Tag Archive: Reimut Massat

Das laute Schweigen der politischen Kaste von Basel. Vasella-”Entschädigung”: Fragen an die SP und die Grünen in Basel

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Das abstoßende und ekelerregende Gegiere in der Geschäftsleitung von Novartis wirft Fragen auf.

Was sind das für Menschen, die solche “Abgangsentschädigungen” genehmigen? Was genehmigen sie sich eigentlich selbst? Oder kriegt nur Vasella und alle anderen gehen leer aus? Nein, es ist doch anzunehmen, daß Leute, die sowas Unmoralisches und Unnötiges genehmigen, auch selbst Vorteile ziehen und bedient werden.

Kennen die das Wort Moral noch? Kommt sowas noch in ihrem Wortschatz vor? Oder sowas wie “Bezahlung nach Leistung”?

Wähleranteile in Basel: Die SP ist die "mit Abstand stärkste Partei" (Bildschirmfotosausriß: Basellandschaftliche Zeitung)

Wähleranteile in Basel: Die SP ist die “mit Abstand stärkste Partei” (Bildschirmfotosausriß: Basellandschaftliche Zeitung)

Und: Was läge eigentlich im politisch so stark links-dominierten Basel näher, als daß die Parteien, die für sich selbst beanspruchen, sosehr für Gerechtigkeit und Ausgleich zu stehen, sich nun ENDLICH einmal mit Novartis bzw. deren Leitungsgremium befassen.

Erschreckend ist nämlich nicht, dass hier einer gierig bzw. extrem gierig und skrupellos ist. Solche Menschen gibt es überall. Man wird überall nebst guten Menschen auch schlechte Menschen finden.

Aber daß eine gesamte Konzernleitung sowas absegnet, das stinkt nicht nur. Das stinkt gen Himmel.

Und daher meine Frage an die im linksdominierten Basel sich so schön eingerichtet haben:

Und ihren Wählern erzählen, sie würden sich für Gerechtigkeit und Ausgleich einsetzen: Wann macht ihr den Mund auf? Und wann handelt ihr?

Mit “ihr” sind gemeint: SP Basel und Grüne Basel. Also genau die Parteien, die sich auf ihre Fähnlein soziale Gerechtigkeit schreiben.

Doch merken Sie was? Die schweigen! Gibt es noch mehr Geheimkonten?! Warum schweigen die sonst nicht gerade als maulfaul bekannten Leute der SP Basel so laut?

Hat Novartis schon ganz Basel, die linke Stadt mit so von der politischen basler Elite so geschätzten Söhnen wie Marcel Ospel, gekauft? Darf man den großen, bedeutenden Arbeitgeber nicht mal jetzt ein ganz klein bißchen kritisieren?

SP, Grüne Basel, wo seid ihr?

Wir hören euch nicht!

Stattdessen empört sich die SP über den unternehmerisch notwendigen Entscheid von Blochers Familie bzgl. der Schließeung der Basler Druckerei und verurteilt diesen schärftens.

Nur mal ein Gedanke dazu, liebe SP Basel: Mit der Vasella-Entschädigung könnte man jedem Drucker, der dort entlassen werden mußte, mehr als eine Millionen schenken.

Wer es auch empörend findet, daß die politische Elite von Basel schweigt, kann hier nachfragen, warum das der Fall ist: Sekretariat@SP-BS.ch

Remo Maßat

Sp Basel

Res Strehle: Wie links ist der Tagesanzeiger?

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Wie links ist der Tagi? Die Vergangenheit von Chefredaktor Res Strehle gibt zu denken...

Wie links ist der Tagi? Die Vergangenheit von Chefredaktor Res Strehle gibt zu denken…

Der Tagesanzeiger, die Zeitung, die 2009 über mich einen Lügenbericht wider besseres Wissen verfaßt hatte und sogar Sachen, die ausweislich des öffentlichen Handelsregisters (und der verantwortliche Journalist war gemäß eigenem Bekunden persönlich beim Handelsregister in Frauenfeld!) einfach frech falsch dargestellt hat und auch einfach ganz frech reine Lügen erfand und veröffentlichte (“Journalist” Christian Bütikofer), gibt sich als sachlich-neutrales Medium.

Selbst ich dachte früher, daß der Tagesanzeiger dies selbstverständlich sei. Mußte jedoch – siehe obigen Verweis – das Gegenteil erfahren.

