Tag Archive: Eurokäufe SNB

Laßt endlich den Franken vom Euro frei!

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Niemand anders als der frühere UBS-Chef Oswald Grübel schreibt in seiner Kolumne in der Zeitung «Der Sonntag», es sei «nur eine Frage der Zeit und der Entwicklung der Eurokrise», daß die “Strategie” des Mindestkurses aufgegeben werden müsse, welchen der ehemalige und inzwischen als Krimineller (Verstoß gegen Insiderstrafnorm durch illegale Aktiengeschäfte) entlarvte und zurückgetretene ehemalige SNB-Chef Philipp Hildebrand beschloß. Besonders pervers: Die Schweizer Bevölkerung stimmte ab, nicht am Euro-Experiment teilzunehmen. Jetzt kauft die SNB täglich Euros, wenn man den erschreckenden Zahlen zu den Eurokäufen der SNB glauben darf. Die Schweiz wird zum Eurohorter und ist beim Euro-Experiment mittendrin. Das ist falsch.

Der Zürcher Finanzprofessor Martin Janßen stimmt Grübel zu: «Die Festlegung des Mindestkurses von 1.20 war in Erwartung eines wieder stärker werdenden Euros vertretbar. Aber jetzt wird der Euro und damit der Franken gegenüber allen

Was Philipp Hildebrand mit der Anbindung des Schweizer Frankens an den Euro der Schweiz eingebrockt hat, ist noch gar nicht absehbar (Bildschirmfotoausriß: Der Sonntag)

Was Philipp Hildebrand mit der Anbindung des Schweizer Frankens an den Euro der Schweiz eingebrockt hat, ist noch gar nicht absehbar (Bildschirmfotoausriß: Der Sonntag)

anderen Währungen laufend schwächer – obwohl die Marktkräfte zu einem deutlich stärkeren Franken drängen», so Janßen zum «Sonntag». Halte die SNB den Kurs lange künstlich bei 1.20, drohe in zwei oder drei Jahren ein umso schlimmerer Absturz auf 90 Rappen. Janßen fordert eine Ausstiegsstrategie.

SVP-Stratege Christoph Blocher sagt: «Die SNB muß sich bewußt sein, daß der Mindestkurs von 1.20 langfristig nicht durchsetzbar ist. Irgendwann muß wieder der freie Markt den Devisenkurs bestimmen können.»

Und zudem ist der Mindestkurs unnötig. Die Schweizer Wirtschaft – inklusive der Exportwirtschaft – blüht. Selbst ein bißchen Eindämmung im Export würde überhaupt nicht schaden. Dafür kann man vieles im Gegenzug viel billiger importieren. Schweizer Produkte werden auch bei einem teureren Franken weltweit gefragt bleiben. Nicht zuletzt aufgrund der Qualität und des Schweizer Erfindungsreichtums.

Oswald Grübel:

Wenn eine relativ kleine, gesunde Volkswirtschaft mit geringer Staatsverschuldung, wie die Schweiz, ihre Währung an einen vielfach größeren Wirtschaftsverbund mit einer künstlichen Transferwährung und hohen Staatsverschuldungen koppelt, übernimmt sie auch die entsprechenden Risiken.

Mit anderen Worten, der Schweizer Franken ist zurzeit ein Euro. Die volkswirtschaftliche Basis des Frankens ist grundlegend besser als die des Euros und wird sich selbst durch den fixen Wechselkurs nicht so schnell verschlechtern. Es ist deshalb nur eine Frage der Zeit und der Entwicklung der Eurokrise, dass diese Strategie aufgegeben werden muß.

Eines wissen wir ganz bestimmt, je länger wir daran festhalten, umso höher wird der Preis, den wir alle dafür bezahlen.

Mehr zum CHF auf: Schweizer-Franken.ch

Umfrage: Griechen wollen lieber Staatspleite statt sparen

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Der aufgeblähte Staatsapparat Griechenlands hat das Land in den Ruin getrieben und war somit ein Mitauslöser der Eurokrise. So sind etwa die Kosten für Soziales in Griechenland exorbitant.

Man kann froh sein, daß in der Schweiz – ganz im Gegensatz zu allen EU-Ländern (einige mehr, andere weniger) – die Eigenverantwortung noch nicht so zurückgeschraubt wurde, daß man eher von Kommunismus bzw. Planwirtschaft als von Marktwirtschaft reden muß.

Hildebrand-Affäre: Insiderhandel bzw. Verstoß gegen das Strafgesetzbuch sowie Verstoß gegen das SNB-Regelement - Und jetzt noch 12 Millionen Franken als Belohung?°

Hildebrand-Affäre: Insiderhandel bzw. Verstoß gegen das Strafgesetzbuch sowie Verstoß gegen das SNB-Regelement - Was waren die wahren Motive der Eurokäufe?

Nun muß gespart werden, heißt es in Griechenland. Doch mit einem Willen zum eisernen Sparen ist es bei den Griechen nicht weit her.

