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Tag Archive: Bankgeheimnis Schweiz

Erpressung durch die USA

Wirtschaftskrieg

 

 

Manchmal sind auch alte Artikel interessant. Sehr oft sogar.

Das unabhängige Magazin Weltwoche schreibt 2013 zur Erpressung durch die USA bzw. dem Wirtschaftskrieg der USA gegen die Schweiz und den Fall der uralten Schweizer Bank Wegelin:

„Der Fall Wegelin zeigt: Die USA bedrängen den Schweizer Finanzplatz. Dabei geht es nicht um Moral, Anstand und Steuergerechtigkeit, sondern um eine Form der ­Schutzgelderpressung.

Die Bank Wegelin wurde als abschreckendes Beispiel ans Kreuz genagelt. Sie hatte laut ­Anklage läppischen 70 US-Steuerpflichtigen mit angeblich 1,2 Milliarden Dollar Gesamtvermögen Unterschlupf geboten. Sie wurde angeklagt, mußte sich selbst entleiben und über 70 Millionen Dollar Buße zahlen.“

Ganzer Artikel zum Fall der Bank Wegelin hier

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Bankgeheimnis: Widmer-Schlumpfs Pirouetten

Die Piroutten von Widmer-Schlumpf. Doch was soll man erwarten von jemand, der auf so unehrenhafte Art und Weise in sein Amt gelangt ist? Eine klare und saubere Strategie? Klarheit und Standhaftigkeit?

BankWidmer-Schlumpf macht sich mit ihrer BDP zum unterwürfigen Spielball der EU und der USA.

Ihre Verläßlichkeit ist ungefährt so stabil wie die UdSSR 1989.

Die NZZ schreibt zum wendehälsig-unterwürfigen Verhalten der BDP:

Um das Bankgeheimnis zeichnet sich allmählich so etwas wie eine Entscheidungsschlacht ab. Auf der einen Seite sprechen sich einflußreiche Exponenten der BDP für einen Informationsaustausch mit der EU aus. Damit tritt die BDP als erste bürgerliche Partei für eine faktische Abschaffung des Bankgeheimnisses gegenüber dem Ausland ein.

Auf der anderen Seite treibt die Zürcher SVP ein Projekt für eine Volksinitiative voran, die das Bankgeheimnis zumindest für Schweizer Bürger und Firmen in der Bundesverfassung verankern will.

Die Initiative wolle «das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Staat und Bürger wenigstens innerhalb der Schweiz aufrechterhalten», sagt der Banker und Hauptinitiant Thomas Matter. Derzeit sondiert Matter bei anderen Parteien für möglichen Support, so bei FDP-Fraktionschefin Gabi Huber und CVP-Nationalrat Gerhard Pfister.

Ganzer Bericht

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Euro-Untergang, EU-Kommunismus: Auf wen man in Europa hören sollte

Quelle, Wortlaut: von Giardino-Nachrichtendienst, 29.07.2012 (Verweis unten)

Es gibt wenige Parlamentarier in Europa, auf die man hören sollte und die in der Vergangenheit die heutigen Probleme korrekt vorausgesehen haben. Einer* davon ist Nigel Farage (UK Independence Party). Farages Prognose über die Zukunft Europas sollten uns zu denken geben und zeigen ein unterdessen wahrscheinliches Szenario.

Seine Reden sind immer ein paar Minuten Aufmerksamkeit wert. Sie sind sogar unterhaltsam – eine Eigenschaft, die gerade bei Politikern selten ist.

* Der andere ist Daniel Hannan (Videos)

Quelle: http://gruppe-giardino.ch/?p=5137

Großbritannien ist im übrigen wie andere Nordländer, etwa Dänemark, nicht dem Euro beigetreten. Hier gab es nämlich anders als in Deutschland – wie in Dänemark oder Norwegen – eine Volksabstimmung zum Euro.

Ob Widmer-Schlumpf bei ihrem aktuellen Queen-Besuch auch darüber geredet hat?

