaufgabe zugunsten von Materialismus.

An Religion ist in den westlichen Gesellschaften Europas kaum noch zu denken. Seitdem sich die Kirchen politisieren und in eine Partei verwandelt haben anstatt sich um Werte zu kümmern („Jesus würde SP / Grüne wählen“), klafft auch hier eine Lücke. Zahlreiche gerade junge Leute treten zum Buddhismus über oder auch zum Islam. Weil die Kirchen zu politischen linken Larifari- und Gutmenschen-Veranstaltungen geworden sind. Also genau dem, was kein Mensch sucht, der nach Lebenssinn und charakterlicher, persönlicher Weiterentwicklung sucht, die jemand in Religion zu finden hofft. Auch die Freidenker haben in der Schweiz in diesem Sinne großen Zulauf.

Erst jüngst zitierte ich einen Autor dieser Bewegung. Ich kenne sie nicht, aber: Sie scheint immer noch besser, als eine verdorbene, politisierende Kirche, die sich mehr um Politik als um Glauben schert (der als mediengeil verschrieene ehemalige Abt Werlen läßt grüßen).

Ganz unabhängig davon, was man von Kirche hält oder nicht (Dies ist wieder ein anderes Thema):

Vielleicht sollte man all diese Gutmenschen in der Politik und die Politisierer in den Kirchen (warum wurden sie nicht Politiker, wenn sie politisieren wollen?) einmal hinausschmeißen.

Gutmenschen in der Politik können ja Priester werden und predigen. Und Geistliche, die unbedingt so gern politisieren möchten, können sich ja um ein politisches Amt bewerben und den Wählern stellen, anstatt die Kirchen zu mißbrauchen zum Politisieren. Das würde zumindest mal die Wahlverdrossenheit schmälern und den täglichen Selbstmord der Kirchen auch. Sie verlieren mit der Politisiererei ihren Anspruch auf Moral, sie werden politische Partei. Sie verlieren jegliche Glaubwürdigkeit. Und lösen sich damit Jahr zu Jahr mittelt linksaußen orientierter Unterwanderung immer weiter selbst auf.

Remo (Reimut) Maßat

Share Button

Na toll: Die Schweiz kauft ein Überwachungssystem aus den USA

(Remo Maßat) Noch kürzlich zeigte sich Bundesrat Ueli Maurer „irritiert“ über die Dreistigkeit, mit welcher die USA Daten ausspähen.

Bildschirmfoto: Enthüllung über die Herkunft des neuen Überwachungssystems für die Schweiz: Israel und USA...

Bildschirmfoto: Enthüllung über die Herkunft des neuen Überwachungssystems für die Schweiz: Israel und USA…

Und nun enthüllt die westschweizerische Zeitung  „Le Temps“, daß die Schweiz ein Überwachungssystem aus den USA kauft.

Als Dank sozusagen fürs Ausspähen. Das ist ja wirklich zum Sarkastisch-werden.

Le Temps machte öffentlich, daß es dabei um die US-Gesellschaft Verint geht.

Die Wurzeln dieser Firma sind in Israel.

Die Überwachungstechnologie-Firma pflegt enge Kontakte zum israelischen Geheimdienst, der Einheit 8200, dem dortigen NSA-Gegenstück in Israel.

Kenneth Minihan, früherer Direktor der NSA, wechselte später in den Vorstand von Verint.

Reicht es nicht, daß die USA skrupellos spionieren? Muß man es ihnen so einfach machen und auch noch ein Spionagesystem abkaufen und dann im eigenen Land installieren?

Als williger Erfüllungsgehilfe und Handlanger für illegale US-Spionage?

Das Bundesamt äußert sogar öffentlich, man versuche, das System „so sicher wie möglich“ zu installieren. Man mache sich aber „keine Illusionen“, daß es ausspioniert werden könne. Toll. Tolles Überwachungssytem, das die Schweiz da gekauft hat.

