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Tag Archive: Hans-Rudolf Merz

Hans-Rudolf Merz: „Wo man jodelt, da laß Dich nieder“

Der umstrittene Finanzminister und Bundesrat Merz (FDP) und Autor von erotischer Literatur, u. a. von „Der Landammann“ betätigt sich abermals para-lyrisch, diesmal anläßlich des Jubiläums des Eidg. Jodlerverbandes:

Rede von Hans-Rudolf Merz, Vorsteher des Eidgenössischen Finanzdepartements EFD, 100 Jahre Eidgenössischer Jodelverband, Bern, PostFinance-Arena, 8. Mai 2010.

Liebe Frau Zentralpräsidentin
Lieber Herr Präsident der Jubiläumskommission
Liebe Jodlerinnen und Jodler
Liebe Alphornbläserinnen und -bläser,
Liebe Fahnenschwingerinnen und Fahnenschwinger
Liebe Gäste

„Wo man jodelt, da lass Dich nieder“.

Hans-Rudolf Merz, der bestbezahlte Lyriker der Schweiz

Tausende von Ihnen sind heute diesem Motto gefolgt. Mit einer Sternfahrt aus allen Landesteilen und sogar aus dem Ausland sind Sie nach Bern gereist, um dem Eidgenössischen Jodlerverband zu seinem 100. Geburtstag zu gratulieren.

Ich habe mich der Fahrt gerne angeschlossen. Denn wie Sie, liebe Freundinnen und Freunde des Schweizer Brauchtums, lasse ich mich von Herzen gerne nieder wo gejodelt wird, wo das Alphorn ertönt und wo unsere Fahnen wehen. Zu einem Festakt wie dem heutigen gehören ein paar Worte. Ich will mich kurz fassen, denn:

„Ein Jodel sagt mehr als tausend Worte“. Read the rest of this entry >>

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Europa-Turbos in Erklärungsnot

„Überschuldung, Milliardenhilfe, drohender Staatsbankrott: Die Europäische Union sorgt zurzeit für negative Schlagzeilen. Die Schweizer Politiker, die einen EU-Beitritt befürworten, werden nicht gerne darauf angesprochen„, schreibt die Aargauer Zeitung, und:

„Wäre die Schweiz Mitglied der EU, müßte sie sich ebenfalls an der Rettung Griechenlands beteiligen. Das liefe ähnlich ab wie beim UBS-Rettungspaket – nur daß es im Fall von Griechenland deutlich unsicherer wäre, ob das Geld je zurückkommt.

Sieht ganz schön alt aus: Christa Markwalder von den Euro-Turbos rund um Nebs

Die Politiker, die sich im Parlament für einen EU-Beitritt starkmachen, geraten dadurch in Erklärungsnot. Sie werden offensichtlich nicht allzu gerne auf das Thema angesprochen. Und versuchen, die Vorzüge einer EU-Mitgliedschaft dennoch hervorzuheben.“

Ganzer Bericht auf A-Z.ch

In Europa wird um jeden Rappen gekämpft. Die Bürokratie-Moloche der EU haben soviel Geld verschleudert, daß nun nichts mehr da ist. Beamte waren schließlich noch nie gute Geldverwalter, vor allen Dingen dann nicht, wenn sie fremdes Geld verwalten sollten.

Zuletzt fiel die Schweiz mit Hasardeur Hans-Rudolf Merz (FDP) auf scheinheilig daherkommende Bankgeheimnis-Attacken rein, dabei ging es nur um das Geld, nicht um die Moral, wie dieser Bericht belegt.

Wie in Europa ums Geld gerungen wird und zwar ausdrücklich auch mit unlauteren Mitteln: Bericht

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NZZ: „Die USA als Steueroase“ – „Bahamas strenger als die USA“

Wie maßlos bescheuert die Schweizer Politik beim Bankgeheimnis agiert, zeigt einmal mehr ein Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung auf.

Steueroase USA: Und die Schweiz kniet in Person von Hans-Rudolf Merz vor allen Ländern nieder

Steueroase Schweiz? Steueroase USA & Co.!

Während Hans-Rudolf Merz vor einem nach dem anderen Land demütig niederkniet und Stück für Stück das Schweizer Bankgeheimnis preisgibt, lachen sich Dritte über diese unglaubliche Dummheit ins Fäustchen.

