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Tag Archive: Eurokrise

Fragen an EconomieSuisse, Christa Markwalder und Co.: Wo sind eure Stimmen heute?

Schuldenmacher können sich freuen, Sparer werden anläßlich der Eurokrise bzw. Schuldenkrise noch mehr bestraft als je befürchtet wurde.

In Zypern werden Sparer noch viel massiver abgeschröpft als gedacht.

Aktuell kommt ans Tageslicht:

Auf Konten der Bank of Cyprus, auf denen über 100’000 Euro Sparergeld sind, gibt es eine staatliche Zwangsabgabe von sage und schreibe 37,5 Prozent.

EconomieSuisse: Die Schweiz kleingeschrieben, die Globalisierung groß; Egal, was es kostet. Solange Globalisierungskonzerne profitieren....

EconomieSuisse: Die Schweiz kleingeschrieben, die Globalisierung groß; Egal, was es kostet. Solange Globalisierungskonzerne profitieren….

Wo sind die Stimmen der Euro-Prediger, der Euroturbos von damals? Die Globalisierungsorganisation EconomieSuisse oder Christa Markwalder und Co.?

Welche damals vor der Volksabstimmung zu einer Euro-Einführung der Schweiz predigten, die Schweiz gehe unter, der „Schweizer Franken könne alleine keinen Bestand haben“.

Ohne eine Euro-Teilnahme werde die Schweiz isoliert, predigten die Besserwisser damals. Warum schweigen die EconomieSuisse-Schlaumeier von damals heute?

Wo sind die Stimmen dieser Leute heute?

Erinnern sie sich nicht mehr an ihre Propganda? Oder woher das laute Schweigen all dieser Leute?

Die Schweiz sollte die durch den ehemaligen EU-Politologen und ehemaligen Hedgefondsmanager, den kriminellen Ex-SNB-Chef Philipp Hildebrand herbeigeführte Anbindung des Schweizer Franken an den Euro besser gestern als heute aufgeben.

Und den Kurs des Schweizer Franken zum Euro freigeben. Auf der Seite Schweizer-Franken.ch läßt sich im übrigen über die Lateinische Münzunion nachlesen, wie die Schweiz schon einmal mit einer Währungsunion reinfallen ist.

Damals nahm nur noch die Schweiz die damaligen Euro-Münzen der Lateinischen Münzunion an. Als letztes Land. Nachzulesen unter Schweizer Franken-Geschichte auf der genannten Webseite.

Die Schweiz zahlt täglich für den Euro-Mindest-Kurs. Denn jede zitterige Hand kann ihre Euros in harte Schweizer Franken tauschen. Darüberhinaus gibt die Schweiz Milliarden und Abermilliarden. Der Bundesrat sollte das stoppen.

Die Euro-Tragödie nahm ihren Anfang in Griechenland. Griechische Tragödien enden immer tragisch. Sagen nicht nur Altgriechisch-Lehrer, sondern auch ehemalige Euro-Propagandisten wie Hans-Olaf Henkel.

Weitere Berichte zum Thema Euro auf SchweizBlog.ch

Und: Wo liegt das Nationalbankgold?

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Haben auch Sie es gesehen: SMI und DAX steigen und steigen – Eurokrise bzw. EU-Schuldenkrise zum Trotz

Admin24 post on Dezember 29th, 2012
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SchweizBlog.ch ist kein Anlageblog und veröffentlicht daher nur sehr selten Meinungen zu den Kapitalmärkten. Da ein Autor, Remo Maßat, ursprünglich aus dem Wertpapiersektor stammt, gibt es ab und zu Berichte.

Etwa die Meinung zur Entwicklung CHF – EUR vor einiger Zeit.

Nun sind also DAX und SMI allein im Jahr 2012 so um die dreißig Prozent gestiegen. Ab Mitte 2011 sogar noch mehr. Nicht schlecht. 30 % Rendite allein 2012. Mitten in der Euro-Krise bzw. EU-Schuldenkrise.