Lieber sollte man dem Ruf von Calmy-Rey und anderen folgen und Edward Snowden Asyl anbieten anstatt sich den USA anzubieten. Und als Handlanger für illegale Aktivitäten zu prostituieren.

Bericht in Le Temps

Share Button

Neujahrsgedicht an eine Frau

Admin24 post on Dezember 31st, 2013
Posted in Kultur, Schweiz-Blog Tags: , ,

Neujahrsgedicht Magda Remo MaßatTrunken ziehen finstre Züge
Als ob selbst das Licht sie trüge.
Düster zeichnet das Verschweigen.
Will in Kälte sich ersteigen.

Eine Frau schaut in das Leben
Könnte soviel Gutes geben.
Doch nutzt ihre Kräfte bloß für Lüge
Daß sie andere Seelen so betrüge.

Genießt zu spielen mit Gefühlen,
läßt einen Mann zwischen allen Stühlen.
Könnte soviel Wärme geben.
Doch was ist ihr Streben?

Zahlt es sich aus, frag ich den Weltgeist?
Wenn man fremde Seele verspeist?
Ist es nicht so, daß Glück Herzen meidet,
das sich an Leid anderer Seele weidet?

Wozu die Gewalt des Hintergehens?
Um des kleinen Vorteils Wehens?
Ist am Schluß nicht die ganze Heimlichtuerei
nur eine Unglücklichmacherei?

Wozu das Schreiten in Zerstörung.
Als wär es sinnvoll, die Verschwörung.
Ist es so, daß eine Frauenseele freudet,
wenn fremder Seelenfluß sich vergeudet?

Ohne Not zu lügen und Verschweigen.
Wird Gerechtigkeit vertreiben.
Ohne Not Menschen quälen.
Wird am Schluß doch die Wahrheit stählen.

Eine Frau schließt eine liebe Seele aus.
Läßt ihn aus ihrem Leben kalt heraus.
Eine Frau bringt ohne Grund Unglücke.
Und verheimlicht mit viel Tücke.

Stumme Gewalt der Lüge
Nutzt ihre Kraft nur für Betrüge
Schleichend, ohne ein gutes Gewissen
Greift sie nach einer Seele ohne deren Wissen.

Zehrt an Substanz des fremden Lebens.
Nimmt ohne Not die Kraft des Strebens.
Draußen strahlt gleißend die Sonne.
Draußen ist Licht und Wonne.

Da merkt sie nicht, daß fremdes Leid
Auch selbst ihr bringt Verlustigkeit.
Wer Gutes tut und Wahrheit schenkt,
dem beides selbst auch nicht verschränkt.

Kommt Gutes bei all dem heraus?
wenn man treibt Güte aus dem Haus?
Tritt guten Menschen ohne Not mit Füßen,
Wird es eignes Schicksal gut begrüßen?

Da verdeckt perfides Verhalten
Mit der Heimlichtuerei Gewalten
Liebes und Gutes einer Frau.
Daß man nicht in ihre Seele schau.

Ist es nicht komisch, daß sie von Vertrauen spricht
Doch Ehrlichkeit und Wahrheit gibt sie nicht?
Das „vertrau mir“ wie ein bleierner Spruch,
Umweht ihn zurück der Heimlichtuerei Geruch.

Da genießt doch eine Seele
daß sie einem Mann so fehle.
Ergötzt sich lange am Verzehren
Ohne mit Gewissen umzukehren.

Richtet viel Leid an ohne Not.
Als wär das Böse mit ihm Boot.
Genießt, wie ein Mann voller Energie.
Ihr gibt Liebe und Zuneigung wie nie.

Und als ob noch nicht genug verletzt.
Und als ob nicht Zeit, endlich gutzumachen.
Wird dieser weiter nach außen versetzt.
Darf nicht mal bei einem Werk mitmachen.