Oder ob sie nur weiter an der Opferung des Schweizer Bankgeheimnisses arbeitet? Obwohl Großbritannien für seine Steueroasen berüchtigt ist, genauso wie die USA, der scheinheiligste aller Moralisierer neben Deutschland?

Webseite zur Währung Großbritanniens: Britisches-Pfund.ch

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Mitte- und bürgerliche Parteien stehen für Privatsphäre ein

Grundsatz-Fragen zum Bankgeheimnis Schweiz:

Unsere politischen Parteien vertreten in verschiedenen Politikfelder teilweise unterschiedliche Positionen. Uns eint aber die klare Überzeugung, daß die Privatsphäre der Bevölkerung ein wichtiges Gut ist.

Die SVP Basel nimmt aktuell – so eine Mitteilung – mit Überraschung und großer Befremdnis zur Kenntnis, daß die Basler Regierung – in einem schweizweit einzigartigen Schritt – sich klar und offen für den automatischen Informationsaustausch von Bankdaten im Inland ausgesprochen hat.

"Datensammler sind Verbrecher": In Deutschland wehren sich linke Kreise gegen den gläsernen Bürger, in der Schweiz bzw. in Basel will die Linke genau das. Es mutet mehr als nur kommunistisch an...

"Datensammler sind Verbrecher": In Deutschland wehren sich linke Kreise gegen den gläsernen Bürger, in der Schweiz bzw. in Basel will die Linke genau das. Es mutet mehr als nur kommunistisch an...

Nicht nur hintergeht damit die linksgrüne Mehrheit des Basler Regierungsrats die offizielle Verhandlungsposition der Schweiz in der Diskussion um die Einführung einer Abgeltungssteuer für ausländische Bankkunden; sie mißbraucht vor allem die internationale Diskussion, um auch im Inländerverhältnis ein linkes Verständnis der Rollenteilung zwischen Staat und Bürger durchsetzen zu wollen.

Gläserner Bürger?

Nur wer dem eigenen Bürger und der restlichen Bevölkerung mißtraut, kann den automatischen Informationsaustausch einfordern. Die SP-Regierungsräte und ihr grüner Regierungspräsident untergraben damit das Erfolgsmodell Schweiz, das sich durch gegenseitiges Vertrauen und eine hohe Steuermoral auszeichnet.

Das linke Gegenargument, mit dem Schweizer Bankgeheimnis würden nur Kriminelle geschützt, ist eines liberalen Rechtsstaats unwürdig. Dies kommt einer Beweisumkehr gleich und ist dahingehend absurd, als mit dem gleichen Argument den Strafverfolgungsbehörden auch das ständige Abhören sämtlicher Telefonate gestattet werden müsste. Dies aber lehnt die Linke – zurecht – jeweils klar ab.

CVP, FDP, LDP und SVP und ihre Regierungsratskandidaten werden sich in aller Deutlichkeit gegen einen automatischen Informationsaustausch im Inland wehren: „Im Rechtsstaat sind die Behörden öffentlich und die Bürger privat. Im Unrechtsstaat ist es umgekehrt“ (Charles Beat Blankart). Wer die Privatsphäre der Bevölkerung schützen will, wählt im Herbst neue Mehrheiten in den Basler Regierungsrat.

Weiterführendes:

Bankgeheimnis-Schweiz.ch

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Die Schweiz zahlt wieder: Bei Schneider-Ammann sprudelt wieder Geld

Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, Schweizer Gouvernör bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD), wird am 18. und 19. Mai 2012 an der Jahresversammlung der EBRD in London teilnehmen, heißt es in einer aktuellen Medienmitteilung seines Departements.

Der Bundesrat mit der Aura von der Beweglichkeit und Agilität, welche am ehesten einem Walroß gleichkommt, ist also auch Governör. Bei einer Bank mit dem ominösen Namen „Bank für Wiederaufbau und Entwicklung“.

Die Schweiz ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen: Die Mitgliedschaft hat oft nur einen Zweck, nämlich, daß die vielgeschaßte und attackierte Schweiz zahlen darf.