Anstatt, daß Merz einmal den Mund aufmacht und die Tatsache zu sagen wagt, daß die, die gerade mit dem Finger auf die Schweiz zeigen, absolut keinen Grund dafür haben.

Großbritannien etwa hat massenhaft Steueroasen, auch Frankreich und nicht zuletzt auch die USA.  Aber alle peitschen auf die Schweiz ein und der Schweizer Bundesrat macht munter mit und läßt sich alles bieten, anstatt mal den Mund zu öffnen und die Fakten zu nennen. Read the rest of this entry >>

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Nur für Hartgesottene mit starken Nerven: Erotische Literatur von Hans-Rudolf Merz

Nachdem Hans-Rudolf Merz einen erotischen Roman "Der Landammann" geschrieben und veröffentlicht hatte, veröffentlichte er die Nachfolgewerke nicht mehr

Nachdem Hans-Rudolf Merz einen erotischen Roman "Der Landammann" geschrieben und veröffentlicht hatte, veröffentlichte er die Nachfolgewerke nicht mehr

Seitdem Bundesrat Merz diesen Herzinfarkt vor einem Jahr hatte, ist Hans-Rudolf Merz völlig außer Rand und Band.

Medial inszenierte, merkwürdige Auftritte, markige Worte und anschließendes Dauereinknicken und Sololäufe noch und nöcher:

Nicht nur Schweiz-Blog.ch fragt sich, wann Merz endlich zurücktritt. Der namhafte Journalist Peter Bodenmann wurde in der größten Tageszeitung mit den Worten zitiert „Merz hat schon längere Zeit nicht mehr alle Tassen im Schrank“.

Und man fragt sich, ob es nicht besser gewesen wäre für ihn aber vor allen Dingen für die Schweiz, wenn Hans-Rudolf  Merz bei dem Schreiben von erotischen Romanen und anderen erotischen Texten geblieben wäre.

Sein erotischer Appenzell-Roman „Der Landammann“ und zugleich vermutlich sein Erstlingswerk wurde noch dem Blick zur Verfügung gestellt und sogar als Buch veröffentlicht (beim Buchhändler Amazon sind noch 3 Exemplare für 27 Euro zu bekommen, ein Bestseller wurde das erotische Literaturstück nie).

Der Merzsche erotische Roman „Der Landammann“ schilderte  z. B. den prallen, strotzenden Busen der teuflischen Serviertochter Cosima, ihren wohlgeformten molligen Körper und auch ihre – man höre und staune – gerundete Nase mit zum Genießen geweiteten Flügeln.

Alle literarischen Ergüsse danach wurden weitgehend nicht mehr publiziert, nachdem Hans-Rudolf Merz mit seinem erotischen Roman den Spott der Öffentlichkeit auf sich zog. Allerdings konnte er es nicht lassen, und spielte dennoch Pressemenschen ab und dann ein bißchen was zu. Z. B. zuletzt ausgerechnet der extrem linken WOZ, die sich dann auch genüßlich drüberhergemacht hat.

Seine weitgehend unveröffentlichten Novellen betitelt Hans-Rudolf Merz selbst als sogenannte Plagiate.

Denn jeder dieser literarischen Ergüsse des Bundesrates Merz sich dem Stil eines berühmten Schriftstellers nachempfunden.

Hierzu gehören etwa Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt oder Hermann Burger.  Hans-Rudolf Merz´ literarische Ausflüge lassen tief in sein Innenleben blicken.

Schreibend versucht Hans-Rufolf Merz offenbar die Diskrepanz zwischen seiner üppigen Phantasie, die er im öden Alltag unterdrücken muß und seiner Realität zu überwinden. Auch dieser Text enthält viele erotische Elemente.

Eine von ihm als „Plagiat nach Urs Widmer“ bezeichneten Text nannte er „Max fährt die Tour de paradis“.

Ein Ehemann, der sich über den öden Alltag seines frustrierenden Familienlebens ausläßt, spielt hierbei die Hauptrolle in dem Text:

Etwa ist er wütend über seine unfähige Frau, die die Rösti versalzen hat:

Mein Gott, die dumme Kuh, nicht einmal zum Salzen reicht es. regt sich der Familienvater auf, blickt griesgrämig auf seine vier triefnasigen Kinder nieder und spürte, wie diese ihn hohl anglotzten und auf einen Fluch oder ein Schimpfwort warteten.

