Category Archive:Wirtschaft

Preisvergleich: Wo Produkte in der Schweiz günstiger sind

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Der Gewerbeverband berichtet über eine Seite, die das aktuelle Zerrbild, der teuren Schweiz korrigieren will. Handel Schweiz hat diese Plattform eingerichtet: WeißePreise.ch

Es gäbe auch Produkte, die in der Schweiz günstiger seien, so der Verband, der die 8,9 Milliarden Einkäufe, welche Schweizer im Ausland tätigen, bekämpfen möchte.

Preisvergleich lohnt

Wer die tatsächlichen Preise vergleiche, komme ins Staunen, so der Verband in einem Artikel vom 19. April. Mehr als 500 Preise sind in der Schweiz niedriger als im Ausland.

Rechnet man dann noch die Benzin- und Zeitkosten dazu, die Auslandseinkäufe kosten, lohnen sich diese häufig selbst dann nicht, wenn die Preise im Ausland günstiger sind.

Inzwischen ist es jedoch so manifestiert, daß im Ausland alles angeblich günstiger sei, daß viele Leute schon – ohne die Preise überhaupt richtig zu vergleichen – intuitiv ins Ausland fahren und dort einkaufen. Einfach in der Annahme, sie würden schon sparen.

Auch der Interneteinkauf ist nicht immer billiger. Besonders, wenn man dann bedenkt, was für Aufwände man hat, wenn mal ein im Ausland bestelltes Produkte kaputt geht und ein Garantiefall geltend zu machen ist. In der Schweiz gilt Schweizer Recht aber im Ausland gelten andere Bestimmungen und Ansprüche sind schwer durchsetzbar. Sind sie durchsetzbar, so sind dennoch enorme Aufwände nötig. Denn allein, ein Produkt ins Ausland zurückzuschicken ist schon mühsam (Zollformalitäten) und teuer.

Das sollte man bei einem Preisvergleich berücksichtigen und auf solche Aspekte geht der Artikel in der Handelszeitung leider gar nicht ein. Auch die Webseite WeißePreise.ch erstaunlicherweise nicht.

Man kann übrigens Produkte, die in der Schweiz günstiger sind, melden: melden@WeissePreise.ch

Man kann Produkte melden, die günstiger sind (Bildschirmfotoausriß: WeißePreise.ch)

Man kann Produkte melden, die günstiger sind (Bildschirmfotoausriß: WeißePreise.ch)

Hosting: Hochpreisinsel Schweiz, Höchstpreisinsel Südostschweiz (Graubünden, Glarus, z. T. Schwyz, Sarganserland)

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Um die 1.000 Prozent teurer als Easyname: die Marke des zum größten Anbieter Südostschweiz Medien gehörende "Südostschweiz NewMedia AG"  verlangt sage und schreibe 40 SFr. für das Hosting. Nicht im Jahr, sondern im Monat. Im Jahr sind das also stattliche 480 SFr. für das Hosting einer einzelnen Webseite! (siehe Kleingedrucktes oben) Wer über die Landesgrenze hinüber ins an das Gebiet der Südostschweiz grenzende Österreich blickt, kommt günster weg....

Um 1.000 Prozent teurer als Easyname: “Südostschweiz NewMedia AG” verlangt 40 SFr. für das Hosting. Nicht etwa im Jahr, sondern im Monat. Im Jahr sind das also stattliche 480 SFr. für das Hosting einer einzelnen Webseite! (siehe Kleingedrucktes oben) Wer über die Landesgrenze hinüber ins an das Gebiet der Südostschweiz grenzende Österreich blickt, kommt günster weg….

Die Schweiz ist bei vielen Produkten, aber auch bei Dienstleistungen teurer. Auch bei Internetdiensten.

CH-Domänen sind zwar im Ausland generell teurer, nicht aber das Hosting, dort ist es umgekehrt:

Wer etwa ein Hosting, also wohl eine Mischung zwischen Produkt (Speicherplatz-zur-Verfügungstellung) und Dienstleistung (Angebot, auf diesem Speicherplatz Webdomänen-Inhalte zu verwalten) buchen möchte, für den lohnt sich der Blick über die Grenzen.

Hierzu muß man nicht einmal unbedingt in exotische Länder oder in die USA schweifen, wo natürlich mehrere Faktoren Unsicherheiten darstellen. Die Sprachhürde, die Frage, was ist, wenn man jemanden erreichen möchte oder wenn es Streit gibt?

Juristisch gesehen ist man bei Streit wohl in den USA sehr schlecht aufgehoben. Die meisten US-Hoster haben im Kleingedruckten, daß bei einer Nicht-Bezahlung der Rechnung die auf dem Hosting liegenden Inhalte nach kurzer Frist ersatzlos gelöscht werden (z. B. zirka 10 Tage bei Hostmonster).

Bei soviel Härte im Geschäft, welche für europäische Verhältnisse ungewohnt ist (“no friends in business”-Prinzip der USA) kann das Sparen also sehr teuer werden.

