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Tag Archive: Emanzipation

Saudi-Arabien und USA: Warum keifen die Emanzen hier nicht mal?

Man wundert sich über das laute Schweigen der Emanzen, die hier im Inland für Ampelweibchen und gegen angeblich sexistische Werbung keifend „kämpfen“.

Warum sagen sie nichts zu den „Frauenrechten“ in Saudi-Arabien?

Die USA jedenfalls kritisieren ihren engsten Verbündeten am Golf grundsätzlich nicht.

Und der Schweizer Bundesrat hat erst dieses Jahr wieder Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien bewilligt.

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Aline Trede und die Flüchtlinge

Hinsichtlich der Flüchtlinge schwadroniert vorwurfsvoll in der Schweiz am Sonntag Aline Trede, Grünenpolitikerin in Bern:

„Und was macht Europa?“

Bild 886 Und prangert an, daß nicht alle, die kommen wollen, überall gleich-gern aufgenommen werden, egal, ob Asylgrund oder nicht, egal ob Wirtschaftsflüchtling oder „echter“ Kriegsfüchtling.

Liebe Aline Trede, lesen Sie Zeitung? Haben Sie sich einmal gefragt: Und was macht Arabien?

In NZZ, Aargauer Zeitung, der linksliberalen Zeit und so gut wie allen anderen Zeitungen (die im Bundeshaus gratis ausliegen für Parlamentarier) ist aktuell zu lesen, daß die reichen Golfstaaten aus „Furcht vor Instalität“ (NZZ: „Die Herrscher fürchten aufmüpfige Ausländer.“) nicht aufnehmen wollen.

Das reiche Saudi-Arabien, um nur ein Land zu nennen, hat gerade mal 30 (!), in Worten (dreißig) „Flüchtlinge“ aufgenommen.

Das ist „schlicht unmenschlich“ und nicht, was in Europa geschieht, wenn einige Länder den Fimmel „Wir nehmen alle auf, egal ob echte Asylanten oder nicht“ nicht so begeistert mitmachen wollen und können wie Angela Merkel.

Schleppern das Handwerk legen, aber bitte richtig!

Aline Trede fordert in ihrem Artikel, es müßten „legale Wege nach Europa geschafft werden“. Das würde Schleppern das Handwerk legen.

Bild 885Das genaue Gegenteil ist der Fall. Es müssen die Grenzen dichtgemacht werden für Schein-Flüchtlinge und weit geöffnet werden für echte Flüchtlinge.

Alle, welche keinen wirklichen Asylgrund haben, müßten konsequent zurückgeschickt werden.

Das würde Schleppern das Handwerk legen.

Hierzu ein Artikel in der Weltwoche zum Thema Asyl Schweiz.

In einem weiteren Artikel schreibt Roger Köppel denn auch zutreffenderweise: „Unter Eindruck der Flüchtlingstragödie wird eine weitere Öffnung der Grenzen gefordert. Falsch. Wir müssen den Todeskanal im Mittelmeer abriegeln. So retten wir Leben und handeln ethisch.“

Hier der ganze Artikel

Einseitige Weltsicht: Aline Trede (Fotoausriß: Webseite)

Einseitige Weltsicht: Aline Trede (Fotoausriß: Webseite)

Und Europa soll diese aus zum Teil aus archaischen Gesellschaften stammenden Leute alle aufnehmen? Soll auch in der Schweiz – wie in Schweden oder Norwegen – die Anzahl der Vergewaltigungen noch weiter explodieren?

Sonst ist Aline Trede so emanzipiert. Warum schreibt sie nicht empört über die zahlreichen Meldungen, wie brutal und menschenverachtend die hilfesuchenden „Flüchtlinge“ mit Frauen umgehen? Zum Beispiel auf schlafende Frauen in Flüchtlingslagern urinieren, Kinder und Frauen mißbrauchen und vergewaltigen?

Das laute Schweigen dazu sagt mehr über Aline Trede aus, als alles andere.
Es fragt sich: Wie ideologisiert und verblendet kann man eigentlich sein? Ein bißchen Realismus, zumindest eine Prise davon würde auch Aline Trede nicht schaden.

Und auch, sich einmal mit der Frage zu befassen: Wieso kommen eigentlich zu gut 80 % nur junge Männer als „Flüchtlinge“, die Asyl fordern?