Die Schweiz ist Mitglied in zahlreichen internationalen Organisationen: Die Mitgliedschaft hat oft nur einen Zweck, nämlich, daß die vielgeschaßte und attackierte Schweiz zahlen darf. Warum verweigert sie nicht mal die Zahlungen von Aber-Milliarden, wenn man so schlecht mit ihr umgeht, wie in letzter Zeit geschehen?

Weiter heißt es: „Schwerpunkt der Versammlung ist die Wahl des EBRD-Präsidenten. Außerdem wird diskutiert, inwiefern die Bank die Auswirkungen der Eurokrise auf die Empfängerländer abfedern könnte.“

Also in klarem Deutsch: Die Schweiz zahlt wieder mal ohne Not exorbitante Summen (die wohlweislich in der Medienmitteilung verschwiegen werden, obwohl es doch interessant wäre, zu erfahren, um welche Beträge es denn hier eigentlich geht).

Es ist die Rede von „Kreditvergabe“. Ein Lügenwort: Denn Kredite an Länder wie Turkmenistan oder an Griechenland kann man – und dafür muß man kein Finanzprofessor sein – im Grunde per sofort abschreiben.

Und diese Schweizer Geldzahlungen erfolgen trotz dem unsäglichen und doppelzüngigem Verhalten der EU und den USA gegenüber der Eidgenossenschaft. Obwohl diese Länder massenhaft Steueroasen und Steuerparadiese auf Inseln oder direkt im Land (USA z. B. Delaware) unterhalten, welche wesentlich niedrigere (!) Steuern haben, wird gegen die Schweiz ein Steuerkrieg und ein Wirtschaftskrieg (Bankensektor) geführt.

Warum also zahlt die Schweiz laufend an die gegnerischen Kriegsparteien für die völlig scheinheiligen und ungerechten Angriffe noch Milliardengelder? In der Hoffnung, sich freizukaufen, wird den Erpressungen (nichts anderes tun USA und EU) nachgegeben.

Das ist die falsche Strategie. Man zahlt als Land keine Schutzgelder. Denn wo führt dies hin? Es folgen neue Forderungen. Genau das ist seit über 10 Jahren zu beobachten.

Die Mitteilung im Wortlaut (kursiv):

Für das Präsidium der EBRD stehen erstmals seit der Gründung der Bank im Jahre 1991 mehrere Kandidaten zur Auswahl. Neben dem amtierenden Präsidenten Thomas Mirow sind vier weitere Kandidaten im Rennen.

An der Jahresversammlung wird zudem über die Konsequenzen der Eurokrise auf den Finanzsektor in den Empfängerländern diskutiert. Um die Auswirkungen der Krise abzufedern, schuf die EBRD eine internationale Koordinationsplattform für den Dialog zwischen den Finanzinstitutionen und den Behörden der beteiligten Ländern.

Außerdem engagiert sie sich finanziell im lokalen Finanzsektor und fördert gezielt die Schaffung von soliden Rahmenbedingungen vor Ort. Die EBRD kann dabei auf ihre langjährige Erfahrung und die Zusammenarbeit mit Aktionären wie der Schweiz zählen.

Im Herbst 2011 wurde das Mandat der Bank im Zuge des Arabischen Frühlings auf die südlichen und östlichen Mittelmeerländer ausgeweitet. Mehrere Aktionäre, darunter die Schweiz, haben die entsprechenden Änderungen in den Statuten bereits ratifiziert. An der Jahresversammlung werden die 65 Gouvernöre über die nächsten Schritte hin zur Aufnahme der operationellen Tätigkeit in den entsprechenden Ländern befinden.

Am Rande der Versammlung wird Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann verschiedene Gouvernöre und Amtskollegen zu bilateralen Gesprächen treffen. Zusätzlich wird er zwei vom SECO finanzierte Projekte mit der EBRD unterzeichnen: einerseits ein Projekt zur Förderung der Privatsektorfinanzierung in Turkmenistan und andererseits ein innovatives EBRD-Programm, das in Partnerländern die Kreditvergabe in Lokalwährung fördert.