Zumindest für einen, der davon ausgeht, in den USA gülten auch nur ansatzweise Schweizer Geschäftsprinzipien. Und aus den Ferien zurückkommt und feststellen, muß, daß nicht nur seine Webseiten weg sind, sondern sogar darüberhinaus auch sämtliche Daten auf dem Hosting gelöscht sind. Da hat sich das Sparen beim Hosting dann alles andere als gelohnt.

Auch Deutschland hat wesentlich rabiatere Geschäftsmethoden als die Schweiz, auch im Hosting-Bereich. Vorauskasse ist selbstverständlich, vertraut wird dem Kunden nicht. Freigeschaltet erst nach Geldeingang. Und gelöscht oft wesentlich rascher als in der Schweiz.

Teuer, teuer, am teuersten: Die beiden wohl größten Hosting-Anbieter in Graubünden im Vergleich...

Teuer, teuer, am teuersten: Die beiden wohl größten Hosting-Anbieter in Graubünden im Vergleich…

Dennoch: Das Nachbaralpenland Österreich ist vorhanden. Und wer sich hier umsieht nach Hostingvergleichen, der erkennt rasch, daß Hostinganbieter im Nachbarland oftmals sogar wesentlich günstiger sein können als inländische Angebote. Ein Anbieter, bei dem man direkt sogar in Franken zahlen kann, ist der Hoster mit dem denglischen Firmennamen “easyname”, was wohl soviel wie “einfach Name” oder “einfacher Name” (http://www.easyname.com/de/hosting) übersetzt heißt.

Die Abrechnung in Schweizerfranken erleichtert den Vergleich. (In Zeiten, in denen der Euro (vor der Anbindung, von der niemand weiß, wielange sie hält) zum Teil sogar zweistellige Schwankungen innert Wochenfrist aufwies, kann sich eh keiner mehr merken, wie der Kurs genau ist und daher ist es hilfreich, wenn man das Angebot in SFr. vergleichen kann).

Easyname: Der Hosting-Anbieter macht die Abrechnung in Schweizerfranken möglich... (Bildschirmfotoausriß)

Easyname: Der Hosting-Anbieter macht die Abrechnung in Schweizerfranken möglich… (Bildschirmfotoausriß)

Teltarif.ch eingestellt?

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Wer auf Teltarif.ch zB die Rubrik Internet anklickt, der landet auf Teltarif.de. Einzig das Problem: Einem Bewohner der CH nutzen Tarifauskünfte von DE wohl wenig. Kein Wunder also, kotzen sich viele Teltarif.ch-Nutzer an. (Bildschirmfotoausriß: Teltarif)

Wer auf Teltarif.ch zB die Rubrik Internet anklickt, der landet auf Teltarif.de. Einzig das Problem: Einem Bewohner der CH nutzen Tarifauskünfte von DE wohl wenig. Kein Wunder also, kotzen sich viele Teltarif.ch-Nutzer an. (Bildschirmfotoausriß: Teltarif)

Wenn man auf TelTarif.ch klickt, um sich über die aktuellen Telefontarife der Schweiz im Vergleich zu informieren oder die Internetgebühren vergleichen will usw. usf., der wird, wenn er z. B. Internet anklickt auf TelTarif.de weitergeleitet.

Nichts gegen Deutsche, aber wenn man in der Schweiz Telefontarife vergleichen will, nützt es einem herzlich wenig, wenn man die Angebote aus Deutschland sieht.

Es scheint wirklich nicht nur so, als ob die Webseite von Teltarif.ch seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurde (ich meine optisch / technisch), sondern auch, als ob hier eine seit Jahren bewährte Marke zugrundegerichtet wird.

Dies ist auch die Meinung von TelTarif.ch-Lesern.

Eine “Dida123″ schreibt:

Hallo Teltarif.de

Ihr habt´s wirklich geschafft, eine gut funktionierende Schweizer Webseite mit der man die günstigsten Telefontarife, um von der Schweiz ins Ausland zu telefonieren problemlos gefunden ha,t komplett zu degradieren zu einem schlichtweg nutzlosen Anhängsel eurer eigenen Webseite, die zwar für Deutschland funktioniert, aber schlichtweg nicht für die Schweiz. Ich hoffe das ändert sich bald wieder, ansonsten kann ich eure Seite aus meinen Favoriten löschen. :-(

Ja, das ist wirklich schade. Eine seit vielen, vielen Jahren etablierte Seite wird anscheinend gegen die Wand gefahren.

Was ist nur los mit Teltarif.ch?

Komisch: Wer Teltarif.ch eingibt, wird auf Teltarif.de weitergeleitet. Was nutzen jemanden aus der Schweiz deutsche Telefontarif-Vergleiche? Genausogut könnte man Telefontarife aus den USA oder aus Afrika anzeigen... (Bildschirmfotoausriß: Teltarif)

Komisch: Wer Teltarif.ch eingibt, wird auf Teltarif.de weitergeleitet. Was nutzen jemanden aus der Schweiz deutsche Telefontarif-Vergleiche? Genausogut könnte man Telefontarife aus den USA oder aus Afrika anzeigen… (Bildschirmfotoausriß: Teltarif)

Pervers: Steuerfuß im Kanton St. Gallen allein in den letzten beiden Jahren 20 % erhöht!