Nun bringt die Weltwoche eine Enthüllung über den heutigen Chefredaktor Res Strehle. Sie gibt zu denken.

Remo Maßat

EU-Rede: David Cameron stellt EU Ultimatum

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In den Zeitungen las ich gestern im Zug von St. Gallen kommend: “Cameron stellt EU Ultimatum”.

Ich mußte fast laut lachen. Denn die Wörter “EU” und “Ultimatum” kennt man ja. Zur Genüge.

Normalerweise aber andersherum: Die EU stellt der Schweiz ein Ultimatum.

David Cameron sorgte mit seiner Europa-Rede am Wef für einen Aufschrei: Ultimatum an die EU

David Cameron und seine Europa-Rede am Wef: UltimatuDavid Cameron sorgte mit seiner Europa-Rede am Wef für einen Aufschrei: Ultimatum an die EU (Foto: Konservative Partei Großbritannien)

Jedes Jahr, fast jeden Monat schon. Ob es schwarze Listen sind, graue Listen oder was auch immer. Die Schweiz kann lieb-Kind-machen, nachgeben noch und nöcher. Es nutzt nichts. Die EU droht weiter und erpreßt weiter, stellt neue Ultimaten.

Der Bundesrat kniet und kniet nieder, sodaß man ihm schon – spätestens seit Blocher weg ist – Knieschoner kaufen will. Die Knie-Ära leutete Hans-Rudolf Merz an. Ein hemdsärmeliger und gutgläubiger Schweizer, der sogar ernsthaft glaubte, ehrenwert und anständig mit Gaddaffi verhandeln zu können.

Man sieht es aktuell. Die Dame, die gehorsam und aalglatt, wie es nunmal ihre Art ist, das Bankgeheimnis weiter und weiter geopfert hat, erntet keineswegs Dank. Sie wird weiter und weiter angegriffen. Ob von Wolfgang Schäuble oder aktuell von irgendeinem EU-Kommissar mit dem sprechenden Namen Algirdas Semeta, welcher frech und unverhohlen droht.

Komisch: Als David Cameron auftritt, ist der Davoser Kongreßsaal zum ersten mal 2013 richtig voll. Er schafft, was nicht mal die weltberühmten SchauspielerInnen und GutmenschInnen schafften, die für ihre ach so humanitären Engagements mit Glamour ausgezeichnet werden.

Der britische Premierminister betrat die Bühne nicht: Er sprang auf die Bühne und legte los. Was sprach er? Böses, offenbar sogar sehr Böses.

Der “Ketzer” Cameron äußert etwa Sachen wie: Ohne Reform bestehe das Risiko, “daß Europa scheitern und das britische Volk zum Austritt drängen wird”. Und sagt: “Es ist Zeit, daß das britische Volk zu Wort kommt”. “Es ist Zeit, die europäische Frage in der britischen Politik zu klären. Ich sage dem britischen Volk: Dies wird Eure Entscheidung sein.” Und weiter: “Es wird eine einfache Entscheidung sein: drinbleiben oder raus”

Der britische Premier spricht sich für einen Verbleib Großbritanniens in der EU aus – wenn die sich radikal ändert. emotionale und aggressive Ablehnung der europäischen Grundsatzrede von David Cameron belegt nur eines eindrücklich: Daß der britische Politker mit seiner Warnung vor der Entwicklung der EU ins Schwarze getroffen hat.

Cameron meint, daß es durchaus skeptische Briten gäbe: Die Menschen fühlten sich nicht mehr repräsentiert. Besonders Briten hätten das Gefühl, daß die EU immer mehr Kompetenzen an sich reiße, neue Verträge vereinbare und ihre Interessen nicht mehr vertrete.

Kompetenzen an sich reißen. Tja, davon kann man in der Schweiz ein Lied singen. Die EU versucht es täglich un meist gibt der Bundesrat sogar direkt nach.

Doch was soll eigentlich die EU-Angst vor der Volksabstimmung über einen EU-Austritt?

Wenn die EU sowas Tolles und Gutes ist, dann gibt es doch überhaupt nichts zu befürchten. Wenn die Briten so profitieren von der Europäischen Union, dann werden sie doch sicher schlau genug sein, richtig abzustimmen.

Naja, Cameron fordert etwas besonders Unverschämtes. Wie die Schweiz oder zumindest Politiker wie Blocher oder andere SVP-Exponenten wie Hermann Lei: Freiheit und Unabhängigkeit.