Es hat es übrigens in der Vergangenheit schon oft gegeben, daß ausgerechnet mitten in Krisenzeiten Aktienkurse stiegen. Dies hat sogar gute Gründe. Und ist interesssant.

Ausgerechnet auf dem Gipfel der Eurokrise steigen aktuell SMI (Schweizer Markt-Index bzw. Swiss Market Index) und DAX (Deutscher Aktienindex) auf Höchststände.

Warum ist dies so und was bedeutet dies? Wird 2013 besser? Heißt es, ess gibt ESntspannung, die Aktienbörsen nehmen dies bereits vorweg? Mitnichten.

Erklärungen dazu 

SMI Chart

Chart des SMI: Wer kauft mitten in der Eurokrise bzw. EU-Schuldenkrise Aktien und vor allen Dingen – warum? 

 

 

 

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Verantwortungslose Schuldenwirtschaft der EU belohnen? – SVP will keine 15 Milliarden zusätzlich der EU schenken

Im Fahrwasser der massiven Turbulenzen im Euro-Raum (Schuldenkrise der EU) macht der IWF eine starke Erhöhung seiner Mittel geltend.Der Bundesrat beantragt dafür weitere 15 Milliarden Franken zur Verfügung zu stellen.

Die Schweiz soll für die verantwortungslose Schuldenmacherei der EU zahlen. So will es der Bundesrat.

Die SVP-Fraktion hat anläßlich ihrer heutigen Sitzung weitere Geschäfte der Wintersession der Eidgenössischen Räte behandelt.

Aus Sicht der SVP kann es jedoch nicht Aufgabe des IWF sein, finanzielle Risiken zur Aufarbeitung der Folgen einer verantwortungslosen Schuldenwirtschaft im Euro-Raum einzugehen.

Die Schuldenkrise kann nicht dadurch gelöst werden, dass immer neue Mittel nachgeschossen werden. Die SVP wehrt sich gegen eine Beteiligung der Schweiz an solchen „Rettungsschirmen“.

Desweiteren lehnt die SVP eine Aufstockung der Bundesräte von 7 auf 9 ab. (Hintergrundbericht dazu auf SchweizBlog.ch)

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Dr. Schlüer zur Eurokrise: Ohne Disziplin keine Gesundung

Von Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit»

Nur zwei Wege führen aus der Überschuldungskrise. Auf dem Wegweiser zum ersten Weg steht das Wort «Eiserne Sparpolitik» – auf dem anderen Wegweiser steht «Inflation».

Die Überschuldung der westlichen Industrieländer begann 1971 mit der Preisgabe des Gold-Standards für den Dollar, an den bis zu jenem Zeitpunkt alle starken westlichen Währungen mittels fixierten Wechselkursen fest angebunden waren.

Eurokrise: Dr. Ulrich Schlüer äußert sich dazu in seinem legendären Freitagskommentar

Eurokrise: Dr. Ulrich Schlüer äußert sich dazu in seinem legendären Freitagskommentar

Solange das Notendrucken von Goldreserven abhängig war, wuchs die Geldmenge zwar langsamer. Die Staaten überschuldeten sich indessen nicht. Die westlichen Länder erholten sich nach dem Zweiten Weltkrieg vielmehr aussergewöhnlich rasch, erreichten bemerkenswerte Stabilität und soliden Wohlstand.

Vierzig Jahre Verschuldungspolitik

Vor vierzig Jahren begann, zuerst langsam, dann sich laufend verschärfend, die Phase der Verschuldungspolitik – mit massiver Überschuldung als Ergebnis. Vierzig Jahre finanziellen Schlendrian durch vierzig Jahre eiserne Sparsamkeit auszugleichen:

Das ist eine herkulische Aufgabe, verlangt gegenüber einer seit vierzig Jahren vom Ausgaben-Schlendrian verwöhnten Wählerschaft außerordentliches Stehvermögen; entsprechend unpopulär ist solche «Zumutung».