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Der Kanton St. Gallen hat seine Finanzen nicht mehr im Griff und die Ausgaben steigen jedes Jahr an. Auch die Bürokratie – z. B. beim Handelsregisteramt oder beim Steueramt steigt auf erschreckende Art und Weise an.

Im Vergleich hat der Kanton St. Gallen den höchsten Personalbestand pro Firma! Firmen werden also selbst von diesem Amt unnötig gegängelt. Ein Amt, das eigentlich dem Kanton dienen sollte. Schweizweit einzigartig ist etwa das Verfahren bzw. Vorgehen bei Firmen, welche in der Organisation kleinste Mängel aufweisen. Sie werden drangsaliert.

Beim Steueramt St. Gallen ist festzustellen, daß das kantonale Steueramt St. Gallen seine Zeit und Steuergelder damit vergeudet provisorische (!) Steuerrechnungen zu verschicken. Die Firmen ersticken hierdurch regelrecht an Bürokratie, wobei dies nur zwei Beispiele der unheilvollen Entwicklung sind.

Anstatt sie auf das Notwendige zu begrenzen hat der Kantonsrat für die letzten beiden Jahre eine Steuerfußerhöhung von insgesamt 20% beschlossen. Bisher haben die Stimmberechtigten dazu nichts zu sagen.

Die Initiative «Steuererhöhungen vors Volk!» hat zum Ziel, in Zukunft kantonale Steuerfußerhöhungen von fünf Prozentpunkten und mehr automatisch dem Volk zur Abstimmung zu unterbreiten. Steuererhöhungen bis zu fünf Prozentpunkten sollen dem fakultativen Referendum unterstellt werden.

Die Bürokratie- und Steuerspirale drosselt die Wirtschaft. Mehr noch: Sie verhindert Ansiedlungen in St. Gallen und führt sogar zu Wegzügen. Dem Verfasser dieses Beitrags sind 3 (!) Firmen bekannt, die wegen dieser st. gallischen Mißstände weggezügelt sind. Selbst Graubünden, das nicht gerade als wirtschaftsfreundlich gilt (und dies auch nicht ist), steht noch besser da. Desweiteren sind dem Autor dieser Zeilen mehrere Firmen bekannt, die aus den obgenannten Gründen nicht im Kanton St. Gallen angesiedelt wurden.  Sondern zum Beispiel im wenige Minuten von der Stadt St. Gallen erreichbaren Appenzell!

Unterschriftenborgen: Steuern vors Volk

US-Gericht entscheidet: “hacker” muß in den Knast

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Im Juni 2011 bestätigte Sony Pictures, daß eine “hacker”-Gruppe, die sich LulzSec nennt, in einige der firmeneigenen Webseiten eingebrochen ist. Die Häckergruppe hatte zuvor bereits andere Unternehmen und Privatpersonen der Firma Sony ausspioniert. Das FBI wurde damals zur Ermittlung eingeschaltet, und ein externes Experten-Team untersuchte die Attacke. Dabei stellte sich heraus, daß die Häckergruppe mehr als eine Millionen Kundendaten stehlen konnte.
Der Skandal an dem Einbruch war, daß Sony die Paßwörter nicht verschlüsselt sondern als Klartext gespeichert hatte. Dies hätte durch ein umfassendes SSL-Zertifikat, oder bei mehreren Webpräsenzen auch Wildcard Zertifikat, verhindert werden können. Die Hackergruppe LulzSec versuchte außerdem bei Nintendo und einem Partner des FBI virtuell einzubrechen, und erpreßte hochrangige Personen einer  Bot-Netz-”tracking”-Firma. (Ein Bot – von eng. robot / „Roboter“ ist ein Programm, das weitgehend ohne menschliche Eingriffe automatisch sich wiederholende Aufgaben erledigt. “Tracking” heißt soviel wie Nachverfolgung, z. B. den Ort, an dem sich ein Objekt gerade befindet)

Nun wurde eines der Mitglieder der Häckergruppe zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Ein Gericht in Los Angeles sah den Fall als eindeutig an, da der Angeklagte und mittlerweile verurteilte Straftäter sich zu dem Einbruch bei Servern von Sony Pictures bekannte.
Die Haftstrafe ist nicht sein einziges Urteil. Zusätzlich muß der verurteilte Hacker nach der Haftentlassung 1000 Sozialstunden ableisten.
Die Häckergruppe LulzSec hält sich für Gott. Einer ihrer Streiche war, auf der Webseite der britischen Zeitung “Sun” den Tod des Verlegers zu verkünden. Der fand das allerdings nicht so witzig. Außerdem stahlen die Mitglieder der Gruppe insgesamt über 70 Millionen Kundendaten von unter anderem dem “playstation”-Netzwerk.

Die Gerichtsverhandlungen sind noch nicht vorbei. Drei weitere Hacker stehen vor Gericht und haben sich schuldig im Sinne der Anklage, mehrere britische Firmen aus verschiedenen Bereichen des Lebens angegriffen zu haben, bekannt. Das Urteil wird Mitte Mai erwartet.