Cameron: Die Euro-Zone bewege sich derzeit hin zu einer Banken- und Fiskalunion. “Das hat große Auswirkungen für Länder wie Großbritannien, das nicht in der Euro-Zone ist und wohl auch niemals eintreten wird”, soCameron. Falls aus der EU eine politische Union werden solle, die einem Staat ähnele, werde Großbritannien nicht dabei sein.

Also: Was soll die Panik? Was soll die Aggression? Cameron warnt denn auch vor Denkverboten.

Auf die von Premierminister Cameron in fünf Grundsätze gekleidete Kritik an der bedenklichen Ausrichtung und Zielsetzung der EU gingen denn auch seine Partner in Berlin, Paris, Rom und Brüssel mit keinem Wort ein.

Die Reaktionen bzw. hochmoralischen Beschuldigungen der EU-Kommunisten dürften der Schweiz bekanntvorkommen. Cameron betreibe “Rosinenpickerei”. Also der unberechtigte Standard-Vorwurf, der seit vielen Jahren von der immer mehr kommunistisch anmutenden EU immer und immer wieder – bis zum Erbrechen – der Schweiz gemacht wird, wenn sie ihren Wohlstand nicht opfern möchte. Sofort wird man zum “Rosinenpicker”.

Nun ist also auch Großbritannien ein Rosinenpicker. Wie schön.

Doch durch das immer neue Vorwerfen wird die Behauptung, man dürfe nicht Rosinen picken, sondern müsse alles gleichmachen, man müsse eine Nivellierung nach unten betreiben, nicht besser und schon gar nicht richtiger.

Was fordert Cameron?

Im Grunde genommen eines. Die EU muß schweizerischer werden.

Die konkreten Forderungen von Cameron auf HelvetiaBlog.ch.

Remo Maßat

Ministerin Kristina Schröder: ‘Man könnte auch sagen “Das liebe Gott” – Grimms Märchen außerdem ‘oft sexistisch’

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Kristina Schroeder

Kristina Schröder offenbar doch kein “hoffnungsloser Fall” (Alice Schwarzer)? (Bild: Süddeutsche.de)

Der, die, das (?) deutsche FamilienministerIn erklärt in einem Gespräch, daß Grimms Märchenoft sexistisch” seien und ist sich noch nicht sicher, ob der Weihnachtsmann oder das Christkind komme.

Das ist ja beruhigend, zu wissen, daß die wichtigesten Probleme Deutschlands endlich angegangen werden.

Nein, mal ganz im Ernst: Hat da jemand Drogen genommen?

Wohl leider nicht. Es handelt sich um die Realität der Merkel-CDU und die Behandlung der prioritären Dringlichkeiten dieser neuen CDU.

Oh, noch nicht ganz. Familienministerin Schröder ist auch für Gleichstellung bei Gott. Denn wer glaubt, daß es hier um sachliche Argumente und Tatsachen geht, glaubt zuviel.

Außerdem könne man auch “das liebe Gott” anstatt “der liebe Gott” sagen, so Schröder.

Emanzen und Emanzeriche unter sich: Astrid Wallmann MdL (l.) und Horst Klee MdL (2.v.l.) sowie die Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (r.)

Emanzen und Emanzeriche unter sich: Astrid Wallmann MdL (l.) und Horst Klee MdL (2.v.l.) sowie die Bundestagsabgeordnete und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (r.)

Wie bitte? Um Gottes Willen, von wem ist die denn infiltriert worden? Als ich das las, mußte ich erstmal nachdenken. Nein, der 1. April ist nicht. Wir haben Dezember, ganz eindeutig. Draußen schneit es.

„Mutter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“ – äh „Elter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“

Hm…

Der nächste Gedanke: Das arme Kind.  Oder die arme Kind? Der arme Kind? Jetzt komm ich ganz durcheinander.

So wie ich das sehe, steht dieses Jahr ganz ernsthaft zu befürchten, daß wohl weder der Christkind noch das Weihnachtsmann zu das Minister kommen wird.

Der Vorschlag von Schröder ist gar nicht so schlecht. Man könnte somit allen Ausländern, die noch Schwierigkeiten mit Integration und deutscher Sprache haben, alles erleichtern. Einfach “der, die, das” so setzen, wie man gerade Lust hat: Das Baum wächst. Der Frau denkt nach. Die Mann gehen arbeiten. Und Du sprechen guten Deutsch. Traumhaft!