Und hier noch etwas zum Mantra der Linken „Alle Flüchtlinge sind lieb und gut und friedlich“:

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Kleiner Gruß aus der Küche: „Feminismus“

Admin24 post on Mai 29th, 2014
Posted in Schweiz-Blog Tags: , ,

Cafe Ungehorsam. Dr. Alfons Proebstl spricht mit Akif Pirincci.
Kleiner Gruß aus der Küche: „Feminismus“
Guten Appetit und gute Unterhaltung!

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Michèle Binswanger bereichert uns mit ihrer (weiblichen) Logik: Wer „selbst über seine Vagina bestimmen möchte“ ist zwangsläufig „Feministin“

Caitlin Moran: Will selbst über ihre Vagina bestimmen. Alle Frauen, die das auch wollen, sind automatisch Feministinnen. Behauptet sie. (Foto: offizielles MS-Profil)

Caitlin Moran: Männer scheinen sich so um sie zu reißen, daß sie sich bedroht fühlt. Sie will aber „selbst über ihre Vagina bestimmen“, jammert sie. Wer will es ihr verwehren, die Selbstbestimmung über ihre Vagina. Doch ihrer Theorie, die auch Michèle Binswanger vertritte, daß alle Frauen, die auch „selbst über ihre Vagina bestimmen möchten“, automatisch auch Feministinnen sind, der dürften wohl auch kaum GeschlechtsgenossInnen von ihr zustimmen. (Foto: offizielles MS-Profil)

Tamedia und die journalistische Qualität am Beispiel von Michèle Binswanger…

Wer sowas wie den Spott über „weibliche Logik“ für eine böse Sache hält, die sich böse Männer ausgedacht haben, die Frauen niedermachen wollen, indem sie ihnen unterstellen, sie würden nicht logisch denken, der lese hier weiter.

Frau Binswanger klärt uns nämlich gerade alle auf. Oder zumindest alle ihre GeschlechtsgenossInnen:

Alle Frauen, die „selbst über ihre Vagina bestimmen möchten“, sind „Feministinnen“ bzw. könnten die Frage, ob sie eine Feministin sind nur mit einem „klaren Ja“ beantworten, wenn sie „im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte“ sind.

So die aufschluß-reiche „Logik“ von der für ihre aggressive Art bekannten Twitterin und kämpferischen Feministin Michèle Binswanger, die auch gern mal GeschlechtsgenossInnen öffentlich bösartigst beleidigt und verunglimpft (wenn diese nicht ihrer eigenen ach so toleranten Meinung sind).

Der Artikel, in welchem Michèle Binswanger ihre Binsenweisheit verkünden darf...

Der Artikel, in welchem Michèle Binswanger ihre Binsenweisheit verkünden darf…

Und aus ihrer Stimme spricht Männer-Haß. Was Trauriges hat man(n) ihr denn angetan, fragt man(n) sich beim Lesen, wenn man diesen Stuß liest, den sie bei Tamedia zum besten geben darf.

Was muß diese bekennend kämpferische Feministin, die beim Schreiben ihrer kämpferisch-agitierenden Zeilen nicht mal merkt, wie offenbar unlogisch ihre Zeilen sind, eigentlich Schlimmes von Männern angetan worden sein? Wer hat sie so verletzt, daß sie so schreibt?

Doch bilden Sie sich als SchweizBlog.ch-Leser Ihre eigene Meinung.

Zitat:

Sind Sie Feministin?

Um diese Frage zu beantworten zitiert Frau Michèle Binswanger eine äußerst kämpferische Frau namens Caitlin Moran (ja, das ist diese Frau auf dem Foto rechts und ja, sie sieht nicht nur aus wie eine Emanze, sie ist auch eine…):

Stellen Sie sich zwei Fragen:

Haben Sie eine Vagina?

Möchten Sie gerne selber darüber bestimmen?

Wer nun denkt, stussiger und doofer geht´s nimmer, der lese weiter:

Wenn Sie zweimal Ja antworten, dann sind alle weiteren Diskussionen hinfällig. Das ist das große Geheimnis der Frauen – im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte gibt es auf diese Frage nur ein Ja.

Also nochmal zum Mitschreiben, Frau Binswanger:

Alle Frauen, die „selbst über ihre Vagina bestimmen möchten“ sind Feministinnen. Behaupten Sie. Also das ist ja eine bestechende „Logik“.

Da bekommt „weibliche Logik“ ja eine völlig neue Note.