Auch Sony muß Strafe zahlen, da sie die Daten unverschlüsselt aufbewahrt haben, und somit gegen das Datenschutzgesetz verstoßen haben. Die Firma muss eine Viertel Million Pfund zahlen, das sind fast 300.000 €uro. Außerdem ist der entstandene Schaden von zirka 460.000 €uro zu überstehen.

Momentan verfügt die Firma immer noch nicht über SSL-Zertifikate, wie sie von der Firma Symantec angeboten werden. Diese Zertifikate stellen eine Datenverschlüsselung in der Kommunikation zwischen Person und Webseite sicher.

Im Geldverdienen sind viele Konzerne gut, aber der Umgang mit den Daten von Kunden ist offenbar etwas, was mancherorts als weniger prioritär angesehen wird. Insofern: Es ist zu hoffen, daß Sony aus den Vorfällen gelernt hat, und dementsprechend aufrüstet.

Wann kommt die Elektromobilität in der Schweiz an?

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Ein Honda Civic 5d als Elektroauto

Beim Öl wird immer mehr auf alternative Energie umgestellt. Doch nicht nur beim Heizen findet ein Umdenken statt. Auch bei der Stromversorgung in Schweizer Haushalten ist die der Fall. Überall sieht man heuzutage Solarzellen auf den Dächern.

Die meisten Leute, die auf Solarstrom setzen, werden sogar zum Energielieferanten, sprich, sie haben Stromüberschuß und zwar soviel, daß sie an den Elektroversorger Strom liefern (müssen) und dies zu mageren Preisen. Komisch eigentlich, daß sich Elektroautos nicht weiter verbreiten. Man könnte theoretisch als Solarzellenbesitzer sein eigenes Auto abends einfach an die Steckdose einstecken und so müßte man kein Benzin mehr kaufen.

Ein Elektroauto von Honda

Noch in Hybrid-Elektroauto von Honda

Doch das Elektroauto bzw. alternative Antriebsmethoden wie die Elektromobilität fristen immer noch ein Mauerblümchen-Dasein.

In den meisten europäischen Ländern ist der Trend der Elektroautos und alternativen Antriebe bisher noch nicht angekommen. So auch in der Schweiz.

Zwar sagen Umfragen und Studien aus, die Lenker von heute würden sich sehr wohl dafür interessieren, wie viel ihr Wagen verbraucht und was für Auswirkungen dies auf die Umwelt hat, doch selbst ein entsprechendes Fahrzeug anzuschaffen, liegt dennoch den meisten fern. Schuld sind unter anderem die hohen Anschaffungskosten. Ein E-Auto oder Hybridfahrzeug ist nicht billig zu haben und viele Kunden sehen nicht ein, für ein Konzept so viel mehr zu zahlen, wenn die entsprechende Infrastruktur noch nicht einmal ausgereift ist.

Elektrotankstellen-Schild in Reykjavik (Island24.ch)

Elektrotankstellen-Schild in Reykjavik (Island24.ch)

Das Hybridauto beispielsweise ist ein Phänomen, das schon eher angenommen wird von den Verbrauchern (zum Beispiel Honda-Modelle, Infos dazu hier). Hier handelt es sich um ein Zusammenspiel aus Elektro- und Verbrennungsmotor und so wird den Kunden zumindest schon einmal die Scheu davor genommen, in einem Fahrzeug zu sitzen, dem irgendwann im wahrsten Sinne des Wortes der Strom ausgeht. Ist die Batterie tatsächlich einmal leer, so kann man in diesem Fall zumindest noch auf den Verbrennungsmotor zurückgreifen. Und trotzdem läßt sich ein Hybridauto streckenweise rein mit Elektromotor fahren.

Das Elektroauto hat es dabei schon nicht ganz so leicht. Kunden bemängeln die nicht ausreichende Infrastruktur, zu der insbesondere ein fehlendes Netzwerk an Ladestationen gehört.

Elektroauto-"Zapfsäule in Reykjavik (Island24.ch)

Elektroauto-”Zapfsäule in Reykjavik (Island24.ch)

Ob Neuwagen oder Gebrauchtwagen, Elektroautos gibt es mittlerweile viele (Infos zu Honda-Modellen hier), doch nur weil das Angebot stimmt, muß nicht automatisch die Nachfrage nachrücken. Die Verbraucher distanzieren sich deutlich von den alternativen Antrieben und setzen lieber auf die Technologien, die sich schon seit Jahrzehnten bewährt haben, obwohl sie natürlich wissen, daß es für das Klima und die Umwelt ein wichtiger Schritt wäre, würden sich mehr Menschen für ein Elektrofahrzeug entscheiden.

Wenn man Experten glauben will, so bleibt angeblich nicht mehr viel Zeit, das Ruder klimatechnisch herum zu reißen. Doch auch für Klimaerwärmungs-Skeptiker, also Menschen, die nicht an die Klimaerwärmung glauben, würde es Vorteile bringen, denn die Luft würde sauberer und man wäre autark. Man hätte Unabhängigkeit (vom Öl und dem Benzinpreis. Und Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ist wohl etwas, was zur Schweiz wohl so gut wie zu keinem anderen Land in Europa paßt.

