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Das Fernsehen von Roger de Weck und die 84 Rappen pro Anruf

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Beim Schweizer Fernsehen gilt bei Wettbewerben offenbar für die Zuschauer, die für 84 Rappen abstimmen: So abstimmen, wie es die Sendungsleitung mutmaßlich will, daß das Ergebnis herauskommen sollte.

Das führt im De Weck-Fernsehen eher dazu, daß man bei der Auslosung dann auch dabei ist. Gerechtigskeitsempfinden beim SF? Gleich null. Es mutet eher wie DDR-Staatsfernsehen an.

Schiedsrichter Roland Ris, Sprachwissenschaftler und Professor an der ETH: Wie kam er zu dem Urteil, Calmy-Rey könne perfekt Berndeutsch? Stand das Urteil schon im Vorhinein fest oder war es "nackte Angst vor Repressalien" wie 20 Minuten schreibt?

Calmy-Rey sollte zwei (!) Sätze in berndeutscher (bärndütscher) Sprache Mani Matter lesen, die Zuschauer durften vorab für 84 Rp. pro Anruf abstimmen, ob es ihr gelingt. Es gelang ihr nicht, aber das Ergebnis des “Schiedsrichters” und Sprachwissenschaftlers bzw. Berndeutsch-Experten und Professor an der ETH, Roland Ris, stand im Vorhinein offenbar schon fest.

20 Minuten schreibe zu dem SF-Zuschauer-Betrug:

Nun, einige der 36 Prozent Nein-Sager dürften sich mit Recht um die Telefongebühren von 84 Rappen pro Minute betrogen fühlen (und die Ferienwoche, die unter den richtig tippenden Wettbewerbsteilnehmern verlost wurde).

Ganzer Artikel auf Calmy-Rey-Blog.ch