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Gedanken zu Steueroasen und Steuerwüsten

Steuervergleich:

Wenn man einen Kontinent – Europa – hat, in welchem es einige sog. Steueroasen (Schweiz, Luxemburg, Andorra, Liechtenstein, Österreich, Monaco und die ganze Schar an englischen Steueroasen) hat, was sollte man dann machen?

Alle Oasen austrocknen?

Steueroasen und Steuerwüsten: Was ist zu tun?

Steueroasen und Steuerwüsten: Was ist zu tun?

Würde man in einer Wüste mit einigen Oasen hingehen und alles daran setzen, die Oasen auszutrocknen oder müßte man nicht vielmehr alles in der Macht stehende tun, um dafür Sorge zu tragen, daß es möglichst rasch möglichst viele weitere gesunde Oasen mit guten Steuersystemen gibt?

Der Europarat, welchem auch die Schweiz seit 1963 angehört, hat heute eine Resolution über Steueroasen verabschiedet, in welcher unter anderem die Aufhebung des Bankkundengeheimnisses und die Einführung des automatischen Informationsaustauschs gefordert wird.

Die größte politische Partei der Schweiz fordert denn auch eine unmißverständliche Reaktion auf falsche Vorwürfe.

Mehr dazu auf Bankgeheimnis-Schweiz.ch (Meldung vom 28.IV.2012)

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Bankgeheimnis Schweiz: Worum es wirklich geht

Steuerterror, Gängelei und Bürgereinschüchterung in Form von Strafschätzungen etc. kennt die Schweiz (Ausnahme: Standort SG bzw. Steueramt St. Gallen) bislang kaum.

Einen Obrigkeitsstaatlichkeit, der in zentralistischer, kommunistisch anmutender Kontrollmanie seine eigenen Bürger einschüchtert, ist der föderalistisch und freiheitlich geprägten Schweiz eher fremd.

Widmer-Schlumpf und das Schweizer Bankgeheimnis: Eigenartiges Verständnis des Verhältnisses zwischen Bürger und Staat

Widmer-Schlumpf und das Schweizer Bankgeheimnis: Eigenartiges Verständnis des Verhältnisses zwischen Bürger und Staat

Trotz Ausnahmen (siehe Verweis oben) gilt immer noch die Devise: Der Staats ist für den Bürger da. Und nicht, wie in Deutschland und anderen Ländern der Welt: Der Bürger ist für den Staat da. Was auf den ersten Blick banal klingt, ist doch ein elementarer Unterschied.

Auch beim Bankgeheimnis und den Attacken auf selbiges geht es um Grundsatzfragen und Bürgerrechte bzw. Staatsrechte. Darum, ob man dem Bürger vertraut oder ob man einen Schnüffelstaat will, welcher den Bürger mißtraut und diese gängelt.

Die wählerstärkste, also größte Partei der Schweiz, die Schweizerische Volkspartei hat heute (28. Februar2012) ein Grundsatzpapier zum Bankgeheimnis und dem gegenwärtig von den USA und auch der EU aufgrund deren leeren Kassen gegen die Schweiz geführten Wirtschaftskrieg herausgegeben.

Es geht um weitaus mehr als bloß um Steuerhinterziehung bzw. mögliche Steuerhinterziehung (nirgendwo auf der Welt ist interessanterweise die Steuerehrlichkeit so hoch wie in der Schweiz, wo der Staat seinen Bürgern vertraut anstatt ihnen grundsätzlich mißtraut). Es geht um ganz Grundsätzliches:

1. Das Bankkundengeheimnis ist zu wahren

Die europäischen und amerikanischen Staaten greifen immer unverfrorener in die Privatsphäre ihrer Bürger ein, um ihre überschuldeten Staatskassen zu füllen.

Die SVP steht ohne Wenn und Aber zum Schutz der Privatsphäre und des Privateigentums der Bürger vor Übergriffen des Staates und Dritter.

Die SVP- Fraktion hält am Bankkundengeheimnis fest, weil die Privatsphäre der Bankkunden auch in Zukunft geschützt bleiben soll.