Wollen wir wetten, daß die ganz große Mehrzahl der Frauen, die im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind – was bei Ihnen in Anbetracht solch bestechender Logik langsam aber sicher angezweifelt werden darf bzw. werden muß – das anders sieht?

Und ich frage mich: Warum sind immer die Frauen, auf deren Vagina alle Männer mit großer Bestimmtheit am heißesten sind, die kämpferischesten und aggressivsten EmanzInnen?

Vielleicht beantwortet mir Frau Binswanger diese Frage einmal. Mit einer genauso bestechenden Logik wie oben bitte 🙂 Oder indem sie mir eine andere ihrer aufschlußreichen feministischen Binsenweisheiten präsentiert.

Und wo wir gerade beim Fragen sind:

Das Bild das Frau Binswanger zur Illustration ihres Beitrages wählte, kommt mir ungefähr so passend vor, als würden die Grünen im Logo ein Atomkraftwerk einführen oder die SVP Hammer und Sichel. Oder der Schwyzerörgli-Verein seine Webseite mit Bild von einem 68er-Hippie schmücken würde.

Daher die einfache Frage:

Warum eigentlich ist auf dem Bild zum binswangerschen Beitrag eine Frau abgebildet, die ganz und gar nicht dem entspricht, wie genau diese Personen meistens aussehen?

Die sich durch den Fußgängerzone diskriminiert fühlen und den Fußgängergängerstreifen, der dann Zebrastreifen heißen muß (weil Zebras ja nicht schwarz-weiß, sondern schwarz-gelb sind… Und weil die sonst ja nicht „mitgemeinten“ weiblichen Fußgänger überfahren werden könnten)

Möchte mal wissen, was das für eine Krankheit ...

Möchte mal wissen, was das für eine Krankheit …

Die sich vom Bärengraben in Bern diskriminert fühlen und den BärInnengraben analog zur neuen Herrengasse in Bern (der Frauengasse oder HerrInnengasse) fordern? Oder die fordern daß Männedorf FrauInnendorf heißen müßte?

Warum nicht eine Frau abbilden, die genauso ästhetisch aussieht wie die hier zitierte, äußerst geschmackvolle Logik „Du möchtest über Deine Vagina selbst bestimmen?“ = „Dann bist auch Du eine Feministin, eine von UNS“? (oder wenn nicht, dann bist Du „nicht im Vollbesitz Deiner geistigen Kräfte“, andere Meinung also nicht erlaubt. Wer die hat, ist nämlich geisteskrank… Gegen solche Ansichten ist ja der Parteitag KPdSU eine völlig liberale Veranstaltung gewesen)

Doch zurück zum Bild. Warum nicht ein passenderes Bild?

Zum Beispiel eines von Alice Schwarzer, Doris Stump oder warum nicht – wenn sie schon so ausgiebig zitiert wird – Frau Caitlin Moran? Oder wenn man lieber auf was Abstraktes wie in Michèle Binswangers Beitrag steht, dann hätte ich hier noch ein Bild, das ohne Frage wesentlich passender wäre zu dem aggressiv geschriebenen Inhalt.

Ich schlage vor, vor dem nächsten Beitrag, der mit solch einer bestechenden „Logik“ daherkommt, eine Leserabstimmung zwischen den beiden Bildern zu machen. Und wenn dann die Leser – pardon – LeserInnen sich für das eine oder andere Bild entscheiden, dann doch das zu nehmen, welches die meisten Stimmen erzielt hat. Ganz demokratisch-eidgenössisch – pardon – demokratisch-geschlechtsgenössisch.

Ach und zu guter letzt: Wo es hier schon so logische JournalistInnen-Erläuterungen und Belehrungen darüber gibt, wer gefälligst alles eine Feministin zu sein hat oder sonst halt geisteskrank ist. Wo uns hier seitens Frau Michèle Binswanger so aufschlußreich die Selbstbestimmung über Vaginas beigebracht wurde, gleich noch 3 ebenfalls kämpferische Vaginas bzw. Pussys: Zum Pussy-Beitrag

Aber gut, daß ich jetzt über das „große Geheimnis aller Frauen“ dank Frau Binswanger aufgeklärt wurde. Alle, die selbst über ihre Vagina bestimmen wollen, sind automatisch Feministinnen. Was für ein kluger, niveauvoller und lehrreicher Beitrag.