Nicht nur, daß Kristina Schröder Frau Alice Schwarzer gerade links überholt: So einem Sprachgebrauch bzw. Sprachstuß vollziehen ja nicht einmal zähnefletschende MännerhasserInnen der ganz ganz linken Ecke.

Doch wer nun denkt, absurder könne es nicht mehr kommen, sieht sich getäuscht:

Im Grundgesetz der Bundesrepublik steht, daß niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt werden darf. Während Frauen bereits in allen Lebensbereichen bevorteilt werden und Männer benachteiligt werden, baut die deutsche Familienministerin Schröder diese Bevorzugung sogar noch aus. Frauenbevorzugung anstatt Gleichberechtigung. Hat ein Mann die bessere Qualifikation aber das falsche Geschlecht, kann er entscheiden: Auf den Job verzichten oder eine Geschlechtsumwandlung machen. Die kämpferische Emanzipation läßt grüßen.

Passend dazu also noch die aktuelle Nachricht von Quotenfrauen-Zwang in Deutschland á la Kristina Schröder (kursiv = CDU bzw. KristinaSchroeder.de):

Bundesparteitag der CDU Deutschlands verabschiedet Flexi-Quote 

Album Kristina Schröder: Bundesparteitag der CDU Deutschland 2012 bzw. was noch von der ehemaligen konservativen Partei übrig ist...

Album Kristina Schröder: Bundesparteitag der CDU Deutschland 2012 bzw. was noch von der ehemaligen konservativen Partei übrig ist…

Der 25. Parteitag der CDU Deutschlands hat gestern in Hannover das von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder entwickelte Modell der Flexi-Quote beschlossen.

Mit der Flexi-Quote sollen Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, sich eine verbindliche Frauenquote für Vorstand und Aufsichtsrat zu geben und diese öffentlich auszuweisen. Ziel der CDU ist es, daß bis 2020 im Schnitt 30 Prozent der Aufsichtsratsmandate der mitbestimmungspflichtigen Unternehmen mit Frauen besetzt sind.

Insofern ist der Leitantrag des CDU-Bundesvorstands “Starkes Deutschland. Chancen für alle!” ein großer frauenpolitischer Erfolg.

Als Schirmherrin besuchte Kristina Schröder den Stand der Tafeln am Rande des Bundesparteitages der CDU Deutschlands

Als Schirmherrin besuchte Kristina Schröder den Stand der Tafeln am Rande des Bundesparteitages der CDU Deutschlands (Fotos: FB-Profil K. Schröder)

Er soll als Grundlage für ein gemeinsames Wahlprogramm von CDU und CSU für die Bundestagswahl 2013 dienen und enthält neben der Forderung nach einer Flexi-Quote für Frauen in Führungsgremien auch weitere wichtige familienpolitische Punkte.

Für diese hatte Kristina Schröder sich stark gemacht:

So gibt sich die CDU das Ziel, eine Großelternzeit einführen. Sie wird Großeltern die Möglichkeit geben, ihre Erwerbstätigkeit zu unterbrechen oder zu reduzieren, um sich um ihre Enkel zu kümmern. Außerdem soll Frauen und Männern nach einer Erziehungs- oder Pflegephase der schrittweise Weg zurück in eine Vollzeitbeschäftigung erleichtert werden.

Weitere Themen der Beratungen waren unter anderem die Anrechnung der Erziehungszeiten in der Rente von Müttern, die ihre Kinder vor dem Jahr 1992 geboren haben, sowie die einkommensteuerrechtliche Gleichstellung Eingetragener Lebenspartner.

Bericht: Remo Massat

Die ehemals konservative Partei CDU auf dem Bundesparteitag (Bild: FB-Profil Kristina Schröder)

Die ehemals konservative Partei CDU auf dem Bundesparteitag (Bild: FB-Profil Kristina Schröder) 

 

 

(Emanzipation.ch)

„Mutter unser im Himmel, geheiligt werde dein Name….“

Erfahrungsbericht 2: Warum WordPress 3.5 in meinen Augen Schrott ist

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Etliche Nutzer haben seit der Aktualisierung von WordPress von 3.4 auf WP 3.5 Probleme mit ihren “plugins”, mit Sprachdateien, mit vielem anderen.