Das Bankkundengeheimnis bezweckt denn auch nicht den Schutz der Banken, sondern jenen der Bankkunden und ist ein zentraler Grundpfeiler unseres demokratischen Rechtsstaates. Will der Bundesrat den Privatsphärenschutz aufheben oder relativieren, so hat er dies dem Volk vorzulegen.

2. Unterscheidung von Steuerhinterziehung als Übertretung und Steuerbetrug als Verbrechen ist beizubehalten.

Die SVP-Fraktion fordert die uneingeschränkte Beibehaltung der Unterscheidung von Steuerhinterziehung als Übertretung, welche mit einer Verwaltungssanktion (Steuerbuße) geahndet wird und Steuerbetrug als strafrechtlich relevantes Verbrechen. Die SVP wird jeglichen Versuch, eine gesetzliche Aufweichung dieser Unterscheidung im Inland herbeizuführen, mit einem Referendum bekämpfen.

Es darf nicht sein, daß all jene, die bloß vergessen, etwas zu deklarieren, oder anderer Auffassung als die Steuerbehörden sind, dem Generalverdacht betrügerische Handlungen zu begehen ausgesetzt und strafrechtlich verfolgt werden.

Dies wäre gleichbedeutend mit dem Ende der Selbstdeklaration und damit eines wichtigen Elements des Grundvertrauens zwischen Bürger und Staat.

Die rechtliche Grundlage zur Ahndung von betrügerischem Handeln ist bereits heute ausreichend und bedarf keiner weiteren Verschärfung. Die SVP-Fraktion will keinen weiteren Ausbau des Steuer-Schnüffelstaates.

3. Banken können nicht als Steuerbehörde amten

Die von der SP, FDP, CVP und Finanzministerin Widmer-Schlumpf verlangte sog. „Weißgeldstrategie“ lehnt die SVP ab. Der Finanzplatz Schweiz hat sich in den vergangenen Jahren strengen Regulierungen und Sorgfaltspflichten unterworfen. Dies wird in der aktuellen Diskussion von den Gegnern des Bankkundengeheimnisses gerne verschwiegen.

Es liegt zudem letztlich im Ermessen der Bank, ob sie vom Kunden eine Erklärung verlangen will, in welcher der Kunde bestätigt, daß er das Geld bereits versteuert hat bzw. dies tun wird. Selbst mit einer Kundenunterschrift bleiben Schweizer Banken ausländischen Klagen ausgesetzt.

Eine staatlich verordnete Kontrollpflicht durch die Bank ist sachlich unmöglich: Eine Bank ist keine Steuerbehörde.

Ein solches Vorgehen bringt dem Schweizer Finanzplatz einen weiteren enormen administrativen Aufwand und gefährdet die Konkurrenzfähigkeit und damit tausende von Arbeitsplätzen in der Schweiz.

Auch würde der Beamtenapparat auf Kosten der Banken und deren Kunden weiter ausgebaut.

In keinem anderen Land müssen Kunden bei der Eröffnung eines Bankkontos oder bei Finanztransaktionen einen Nachweis der Besteuerung erbringen.

Einmal mehr offeriert die Schweiz einseitig Entgegenkommen, ohne daß damit Gegenseitigkeit durchgesetzt oder die Vergangenheit geregelt wird. Die SVP-Fraktion lehnt deshalb die illusorische Weißgeldstrategie ab, da diese schlicht nicht umsetzbar ist.

Gewinne und Einkünfte des laufenden Jahres sind beispielsweise im Moment der Überweisung auf eine Bank noch nicht steuerpflichtig, sondern erst ein Jahr später.

Im Ausland existiert in vielen Ländern keine Vermögenssteuer, womit ein Nachweis, daß das Vermögen versteuert ist, gar nicht möglich ist. Dies veranschaulicht in aller Deutlichkeit, wie unausgegoren die geforderten Maßnahmen sind.
Die SVP-Fraktion unterstützt im Gegenzug die ausgehandelten und umsetzbaren Abgeltungssteuerverträge mit Deutschland und England.

