
Doris Stump (Foto von 2007) befaßt sich mit ganz wichtigen Fragen: Z. B. damit, daß das Wort Mutter ein sexistisches Stereotyp ist und man anstatt Vater und Mutter “das Elter” sagen soll.
Während sich die inländischen KampfemanzInnen einen Stumpsinn – äh – Stumpfsinn nach dem anderen ausdenken, gibt es eigentlich ganz andere Themen, wo die kämpferischen EmanzInnen einmal Mitleid mit ihren GeschlechtsgenossInnen haben sollten.
So fordert die lesbische SprachpolizistIn Doris Stump etwa, daß man nicht mehr Vater oder Mutter sagen dürfe, sondern nur noch geschlechtsneutralisiert “das Elter”.
Und die Behörden im Kanton Bern und in der Bundesverwaltung erlassen Sprachleitfaden-Anweisungen an die untergebenen BeamtInnen mit solchem und anderem verkrampten Sprach-Schwachsinn.
Anstatt hier gegen das längst zum schwachen Geschlecht gewordene männliche Geschlecht mit ständig noch schwachsinnigerem und noch aggressiverem KampfemanzInnen-Gehabe einzuschlagen (mit dem aggressiven Geschlechterkampf-Gehabe schaffte die Schweizer SP-Politikerin es sogar europaweit in die Presse), sollten sich kämpferische EmanZinnen vielleicht einmal mit wirklichen Emanzipationsthemen befassen.
Etwa dort, wo es um wirklich Frauenemanzipation bzw. Probleme damit geht.
Etwa mit dem Thema Zwangsheirat und importierte Bräute. Aber nein, das geht ja nicht, mit sowas können sich inlädische linke KampfemanzInnen ja nicht befassen, denn hier geht es ja um fremde Kulturen, um Ausländer und das ist natürlich was ganz anderes als inländische Männer.
Was die ausländischen Männer da machen, das ist kulturelle Bereicherung, das ist spannend und toll.
In dem Buch “Das schwache Geschlecht – die türkischen Männer. Zwangsheirat, häusliche Gewalt, Doppelmoral der Ehre” befaßt mit dem Thema der zu Unterwürfigkeit und Gehorsam angehaltenen Importbräute aus islamischen Ländern am Beispiel der Türkei. Der Autor rollt das Thema Zwangsheirat aus Sicht türkischer Männer der zweiten und dritten Generation auf. Er befragt Männer, die in Deutschland geboren oder aufgewachsen sind, aber ihre Ehefrauen bewußt in der Türkei aussuchen.
Das wäre doch einmal ein tolles Buch für Frau Doris Stump. Bald ist ja Weihnachten. Vielleicht sollte man es ihr schenken. Vielleicht liest sie es auch sogar. Das wäre doch mal was.
Aber nein, vergessen Sie´s: Frau Stump wird sich in EU-Institutionen viel lieber mit so sinnvollen Fragen befassen, wie sexistisch das stereotype Wort Mutter ist.
Ihre ParteigenossIn Micheline Calmy-Rey ist in Fragen der Emanzipation der Frau übrigens genauso doppelzüngig: Wenn es zu Ahmadinedschad nach Iran geht, dann unterwirft sie sich demütig und lacht grinsend mit Kopftuch in die Kameras der Welt.
Und im Inland? Da gibt sie die zähnefletschende Kampfemanze. Diese Doppelmoral brachte ihr auch schon bitterböse Satire ein.
Aber die Damen befassen sich ja auch lieber mit wichtigen, wirklich wichtigen Sachen. Etwa, wie man die Sprache umkrempeln kann. Selbst im Kommunismus gab es so eine Sprachpolizei nicht. George Orwells Alptraum-Visionen werden Wirklichkeit.