Noch mehr steuerliche Anreize und mehr Investitionen in die Batterietechnologie müßten her, um den Kaufpreis erschwinglicher zu machen und somit auch mehr Verbraucher zu interessieren.

Allerdings gibt es einige Fördermaßnahmen bereits jetzt, wie das Astra (Bundesamt für Straßen) mitteilt. Dazu gehören folgende Vorteile bzw. staatliche Anreize:

Auch die Kantonspolizei Basel setzt bereits auf Elektroautos, berichtete Polizei24.ch (Foto: Kapo BS)

Auch die Kantonspolizei Basel setzt bereits auf Elektroautos, berichtete Polizei24.ch (Foto: Kapo BS)

Keine Automobilsteuer: Elektrofahrzeuge sind momentan von der eidgenössischen Automobilsteuer befreit.

Keine Mineralölsteuer: Zudem leisten Elektroautos auf nationaler Ebene keinen finanziellen Beitrag an die Verkehrsinfrastruktur oder deren Unterhalt, da keine Mineralölsteuer anfällt.

Hinzu kommt: Seit 2012 sind zudem Emissionsvorschriften in Kraft, welche schrittweise eingeführt werden. Der Zielwert liegt bei 130g CO2/km für 2015.

Und: Auf Ebene der Kantone und Gemeinden gibt es weitere Instrumente, die die Energieeffizienz von Fahrzeugen fördern.
Zusätzlich bieten verschiedene Stromlieferanten, Versicherungs- und Mietkauffirmen Offerten, welche speziell auf Elektroautos zugeschnitten sind.
Die moderne Elektroauto-Flotte der Kantonspolizei Basel (Polizei24.ch, Foto: Kapo Basel)

Die moderne Elektroauto-Flotte der Kantonspolizei Basel (Polizei24.ch, Foto: Kapo Basel)

Fragen an EconomieSuisse, Christa Markwalder und Co.: Wo sind eure Stimmen heute?

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Schuldenmacher können sich freuen, Sparer werden anläßlich der Eurokrise bzw. Schuldenkrise noch mehr bestraft als je befürchtet wurde.

In Zypern werden Sparer noch viel massiver abgeschröpft als gedacht.

Aktuell kommt ans Tageslicht:

Auf Konten der Bank of Cyprus, auf denen über 100’000 Euro Sparergeld sind, gibt es eine staatliche Zwangsabgabe von sage und schreibe 37,5 Prozent.

EconomieSuisse: Die Schweiz kleingeschrieben, die Globalisierung groß; Egal, was es kostet. Solange Globalisierungskonzerne profitieren....

EconomieSuisse: Die Schweiz kleingeschrieben, die Globalisierung groß; Egal, was es kostet. Solange Globalisierungskonzerne profitieren….

Wo sind die Stimmen der Euro-Prediger, der Euroturbos von damals? Die Globalisierungsorganisation EconomieSuisse oder Christa Markwalder und Co.?

Welche damals vor der Volksabstimmung zu einer Euro-Einführung der Schweiz predigten, die Schweiz gehe unter, der “Schweizer Franken könne alleine keinen Bestand haben”.

Ohne eine Euro-Teilnahme werde die Schweiz isoliert, predigten die Besserwisser damals. Warum schweigen die EconomieSuisse-Schlaumeier von damals heute?

Wo sind die Stimmen dieser Leute heute?

Erinnern sie sich nicht mehr an ihre Propganda? Oder woher das laute Schweigen all dieser Leute?

Die Schweiz sollte die durch den ehemaligen EU-Politologen und ehemaligen Hedgefondsmanager, den kriminellen Ex-SNB-Chef Philipp Hildebrand herbeigeführte Anbindung des Schweizer Franken an den Euro besser gestern als heute aufgeben.

Und den Kurs des Schweizer Franken zum Euro freigeben. Auf der Seite Schweizer-Franken.ch läßt sich im übrigen über die Lateinische Münzunion nachlesen, wie die Schweiz schon einmal mit einer Währungsunion reinfallen ist.

Damals nahm nur noch die Schweiz die damaligen Euro-Münzen der Lateinischen Münzunion an. Als letztes Land. Nachzulesen unter Schweizer Franken-Geschichte auf der genannten Webseite.

Die Schweiz zahlt täglich für den Euro-Mindest-Kurs. Denn jede zitterige Hand kann ihre Euros in harte Schweizer Franken tauschen. Darüberhinaus gibt die Schweiz Milliarden und Abermilliarden. Der Bundesrat sollte das stoppen.

Die Euro-Tragödie nahm ihren Anfang in Griechenland. Griechische Tragödien enden immer tragisch. Sagen nicht nur Altgriechisch-Lehrer, sondern auch ehemalige Euro-Propagandisten wie Hans-Olaf Henkel.