Der neue französische Staatspräsident François Hollande hat die Wahlen gewonnen, weil er sich in Europa zum Führer der erklärten Nicht-Sparer emporschwingen will. Noch mehr Schulden heißt seine Losung – angetrieben von der Hoffnung, die weitere Flutung der Banken und der Wirtschaft mit Milliarden und Billionen könne vielleicht doch irgend einmal einen Wirtschaftsaufschwung auslösen.

Japan ging vor zwanzig Jahren den gleichen Weg. Read the rest of this entry >>

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Die Schweiz zahlt wieder: Bei Schneider-Ammann sprudelt wieder Geld

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Schweizer Gouvernör bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), wird am 18. und 19. Mai 2012 an der Jahresversammlung der EBRD in London teilnehmen, heißt es in einer aktuellen Medienmitteilung seines Departements.

Der Bundesrat mit der Aura von der Beweglichkeit und Agilität, welche am ehesten einem Walroß gleichkommt, ist also auch Governör. Bei einer Bank mit dem ominösen Namen „Bank für Wiederaufbau und Entwicklung“.

Die Schweiz ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen: Die Mitgliedschaft hat oft nur einen Zweck, nämlich, daß die vielgeschaßte und attackierte Schweiz zahlen darf.

Die Schweiz ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen: Die Mitgliedschaft hat oft nur einen Zweck, nämlich, daß die vielgeschaßte und attackierte Schweiz zahlen darf. Warum verweigert sie nicht mal die Zahlungen von Aber-Milliarden, wenn man so schlecht mit ihr umgeht, wie in letzter Zeit geschehen?

Weiter heißt es: „Schwerpunkt der Versammlung ist die Wahl des EBRD-Präsidenten. Außerdem wird diskutiert, inwiefern die Bank die Auswirkungen der Eurokrise auf die Empfängerländer abfedern könnte.“

Also in klarem Deutsch: Die Schweiz zahlt wieder mal ohne Not exorbitante Summen (die wohlweislich in der Medienmitteilung verschwiegen werden, obwohl es doch interessant wäre, zu erfahren, um welche Beträge es denn hier eigentlich geht).

Es ist die Rede von „Kreditvergabe“. Ein Lügenwort: Denn Kredite an Länder wie Turkmenistan oder an Griechenland kann man – und dafür muß man kein Finanzprofessor sein – im Grunde per sofort abschreiben.

Und diese Schweizer Geldzahlungen erfolgen trotz dem unsäglichen und doppelzüngigem Verhalten der EU und den USA gegenüber der Eidgenossenschaft. Obwohl diese Länder massenhaft Steueroasen und Steuerparadiese auf Inseln oder direkt im Land (USA z. B. Delaware) unterhalten, welche wesentlich niedrigere (!) Steuern haben, wird gegen die Schweiz ein Steuerkrieg und ein Wirtschaftskrieg (Bankensektor) geführt.

Warum also zahlt die Schweiz laufend an die gegnerischen Kriegsparteien für die völlig scheinheiligen und ungerechten Angriffe noch Milliardengelder? In der Hoffnung, sich freizukaufen, wird den Erpressungen (nichts anderes tun USA und EU) nachgegeben.

Das ist die falsche Strategie. Man zahlt als Land keine Schutzgelder. Denn wo führt dies hin? Es folgen neue Forderungen. Genau das ist seit über 10 Jahren zu beobachten.

Die Mitteilung im Wortlaut (kursiv):

Für das Präsidium der EBRD stehen erstmals seit der Gründung der Bank im Jahre 1991 mehrere Kandidaten zur Auswahl. Neben dem amtierenden Präsidenten Thomas Mirow sind vier weitere Kandidaten im Rennen.

An der Jahresversammlung wird zudem über die Konsequenzen der Eurokrise auf den Finanzsektor in den Empfängerländern diskutiert. Um die Auswirkungen der Krise abzufedern, schuf die EBRD eine internationale Koordinationsplattform für den Dialog zwischen den Finanzinstitutionen und den Behörden der beteiligten Ländern.