Der Hauptaktör in dem Text ist von «diesen Gofen» angewidert: Eines dümmer als das andere. Au, wenn ich nur schon diese Schafsaugen sehe …“ schreibt der Löwe Merz weiter.

„Nein!“ brüllte Max, erhob sich, stieß den Stuhl zur Seite, verließ die Küche und schlug die Türe hinter sich zu.

Der angeekelte Familienvater hüpft sodann auf sein Velo und radelt einfach drauflos. Nach einem Velo­nickerchen´ vollzog er eine Verwandlung wundersam zu einem Champion des Radsports und fuhr in eine tropische Traumwelt hinein, bevölkert von Indianern, Schamanen, Trappern – und vor allem von Babettli, mit der der erotische Moment den Text zum Höhepunkt geführt wird.

Von Weitem erblickte Merz Hauptfigur Max plötzlich den Stand für die Zwischenverpflegung, auf den er in Windeseile zuspurtete, als ginge es um die Punktewertung. (…) Hinter dem Holztisch voller Kartonbecher und „sandwich“-Ttüten stand eine schöne junge Frau im Sari. Max bremste per Rücktritt. Das Fahrrad jammerte in den Stillstand. Nässe und Hitze hatten das Schmieröl versabbert.

„Wer steht denn hinter diesem Verpflegungsstand, wer? – Das ist doch am Ende Babettli, das Nachbarstöchterchen. Ich werde mich doch nicht etwa irren?“, plapperte Max. „Nein“, verneinte Babettli, „ich bins. Seit sechsunddreißig Jahren passe ich Dir im Urwald ab. Und nun holst Du endlich Deine Zwischenverpflegung ab.“

Babette, einst das Mädchen mit den säuberlich geflochtenen Zöpfchen, war ein herrliches, kraushaariges, vollbusiges Weib geworden. Fleischgewordene Süße. Max war erschlagen von ihrem Ebenmaß und ihrer Grazie. Er rang nach Luft. Innen jauchzte es.

«Heimatland, Babettli, wer hätte das gedacht!», stammelte er. (…) «Du bist der Letzte, Max, iß, trink, lockere Deine Muskeln, atme durch, so kann ich den Verpflegungsstand endlich aufheben. Ich werde Dir nachfahren.» Babette zerrte ihr Fahrrad, ein nigelnagelneues Villigerdamenvelo, aus einem Ginstergebüsch und schubste die Pedale in die Ausgangsstellung.

«Küß mich, Max, ich habe seit sechzehn Jahren kein Rasierwasser mehr gerochen», flehte sie, «dabei ist das ganze Feld der Radrennfahrer am Verpflegungsstand vorbeipfupft. Kübler, Koblet, Louison Bobet, Gino Barali, Fritz Schär, Eddy Merckx.» Welche Wonne, schmachtete Max, und zuhause ist die Speckrösti versalzen. Sie wonnten eine Weile.

Und als ob sich Hans-Rudolf Merz mit Peer Steinbrück abgesprochen hätte, taucht plötzlich ein Indianer auf: ./.

«Uauauauau», erscholl es und vor ihnen stand ein Indianer im Kriegsschmuck, einen glimmernden Federkranz um Kopf und Stirne. Sein Gesicht war rot und schwarz bemalt, die Augen stachen dunkel heraus und hatten dennoch nichts Bedrohliches.

Er faßte Max und Babettli bei der Hand und vollführte mit ihnen einen Kriegstanz. Er bog und krümmte sich, wippte mit Hüften und Schultern und schwang ein rhombusförmiges Beil. (…) Eine Squaw trat hervor, sie wiegte mit ihrem Kopf im Takt.

«Uauauauau», sang der Krieger.

«Uauauauaua», seufzte die Squaw zurück.

«Uauauauau», quittierte Max.

«Du hast ein ‹a› vergessen», korrigierte ihn Babettli.

«Das ist mir aber ein seltsames Geheul», wunderte sich Max. «Wenn die nur nicht von MGM oder Disneyland angestellt sind und am Ende noch Trinkgeld erwarten. Meine Taschen sind leer.» (…)

Max wand sich vom Rad, gemartert, als wäre er von einer Remonte gestürzt, sprengte heim, stürmte in die Küche, spachtelte die versalzene Rösti zu Ende, wie wenn nichts gewesen wäre, schreibt Autor Hans-Rudolf Merz in Vulgärsprache.