So steht etwas unter schlechtem Stern
Und das Gute bleibt ihm fern.
Obwohl es könnte glückvoll gelingen.
Will man Schlechtes mit Gewalt erzwingen.

Kommt sie noch zur Wahrheit?
Gibt sich und anderen Klarheit?
Öffnet sich einem lieben und gutem Mann.
So daß er Seelenfrieden finden kann?

2013 endet, 2014 beginnt.
Ob es Besinnung und Liebe bringt?
Hört sie auf mit Spielerei,
mit Lust an Ungewißheit und Einerlei?

Man tut nicht ohne Not jemanden weh.
Fällt im Beginn ein neuer Schnee?
Der bedeckt den sinnlos gemachten Schmerz?
Gibt es Ehrlichkeit statt Scherz?

Der Weltgeist sieht, was geschehen.
Und Zeit läßt Unrecht nicht vergehen.
Sehen und Sprechen kann vergeben,
was ist sonst nicht mehr zu verleben.

Verweigert sie weiter mit Genuß,
läßt, was Wahrheit tun muß?
Oder öffnet sie Guten Tür,
daß heilen kann böses Geschwür?

Wie schön ist doch der fremde Schmerz.
Was bringt das Frühjahr, was ist im März?
Wunde voll Eiter kann nicht verheilen,
Wenn lustvoll eine Frau will drin verweilen.

Böses gibt immer Böses zurück.
Und Gutes bringt immer gutes Glück.
So soll man nicht erfreuen an fremdem Leid,
nimmt es doch auch eigner Seele Kleid.

Im Angesicht von Gemeinheit das Spiegelbild.
Und es lacht ein Dämon wie wild.
Anstatt einem Engel Platz zu geben
will man wirklich an Bösem weiterstreben?

Hör, gehorche meinem Rufen! Spricht die Wahrheit.
Schweig, verheimliche! Spricht die Narrheit.
Geh, füg Dich Deinem Schicksal. Spricht das Licht herunter.
Lauf weg, versteck Dich! Spricht Böses munter.

Es öffnet sich das neue Jahr
Das ist ganz und sicher wahr.
Öffnet sich eine Frau, läßt ab von Qual?
Sie hat die Wahl.

Remo Maßat

Auszug weiterer Gedichte

Share Button

Das laute Schweigen der politischen Kaste von Basel. Vasella-„Entschädigung“: Fragen an die SP und die Grünen in Basel

Das abstoßende und ekelerregende Gegiere in der Geschäftsleitung von Novartis wirft Fragen auf.

Was sind das für Menschen, die solche „Abgangsentschädigungen“ genehmigen? Was genehmigen sie sich eigentlich selbst? Oder kriegt nur Vasella und alle anderen gehen leer aus? Nein, es ist doch anzunehmen, daß Leute, die sowas Unmoralisches und Unnötiges genehmigen, auch selbst Vorteile ziehen und bedient werden.

Kennen die das Wort Moral noch? Kommt sowas noch in ihrem Wortschatz vor? Oder sowas wie „Bezahlung nach Leistung“?

Wähleranteile in Basel: Die SP ist die "mit Abstand stärkste Partei" (Bildschirmfotosausriß: Basellandschaftliche Zeitung)

Wähleranteile in Basel: Die SP ist die „mit Abstand stärkste Partei“ (Bildschirmfotosausriß: Basellandschaftliche Zeitung)

Und: Was läge eigentlich im politisch so stark links-dominierten Basel näher, als daß die Parteien, die für sich selbst beanspruchen, sosehr für Gerechtigkeit und Ausgleich zu stehen, sich nun ENDLICH einmal mit Novartis bzw. deren Leitungsgremium befassen.

Erschreckend ist nämlich nicht, dass hier einer gierig bzw. extrem gierig und skrupellos ist. Solche Menschen gibt es überall. Man wird überall nebst guten Menschen auch schlechte Menschen finden.