Zum großen Teil mühsame aber behebbare Probleme, wenn auch in einem Ausmaß, wie es bis jetzt bei noch keiner neuen WordPress-Version der Fall war.

So ein Schrott: Bei WordPress 3.5 öffnet sich schneckenlangsam (wen wundert´s) eine ganze Litanei an Bildern, die keiner braucht, wenn er einen neuen Beitrag schreibt. Das ist extrem nervig und macht alles langsam. Außerdem sind die 4 Textfelder zum Beschriften der Bilder so winzig, daß man Skrollen muß beim Beschriften, um z. B. nachzusehen, ob man Tippfehler drin hat. Zum Kotzen, finde ich.

So ein Schrott: Bei WordPress 3.5 öffnet sich schneckenlangsam (wen wundert´s) eine ganze Litanei an Bildern, die keiner braucht, wenn er einen neuen Beitrag schreibt. Das ist extrem nervig und macht alles langsam. Außerdem sind die 4 Textfelder zum Beschriften der Bilder so winzig, daß man Skrollen muß beim Beschriften, um z. B. nachzusehen, ob man Tippfehler drin hat. Zum Kotzen, finde ich.

Hier bei WP 3.5 gibt unbehebbare Probleme. Beim Bildhochladen wird alles total langsam, namentlich beim Bilderbeschriften, das haben auch andere beobachten müssen.

Ist ja auch klar, daß es langsam werden muß, wenn man so ne ganze Litanei an Bilden anzeigt, wenn man ein einzelnes hochladen will.
So ein Gallerieanzeige braucht kein Mensch beim Bilderhochladen. Was man aber braucht, sind vernünftigt große Beschriftungsfelder für Alternativtext, Bildbeschriftung usw.

Und daß man nicht schon wortweise skrollen muß, nur um mal nen albernen Bildtext einzugeben und anzusehen (ob Tippfehler).

Und das ist jetzt nicht mehr das Fall.

Sowas sind unbehebbare Probleme bei WordPress 3.5.

Remo Maßat

Deine Seele

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Es ist die einzige Wahl,
und Du weißt es tief in Dir.
Der Würfel gibt nur eine Zahl,
Komm her, gib ihn mir.

Die Türe schließt sich.
Wir sind zuweit gegangen.
Eine Welt ergießt sich.
Wir in ihr zu zweit gefangen.

Wohin wir wollten.
Sag jetzt nichts.
Was wir sollten.
Frag jetzt nichts.

Schließen wir die Pforten.
Mach es nicht schwer.
Führen zu neuen Orten.
Und nicht von ungefähr.

Es will Deine Seele,
entkommen kann sie nicht.
Und auch, wenn ich sie stehle,
ich hör, wie sie zu mir spricht.

Vergangenheit bedeutungslos,
Nun zählt nur das Jetzt,
In neuem Raum, ungeahnt groß,
Du bist nun verletzt.

Sag, wer kann es gewesen sein,
woher kommt der Biß?
Wer konnte Dich befrein,
Der Deine Seele zerriß?

Wer konnt Dich ziehn
hinein in neue Sagen?
Wer konnt nicht fliehn,
vor Deinen Fragen?

Öffne Deine Augen,
Sieh die Wogen,
Sieh den Glauben,
Wann reißt es Dich zu Boden?

Frische Narben in Deinen Gedanken,
Fenster unbekannter Absicht-
Neue Farben Dich umranken,
und eine Sehnsucht in Dir spricht.

Sag, was hat Dich nun verführt,
Das Gefühl, daß es erfrier?
Sag, was hat Dich jetzt berührt,
Woher kommt es tief in Dir?

Ladendiebstahl- bzw. Warensicherungs-Alarm im Manor

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Vor kurzem ging bei der Schlagwort AG eine Medienmitteilung des Konsumentenschutzes (Stiftung für Konsumentenschutz) ein. “Die SKS erreichen immer noch zahlreiche Meldungen über Fehlalarme von Warensicherungen und entsprechend unangenehmen Folgen für Konsumenten.”

Weiter hieß es: Seit Anfang Jahr haben die SKS rund 100 Meldungen von Konsumenten erreicht, die kürzlich einen oder sogar diverse Fehlalarme in einem Warenhaus erlebt haben. Viele der Betroffenen mußten anschließend vor zahlreichen Leuten eine Überprüfung der Kleider und Taschen über sich ergehen lassen und fühlten sich dadurch gedemütigt und bloßgestellt.

