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EU-Schuldenkrise: Ministerpräsident von Portugal tritt zurück, Goldpreis erreicht neues Rekordhoch

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Es sieht nicht gut aus für Euro-Spekulant Philipp Hildebrand. Geld ist ein scheues Reh, sagt man in der Finanzbranche.

Und das Geld geht gegenwärtig in Gold. Also das Metall, das die Schweizerische Nationalbank zu historischen Goldpreis-Tiefstständen verkauft hat, als damals die überschuldeten EU-Länder Goldbestände ebenfalls verkauften.

Damals war der Goldpreis gerade mal um 200 USD, heute ist er bei über 1.450 USD, Tendenz steigend.

Phlipp Hildebrand: Die Eurokäufe des SNB-Chefs kosteten bisher mehr als die gesamte Neat; das Chartbild CHF-EUR zeigt an, daß es noch schlimmer kommen wird

Phlipp Hildebrand: Die Eurokäufe des SNB-Chefs lassen sich weder mit Eloquenz noch mit Arroganz überspielen (Foto: Schweizerische Nationalbank)

Der Goldpreis erreichte aktuell mit 1447,40 US-Dollar je Feinunze (rund 31 Gramm) einen neuen Rekordstand.

Der Rücktritt des portugiesischen Ministerpräsidenten Socrates überschatte das EU-Gipfeltreffen und die Situation um die EU-Schuldenkrise wurde hierdurch natürlich deutlich sichtbar und ließ Sorgen hinsichtlich des quasi sich im Staatsbankrott befindlichen EU-Landes Portugal aufkommen.

Zu einer «überzeugenden und umfassenden Lösung» der Schuldenkrise, wie von EU-Kommissar Olli Rehn mehrfach versprochen, dürfte es kaum kommen, so die deutsche Commerzbank.

Was wird passieren? Die Finanzmärkte werden sich auf den Schweizer Franken stürzen, der Schweizer Franken-Kurs wird gegenüber dem Euro weiter steigen, denn: Was die wenigsten wissen, er ist schon mindestens seit 2007 (unbeabsichtigt) durch Gold gedeckt. Diese Quasi-Golddeckung des Schweizer Franken wird dazu führen, daß der Franken begehrter denn je sein wird.

Charttechnisch befindet sich der der EUR-CHF-Kurs gegenwärtig an der Nackenlinie der SKS-Formation (s. letzten Bericht, unten) und zugleich im Widerstandsbereich von 1,28 CHF / EUR. In der charttechnischen Analytik spricht man von einem Rückzieher bzw. engl. “pullback”. Man darf gespannt sein. Ich glaube nicht, daß der dieser Bereich markant durchbrochen und anschließend genommen werden kann.

Vorausgegangene Artikel zum Thema der haarsträubenden – gegen den Volkswillen gerichteten (die Teilnahme am Euro wurde abgelehnt, jetzt ist die Schweiz mittendrin im Euro-Experiment) – Eurostützungskäufe von SNB-Direktor Philipp Hildebrand finden Sie hier.