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Category Archive:Internet

WordPress Meet Up’s Schweiz….

…. gibt es anscheinend nicht.

Wer hat Interesse an WP-Treffen? (bzw. "Wördpreß Mieht apps" bzw. "wordpress meet up´s)

Wer hat Interesse an WP-Treffen? (bzw. „Wördpreß Mieht apps“ bzw. „wordpress meet up´s)

Wer hat Interesse an WP-Treffen („WordPress Meet Up’s“) Schweiz, der melde sich bitte bei Schlagwort AG, Info (ätt) Schlagwort.ch, Betreff WordPress-Treffen.

Üblicherweise finden die WP-Treffen („Normalerweise finden die WordPress Meet Up’s in entspannter Atmosphäre in Restaurants oder Cafés statt.

Chur als Vorschlag

Zum Beispiel in Chur im schönen Graubünden. Es ist mit dem Zug in einer Stunde von Zürich erreichbar und es gibt gute Zugverbindungen auch in die „Metropole der Ostschweiz“, St. Gallen.

Und man könnte es mit einem schönen Ferienwochenende in Graubünden verbinden in den Alpen.

Ist aber nur so ein Gedanke, muß noch nicht der Ort des Treffens sein. Nur: Warum eigentlich immer all solche Sachen in der Stadt Zürich machen?

Viele Themen

Es gibt viel zu debattieren wie z. B., daß WP an einem Overkill an Verwaltungsarbeit (ständige Aktualisierungen und Aktualisierungen der Erweiterungen) leidet und immer komplizierter wird.

Was meint Ihr dazu?

 

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Google Schweiz beginnt Einträge zu löschen

Google löscht Einträge: "Recht auf Vergessen"

Google löscht Einträge: „Recht auf Vergessen“

Einmal im Internet, immer im Internet. So heißt es.

Zumindest nicht mehr ganz:

Google hat begonnen, Links zu Beiträgen über Schweizer zu löschen.

Es gab über 1645 Gesuche, die ein Recht auf Vergessen geltend machen wollen.

Die 1645 Gesuche bezogen sich auf 7085 Internet-Adressen.

Wer ein Gesuch um „Recht auf Vergessen“ einreichen möchte, der kann sich an Schlagwort AG wenden: Info (ätt) Schlagwort.ch.

Hier steht auch ein Fachanwalt zur Verfügung, sodaß vorab juristisch abgewägt werden kann, ob ein Gesuch Aussicht auf Erfolg hat und das Gesuch wird zudem fachgerecht eingereicht.

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Na toll: Die Schweiz kauft ein Überwachungssystem aus den USA

(Remo Maßat) Noch kürzlich zeigte sich Bundesrat Ueli Maurer „irritiert“ über die Dreistigkeit, mit welcher die USA Daten ausspähen.

Bildschirmfoto: Enthüllung über die Herkunft des neuen Überwachungssystems für die Schweiz: Israel und USA...

Bildschirmfoto: Enthüllung über die Herkunft des neuen Überwachungssystems für die Schweiz: Israel und USA…

Und nun enthüllt die westschweizerische Zeitung  „Le Temps“, daß die Schweiz ein Überwachungssystem aus den USA kauft.

Als Dank sozusagen fürs Ausspähen. Das ist ja wirklich zum Sarkastisch-werden.

Le Temps machte öffentlich, daß es dabei um die US-Gesellschaft Verint geht.

Die Wurzeln dieser Firma sind in Israel.

Die Überwachungstechnologie-Firma pflegt enge Kontakte zum israelischen Geheimdienst, der Einheit 8200, dem dortigen NSA-Gegenstück in Israel.

Kenneth Minihan, früherer Direktor der NSA, wechselte später in den Vorstand von Verint.

Reicht es nicht, daß die USA skrupellos spionieren? Muß man es ihnen so einfach machen und auch noch ein Spionagesystem abkaufen und dann im eigenen Land installieren?

Als williger Erfüllungsgehilfe und Handlanger für illegale US-Spionage?