Aber daß eine gesamte Konzernleitung sowas absegnet, das stinkt nicht nur. Das stinkt gen Himmel.

Und daher meine Frage an die im linksdominierten Basel sich so schön eingerichtet haben:

Und ihren Wählern erzählen, sie würden sich für Gerechtigkeit und Ausgleich einsetzen: Wann macht ihr den Mund auf? Und wann handelt ihr?

Mit „ihr“ sind gemeint: SP Basel und Grüne Basel. Also genau die Parteien, die sich auf ihre Fähnlein soziale Gerechtigkeit schreiben.

Doch merken Sie was? Die schweigen! Gibt es noch mehr Geheimkonten?! Warum schweigen die sonst nicht gerade als maulfaul bekannten Leute der SP Basel so laut?

Hat Novartis schon ganz Basel, die linke Stadt mit so von der politischen basler Elite so geschätzten Söhnen wie Marcel Ospel, gekauft? Darf man den großen, bedeutenden Arbeitgeber nicht mal jetzt ein ganz klein bißchen kritisieren?

SP, Grüne Basel, wo seid ihr?

Wir hören euch nicht!

Stattdessen empört sich die SP über den unternehmerisch notwendigen Entscheid von Blochers Familie bzgl. der Schließeung der Basler Druckerei und verurteilt diesen schärftens.

Nur mal ein Gedanke dazu, liebe SP Basel: Mit der Vasella-Entschädigung könnte man jedem Drucker, der dort entlassen werden mußte, mehr als eine Millionen schenken.

Wer es auch empörend findet, daß die politische Elite von Basel schweigt, kann hier nachfragen, warum das der Fall ist: Sekretariat@SP-BS.ch

Remo Maßat

Sp Basel

Share Button

Res Strehle: Wie links ist der Tagesanzeiger?

Wie links ist der Tagi? Die Vergangenheit von Chefredaktor Res Strehle gibt zu denken...

Wie links ist der Tagi? Die Vergangenheit von Chefredaktor Res Strehle gibt zu denken…

Der Tagesanzeiger, die Zeitung, die 2009 über mich einen Lügenbericht wider besseres Wissen verfaßt hatte und sogar Sachen, die ausweislich des öffentlichen Handelsregisters (und der verantwortliche Journalist war gemäß eigenem Bekunden persönlich beim Handelsregister in Frauenfeld!) einfach frech falsch dargestellt hat und auch einfach ganz frech reine Lügen erfand und veröffentlichte („Journalist“ Christian Bütikofer), gibt sich als sachlich-neutrales Medium.

Selbst ich dachte früher, daß der Tagesanzeiger dies selbstverständlich sei. Mußte jedoch – siehe obigen Verweis – das Gegenteil erfahren.

Nun bringt die Weltwoche eine Enthüllung über den heutigen Chefredaktor Res Strehle. Sie gibt zu denken.

Remo Maßat

Share Button

EU-Rede: David Cameron stellt EU Ultimatum

In den Zeitungen las ich gestern im Zug von St. Gallen kommend: „Cameron stellt EU Ultimatum“.

Ich mußte fast laut lachen. Denn die Wörter „EU“ und „Ultimatum“ kennt man ja. Zur Genüge.

Normalerweise aber andersherum: Die EU stellt der Schweiz ein Ultimatum.

David Cameron sorgte mit seiner Europa-Rede am Wef für einen Aufschrei: Ultimatum an die EU

David Cameron und seine Europa-Rede am Wef: UltimatuDavid Cameron sorgte mit seiner Europa-Rede am Wef für einen Aufschrei: Ultimatum an die EU (Foto: Konservative Partei Großbritannien)

Jedes Jahr, fast jeden Monat schon. Ob es schwarze Listen sind, graue Listen oder was auch immer. Die Schweiz kann lieb-Kind-machen, nachgeben noch und nöcher. Es nutzt nichts. Die EU droht weiter und erpreßt weiter, stellt neue Ultimaten.