4. Ergänzung zum Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA

Ausgangslage:
Die Schweiz hat mit den USA ein heute noch gültiges DBA, welches am 02.10.1996 abgeschlossen und am 19.12.1997 ratifiziert und in Kraft gesetzt wurde. Bisher brauchte es bei Amtshilfegesuchen zwecks Identifikation immer das doppelte Erfordernis des Namens sowohl des Kunden (Steuerpflichtigen) wie auch der Bank (Informationsinhaber).

Weder im Text des DBAs selbst (Art. 26), noch im Protokoll (Art. 10) und in der Verständigungsvereinbarung dazu (Ziff. 8 ) gibt es im Zusammenhang mit dem Informationsaustausch einen Hinweis, daß beim Vorgehen anhand bestimmter Verhaltensmuster sogar Gruppenanfragen möglich sein sollen. Art. 26 des DBA hält lediglich fest, daß „bei Betrug und dergleichen“ Amtshilfe gewährt wird.

Im Urteil vom 05.03.2009 hat  das Bundesverwaltungsgericht entschieden, daß    Amtshilfegesuche    zwecks Identifikation nicht zwingend Namens- und Personenangaben enthalten müßten.

Der Bundesrat behauptet heute zudem, es entspräche der bisherigen Praxis, daß die USA gemäß dem DBA aus dem Jahr 1996 auf dem Weg der Amtshilfe hätten Gruppenanfragen stellen können. Dies ist jedoch laut Aussagen des Finanzdepartementes abgesehen vom Fall UBS (welcher mit einem separaten, vom Parlament genehmigten Staatsvertrag geregelt wurde) bisher noch nie geschehen.

Das neue DBA mit den USA ist zwar samt Protokoll am 23.09.2009 abgeschlossen und von der Schweizerischen Bundesversammlung am 18.06.2010 genehmigt worden. In den USA hat aber ein Senator die Zustimmung verweigert und damit den Genehmigungsprozeß blockiert.

Unter dem Druck der USA hat der Bundesrat dem Parlament am 06.04.2011 eine Botschaft fürr einen Zusatzbericht unterbreitet, wonach sich die Schweiz einseitig dazu bereiterklärrt, ihre Amtshilfepraxis weiter zu lockern und auch bei Gesuchen Amtshilfe zu leisten, welche keine konkreten Namens- und Personenangaben aufweisen, sondern lediglich auf einem bestimmten Verhaltensmuster basieren.

Damit gibt es praktisch keine Abgrenzung mehr zu Beweisausforschungen, sog. Fisching-Aktionen („fishing expeditions“) oder Rasterfahndungen.

Der Nationalrat verweigerte eine dringliche Behandlung dieser Vorlage, weshalb der Bundesrat unter dem Druck der USA gegen 11 Schweizer Banken am 30.11.2011 die Verordnung zum DBA 1996 geändert hat und darin das Vorgehen der Schweiz bei Gruppenanfragen der USA und die Sicherstellung der Rechte der Betroffenen regelte.

Nun soll das Parlament in der Frühjahrssession anstelle des Zusatzberichtes einen einfachen Bundesbeschluß verabschieden und darin wiederum einseitig eine Ausdehnung der Amtshilfepraxis auf Gruppenanfragen bei bestimmten Verhaltensmustern zulassen. Der Bundesrat will damit die Verantwortung für künftige Datenlieferungen auf das Parlament abwälzen und sichert sich damit gleichzeitig gegen Einwände des Bundesverwaltungsgerichts ab.

Quelle, Weiterführendes: Bankgeheimnis-Schweiz.ch

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Wahrnehmung der Schweiz im Ausland 2011

Auch 2011 erreicht die Schweiz im Nationsmarkenindex (Denglisch „Nation Brands Index“) einen Platz unter den obersten 10. Dies zeugt vom nach wie vor sehr guten Ansehen der Schweiz in der breiten ausländischen Bevölkerung.

Faktoren wie politische Stabilität, Kompetenz, Lebensqualität und Natur werden positiv bewertet. Die ausländische Medienberichterstattung über die Schweiz zeigt sich im Vergleich dazu kontrastreicher: Die Schweiz war 2011 auch Gegenstand von Kritik.