Gemäß aktuellen Umfragen sagen 48 Prozent der Griechen, daß sie sogar lieber
eine Staatspleite Griechenlands hätten als eine lange dauernde harte Sparpolitik des
Staates.

Die seit Jahren immer schneller grassierenden Rettungsschirme (hier ein Rettungsschirm-Beispiel aus dem Jahr 2010) werden den Euro kaum retten können.

Kaum jemand hat noch einen Überblick, welche Rettungsschirme es wann gab und die Glaubwürdigkeit solcher Luftbuchungen ist gleich bei null.

Wie lautete das Hans-Olaf Henkel-Zitat zur Euro-Krise noch?

“Griechische Tragödien enden immer tragisch.”

Und nun hat der kriminelle ehemalige Chef der Schweizer Nationalbank den Schweizer Franken an den Euro gebunden, nachdem er bereits zuvor für über 240 Milliarden Euros angekauft hatte.

Die Schweiz hat also abgestimmt, bei Euro-Experiment nicht teilzunehmen und ist nun doch mittendrin.

Und mit der Anbindung des Schweizer Frankens an den Euro kann jede zittrige Hand, die den Euro loswerden will, zum Preis von 1,20 SFr. an die Notenbank der Schweiz (SNB) verkaufen, kritisierte der bekannte Schweizer Ökonom Beat Kappeler die haarsträubende und zutiefst volkswillen-verachtende Politik der SNB unter Hindebrand.

Was waren die wahren Motive des ehemaligen Hedgefondsmanager und ehemaligen EU-Politologen Hildebrand?

Eurokäufe der SNB: Weiterer Horror zeichnet sich im Chart CHF-EUR ab

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Wer bisher geglaubt hat, es könne für die Schweizerische Nationalbank wirklich nicht mehr schlimmer kommen, täuscht sich gewaltig.

In einem kürzlich veröffentlichen Beitrag hatte ich auf Schweiz-Blog.ch auf die sehr wahrscheinliche Möglichkeit der Ausbildung einer SKS-Formation im Chart des CHF zum EUR hingewiesen.

Die Einschätzung hat sich leider bewahrheitet.

Chart Euro zum Schweizer Franken: Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS-Formation) wie aus einem Lehrbuch für charttechnische Analyse ausgebildet

Aktueller Chart des Eurokurses in Schweizer Franken: Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS-Formation) wie aus einem Lehrbuch für charttechnische Analyse ausgebildet (Chart EUR-CHF: Arriva.de; zum Vergrößern Bild anklicken)

Der Wechselkurs des Euro zum Schweizer Franken hat inzwischen im Chartbild eine vollendete SKS-Formation (Schulter-Kopf-Schulter-Formation) ausgebildet.

Der kurzfristige Anstieg des Euro ist damit definitiv beerdigt. Die SKS-Formation ist die bekannteste Wende-Formation in der Charttechnik.

Hinzu kommt:

Der Eurokurs ist an sämtlichen Widerständen im Bereich zwischen 1,28 bis 1,32 SFr. gescheitert. Alle getestet, keinen einzigen Widerstand genommen. Mit der Vollendung der SKS-Formation, die nun hinzukommt, ist der Weg nach unten sperrangelweit offen. Man wird sehen.

Die Eintretenswahrscheinlichkeit eines weiteres Wegbruchs des Schweizer Franken-Kurses gegenüber dem Euro liegt gemäß sämtlichen Lehrbüchern der Charttechnik bei mindestens 80 Prozent.

Die aktuelle Weltwoche nimmt sich abermals des Themas an. (s. u.) Das Thema dürfte noch aktueller werden und vor allen Dingen dramatischer, sodaß auch die Pro-EU-Presse (Tamedia usw.) das Thema nicht mehr unter dem Teppich halten können wird. Denn bis jetzt sind die Verluste “nur” so hoch wie die Kosten der gesamten NEAT.

Daß die Nationalbank-Verluste, welche durch die Eurokäufe der SNB enstanden “so gering” bleiben werden, ist aktuell alles andere als wahrscheinlich.

Obwohl – wie sagte einmal ein Professor, als wir uns über Charttechnik bzw. eine charttechnische Formation unterhielten: “Zur Wahrscheinlichkeitsrechnung gehört auch, daß das Unwahrscheinliche einmal eintritt.”

Philipp Hildebrand darf also hoffen.

Allerdings: Hier sprechen nicht nur die nackten und trockenen charttechnischen Fakten für sich; hinzu kommt bei der Eurokrise, daß auch die fundamentalen Daten nicht nur deutlich, sondern mehr als eindeutig sind, namentlich unter anderem die exzessive Verschuldung der EU-Länder. Nach sämtlichen etablierten Berechnungsmethoden sind die EU-Schulden nicht mehr bezahlbar.