Der Bundesrat kniet und kniet nieder, sodaß man ihm schon – spätestens seit Blocher weg ist – Knieschoner kaufen will. Die Knie-Ära leutete Hans-Rudolf Merz an. Ein hemdsärmeliger und gutgläubiger Schweizer, der sogar ernsthaft glaubte, ehrenwert und anständig mit Gaddaffi verhandeln zu können.

Man sieht es aktuell. Die Dame, die gehorsam und aalglatt, wie es nunmal ihre Art ist, das Bankgeheimnis weiter und weiter geopfert hat, erntet keineswegs Dank. Sie wird weiter und weiter angegriffen. Ob von Wolfgang Schäuble oder aktuell von irgendeinem EU-Kommissar mit dem sprechenden Namen Algirdas Semeta, welcher frech und unverhohlen droht.

Komisch: Als David Cameron auftritt, ist der Davoser Kongreßsaal zum ersten mal 2013 richtig voll. Er schafft, was nicht mal die weltberühmten SchauspielerInnen und GutmenschInnen schafften, die für ihre ach so humanitären Engagements mit Glamour ausgezeichnet werden.

Der britische Premierminister betrat die Bühne nicht: Er sprang auf die Bühne und legte los. Was sprach er? Böses, offenbar sogar sehr Böses.

Der „Ketzer“ Cameron äußert etwa Sachen wie: Ohne Reform bestehe das Risiko, „daß Europa scheitern und das britische Volk zum Austritt drängen wird“. Und sagt: „Es ist Zeit, daß das britische Volk zu Wort kommt“. „Es ist Zeit, die europäische Frage in der britischen Politik zu klären. Ich sage dem britischen Volk: Dies wird Eure Entscheidung sein.“ Und weiter: „Es wird eine einfache Entscheidung sein: drinbleiben oder raus“

Der britische Premier spricht sich für einen Verbleib Großbritanniens in der EU aus – wenn die sich radikal ändert. emotionale und aggressive Ablehnung der europäischen Grundsatzrede von David Cameron belegt nur eines eindrücklich: Daß der britische Politker mit seiner Warnung vor der Entwicklung der EU ins Schwarze getroffen hat.

Cameron meint, daß es durchaus skeptische Briten gäbe: Die Menschen fühlten sich nicht mehr repräsentiert. Besonders Briten hätten das Gefühl, daß die EU immer mehr Kompetenzen an sich reiße, neue Verträge vereinbare und ihre Interessen nicht mehr vertrete.

Kompetenzen an sich reißen. Tja, davon kann man in der Schweiz ein Lied singen. Die EU versucht es täglich un meist gibt der Bundesrat sogar direkt nach.

Doch was soll eigentlich die EU-Angst vor der Volksabstimmung über einen EU-Austritt?

Wenn die EU sowas Tolles und Gutes ist, dann gibt es doch überhaupt nichts zu befürchten. Wenn die Briten so profitieren von der Europäischen Union, dann werden sie doch sicher schlau genug sein, richtig abzustimmen.

Naja, Cameron fordert etwas besonders Unverschämtes. Wie die Schweiz oder zumindest Politiker wie Blocher oder andere SVP-Exponenten wie Hermann Lei: Freiheit und Unabhängigkeit.

Cameron: Die Euro-Zone bewege sich derzeit hin zu einer Banken- und Fiskalunion. „Das hat große Auswirkungen für Länder wie Großbritannien, das nicht in der Euro-Zone ist und wohl auch niemals eintreten wird“, soCameron. Falls aus der EU eine politische Union werden solle, die einem Staat ähnele, werde Großbritannien nicht dabei sein.

Also: Was soll die Panik? Was soll die Aggression? Cameron warnt denn auch vor Denkverboten.