Weitere Berichte zum Thema Euro auf SchweizBlog.ch

Und: Wo liegt das Nationalbankgold?

Europäischer Paß: Immobilie kaufen oder Büro mieten in Österreich

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Wer im EU-Markt aktiv sein will kann dies unter Umständen mit Vorteil dadurch tun, daß er in einem EU-Land eine Filiale eröffnet.

Die Eröffnung einer Filiale oder Gewerbeanmeldung im EU-Ausland kann speziell Sinn machen für Firmen, welche in mehr als nur einem EU-Land ihre Waren oder Dienstleistungen anbieten wollen.

Das Ländle gehört eigentlich geographisch als auch sprachlich eher zur Schweiz: Um als Schweizer Firma in den Genuß vom sog. Europäischen Paß zu kommen, kann eine Büroanmietung oder ein Immobilienkauf in Vorarlberg sinnvoll sein.

Das Ländle gehört eigentlich geographisch als auch sprachlich eher zur Schweiz: Um als Schweizer Firma in den Genuß vom sog. Europäischen Paß zu kommen, kann eine Büroanmietung oder ein Immobilienkauf in Vorarlberg sinnvoll sein.

Der “Europäische Paß”

Denn mittels des sogenannten Europäischen Passes kann eine Firma, die in einem EU-Land tätig ist und dort eine gültige Bewilligung hat, auch in allen anderen EU-Ländern agieren bzw. ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten.

Einer Schweizer Firma bleibt mit einer Filialeröffnung somit erspart, sich mit Bürokratie diskriminieren lassen zu müssen, indem die Firma in jedem EU-Land, in welchem sie Produkte oder Dienstleistungen anbieten möchte, um eine einzelne Bewilligung nachsuchen muß.

Naheliegend ist Österreich, welches nicht so überschuldet ist wie Deutschland und auch weniger Bürokratie aufweist. Man muß hierzu nicht gleich ins weit-entfernte Wien. Vorarlberg etwa ist nur einen Katzensprung entfernt und grenzt wie Tirol an die Schweiz.

Wobei eine Büroanmietung oder einem Immobilienkauf in Vorarlberg im wahrsten Sinne des Wortes näherliegend ist als in Tirol. Es gibt gute Verkehrsverbindungen und Direktzüge z. V. von Zürich via St. Gallen nach Bregenz. Oder von Chur via St. Gallen nach Bregenz oder via Buchs nach Feldkirch. Und via Bregenz ist man mit dem Schnellzug direkt in Augsburg oder München. Von Augsburg und München wiederrum gibt es direkte Verbindungen nach Berlin oder in die norddeutsche Metropole Hamburg.

Links die Schweiz mit Vorarlberg in der Mitte und rechts Tirol. Seit dem Jahr 2011 besitzt die Region Tirol übrigens eine eigene Rechtspersönlichkeit in Form eines Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit.

Links die Schweiz mit Vorarlberg in der Mitte und rechts Tirol. Seit dem Jahr 2011 besitzt die Region Tirol übrigens eine eigene Rechtspersönlichkeit in Form eines Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit.

Das Ländle genannte Vorarlberg, das eigentlich sowohl geographisch als auch sprachlich eher zur Schweiz als zu Österreich gehört, hat übrigens nicht nur die höchste Wirtschaftskraft pro Einwohner, sondern es wollte sich auch einmal der Schweiz anschließen. Ähnlich wie andere florierende und wirtschaftliche gesunde Regionen in der Schweiz (Appenzell, Thurgau) ist es tradiitionell konservativ regiert.

Wer in Österreich eine Immobilie bzw. ein Büro anmieten möchte, sieht sich allerdings mit anderen Gepflogenheiten konfrontiert als in der Schweiz.Bei solch einem Unterfangen ist es gut, sich vorab etwas zu kundig zu machen. Einige simple und übersichtlich dargestellte Informationen bietet etwa Immobilienscout24.at.

Was ist der Europäische Paß genau?

Doch zurück zum Europäischen Paß. Was besagt dieser eigentlich?

Eine in ihrem EU-Herkunftsland zugelassene Firma ist berechtigt, ohne gesondertes Zulassungsverfahren in jedem anderen Mitgliedstaat tätig zu werden. Dies ist also speziell für bewilligungspflichtige Tätigkeiten bzw. Firmen, die bewilligungspflichtige Tätigkeiten ausüben, interessant.

Dazu gehören etwa Finanzdienstleister (Schweiz: Finanzintermediäre). Aber auch viele andere Branchen, welche einer Sonderbewilligungspflicht unterliegen.

Beispiel Banksektor / Finanzdienstleistungsektor:

In einem EWR-Mitgliedstaat zugelassene Kreditinstitute (Banken) und Finanzdienstleistungsunternehmen sind prinzipiell schon aufgrund der Zulassung / Konzession in ihrem Heimatstaat berechtigt, auch in anderen Mitgliedstaaten Bank- oder Finanzdienstleistunggeschäfte zu erbringen (europäischer Paß oder Eenglisch “Single License”-Prinzip). Die grenzüberscheitende Tätigkeit kann entweder über eine Zweigstelle (“Niederlassungsfreiheit”) oder im Wege des freien Dienstleistungsverkehrs (“Dienstleistungsfreiheit”) erbracht werden. Die Absicht, im Rahmen der Niederlassungs- oder Dienstleistungsfreiheit grenzüberschreitend tätig zu werden, muß der eigenen Aufsichtsbehörde mitgeteilt werden (“Notifikation”).