Taschendurchsuchung nach Alarm. Die blonde Dame geht nur ihrer Pflicht nach, aber die andere dunkelhaarige (von ihr ist nur die Hand zu sehen, mit der sie gerade vor meiner Kamera herumfuchtelt), war beim Reinkommen in den Manor Chur zugegegen und hätte der Kollegin bestätigen müssen, daß der Alarm schon beim Reinkommen losging... (Foto Taschendurchsuchung: Schlagwort AG)

Taschendurchsuchung nach Alarm. Die blonde Dame geht nur ihrer Pflicht nach, aber die andere dunkelhaarige (von ihr ist nur die Hand zu sehen, mit der sie gerade vor meiner Kamera herumfuchtelt), war beim Reinkommen in den Manor Chur zugegegen und hätte der Kollegin bestätigen müssen, daß der Alarm schon beim Reinkommen losging... (Foto Taschendurchsuchung: Schlagwort AG)

Ich habe an anderer Stelle auch schon positiv über den SKS geschrieben, aber hier hab ich mir gedacht: Dieser linke Konsumentenschutz. Typisch. Wieder einmal wird maßlos übertrieben und aufgebauscht. Schließlich geht es um Ladendiebstahl. Da soll sich der SKS doch nicht so aufregen nur wegen ein paar Durchsuchungen.

Bevor ich dazu kam, den Verriß über den SKS zu schreiben, geschah etwas, daß dazu führte, daß meine Meinung sich radikal änderte.

Ich ging noch kurz vor Ladenschluß in den Manor in Chur um noch rasch einige Lebenmittel im Kellergeschoß zu kaufen.

Schon beim Reingehen durch die Glastüren des Manor ging der Alarm aus mir unbekannten Gründen los. Als ich nun meine Einkäufe getätigt hatte, die Rolltreppe wieder hochfuhr und herausging durch den Ausgang, ging erneut der Alarm los. Da die dunkelhaarige Dame, welche nahe beim Eingang postiert war, ja auch beim Reinkommen schon den Alarm gehört hatte, ging ich ohne schlechtes Gewissen weiter.

Mir lief jedoch eine blonde Dame hinterher auf die

Sieht so ein Ladendieb aus? (Remo Maßat vor Manor Chur)

Sieht so ein Ladendieb aus? (Remo Maßat vor Manor Chur)

Straße des belebten Postplatzes und so ging ich schließlich wieder in den Manor, beantwortete wahrheitsgemäß Fragen wie “Haben Sie etwas gekauft bei uns?” usw. usf.

Schließlich brachte ich vor, daß die andere Dame doch schon gehört habe, daß auch beim Reingehen schon der Alarm losging. Die Dame jedoch sagte, nein, sie habe nichts gehört.

Toll. Wenn der Manor schon Aufpaßdamen vorne beim Eingang platziert, dann doch bitte keine Schwerhörigen. So ein Alarm ist doch nicht gerade leise.

Kurzum: Meine Aktentasche wurde durchsucht. Nichts gefunden. Schließlich stellte sich heraus, daß es irgendwas in der Kleidung sein mußte, was Alarm auslöste, weil man mich bat, einmal ohne Aktentasche durch die Warensicherheitskontrollen zu laufen.

Traumatische Erlebnisse beim Einkauf im Manor Chur: Alles war bezahlt...

Traumatische Erlebnisse beim Einkauf im Manor Chur: Alles war bezahlt...

Ergebnis: Mein Zug war weg, ich mußte ne Stunde warten.
Weiteres Ergebnis: Ich habe das ganze als äußerst unangenehm und demütigend erlebt, obwohl ich mich nicht gerae für den zartbesaitesten Menschen halte.

Daher an Manor Chur gerichtet:

Die Dame mit den dunklen Haaren entweder – mit Verlaub – zum Ohrenarzt schicken, damit ihr auffällt, wenn der Alarm beim Reinkommen losgeht oder jemand anderes dort plazieren, der so gut hört, daß er hört, wenn der Alarm losgeht.

Der guten Ordnung halber sei erwähnt, daß die blonde Dame zumindest höflich war, was aber die Situation nicht sehr viel weniger unangehm machte.

Wenn Behörden und Amtspersonen klagen, weil sie kritische Berichte löschen wollen…

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Bei Schweizer Behörden ist es eine große Mode, gegen unliebsame Berichterstattung mit massiven Druck vorzugehen und zwar mit Klageandrohungen.