Auf die von Premierminister Cameron in fünf Grundsätze gekleidete Kritik an der bedenklichen Ausrichtung und Zielsetzung der EU gingen denn auch seine Partner in Berlin, Paris, Rom und Brüssel mit keinem Wort ein.

Die Reaktionen bzw. hochmoralischen Beschuldigungen der EU-Kommunisten dürften der Schweiz bekanntvorkommen. Cameron betreibe „Rosinenpickerei“. Also der unberechtigte Standard-Vorwurf, der seit vielen Jahren von der immer mehr kommunistisch anmutenden EU immer und immer wieder – bis zum Erbrechen – der Schweiz gemacht wird, wenn sie ihren Wohlstand nicht opfern möchte. Sofort wird man zum „Rosinenpicker“.

Nun ist also auch Großbritannien ein Rosinenpicker. Wie schön.

Doch durch das immer neue Vorwerfen wird die Behauptung, man dürfe nicht Rosinen picken, sondern müsse alles gleichmachen, man müsse eine Nivellierung nach unten betreiben, nicht besser und schon gar nicht richtiger.

Was fordert Cameron?

Im Grunde genommen eines. Die EU muß schweizerischer werden.

Die konkreten Forderungen von Cameron auf HelvetiaBlog.ch.

Remo Maßat

Share Button

Ministerin Kristina Schröder: ‚Man könnte auch sagen „Das liebe Gott“ – Grimms Märchen außerdem ‚oft sexistisch‘

Kristina Schroeder

Kristina Schröder offenbar doch kein „hoffnungsloser Fall“ (Alice Schwarzer)? (Bild: Süddeutsche.de)

Der, die, das (?) deutsche FamilienministerIn erklärt in einem Gespräch, daß Grimms Märchenoft sexistisch“ seien und ist sich noch nicht sicher, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind komme.

Das ist ja beruhigend, zu wissen, daß die wichtigesten Probleme Deutschlands endlich angegangen werden.

Nein, mal ganz im Ernst: Hat da jemand Drogen genommen?

Wohl leider nicht. Es handelt sich um die Realität der Merkel-CDU und die Behandlung der prioritären Dringlichkeiten dieser neuen CDU.

Oh, noch nicht ganz. Familienministerin Schröder ist auch für Gleichstellung bei Gott. Denn wer glaubt, daß es hier um sachliche Argumente und Tatsachen geht, glaubt zuviel.

Außerdem könne man auch „das liebe Gott“ anstatt „der liebe Gott“ sagen, so Schröder.

Emanzen und Emanzeriche unter sich: Astrid Wallmann MdL (l.) und Horst Klee MdL (2.v.l.) sowie die Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (r.)

Emanzen und Emanzeriche unter sich: Astrid Wallmann MdL (l.) und Horst Klee MdL (2.v.l.) sowie die Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (r.)

Wie bitte? Um Gottes Willen, von wem ist die denn infiltriert worden? Als ich das las, mußte ich erstmal nachdenken. Nein, der 1. April ist nicht. Wir haben Dezember, ganz eindeutig. Draußen schneit es.

„Mutter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“ – äh „Elter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“

Hm…

Der nächste Gedanke: Das arme Kind.  Oder die arme Kind? Der arme Kind? Jetzt komm ich ganz durcheinander.

So wie ich das sehe, steht dieses Jahr ganz ernsthaft zu befürchten, daß wohl weder der Christkind noch das Weihnachtsmann zu das Minister kommen wird.

Der Vorschlag von Schröder ist gar nicht so schlecht. Man könnte somit allen Ausländern, die noch Schwierigkeiten mit Integration und deutscher Sprache haben, alles erleichtern. Einfach „der, die, das“ so setzen, wie man gerade Lust hat: Das Baum wächst. Der Frau denkt nach. Die Mann gehen arbeiten. Und Du sprechen guten Deutsch. Traumhaft!