Hans-Rudolf Merz´Text mündet in der Resignation vor der eigenen Realität des angeekelten Mannes. Keine Indianer mehr, kein Babettli, sondern nur die öde Ehefrau des Familienvaters, der den Hauptaktör spielt. Zurück zum Leben des angeödeten Famielienvaters und Spießbürgers. Ende der Traumwelt des heldenhaften, phantastischen Lebens, zurück in der öden Wirklichkeit.

Unter dem Titel „Darf ein Bundesrat so schlecht schreiben wie Hans-Rudolf Merz?“ schreibt der linke zürcher Tagi denn auch:

Intuieren, Influenz & Magnetismus

In den Jahren darauf belustigten sich Journalisten mit Merz’ ernsthafter Prosa: mit dem Buch «Die außergewöhnliche Führungspersönlichkeit. Essay über Elativität und elative Persönlichkeit». («Elativ» ist ein von Merz eigens eingeführtes Adjektiv, das etwa «superlativ» bedeutet.)

Merz beschrieb die elektrisierende Aura des geborenen Führers mit wirklich außergewöhnlichen Worten: «Beim Elativen ist die Intuition als Via Regia der entscheidende Erkenntnisvorgang. (…) Sie ist Eingebung und Sehnen, das eine Empfangen, das andere Erwartung, daher ist der Vorgang des Intuierens eine Influenz, Funke zwischen Subjekten; sie ist Fossil des Paradieses, denn sie kann ‹Göttliches› herbeiführen; sie ist geistiges Geschehen zwischen Magnetismus und Elektrizität.»

Die Frage ist: Kann man jemandem als Politiker trauen, der solchen Quark schreibt?

Wäre man in Frankreich, wo es heißt «Der Stil – das ist der Mann» oder «Zitate töten», dann hätte Merz keine Chance. In der Schweiz trifft dieser Autor die wichtigsten und teuersten Entscheide des Landes

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Hans-Rudolf Merz´Kniefall-Schau war umsonst

Admin24 post on November 4th, 2009
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Bundesrat_Hans-Rudolf-Merz

Was hatte sich Merz bloß bei dem eigenmächtigen Kniefall gedacht?

Das hat es in der neueren Schweizer Geschichte noch nicht gegeben: Ein Bundesrat reist im Alleingang zu einem Despoten, wird dann nicht einmal vorgelassen, unterzeichnet mit einem Lakaien einen fragwürdigen Vertrag – und muß trotzdem mit leeren Händen zurückreisen. Der Ausflug von Hans-Rudolf Merz in die große diplomatische Welt ist ein Desaster, schreibt der Blick über die größte Bloßstellung der Schweiz, die es je gab.

Nun kommt es noch schlimmer: Read the rest of this entry >>

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Erschreckend: Ist Bundesrat Hans-Rudolf Merz ein Lügner? – Geheimprotokoll enthüllt!

Erschreckend: Bundesrat Hans-Rudolf Merz ein Lügner?

Erschreckend: Bundesrat Hans-Rudolf Merz ein Lügner?

Wenn das stimmt, gibt es einen weiteren Rücktrittsgrund mehr für den – zurückhaltend formuliert – äußerst fragwürdigen Bundesrat Merz:

„Merz soll Bundesrat getäuscht haben“ titelt der linke TagesAnzeiger im Internet und zititert eine Enthüllung der Zeitung Sonntag. Der  Flug nach Tripolis war gebucht, da soll Bundespräsident Hans-Rudolf Merz seinen Kollegen in der Landesregierung laut «Sonntag» gesagt haben: «Er gedenke vorläufig nicht nach Libyen zu reisen.»

Die Enthüllung in der Zeitung Sonntag beginnt mit:

Erstmals wird öffentlich, was zwischen Bern und Tripolis seit der Verhaftung von Hannibal Gaddafi in Genf wirklich lief. Bundespräsident Hans-Rudolf Merz hat den Bundesrat getäuscht: Einen Tag vor seiner Kniefall-Reise nach Tripolis sagte er dem Kollegium, «er gedenke vorläufig nicht, nach Libyen zu reisen». Dabei war der Flug schon längst geplant. Aber auch Micheline Calmy-Rey gerät in Erklärungsnot: Sie bot Libyen 100 000 Franken an.