Weitere Informationen zum sogenannten Europäischen Paß und wie man ihn als Firma am besten nutzen kann, kann man bei SWAG erhalten, wobei hier nur individuelle Informationen (Berücksichtigung Gewerbeart etc.) Sinn machen. Kontakt: Info (ätt) SWAG-Schweiz.ch

Zuletzt hat SWAG einen Schweizer Kunden aus dem Gastronomie-Bereich beraten können, der seine Angebote im gesamten EU-Raum (Schwerpunkte: Deutschland, Spanien, Österreich und Frankreich) erbringt, erfolgreich bei der Nutzung des europäischen Passes beraten können.

Single-License-Prinzip

Daniel Vasella und das Geheimkonto: einfach beängstigend

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Man kann nicht mal mehr leer schlucken, wenn man das liest.

Die Unverschämtheit und Dreistigkeit, mit der Abzocker wie Daniel Vasella und Novartis agieren, das ist nicht einmal mehr erschreckend, auf Wörter wie abstoßend oder ekelerregend treffen es nicht mehr.

Es trifft eigentlich nur noch ein Wort zu, besonders, wenn man bedenkt, daß die Schweiz – nicht zuletzt dank Novartis – die höchsten Medikamentenpreise der Welt hat: beängstigend.

Wir alle  zahlen also via ständig steigenden Krankenkassenprämien für solche Schamlosigkeiten.

Und daß Bankenlobbyist Marin Landolt, zugleich Chef der BDP, also der selbsternannten “Partei der Anständigen” sich starkmacht dafür, die Minder-Initiative “bachab-zu-schicken” (siehe unten), ist mindestens genauso ekelerregend.

Nur die Minder-Initiative würde nämlich solche weltweit einmaligen Exzesse verhindern:

Erschreckend: Die Abzockerei von Daniel ("Dän") Vasella bei Novartis. Nur die Abzockerinitiative würde den Vasella-Exzeß von Novartis verhindern.

Erschreckend: Die Abzockerei von Daniel (“Dän”) Vasella bei Novartis. Nur die Abzockerinitiative würde den Vasella-Exzeß von Novartis verhindern.

Angesicht der Enthüllungen von “Inside Paradeplatz” vom heutigen Tage muß man sich einmal erneut vor Augen führen: Die Schweiz hat die höchsten Medikamentenpreise der Welt und hierbei spielt Novartis eine ganz ganz üble Rolle.

Und BDP-Bankenlobbyist Martin Landolt fordert, man müsse die Minderinitiative stoppen. Hat dieser Mensch in seinem Wortschatz das Wort Anstand, fragt sich? Oder benutzt die BDP dieses Wort nur, wenn sie solches Verhalten von Widmer-Schlumpf rechtfertigen will?

Jetzt lüftet sich der Schleier um die wohl teuerste Abgeltung fürs Nichtstun, schreibt “Inside Paradeplatz” und:

Thomas Minder: Die Abzockerinitiative, deren Abstimmung seit Jahren verzögert wird, brachte ihm viel Zuspruch. Inzwischen ist er zum Ständerat gewählt worden. (Foto: Minder.ch)

Thomas Minder: Die Abzockerinitiative, deren Abstimmung seit Jahren verzögert wird, brachte ihm viel Zuspruch. Inzwischen ist er zum Ständerat gewählt worden. (Foto: Minder.ch)

Ums Jahr 2010 herum hinterlegte Novartis bei der Wegelin Privatbank die Summe von 75 Millionen. Das Geld war für Vasellas Stillhalten nach seinem Ausscheiden bei Novartis gedacht.

Und man erfährt:

Vasellas Geheimkonto wurde vom Zürcher Staranwalt Peter Nobel eingefädelt. Nobel und Vasella sind seit langem Vertraute. Die enge Verbindung kam über den langjährigen Novartis-Konzernanwalt Thomas Werlen zustande.

Vasella hat engste Verbindungen zum umstrittenen linksaußen-stehenden und politisierenden Abt Martin Werlen. 2006 wurde berichtet: “Um die Zukunft des traditionsreichen Klosters von Einsiedeln zu sichern, hat Abt Martin Werlen ein hochkarätiges Netzwerk aufgebaut. Zu den Förderern des Klosters gehört auch Daniel Vasella.” (Zitat Bilanz.ch 2006)

Konzernanwalt von Novartis = Werlen, Abt = Werlen? Ein Namenszufall? Sollte es kein Namenszufall sein, sondern Familienverhältnisse geben, bekäme das ganze eine ganz ekeligen Beigeschmack.

Aber zurück zu dem, was ekeliger wohl kaum noch geht. Der “Abgangsentschädigung” von Vasella fürs Nichtstun.