Nicht nur, daß Kristina Schröder Frau Alice Schwarzer gerade links überholt: So einem Sprachgebrauch bzw. Sprachstuß vollziehen ja nicht einmal zähnefletschende MännerhasserInnen der ganz ganz linken Ecke.

Doch wer nun denkt, absurder könne es nicht mehr kommen, sieht sich getäuscht:

Im Grundgesetz der Bundesrepublik steht, daß niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt werden darf. Während Frauen bereits in allen Lebensbereichen bevorteilt werden und Männer benachteiligt werden, baut die deutsche Familienministerin Schröder diese Bevorzugung sogar noch aus. Frauenbevorzugung anstatt Gleichberechtigung. Hat ein Mann die bessere Qualifikation aber das falsche Geschlecht, kann er entscheiden: Auf den Job verzichten oder eine Geschlechtsumwandlung machen. Die kämpferische Emanzipation läßt grüßen.

Passend dazu also noch die aktuelle Nachricht von Quotenfrauen-Zwang in Deutschland á la Kristina Schröder (kursiv = CDU bzw. KristinaSchroeder.de):

Bundesparteitag der CDU Deutschlands verabschiedet Flexi-Quote 

Album Kristina Schröder: Bundesparteitag der CDU Deutschland 2012 bzw. was noch von der ehemaligen konservativen Partei übrig ist...

Album Kristina Schröder: Bundesparteitag der CDU Deutschland 2012 bzw. was noch von der ehemaligen konservativen Partei übrig ist…

Der 25. Parteitag der CDU Deutschlands hat gestern in Hannover das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder entwickelte Modell der Flexi-Quote beschlossen.

Mit der Flexi-Quote sollen Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, sich eine verbindliche Frauenquote für Vorstand und Aufsichtsrat zu geben und diese öffentlich auszuweisen. Ziel der CDU ist es, daß bis 2020 im Schnitt 30 Prozent der Aufsichtsratsmandate der mitbestimmungspflichtigen Unternehmen mit Frauen besetzt sind.

Insofern ist der Leitantrag des CDU-Bundesvorstands „Starkes Deutschland. Chancen für alle!“ ein großer frauenpolitischer Erfolg.

Als Schirmherrin besuchte Kristina Schröder den Stand der Tafeln am Rande des Bundesparteitages der CDU Deutschlands

Als Schirmherrin besuchte Kristina Schröder den Stand der Tafeln am Rande des Bundesparteitages der CDU Deutschlands (Fotos: FB-Profil K. Schröder)

Er soll als Grundlage für ein gemeinsames Wahlprogramm von CDU und CSU für die Bundestagswahl 2013 dienen und enthält neben der Forderung nach einer Flexi-Quote für Frauen in Führungsgremien auch weitere wichtige familienpolitische Punkte.

Für diese hatte Kristina Schröder sich stark gemacht:

So gibt sich die CDU das Ziel, eine Großelternzeit einführen. Sie wird Großeltern die Möglichkeit geben, ihre Erwerbstätigkeit zu unterbrechen oder zu reduzieren, um sich um ihre Enkel zu kümmern. Außerdem soll Frauen und Männern nach einer Erziehungs- oder Pflegephase der schrittweise Weg zurück in eine Vollzeitbeschäftigung erleichtert werden.

Weitere Themen der Beratungen waren unter anderem die Anrechnung der Erziehungszeiten in der Rente von Müttern, die ihre Kinder vor dem Jahr 1992 geboren haben, sowie die einkommensteuerrechtliche Gleichstellung Eingetragener Lebenspartner.

Bericht: Remo Massat

Die ehemals konservative Partei CDU auf dem Bundesparteitag (Bild: FB-Profil Kristina Schröder)

Die ehemals konservative Partei CDU auf dem Bundesparteitag (Bild: FB-Profil Kristina Schröder) 

 

 

(Emanzipation.ch)

„Mutter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“

Share Button