Außerdem engagiert sie sich finanziell im lokalen Finanzsektor und fördert gezielt die Schaffung von soliden Rahmenbedingungen vor Ort. Die EBRD kann dabei auf ihre langjährige Erfahrung und die Zusammenarbeit mit Aktionären wie der Schweiz zählen.

Im Herbst 2011 wurde das Mandat der Bank im Zuge des Arabischen Frühlings auf die südlichen und östlichen Mittelmeerländer ausgeweitet. Mehrere Aktionäre, darunter die Schweiz, haben die entsprechenden Änderungen in den Statuten bereits ratifiziert. An der Jahresversammlung werden die 65 Gouvernöre über die nächsten Schritte hin zur Aufnahme der operationellen Tätigkeit in den entsprechenden Ländern befinden.

Am Rande der Versammlung wird Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann verschiedene Gouvernöre und Amtskollegen zu bilateralen Gesprächen treffen. Zusätzlich wird er zwei vom SECO finanzierte Projekte mit der EBRD unterzeichnen: einerseits ein Projekt zur Förderung der Privatsektorfinanzierung in Turkmenistan und andererseits ein innovatives EBRD-Programm, das in Partnerländern die Kreditvergabe in Lokalwährung fördert.

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Umfrage: Griechen wollen lieber Staatspleite statt sparen

Der aufgeblähte Staatsapparat Griechenlands hat das Land in den Ruin getrieben und war somit ein Mitauslöser der Eurokrise. So sind etwa die Kosten für Soziales in Griechenland exorbitant.

Man kann froh sein, daß in der Schweiz – ganz im Gegensatz zu allen EU-Ländern (einige mehr, andere weniger) – die Eigenverantwortung noch nicht so zurückgeschraubt wurde, daß man eher von Kommunismus bzw. Planwirtschaft als von Marktwirtschaft reden muß.

Hildebrand-Affäre: Insiderhandel bzw. Verstoß gegen das Strafgesetzbuch sowie Verstoß gegen das SNB-Regelement - Und jetzt noch 12 Millionen Franken als Belohung?°

Hildebrand-Affäre: Insiderhandel bzw. Verstoß gegen das Strafgesetzbuch sowie Verstoß gegen das SNB-Regelement - Was waren die wahren Motive der Eurokäufe?

Nun muß gespart werden, heißt es in Griechenland. Doch mit einem Willen zum eisernen Sparen ist es bei den Griechen nicht weit her.

Gemäß aktuellen Umfragen sagen 48 Prozent der Griechen, daß sie sogar lieber
eine Staatspleite Griechenlands hätten als eine lange dauernde harte Sparpolitik des
Staates.

Die seit Jahren immer schneller grassierenden Rettungsschirme (hier ein Rettungsschirm-Beispiel aus dem Jahr 2010) werden den Euro kaum retten können.

Kaum jemand hat noch einen Überblick, welche Rettungsschirme es wann gab und die Glaubwürdigkeit solcher Luftbuchungen ist gleich bei null.

Wie lautete das Hans-Olaf Henkel-Zitat zur Euro-Krise noch?

„Griechische Tragödien enden immer tragisch.“

Und nun hat der kriminelle ehemalige Chef der Schweizer Nationalbank den Schweizer Franken an den Euro gebunden, nachdem er bereits zuvor für über 240 Milliarden Euros angekauft hatte.

Die Schweiz hat also abgestimmt, bei Euro-Experiment nicht teilzunehmen und ist nun doch mittendrin.

Und mit der Anbindung des Schweizer Frankens an den Euro kann jede zittrige Hand, die den Euro loswerden will, zum Preis von 1,20 SFr. an die Notenbank der Schweiz (SNB) verkaufen, kritisierte der bekannte Schweizer Ökonom Beat Kappeler die haarsträubende und zutiefst volkswillen-verachtende Politik der SNB unter Hindebrand.

Was waren die wahren Motive des ehemaligen Hedgefondsmanager und ehemaligen EU-Politologen Hildebrand?