Das Bundesamt äußert sogar öffentlich, man versuche, das System „so sicher wie möglich“ zu installieren. Man mache sich aber „keine Illusionen“, daß es ausspioniert werden könne. Toll. Tolles Überwachungssytem, das die Schweiz da gekauft hat.

Lieber sollte man dem Ruf von Calmy-Rey und anderen folgen und Edward Snowden Asyl anbieten anstatt sich den USA anzubieten. Und als Handlanger für illegale Aktivitäten zu prostituieren.

Bericht in Le Temps

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FDP – Die Liberalen in Luzern

Admin24 post on Januar 17th, 2014
Posted in Allgemeines, Internet, Politik Tags: , ,

Wenn man nach „FDP Luzern“ sucht, hat dieses Video die meisten Sichtungen.

Schreibt Max Ruchti auf seinem Blog.

Genießen auch Sie das Video

Max Ruchti schreibt über das das beliebteste FDP Die Liberalen-Video... (Bildschirmfotoausriß)

Max Ruchti schreibt über das das beliebteste FDP Die Liberalen-Video… (Bildschirmfotoausriß)

http://tratsch.ch/video-fdp-die-liberalen-luzern/

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Last-minute-Blog.ch zu verkaufen

Zu verkaufen: Last-minute-Blog.ch

Zu verkaufen: Last-minute-Blog.ch

Man soll sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren und diese stärken, anderes abstoßen oder von Dritten machen lassen.

Für Schlagwort AG gehören Last-minute“-Reisen nicht zum Kerngeschäft.

Daher ist die Domäne „Last-minute-Blog.ch“ zu verkaufen.

Sie eignet sich hervorragend für einen Reiseanbieter, der noch keinen Blog hat und die Möglichkeit nutzen möchte, seine Buchungen durch Blog-Marketing voranzutreiben. Indem er etwa laufend über seine Last-minute-Reiseangebote bloggt und so zusätzliche Kundschaft gewinnt.

Ideal wäre die Domäne für einen Lastminute Spezialist, zum Beispiel ein Reisebüro, das „Last-minute“-Reisen anbietet. Oder aber auch ein Hotelbuchungsdienst, der viele Last-minute-Zimmer immer wieder im Angebot hat.

Oder für jemanden, der ein Infoportal zum Thema Last-minute betreiben will. Etwa darüber, daß auch eine spontane Buchung einer „Last-minute“-Reise nicht dazu führen sollte, daß man Reisehinweise für das Zielland unbeachtet läßt. Und solche Sachen eben…

Und dann Werbeplätze aktiv verkaufen will bzw. Internetwerbung für Last-minute-Anbieter offerieren möchte. Jemand, der auch nur ansatzweise Bezug zum Thema hat und Lust hat, ab und dann darüber zu schreiben, der kann dortmit sicher gutes Geld einnehmen. Schließlich ist der Markt der Last-minute-Reise-Anbieter hart umkämpft und die Werbung wird entsprechend bezahlt.

Modalitäten:

Das Projekt kann ganz gekauft werden und der alte Blog modern an die individuellen Wünsche des Blogkäufers angepaßt werden (siehe auch Referenzen auf Schlagwort.ch) oder auch kann nur die Domäne erworben werden.

Wer also Interesse hat, eine solche Seite aktiv zu betreiben oder Last-minute-Anbieter ist, der wende ich unter dem Stichwort „Last-minute-Blog.ch“ an Schlagwort AG unter Info (ätt) Schlagwort.ch

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Pokerturniere und Internetglücksspiel

Nationalrat Lukas Reimann  wandte sich schon 2011 an den Bundesrat (kursiv):

„Tausende Schweizer spielen in ausländischen Internetkasinos (Online-Casinos) und Internet-Wettbüros. Täglich werden Millionen Franken eingesetzt. Die Umsätze fließen direkt ab. Sie werden im Ausland (z. B. Malta, Irland, Gibraltar) versteuert, was diesen Staaten Millionen Franken einbringt.

Wäre es nicht sinnvoll, auch Schweizer Internet-Lizenzen für Kasinos bzw. Wettbüros zu vergeben?

