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China: Zwangsabtreibung im 7. Monat

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China ist in ihrer 1-Kind-Politik sehr strikt. Deshalb macht die Regierung auch keinen Halt vor Abtreibungen und Mord. Kürzlich schockte eine Abtreibung im 7. Monat die ganze Welt.

Die 23-jährige Feng Jianmei aus der Provinz Shaanxi wurde gezwungen ihr zweites Kind im 7. Monat abzutreiben. Dies aus dem Grunde, weil sie die Strafe von 40´000 Yuan (umgerechnet zk. 6050 Schweizer Franken) nicht zahlen konnte.

Laut der 1-Kind-Politik hatte die Chinesin gegen das Gesetz verstossen: Familien dürfen jeweils nur ein Kind gebären. Ausnahmefälle gibt es, wenn zB. das erste Kind ein Mädchen ist. Auch in manchen ländlichen Regionen und bei Angehörigen von Minderheiten  sind 2 Kinder erlaubt.

Die Frau wurde gewaltsam festgehalten und man nahm eine Zwangsabtreibung an ihr vor. Dazu wurde dem ungeborenen Kind Gift injeziert. Der Ehemann der Chinesin veröffentlichte anschließend Bilder von der Frau und ihrem toten Baby im Internet. Dadurch wurden die Medien auf den Fall aufmerksam. Der Mann wurde verhaftet.

Dennoch gibt es immernoch viel zu viele Zwangsabtreibungen. Besonders Mädchen werden abgetrieben. Viele Familien wollen einen Stammhalten. Auch spielt die Tradition und der Gedanke, daß Männer besser arbeiten würden eine entscheidende Rollen. Dazu kommt, daß bei einer Heirat die Familie der Braut meist ein hohes Mitgift bereitstellen muß.

Dies bleibt jedoch nicht ohne Folgen: Schon heute gibt es einen eindeutigen Männerüberschuß. Es wird geschätz, daß es zurzeit ca. 30 Millionen mehr Männer als Frauen gibt. Das führt zum Problem, daß die meisten Männer keine Frau mehr finden.

Rechtsgruppen verachten diese 1-Kinds-Politik und gehen aktiv und demonstrativ gegen die Regierung vor. Das Volk fordert, daß Kindergebären als menschliches Grundgesetz anerkannt wird, und daß das Morden ein Ende findet.