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Euro-Zusammenbruch: Bankautomaten und Bankschalter könnten auch in der Schweiz ausfallen

Nachdem der Finanzhasardeur und Spekulant Philipp Hildebrand es geschafft hat, daß die Schweiz – obwohl abgestimmt wurde, nicht am Euro-Experiment teilzunehmen – jetzt mit auf den größten Euro-Bestände sitzt, warnen seriöse Stimmen davor, daß ein Euro-Zusammenbruch auch auf das Geldsystem in der Schweiz Auswirkungen haben kann.

Walter Wittmann im Schweizer Fernsehen (Bildschirmausriß: SRF)

Walter Wittmann im Schweizer Fernsehen (Bildschirmausriß: SRF)

Der Schweizer Wirtschaftsprofessor Walter Wittmann in jedem Buch schwärzer. Im Buch «Superkrise» beschreibt er jetzt den bevorstehenden Kollaps der Weltwirtschaft. Bedrohlich das Schlußkapitel: „Wie man vorsorgen kann.“

Staatsbankrott Griechenland

Wittmann schildert die Mög­lichkeit eines sogenannten Bankensturms, wenn Griechenland pleitegeht, was unabwendbar sei.

„Je mehr Menschen ihr Geld abheben und in Sicherheit bringen wollen, desto größer wird die Panik.“

„Darauf reagieren die Banken prompt: Sie machen ihre Schalter zu.“

Sein Rat:

„Man sollte Bargeld, möglichst in gemischten Noten, zu Hause sicher aufbewahren, um zumindest für einige Monate gerüstet zu sein.“

Bücher von Wittmann, Walter Wittmann ist emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg. :
– Staatsbankrott: Warum Länder pleite gehen – Wie es dazu kommt – Weshalb uns das was angeht. Orell-Füßli, Zürich 2010
– Finanzkrisen: Woher sie kommen, wohin sie führen, wie sie zu vermeiden sind. Orell-Füßli, Zürich 2009

 

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ESM-Vertrag: Fiskalpakt-Volksabstimmung in Irland sollte Vorbild für andere Länder sein

Bevorstehende Staatspleiten in der Euro-Zone und die unfreiwillige Zahl-Solidarität anderer Länder: Der Verein Mehr Demokratie begrüßt das von der irischen Regierung angekündigte Referendum zum EU-Fiskalpakt. „Irland geht mit gutem Beispiel voran.“

ESM, ESFF

„Mit den Rettungsschirmen und dem Fiskalpakt werden bestehende EU-Verträge bewußt umgangen. Die im Lissabon-Vertrag festgeschriebene Pflicht, bei Vertragsänderungen einen Konvent einzuberufen, wird dabei ignoriert.“ und: „Im Zusammenhang mit der Eurokrise und der Schuldenkrise erleben wir eine schleichende Entmachtung, geradezu eine Selbstentmachtung der Parlamentarier“, führt Roman Huber von "Mehr Demokratie e. V." aus

Einen Tag vor dem EU-Gipfel, auf dem der ESM-Vertrag abgesegnet werden soll, hat der Fachverband einen Aufruf für mehr Demokratie in Europa gestartet.

„Immer mehr Entscheidungen und Kompetenzen werden auf die europäische Ebene verlagert, die Haushaltsautonomie der Mitgliedstaaten wird ausgehöhlt“, so Huber.

„Die gesamte Eurorettungspolitik wird von einigen wenigen Regierungschefs gesteuert und dann den Bürgern und sogar den Parlamenten als alternativlos verkauft. Hier besteht ein riesiges Demokratiedefizit.“

Um die EU demokratischer zu gestalten, stellt „Mehr Demokratie“ zwei Forderungen auf:

Wenn wie im Falle von Fiskalpakt und Euro-Rettungsschirm weitreichende und kaum mehr revidierbare Entscheidungen zur Zukunft der EU getroffen werden, müssen in den betroffenen Ländern Referenden stattfinden.