Diese stand meist im Zusammenhang mit der Wirtschafts- und Finanzkrise und betraf entsprechend den Schweizer Finanzplatz und Wirtschaftsstandort (Schweizer Bankgeheimnis). Weniger negativ waren die Schlagzeilen über Calmy-Rey, welche die Schweiz mit Eskapaden weniger drangsalierte als in den Vorjahren (siehe etwa hier oder hier)

Ansehen der Schweiz im Ausland: Themenbereiche der Berichterstattung von ausländischen Medien

Ansehen der Schweiz im Ausland: Themenbereiche der Berichterstattung von ausländischen Medien

Von den ausländischen Medien positiv aufgenommen wurden dagegen zahlreiche politische Entscheide. „Die Schweiz hat in der breiten ausländischen Bevölkerung nach wie vor ein erfreulich gutes Ansehen – dieses muß aber gepflegt werden“, stellt Nicolas Bideau, Chef von Präsenz Schweiz im Generalsekretariat des EDA, zusammenfassend fest.

Am besten wird sie unter dem Titel „Regierungsführung“ beurteilt – diese gilt als „kompetent und ehrlich“.

Weiter erreicht die Schweiz Spitzenplätze für „Lebensqualität“ und „Umweltschutz“. Sie erreicht eine gute Bewertung unter dem Titel „Exporte“, wobei hier der schweizerische „Beitrag zu Wissenschaft und Technologie“ im Vergleich zum Vorjahr leicht höher bewertet wird.

Eine starke Assoziierung ist mit dem Begriff „Banken“ festzustellen. Weniger gut schneidet die Schweiz auch 2011 unter dem Titel „Kultur und Kulturerbe“ ab. Read the rest of this entry >>

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Europa-Turbos in Erklärungsnot

„Überschuldung, Milliardenhilfe, drohender Staatsbankrott: Die Europäische Union sorgt zurzeit für negative Schlagzeilen. Die Schweizer Politiker, die einen EU-Beitritt befürworten, werden nicht gerne darauf angesprochen„, schreibt die Aargauer Zeitung, und:

„Wäre die Schweiz Mitglied der EU, müßte sie sich ebenfalls an der Rettung Griechenlands beteiligen. Das liefe ähnlich ab wie beim UBS-Rettungspaket – nur daß es im Fall von Griechenland deutlich unsicherer wäre, ob das Geld je zurückkommt.

Sieht ganz schön alt aus: Christa Markwalder von den Euro-Turbos rund um Nebs

Die Politiker, die sich im Parlament für einen EU-Beitritt starkmachen, geraten dadurch in Erklärungsnot. Sie werden offensichtlich nicht allzu gerne auf das Thema angesprochen. Und versuchen, die Vorzüge einer EU-Mitgliedschaft dennoch hervorzuheben.“

Ganzer Bericht auf A-Z.ch

In Europa wird um jeden Rappen gekämpft. Die Bürokratie-Moloche der EU haben soviel Geld verschleudert, daß nun nichts mehr da ist. Beamte waren schließlich noch nie gute Geldverwalter, vor allen Dingen dann nicht, wenn sie fremdes Geld verwalten sollten.

Zuletzt fiel die Schweiz mit Hasardeur Hans-Rudolf Merz (FDP) auf scheinheilig daherkommende Bankgeheimnis-Attacken rein, dabei ging es nur um das Geld, nicht um die Moral, wie dieser Bericht belegt.

Wie in Europa ums Geld gerungen wird und zwar ausdrücklich auch mit unlauteren Mitteln: Bericht

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NZZ und Tagesanzeiger bezeichnen unabhängig von einander die USA als die größte Steueroase der Welt!

Steueroasen in den USA und anderswo: Wann kommen die USA auf die graue Liste der OECD?

Steueroasen in den USA und anderswo: Wann kommen die USA auf die graue Liste der OECD?

Wie schwierig ist es, Strohfirmen und geheime Bankkonten zu eröffnen? Ein australischer Professor hat es getestet. Die Schweiz schnitt gut ab. Read the rest of this entry >>

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