So z. B. geschehen seitens des Rechtsdienstes EDA. Der Chef desselben Bundesamtsdienstes, welcher sich normalerweise mit Leuten wie Gaddaffi und Co. auseinandersetzt, Gian Andrea Badrutt, schreibt persönlich.

Die Briefe sind mit massiven Drohungen unterfüttert und richten sich gegen einen Blogautor, welcher kritische Presseberichte über Micheline Calmy-Rey zitiert und kommentiert.

Gedroht wird mit Klageerhebung und sogar mit strafrechtlichen (!) Konsequenzen.

Der Blogautor Reimut Massat, der sich schon öfters unbeliebt gemacht hat, und hierfür massiven und vor allen Dingen bewußten Verleumdungen (öffentlicher Rufmord) ausgesetzt war,  ist nicht eingeknickt.

Die Schweizer Konzern-Medien schweigen den Fall unisono tot. Manche Berichte finden sich nur in unabhängigen Blättern wie WOZ oder Weltwoche.

In diesem Fall berichtete nur die Rechtsaußen-Zeitschrift “Schweizerzeit”.

Weil solche Einschüchterungsmethoden von Behörden nicht gerade schön sind, sollte man aber darüber berichten. Es ist schade, daß dies die großen Medien nicht tun, sondern im Gegenteil sogar teilweise Leute mundtot machen wollen, welche darüber berichten.

Solche massiven Einschüchterungen seitens von Bundesämtern sind das eine. Auch kleiner Behörden versuchen dies.

Einen bloßen Verweis auf einen Bericht im Beobachter (also auch bloß zitiert und kritisch kommentiert wie auf Calmy-Rey-Blog.ch) wollte in einer unrühmlichen Aktion die Gemeinde Buttisholz (Gemeindepräsident Josef Huber) aus dem Internet entfernt wissen.

Auch hier massive Drohungen gegen den Autor.

Wenn jemand in einem öffentlichen Amt steht, muß er sich gefallen lassen, daß die Arbeit von Medien wie dem Beobachter kritisiert werden kann und auch, daß Drittpersonen solche Berichte aus dem Beobachter zitieren.

Der gleiche Autor

Secondos Plus: Schweizer sollen sich in die neue Schweiz integrieren, nicht die Ausländer

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Neu soll die Integration umgekehrt aufgezogen werden. Die schweizer Ureinwohner sollen sich gefälligst anpassen und in die neue Schweiz integrieren. Das fordert der umstrittene und extrem weit links stehende Ausländerverein “Secondos Plus”:

Auszug aus der Webpräsenz der Vereinigung (kursiv):

Ivica Petrušić, Vizepräsident des Vereins "Secondo Plus" und SP-Nationalratskandidat will nicht nur eine neue Landeshymne für die Schweiz: Er fordert auch die Abschaffung der Schweizerflagge mit dem christlichen Kreuz

Ivica Petrušić, Vizepräsident des Vereins "Secondo Plus" und SP-Nationalratskandidat will nicht nur eine neue Landeshymne für die Schweiz: Er fordert auch die Abschaffung der Schweizerflagge mit dem christlichen Kreuz (Fotoausriß: Webpräsenz von Secondo Plus)

Die Schweiz braucht eine Hymne die in vier Landessprachen, aber auch in weiteren nicht offiziellen aber weit verbreiteten Sprachen in der Schweiz (englisch, spanisch, albanisch, portugisisch, türkisch…) interpretierbar wird. Wir brauchen eine Hymne mit der sich möglichst viele in der Schweiz lebenden Menschen, mit oder ohne Schweizer Pass identifizieren können. Dies geht aber nur, wenn nicht viele aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Religion ausgeschlossen werden.

In einem Referat fordert Ivica Petrušić, Vizepräsident von Secondo Plus und SP-Nationalratskandidat im Aargau auch die Abschaffung der Schweizerflagge mit dem christlichen Kreuz:

Die Aargauer Zeitung berichtet dazu aktuell (kursiv):

Das Schweizer Kreuz soll abgeschafft werden. Das fordert der Immigranten-Verein Secondos Plus. «Die Schweizer Flagge entspricht der heutigen, multikulturellen Schweiz nicht mehr», sagt Petrusic.

Für alle, die noch nicht wußten, wer die Schweiz erbaut hat: Auf der Webseite des Vereins "Secondo Plus" klärt Ylfete Fanaj auf: Es waren gar nicht die Schweizer!