Remo Maßat

Hier noch kommentarlos ein Bildschirmfoto der Webseite, auf welcher Caitlin Moran ihr sicher sehr schlaues Buch anpreist. Ich laß es mal, das Bildschirmfoto zu kommentieren, denn ich denke, es spricht eindeutig alles für sich selbst:

Bildschirmfoto: Buchverkaufsseite von Caitlin Moran

Bildschirmfoto: Buchverkaufsseite von Caitlin Moran

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„Frauen werden am Arbeitsmarkt benachteiligt? So ein Quatsch.“

Frauen werden am Arbeitsmarkt benachteiligt? So ein Quatsch. Der kinderlosen Frau liegt heute die Geschäftswelt zu Füßen. Diskriminiert werden andere.

Schreibt in einem Beitrag Birgit Kelle auf TheEuropean, und weiter:

Während die Vorbereitungen für den nächsten Equal Pay Day im März sicherlich schon auf Hochtouren laufen, überrascht das Kölner Institut der Wirtschaft mit der Zahl 2. Nur noch zwei Prozent Lohnunterschied machen die Wirtschaftsexperten aus zwischen Männern und Frauen, wenn man es mal realistisch berechnet und nicht wie üblich die dreifache Mutter in Teilzeit gegen die 70-Stunden-Woche des Managers im Dax-Unternehmen gegenrechnet.

Ich bin wirklich gespannt, wie sich die engagierten Damen im fortschreitenden Geschlechterkampf diesen Fortschritt wieder schlechtrechnen werden. Sicher ist nur: Sie werden es auf jeden Fall tun. Weil es schlecht ist für das Geschäft und die Fördergelder und ja – das „Opfer-Abo“ der Frau im Allgemeinen. Je häufiger ich das neue Unwort des Jahres höre, umso besser gefällt es mir.

Ganzer Beitrag

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Angeklage wegen Vergewaltigung zu Dritt – Gerichtsurteil: Es war nur „Mißbrauch“ – Strafe: 500 Euro Schmerzensgeld – Warum schweigt Alice Schwarzer?

Wieviel Schmerzen kostet eine Vergewaltigung zu Dritt in Deutschland?

500 Euro Schmerzensgeld. Sie glauben es nicht? Lesen Sie:

Nach einem Jahr (!) erst veröffentlichte die deutsche Polizei Fahndungsfotos. Nachdem die Polizei Bilder einer U-Bahn-Überwachungskamera veröffentlicht hatte, hatten sich die drei Täter aus arabischen und türkischen Familien gestellt.

Worum es ging. Um was offenbar völlig harmloses?

Anscheinend gemäß Polizei von Köln. Drei Jugendliche mit Migrationshintergrund vergewaltigen zu Dritt (!) eine junge Frau. Die junge Frau wurde zuvor unter K.O.-Tropfen gesetzt.

Nun kam es zum Prozeß.

Bild Köln berichtete im Vorfeld zum Prozeß: Heute wird im Landgericht ein besonders widerlicher Fall verhandelt. Auf der Anklagebank: drei Jugendliche, die eine junge Frau (20) durch halb Neukölln gejagt und auf einem Kinderspielplatz vergewaltigt haben sollen.

Im deutschen Tagesspiegel vom 11. Dezember liest man:

Die Angeklagten, die bis zu Beginn der Verhandlung die Vorwürfe bestritten hatten, legten nach Angaben eines Sprechers Geständnisse ab. Der Prozeß wurde unter Ausschluß der Öffentlichkeit geführt.

Die Jugendlichen haben im Prozeß zugegeben, daß es auf dem Spielplatz zu sexuellen Handlungen gegen den Willen der Frau gekommen ist. Das Strafmaß begründet sich in erster Linie daraus, daß die Angeklagten nach Jugendstrafrecht verurteilt wurden. In der Regel wirken sich Geständnisse gerade in Prozessen um sexuelle Gewalt erheblich strafmildernd aus, weil den Opfern dadurch quälende Befragungen im Prozeß erspart bleiben.

Die drei mutmaßlichen Vergewaltiger Osman D. (17), Amir H. (18) und Mohamad El-S. (17) müssen 500 Euro zahlen.

Der Tagesspiegel entschuldigt sich bei den Tätern:

In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, die Täter seien wegen Vergewaltigung verurteilt worden. Dies ist aber nicht richtig, die Anklage lautete auf Vergewaltigung, verurteilt wurden die Jugendlichen aber wegen Mißbrauchs einer widerstandsunfähigen Person. Wir haben den Fehler korrigiert und bitten um Entschuldigung.