Damit würden nicht länger Millionen Franken ins Ausland abfließen, und die Auflagen für die Betreiber könnten vor Ort streng kontrolliert werden.“

Der Bundesrat antwortete damals (kursiv):

„Der Bundesrat hat am 22. April 2009 den Bericht der Eidgenössischen Spielbankenkommission über die Überprüfung der Lockerung des Verbotes der telekommunikationsgestützten Durchführung von Glücksspielen diskutiert. Er ist den Empfehlungen des Berichtes gefolgt, das heute im Spielbankengesetz verankerte Verbot zu lockern:

Das Angebot an Internetspielen aus dem Ausland nimmt zu. Die Schweizer dürfen dabei zwar legal mitspielen, haben aber keine Garantie für einen sicheren und transparenten Spielablauf und sind auch nicht vor sozial schädlichen Auswirkungen geschützt. Zudem fließen die Gelder ins Ausland ab.

Der Bundesrat hat deshalb das EJPD beauftragt, eine Änderung der Rechtsgrundlagen vorzubereiten. Das bestehende Verbot soll insofern gelockert werden, als eine kleine Anzahl Konzessionen erteilt werden kann. Flankierend sollen Rechtsgrundlagen für Maßnahmen gegen das illegale virtuelle Glücksspiel geschaffen werden. Auch im Lotterie- und Wettbereich sollen entsprechende Änderungen der Rechtsgrundlagen geprüft werden.

Internetpoker / Internet-Glücksspiel ist auch ein Thema im Parlament. Besonders aktiv für eine liberale Regulierung ist hier Nationalrat Lukas Reimann

Internetpoker / Internet-Glücksspiel ist auch ein Thema im Parlament. Besonders aktiv für eine liberale Regulierung ist hier Nationalrat Lukas Reimann

Das EJPD hat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Eidgenössischen Spielbankenkommission eingesetzt, die daran ist, erste Entwürfe auszuarbeiten. Der Arbeitsgruppe gehören auch Vertretungen der Kantone, der Spielbanken und der Lotterien an.“

Das war 2011. Im Februar 2013 hat der Bundesrat hat im Februar Eckwerte der künftigen Geldspielgesetzgebung festgelegt, berichtet die Webseite Kasino24.ch.

Er möchte das bestehende Verbot von Internetkasino-Spielen (online casino games) lockern. Künftig sollen Geldspiele auch im Internet angeboten werden dürfen.

Dabei sollen grundsätzlich die gleichen Regeln und Kriterien gelten wie außerhalb des Internets. Insbesondere sollen die gleichen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Jugendschutz und Spielsuchtbekämpfung gelten.

Mit diesem Angebot will der Bundesrat verhindern, daß illegale Internet-Spiele angeboten werden, bei denen die Schutzmaßnahmen gegen Spielsucht nicht greifen.

Zudem will der Bundesrat die Einnahmen aus den Internet-Spielen (online games) nicht den ausländischen Anbietern überlassen, sondern der AHV/IV sowie Projekten im Bereich Kultur, Soziales und Sport zuführen.

Letztere Maßnahme, vor allem oder nur inländische Anbieter zuzulassen, ist umstritten. Es widerspricht zum einem dem freien Markt bzw. einer freien Marktwirtschaft. In einer Zeit, in der allerorten und allen möglichen Bereichen sogenannte Liberalisierungen stattfinden (Post, Telekom usw. usf.) erscheint es fraglich, neue Abschottungen zu erschaffen.

Und Protektionismus ist selten wirksam, dies zeigte schon die Prohibition.

Erfolg haben dürfte der Ansatz der Regulierung des Internetglückspielmarktes wohl nur, wenn der Markt für alle offen ist. Denn wenn Spieler die Angebote nicht-inländischer Anbieter besser finden, werden sie sich dort anmelden. Planwirtschaft und Abschottung erscheint im Zeitalter des Internets schwierig.

Und Internet-Angebote gibt es zuhauf.