Wir erinnern uns an dieser Stelle, was Hans-Rudolf Merz uns alles schon erzählt hat.

Ganzer Bericht der Zeitung Sonntag bzw. Auszüge in der Internetausgabe (ganzen Bericht gibt es nur am Kiosk)

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Hans-Rudolf Merz´Libyen-Zitate

Was uns Hans-Rudolf Merz schon alles in der Libyen-Affäre versprochen hat

Was uns Hans-Rudolf Merz schon alles in der Libyen-Affäre versprochen hat

„Ich entschuldige mich beim libyschen Volk für die ungerechtfertigte Verhaftung von Hannibal Gaddafi“, äußerte Merz auf einer pompösen Medienkonferenz mit dem libyschen Premierminister al-Mahmoudi am 20. August in Tripolis.

Nachdem die Libyen-Geiseln von Muammar al Quadhafi auch innert der neuen Frist, die Hans-Rudolf Merz verbreitete, abermals nicht frei sind und die Schweiz dank Merz in der ganzen Welt mehrfach absolut lächerlich gemacht wurde (spätestens schon seit dem Kniefall von Merz, der um die Welt ging), hier kommentarlos ein paar Hans-Rudolf Merz-Zitate.

Was uns dieser Mann schon alles versprochen hat und was er geäußert hat: Read the rest of this entry >>

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Oje: Jetzt auch noch Professorenschelte für Merz

Admin24 post on September 12th, 2009
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In der Basler Zeitung wird heute ein deutschstämmiger Professor, Dieter Ruloff, zu Wort gelassen:

«Merz ist ein Gentlemen und glaubte wohl, auch in Libyen einen Gentlemen vorzufinden.» Qadhafi sei aber ein «orientalischer Autokrat».

Hinzu komme, daß die Libyer nicht verstehen könnten, wie ein Rechtsstaat oder gar der Föderalismus funktionierten. «Darum geht man in Libyen wohl davon aus, daß der Einsatz gegen Qadhafis Sohn, Hannibal, in Genf bewußt von Bern provoziert wurde. Es kursieren gar Verschwörungstheorien.»

Und die NZZ vom heutigen Tage macht sich Gedanken über die Staatsleitungsreform:

Keine Narrenfreiheit

Man muß kein Prophet sein, um die Erfolgschancen einer tiefgreifenden Staatsleitungsreform als gering einzuschätzen. Gleichwohl besteht Handlungsbedarf, wie die Libyen-Affäre drastisch aufgezeigt hat. Das Pflichtenheft des Bundespräsidenten ist dergestalt zu justieren, daß die Gefahr unbedarfter Aktionen minimiert wird.

Keine Lust mehr auf Medien

Über den sonst keineswegs als medienscheu bekannten Hans-Rudolf Merz schreibt die NZZ: Die Lust, vor die Medien zu treten, scheint Bundespräsident und Finanzminister Hans-Rudolf Merz gründlich vergangen. Und 20 Minuten stellt fest: Nicht nur das Gesicht scheint Bundespräsident Hans-Rudolf Merz verloren zu haben, sondern auch seine Stimme.

"Wir fliegen mit Tamoil" - Satire über Merz´Lybien-Kniefall

Wir fliegen mit Tamoil“ – Satire zum teuren Gepäcktransport nach Merz´gescheiterten Lybien-Kniefall

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NZZ: "Spielen Geiseln Tennis?" – Und machen Geiseln Ferien in Tunesien?

Admin24 post on September 10th, 2009
Posted in Schweiz-Blog Tags: , , , , , , ,
Spielen Geiseln Tennis?

Spielen Geiseln Tennis?

Merz wäre schon lange zurücktreten, wenn er auch nur ansatzweise so etwas wie Anstand hätte. Doch es wird immer schlimmer und Hans-Rudolf Merz verharrt als Sesselkleber, obwohl er selbst öffentlich gesagt hatte, er trete zurück, wenn die „Geiseln“ nicht bis Ende August in die Schweiz reisen dürften.