Die EmanzInnen und Emanzeriche schweigen. Wo bleibt die sonst nicht gerade als maulfaul bekannte Alice Schwarzer eigentlich?

Inzwischen gibt es im Internet Bürger, welche sich zu dem „Urteil“ äußern:

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Nazivergleich: Sybille Berg macht sich mit Weltwoche-Stürmer-Vergleich lächerlich

Nazi-Vergleiche müssen so schön sein. Sonst wären sie wohl nicht so in Mode.

Sybille Berg, eine Möchtegern-Intellektuelle des linken Spektrums beschimpft auf Twitter die Weltwoche. Und bezeichnet sie als den „neuen Stürmer“, das Nazi-Hetzblatt der braunen Vergangenheit Deutschlands.

Zur Dame selbst, deren Namen ich vorher noch nie gehört hatte: Sie schreibt u. a. für den Spiegel und gibt dort so Emanzipations- und Geschlechterkampf-Weisheiten von sich wie: „Religion ist, wenn Männer unterdrücken.“ (siehe Bildschirmfotoausriß)

Sybille Berg wartet im Spiegel zum Beispiel mit Geschlechterkampf-Geschichten auf (Bildschirmfotoausriß: Spiegel.de)

Sybille Berg wartet im Spiegel zum Beispiel mit Geschlechterkampf-Geschichten auf (Bildschirmfotoausriß: Spiegel.de)

Nun kann man sich über Titelbilder streiten – das Weltwoche-Titelbild scheint nicht gerade glücklich. Doch bitte sollte man ein wenig Ahnung haben, wenn man wie Sybille Berg so um sich schlägt.

Die Weltwoche war im Dritten Reich organisierter Widerstand.

Nun kassierte Sybille Berg für Ihren Nazi-Vergleich eine Anzeige von Roger Köppel.

Sybille Berg sollte sich einmal das Godwinsche Gesetz („Godwin´s law“) zu Gemüte führen.

Und an Sybille Berg gerichtet: Es ist falsch, unliebsame Themen wie das Thema Roma-Kinder und das Thema Menschenhandel mit Totschlag-Argumenten einfach totschweigen zu wollen. Dadurch werden die Probleme nicht gelöst.

Sybille Berg macht sich mit dem Vergleich von Weltwoche und Stürmer lächerlich. (Bildschirmfotoausriß: Spiegel.de)

Sybille Berg macht sich mit dem Vergleich von Weltwoche und Stürmer lächerlich. (Bildschirmfotoausriß: Spiegel.de)

Die Polizeiberichte der Schweiz sind voll von Polizeimeldungen zum Problem Menschenhandel. (ein Beispiel)

Da nutzt auch kein politisch-korrektes Zeigefinger-Heben von abgehobenen GutmenschInnen. So hilft man den vom Kinderhandel betroffenen Kindern sicher nicht. Augen öffnen anstatt Augen-verschließen!

Besser wäre gewesen, Sybille Berg hätte einmal die verantwortlichen Politiker und Behörden aufgerufen, mehr gegen Kinderhandel zu unternehmen.

Ausführliches Gespräch mit Roger Köppel in der deutschen Zeitung «Welt» zur Roma-Debatte.

www.welt.de/politik/deutschland/article106173456/Kriminelle-Roma-Familien-missbrauchen-die-Kinder.html

Hintergrund zur Weltwoche:

Die Weltwoche war in ihren Anfängen bürgerlich-antikommunistisch geprägt. Es gab Artikel, die durchaus Sympathien gegenüber den faschistischen Regimen offenbarten. Ab 1935 jedoch schwenkte das Blatt auf einen stark antinationalsozialistischen Kurs ein. Die Weltwoche avancierte zu einer der wenigen freien publizistischen Stimmen in dem von den Nazis besetzten Europa. Wegweisend waren die Artikel des Chefredaktors von Schumacher, der schon sehr früh eine militärische Niederlage der Deutschen im Zweiten Weltkrieg prognostizierte.

Die Weltwoche blieb über Jahrzehnte eine Bühne für unterschiedliche Autoren und überraschende Meinungen, eine Plattform des freien, mitunter nonkonformistischen Denkens. Namhafte Intellektuelle wie Golo Mann, Robert Jungk, Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt und viele andere publizierten regelmäßig in der Weltwoche. Die Zeitung positionierte sich oft bewußt außerhalb des medialen „mainstreams„.