Der Verein "Mehr Demokratie" fordert, daß bei nicht-mehr-rückgängig-zu-machenden Entscheiden, Volksabstimmungen zwingend durchgeführt werden müssen

Der Verein "Mehr Demokratie" fordert, daß bei nicht-mehr-rückgängig-zu-machenden Entscheiden, Volksabstimmungen zwingend durchgeführt werden müssen

„Mit dem Aufruf fordern wir gemeinsam mit den Bürgern den Bundestag dazu auf, auch in Deutschland Volksabstimmungen über den Fiskalpakt und den ESM einzuleiten“, erklärt Huber.

Darüberhinaus ruft „Mehr Demokratie“ die Abgeordneten des Europaparlaments dazu auf, sich für die Einberufung eines Konvents zur Zukunft der EU stark zu machen.

Es müsse eine breite öffentliche Diskussion über die Demokratie in Europa geben, heißt es in dem Aufruf. „Mit den Rettungsschirmen und dem Fiskalpakt werden bestehende EU-Verträge bewußt umgangen. Die im Lissabon-Vertrag festgeschriebene Pflicht, bei Vertragsänderungen einen Konvent einzuberufen, wird dabei ignoriert.“, so Huber.

Mehr Demokratie geht es nicht nur um die aktuellen Vertragsänderungen, sondern um eine grundsätzlichere Debatte darüber, wie die EU demokratischer gestaltet werden kann. „Im Zusammenhang mit der Eurokrise und der Schuldenkrise erleben wir eine schleichende Entmachtung, geradezu eine Selbstentmachtung der Parlamentarier“, führt Huber aus. „Uns ist neben dem Ausbau der direkten Demokratie die Stärkung der Parlamente wichtig.“

Aufruf für mehr Demokratie in Europa:
http://www.mehr-demokratie.de/europa-kampagne.html

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Die Wasserträger der Eurokrise

Hoffnung post on Februar 7th, 2012
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Die Eurokrise: v.l.n.r. C. Lagarde (IWF), M. Draghi (EZB), R. Zoellick (WB)

Die Eurokrise: v.l.n.r. C. Lagarde (IWF), M. Draghi (EZB), R. Zoellick (WB)

(Gastbeitrag) Wer denkt, dass „Merkozy“ in der Eurokrise die Hosen anhaben, der irrt gewaltig. Derzeit versucht ein „internationales Bankenkonsortium“ 1. in Griechenland eine nicht vom Volk legitimierte Regierung zu implementieren, 2. Griechenland einen fremdgesteuerten Staatshaushalt aufzuzwingen, 3. demokratische Neuwahlen auf das Jahr 2013 zu verschieben. Wer in Europa die Hosen wirklich anhat, können Sie hier erfahren: http://www.eurokrise.ch. Wie es in der Schweiz höchsten Amtsträgern ergeht, die mit der globalen Finanzelite eng verflochten sind und daher zusehends korrumpieren, hier: http://www.whistleblocher.ch. Wir erleben derzeit den Turmbau zu Babel v. 2.0, aber vielleicht können wir seine Vollendung noch verhindern, indem wir die ESM- („Rettungsschirm“) Schuldenunion rechtzeitig stoppen. Noch ist der ESM-Vertrag erst von den EU-Finanzministern unterzeichnet und muss bis Juni 2012 von den nationalen Parlamenten ratifiziert werden. Wenn die Parlamente erkennen, was es mit  der „Schuldenunion“ auf sich hat, ist ein STOPP möglich!

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Eurokrise: Wenn der Bundesrat die Schweizer Interessen beachten würde…

Admin24 post on Dezember 19th, 2011
Posted in Schweiz-Blog Tags: , , ,

Wäre der Bundesrat entschlossen, der Schweiz die Selbstbestimmung zu erhalten, dann müsste er jetzt ohne Verzug mit Englands Regierung Kontakt aufnehmen.

Was Deutschland der Europäischen Union am «Schicksalsgipfel» vom 9. Dezember 2011 als «Konzept gegen die Euro-Krise» regelrecht verschrieben hat, läuft auf einen Wettlauf hinaus: Read the rest of this entry >>

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