Unabhängig davon dürfte es eine Frage der Zeit sein, bis der galante SNB-Chef und ehemalige EU-Politologe (WOZ) ausgetauscht werden wird. Dies ist auch dringend geboten.

Phlipp Hildebrand: Die Eurokäufe des SNB-Chefs kosteten bisher mehr als die gesamte Neat; das Chartbild CHF-EUR zeigt an, daß es noch schlimmer kommen wird

Phlipp Hildebrand: Die Eurokäufe des SNB-Chefs kosteten bisher mehr als die gesamte Neat; das Chartbild CHF-EUR zeigt an, daß es noch schlimmer kommen wird (Foto: Schweizerische Nationalbank)

Die Weltwoche schreibt (kursiv):

Die gigantischen Verluste und Fehler der Schweizerischen Nationalbank (SNB) werfen Fragen nach der Aufsicht auf. Druck machen müßte vor allem der Bankrat. Geschehen ist nichts. Das Aufsichtsgremium blieb untätig. Der Unmut gegen die SNB-Führung wächst.

Progonose Euro- / Schweizer Franken-Entwicklung

Meine Prognose für die CHF-EUR-Entwicklung: Der Euro wird  im Unterstützungsbereich von 1,24 bis 1,26 SFr / Euro noch eine Weile rummachen,  dann folgt der Durchbchbruch durch die letzte Unterstützungszone und  alle Schleusen sind offen.

Massiver Wegbruch des Eurokurses. Die EU-Länder haben ohnedies soviele Schulden, daß sie gar nicht mehr bezahlt werden können; hierzu gibt es zahlreiche seriöse Untersuchungen. Ohne Geldentwertung, also Euroentwertung geht es daher gar nicht.

Und die Schweizer Steuerzahler sind mit dem größten Batzen mittendrin und beim Euro dabei. Obwohl sie verantwortungsvollerweise abgestimmt haben, sie wollten nicht beim riskanten Euro-Experiment mitmachen. Komisch, wie es die Kosmopoliten und EU-Fetischisten immer wieder schaffen, den Volkswillen mit Füßen zu treten.

Das dürften spannnende Schlagzeilen zur Schweizerischen Nationalbank und zur umstrittenen Person Philipp Hildebrand werden.

Und als ob all dies noch nicht reichen würde, zahlt die Schweiz auf tausend anderen Kanälen trotzdem weitere Milliarden an die bankrotten und unverantwortlich wirtschaftenden Euro-Länder. Zum Beispiel via IWF.

Was kann man tun?

1. Wer spekulativ veranlagt ist und keine Hemmungen hat, am möglichen Tod des Euro zu verdienen, kann das gleiche tun, was die Hochfinanz macht:

Devisenoptionen auf den sinkenden Euro kaufen, so wie es irrsinngerweise die beiden Großbanken Credit Suisse und UBS, die erst kürzlich mit Staatsgeldern gerettet wurden, im ganz großen Stil tun (der ehemalige Preisüberwacher Strahm kritisierte dies zurecht) und damit natürlich den Druck auf den Euro massiv erhöhen, während die SNB sinnlose Deviseninterventionen unternommen hat.

2. Politiker unterstützen, die sich dafür einsetzen, daß der Volkswille respektiert wird und daß Schweizer Interessen wenigstens wieder ansatzweise geachtet werden.

Haarsträubend: Nationalbank verheizt erneut Volksvermögen und kaufte allein im ersten Quartal dieses Jahres 56,4 Milliarden Euro!

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Es ist wirklich haarsträubend. Als ob es nicht reicht, daß die Schweizer Nationalbank schon Milliarden an Volksvermögen verheizt hatte, als sie das Schweizer Gold zu historischen Tiefstpreisen verkaufte (Araber, Russen und Chinesen kauften gleichzeitig Gold wie wild, vgl. Verweis unten)

Anstatt nun den Euro mit seinen Problemen alleine zu lassen, mischelt die Schweizer Nationalbank munter mit. Dabei haben die Schweizer Stimmbürger doch entschieden, daß sie Verheizt Aber-Milliarden an Schweizer Volksvermögen: Philipp Hildebrand von der SNB (Foto: Schweizer Nationalbank)nicht am Euro teilnehmen wollen und eben die jetzt auftretenden Risiken der Euro-Krise nicht mittragen wollen bzw. bezahlen wollen.

Weitere Deviseninterventionen der SNB sollen nun verhindern, daß sich mit einem stärkeren Franken die Schweizer Exporte verteuern.

Sollte der Euro an Stabilität verlieren, würde sich dies laut SNB-Chef Hildebrand zwangsweise negativ auf die Schweizer Export-Wirtschaft auswirken, warnt der Notenbankchef der Schweiz. Natürlich stimmt das.

- Warum aber kein Wort davon, daß die Schweizer Wirtschaft dafür Produkte günstig importieren kann. Natürlich leiden einige Firmen. Andere aber profitieren massiv. Read the rest of this entry >>