Die Weltwoche machte sich aber auch einen Namen mit intensiven Recherchen, die oft landesweite Kontroversen auslösten.  Beispiele dazu sind 1979 die „Panzer 68“-Affäre sowie 1988/89 eine Artikelserie über den Mord in Kehrsatz. Aus jüngerer Zeit sind vor allem die Enthüllungen über Mißstände im Zürcher Sozialwesen („Fall Stocker“) und eine kontinuierliche kritische Auseinandersetzung mit der Schweizer Bundesanwaltschaft zu nennen.

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Kämpferische Emanzen wollen Geschlechtergerechtigkeit: Schweiz wird mit geschlechtsneutralen Verkehrsschildern beglückt

Wir haben es weit gebracht: Kämpferische Emanzipation bzw. Geschlechterkampf von Amts wegen. Wenn Geschlchterkrieg im 21. Jahrhundert peinlicherweise in Schweizer Behörden einzieht, darf natürlich ein Beitrag auf Schweiz-Blog nicht fehlen.

Das Bundesamt für Straßen, ASTRA, will geschlechtsneutrale Verkehrsschilder, um angebliche Geschlechterdiskriminierungen zu vermeiden. Wörtlich heißt es in einer aktuellen ASTRA-Mitteilung:

Das ASTRA will geschlechtsneutrale Verkehrsschilder

Das ASTRA will geschlechtsneutrale Verkehrsschilder

Die Abbildungen auf den Signalen werden aktualisiert. Insbesondere sollen Menschen neu geschlechtsneutral abgebildet werden.

Meldung auf Polizeibericht.ch

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Novartis gebüßt! Zu wenig Emanzipation!

(Quelle: Emanzipation.ch) Die Gleichstellungsvorschriften nicht beachtet:

Das Pharma-Unternehmen Novartis ist von einem US-Gericht wegen Diskriminierung weiblicher Beschäftigter schuldig gesprochen worden.

Ein Gericht in New York billigte am Montag zwölf Frauen Schadenersatz wegen diskriminierender Behandlung durch das Unternehmen zu.

Bild: Emanzipation.ch

Die Geschworenen sprachen den Klägerinnen insgesamt 3,3 Millionen Dollar an Schadenersatz zu. Über darüberhinausgehende Kompensationszahlungen soll noch entschieden werden.

Bericht in Der Standard Read the rest of this entry >>

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Gleichstellung von Frau und Mann: Die Schweiz im internationalen Vergleich – Schweizer Frauen nach Auffassung von Feministinnen zu traditionell

Bild: Emanzipation.ch

Bild: Emanzipation.ch

Trotz hunderten an Programmen und all der Mühe von Feministinnen in den vergangenen Jahrzehnten: Schweizer Frauen wollen sich hartnäckig nicht emanzipieren. Eine neue Studie des Bundesamtes für Statistik (BfS) in Neuenburg ist herausgekommen, die morgen in den Zeitungen erscheint und sicherlich zahlreiche Gleichstellungsorganisationen und Frauenfragen-Diskursgruppen dazu animieren wird, nach noch mehr Geld für Gleichstellung zu fordern.

Frustrierend dürfte allerdings für die Damen und Herren Gleichsteller/Innen die Erkenntnis sein, daß sich Lebensweisen nicht erzwingen lassen bzw. Lebensmodelle nicht aufzwingen lassen. Auch nicht mit noch mehr Geld.

Denn auch, wenn die üblichen Kreise um k(r)ampfhafte Emanzipiererinnen (allen voran Micheline Calmy-Rey) gleich wieder reflexartig aufschreien werden, daß es angeblich an fehlender Sensibilisierung, an fehlendem Geld für noch mehr Gleichstellung, an neuen Gleichstellungsgesetzen und Antidiskriminierungsverordnungen fehle: Lebensmodelle lassen sich nicht erzwingen.

Und wenn eine Frau sich damit wohlfühlt, daß der Mann arbeiten geht und sie sich um die Kinder kümmert, wie will man das mit noch mehr Mitteln für Gleichstellungsprogramme, mentaler Umerziehung („Sensibilisierung“) und Zwangsmaßnahmen mittels Gesetzen und Verordnungen (z. B. gegen Arbeitgeber gerichtet) erzwingen können? Read the rest of this entry >>

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