Heute ist auf NZZ.ch zu lesen:

Eine der beiden seit knapp 14 Monaten in Libyen festgehaltenen Schweizer, ein 68-jähriger tunesisch-schweizerische Doppelbürger Rachid Hamdani, unterhält private Kontakte zur Familie des libyschen Premierministers. Dies geht aus dem Protokoll einer Sitzung der Außenpolitischen Kommission des Nationalrats vom vergangenen Februar hervor, das von «Tagesanzeiger.ch» publiziert wurde. «Einer der zwei sitzt regelmäßig mit dem Premierminister Libyens zu Tisch und spielt Tennis», sagte Aussenministerin Micheline Calmy-Rey gemäß Protokoll. Am Mittwochabend bestätigte das Außendepartment (EDA) schriftlich, dass Hamdami Kontakte zur Familie des Premierministers unterhalte.

Offensichtlich hat sich Merz richtig veräppeln lassen. Auch im Ausland reibt man sich die Augen. Unter dem Titel „Wenn Geiseln Tennis spielen“ schreibt die große deutsche Tageszeitung „Die Welt“ das hier: Verweis

Gemäß der Zeitung «24heures» verbrachte Hamdani, der ja eine Geisel sein soll, Ferien in Tunesien.

Luzi Stamm: Mangelnde Information des Nationalrats bedauerlich

Nationalrat Luzi Stamm hatte am Dienstag in seinem elektronischen Rundbrief bedauert: „Eine der Geiseln soll sogar kürzlich in der Türkei in den Ferien gewesen sein. Es ist bedauerlich, daß nicht einmal die zuständige Nationalrats-Kommission darüber informiert wird, ob solche Gerüchte wahr sind oder nicht.“

Die in der Schweiz lebende Gattin des Doppelstaatsbürgerschaftsgeisel (hier zeigt sich auch einmal mehr das Problem mit der doppelten Staatsbürgerschaft) empört sich und streitet ab, daß ihr Mann in Tunesien Ferien gemacht habe.

Zu den Aussagen von Außenministerin Calmy-Rey, Ihr Mann gehe regelmäßig mit dem libyschen Premierminister essen, sagte sie nichts.

Geiseln sind gar nicht einsperrt

Entgegen hochstilisierten Medienberichten, die Merz offenbar Rückendeckung geben sollten: Max Göldi und Rachid Hamdani sind weder noch waren sie in der Schweizer Botschaft eingesperrt, sie dürfen «nur» das Land nicht verlassen. Göldi fühlte sich in der Botschaft sicherer und wohnte auch dort, berichtet die NZZ.

Hamdani, der auch schon früher in Lybien gewohnt hat, wohnt zeitweise auch in einem Haus rund 200 Kilometer weit weg von Tripolis.

Sowohl der Schweizer Max Göldi als auch der tunesisch-schweizerische Doppelbürger Hamdani waren im Sommer 2008 bloß 10 Tage im Gefängnis, auch wenn Medien gebetsmühlenartig schreiben, sie befünden sich im lybischen „Horror“-Knast.

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Merz´ Lybien-Desaster: Zum Lachen oder Heulen?

Hans-Rudolf Merz scheint sich zur Lebensaufgabe gemacht zu haben, die Schweiz zu blamieren

Hans-Rudolf Merz scheint es sich zur Lebensaufgabe gemacht zu haben, die Schweiz zu lächerlich zu machen.

In Anbetracht des Lybiendesasters von Merz fragt man sich, ob man lachen oder heulen soll.

Daß in der FDP noch niemand öffentlich erklärt hat, daß man sich für Parteigenosse Hans-Rudolf Merz zutiefst schämt, grenzt an ein Wunder.

Es erscheint wirklich denkbar in Anbetracht des extrem naiven und – zurückhaltend – formuliert tölpenhalften Vorgehens von Hans-Rudolf Merz bei anderen Gelegenheiten wie dem Schweizer Bankgeheimnis, daß Hans-Rudolf Merz tatsächlich glaubte, er könne sich auf Muammar al Quadhafi verlassen.

Die ehemals für seine gute Diplomatie weltweit bekannte Schweiz ist nun weltweit so blamiert, wie es schlimmer nicht sein könnte.

Die Schweizer Diplomatie steht vor einem Scherbenhaufen. Und Merz sprach nach der vom Parlament geforderten Auskunft zuerst noch von einer diplomtischen Höchstleistung!

Und: Im Internet gehen bereits Satirebilder zur Lybienaffäre um.

Satire über die grenzenlose Naivität von BR Hans-Rudolf Merz
Satire über die grenzenlose Naivität von Noch-Bundesrat Hans-Rudolf Merz: „Wir fliegen mit Tamoil“
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