“Inside Paradeplatz” schreibt dazu (kursiv):

Vasella besitzt nach seinen 17 Jahren als CEO und Präsident des Basler Pharmakonzerns ein stolzes Novartis-Aktienpaket. Gemäß Bilanz hält der Topmanager mit Wohnsitz im steuergünstigen Kanton Zug 3,1 Millionen Novartis-Aktien im Wert von fast 200 Millionen Franken, hinzu kommen viele Optionen.

Als Großaktionär hat Vasella aus persönlicher Sicht kein Interesse, Novartis zu schwächen. Würde ein “freier” Vasella ohne Konkurrenzverbot für die deutsche Bayer oder die amerikanische Pfizer tätig, dann würde er sich ins eigene Fleisch schneiden.

Kommt hinzu, daß Vasella für sein letztes Amtsjahr als Novartis-Präsident nochmals fürstlich entlöhnt wurde. Mit 13 Millionen erhielt Vasella praktisch gleich viel wie sein CEO und steht damit weit vor anderen VR-Präsidenten von Schweizer Großkonzernen.

Warum Novartis ihrem scheidenden Präsidenten darüber hinaus 75 Millionen als Sonderbonus für Stöckli auszahlen soll, müssen die Aktionäre des Pharma-Multis beantworten.

Ach, und wem das alles noch nicht abstoßend und ekelhaft genug ist, der lese, was der Präsident der selbsternannten “Partei der Anständigen”, der BDP, dazu schreibt auf “Inside Paradeplatz”. Kennt eigentlich Martin Landolt sowas wie ein Schamgefühl? Der BDP-Bankenlobbyist schreibt das hier:

Landolt

Auch Claudio Kuster vom Minderkomitee äußert sich zur Sache und zwar wiefolgt:

Bericht auf Tagblatt24.ch

WICHTIGER NACHTRAG zum wahren Grund für den überraschenden Rücktritt von Vasella bei Novartis

 

 

 

 

SchwNÄra2010

Lieber FDP-Wirtschaftsexperte Martin Lindner …

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… Sie sorgen doch wirklich für den Lacher des Tages.

FDP-Wirtschaftsexperte Martin Lindner: "Deutschland profitiert bzw. Deutsche Arbeitnehmer profitieren vom Aufschwung"

FDP-Wirtschaftsexperte Martin Lindner: “Deutschland profitiert bzw. Deutsche Arbeitnehmer profitieren vom Aufschwung”

“Der deutschen Wirtschaft geht es gut”, konstatierte der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Lindner am 8.Februar 2013.

In welchem Deutschland bitte lebt Lindner? Das klingt ja schon so, wie Erich Honecker am Ende seiner Amtszeit, als er ständig palaverte, die DDR-Wirtschaft sei gesund.

Deutschland steht aufgrund der Schuldenkrise der EU mit dem Rücken zur Wand und ein Wirtschaftsexperte der Regierung schwafelt was von “Der deutschen Wirtschaft geht es gut”

Selten so gelacht.

Ich verstehe ja, daß die “Partei der Besserverdienenden” (Eigendefinition), die nicht einmal mehr von diesen gewählt wird, versuchen muß, sich als Merkel-Regierungsanhängsel in Wirtschaftsfragen zu profilieren. Jedoch nur immer davon reden, es ginge Deutschland angeblich gut, das bringt es leider nicht.

In Deutschland hört man ja schon seit vielen vielen Jahren, wie gut es der Wirtschaft gänge. Von jeder Regierung. Egal ob Rot (Kanzler Gerhard Schröder, der jetzt in Zug Beratermandate ausübt). Egal ob Schwarz-Gelb (CDU und FDP). Nur entspricht das, wie inzwischen selbst der Gutgläubigste Mensch weiß, schon lange nicht mehr der Wahrheit.

Es geht ständig weiter abwärts. Man muß nur einmal mit dem Zug durch Deutschland fahren und die Augen offen halten, etwa den Zustand der Bahnhöfe, etwa von der Metropole Augsburg anschauen. Die Liste – um bei diesem Beispiel zu bleiben – an völlig verotteten Bahnhöfen ist so lang, daß sie bei Weitem diesen Artikel sprengen würde, ja sogar diesen Blog. Und die Bahnverspätungen werden von Jahr zu Jahr schlimmer.

Meine Oma fühlte sich zuletzt sogar an den Zweiten Weltkrieg erinnert. Kommtar bzw. spontane Äußerung meiner Oma: “Das ist ja wie im Krieg. Aber damals waren die Verspätungen nicht so groß.” Und sie ist mit ihrem Eindruck nicht allein gewesen.

Vielleicht sollte man mal Direkte Demokratie in Deutschland einführen, daß man solche Leute wirklich abwählen kann.

Kein Wunder, daß bei solchen Lügen von Regierungspolitikern kein Mensch in Deutschland mehr Vertrauen in die Politik hat.

Und daß solche Videos wie unten vom deutschen Liedermacher Reinhard Mey (Das Narrenschiff) über 1 Million Aufrufe auf Youtube haben.

Remo Maßat