Für alle, die noch nicht wußten, wer die Schweiz erbaut hat: Auf der Webseite des Vereins "Secondo Plus" klärt Ylfete Fanaj auf: Es waren gar nicht die Schweizer!

Das Kreuz habe einen christlichen Hintergrund. Die christliche Herkunft der Schweiz gelte es zwar zu respektieren, «nur gilt es auch eine Trennung zwischen Religion und Staat zu machen», fordert das Vorstandsmitglied von Secondos Plus. «Abgesehen davon haben wir heute eine große religiöse und kulturelle Vielfalt in der Schweiz.»

Es brauche neue Symbole, mit denen sich auch alle identifizieren könnten, auch Nicht-Christen. Als neues Nationalwappen biete sich die ehemalige Flagge der helvetischen Republik an. Diese wurde 1799 offiziell eingeführt und bestand aus den Farben grün, rot, gelb quergesteift.

Sie hat Ähnlichkeit mit den heutigen Fahnen von Ghana und Bolivien. «Die Farben Rot und Gelb standen für die Urkantone Schwyz und Uri und Grün für die Revolution», so Petrusic. Zudem hätten damals alle Ausländer ab dem 20. Altersjahr das Stimmrecht gehabt. «Die helvetische Flagge steht für eine fortschrittliche und weltoffene Schweiz.»

Artikel von Reimut Massat (Ausländer!) “Ist die Schweiz rechts”?

Artikel in der Aargauer Zeitung

Artikel “Schweizer Kinder müssen Türkisch lernen”

Verkauf von TeleBärn und TeleZüri: Tamedia-Chef Pietro Supino schwafelt von “publizistischer Qualität”

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Peter Wanner, Verleger der AZ-Medien, kauft TeleZüri und TeleBärn. Alle Mitarbeiter werden zwar übernommen, jedoch wird ihnen eine Arbeitsplatzgarantie nur bis Ende Juni 2012 gegeben. Der Verkaufspreis für TeleBärn und TeleZüri wird geheimgehalten.

Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident von Tamedia schwafelt anläßlich des Verkaufs von TeleZüri und TeleBärn von "journalistischer Qualität". Tamedia täte gut daran, einmal selbst auf journalistische Qualität zu achten.

Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident von Tamedia schwafelt anläßlich des Verkaufs von TeleZüri und TeleBärn von "journalistischer Qualität". Tamedia täte gut daran, einmal selbst auf journalistische Qualität zu achten. (Bildschirmfotoausriß: AZ)

In der Aargauer Zeitung ist nun anläßlich des Verkaufs von TeleZüri und TeleBärn ein Kurzgespräch mit dem äußerst umstrittenen Tamedia-Verwaltungsrats-Präsidenten Pietro Supino erschienen.

Interessant ist die wohl nicht ganz ernst-zu-nehmende Äußerung Supinos, warum Tamedia sich für einen Verkauf an die “AZ-Medien” entschieden hat.

Im Gespräch wird er gefragt: “Herr Supino, wieso verkauft Tamedia TeleZüri und TeleBärn an die AZ Medien von Peter Wanner?” und antwortet doch glatt:

“Die AZ-Medien mit Verleger Peter Wanner und CEO Christoph Bauer sind ein alteingesessenes, traditionsreiches Medienunternehmen mit bestem Ruf und einer liberalen Grundhaltung, bei dem die publizistische Qualität im Vordergrund steht.

Tamedia und “publizistische Qualität“. Selten so gelacht.

Wer offenbar unseriös arbeitende Redaktoren wie Christian Bütikofer beschäftigt (Tamedia-Flaggschiff Tagesanzeiger), sollte nicht öffentlich das Wort Qualität im Zusammenhang mit Journalismus in den Mund nehmen.

Vor allen Dingen nicht, wenn er u. a. ausweislich des Handelsregisters nachweislich falsche, bösartige und ehrverletzende Lügen über Menschen weiterhin im Internet stehen läßt.

Doch politisch motivierte Hetze scheint wohl mit den Redaktionsstuben der Tamedia so eng verbunden, wie Pech und Schwefel zusammenkleben, siehe etwa auch hier oder hier. Eine sachliche und wahrheitsgemäße Berichterstattung und ein Journalismus, welcher das Prädikat “seriös” verdient, bleibt so auf der Strecke.