Früher nannte man solchen Wettbewerb auch Marktwirtschaft.

Das Thema der Regulierung von Internet-Glücksspiel wird auch international erörtert.

Besonders einsetzen tut sich hier Nationalrat Reimann, z. B. anläßlich einer Konferenz in London. Reimann fordert auch eine Beendigung der Kriminalisierung des Pokerspiels, ein Volkssport der noch zudem über 1.000 Arbeitsplätze bringe.

 

 

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US-Gericht entscheidet: „hacker“ muß in den Knast

Im Juni 2011 bestätigte Sony Pictures, daß eine „hacker“-Gruppe, die sich LulzSec nennt, in einige der firmeneigenen Webseiten eingebrochen ist. Die Häckergruppe hatte zuvor bereits andere Unternehmen und Privatpersonen der Firma Sony ausspioniert. Das FBI wurde damals zur Ermittlung eingeschaltet, und ein externes Experten-Team untersuchte die Attacke. Dabei stellte sich heraus, daß die Häckergruppe mehr als eine Millionen Kundendaten stehlen konnte.
Der Skandal an dem Einbruch war, daß Sony die Paßwörter nicht verschlüsselt sondern als Klartext gespeichert hatte. Dies hätte durch ein umfassendes SSL-Zertifikat, oder bei mehreren Webpräsenzen auch Wildcard Zertifikat, verhindert werden können. Die Hackergruppe LulzSec versuchte außerdem bei Nintendo und einem Partner des FBI virtuell einzubrechen, und erpreßte hochrangige Personen einer  Bot-Netz-„tracking“-Firma. (Ein Bot – von eng. robot / „Roboter“ ist ein Programm, das weitgehend ohne menschliche Eingriffe automatisch sich wiederholende Aufgaben erledigt. „Tracking“ heißt soviel wie Nachverfolgung, z. B. den Ort, an dem sich ein Objekt gerade befindet)

Nun wurde eines der Mitglieder der Häckergruppe zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Ein Gericht in Los Angeles sah den Fall als eindeutig an, da der Angeklagte und mittlerweile verurteilte Straftäter sich zu dem Einbruch bei Servern von Sony Pictures bekannte.
Die Haftstrafe ist nicht sein einziges Urteil. Zusätzlich muß der verurteilte Hacker nach der Haftentlassung 1000 Sozialstunden ableisten.
Die Häckergruppe LulzSec hält sich für Gott. Einer ihrer Streiche war, auf der Webseite der britischen Zeitung „Sun“ den Tod des Verlegers zu verkünden. Der fand das allerdings nicht so witzig. Außerdem stahlen die Mitglieder der Gruppe insgesamt über 70 Millionen Kundendaten von unter anderem dem „playstation“-Netzwerk.

Die Gerichtsverhandlungen sind noch nicht vorbei. Drei weitere Hacker stehen vor Gericht und haben sich schuldig im Sinne der Anklage, mehrere britische Firmen aus verschiedenen Bereichen des Lebens angegriffen zu haben, bekannt. Das Urteil wird Mitte Mai erwartet.

Auch Sony muß Strafe zahlen, da sie die Daten unverschlüsselt aufbewahrt haben, und somit gegen das Datenschutzgesetz verstoßen haben. Die Firma muss eine Viertel Million Pfund zahlen, das sind fast 300.000 €uro. Außerdem ist der entstandene Schaden von zirka 460.000 €uro zu überstehen.

Momentan verfügt die Firma immer noch nicht über SSL-Zertifikate, wie sie von der Firma Symantec angeboten werden. Diese Zertifikate stellen eine Datenverschlüsselung in der Kommunikation zwischen Person und Webseite sicher.

Im Geldverdienen sind viele Konzerne gut, aber der Umgang mit den Daten von Kunden ist offenbar etwas, was mancherorts als weniger prioritär angesehen wird. Insofern: Es ist zu hoffen, daß Sony aus den Vorfällen gelernt hat, und dementsprechend aufrüstet.

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Swiss-Domain registrieren…

Die globale Verwaltungsstelle von Internetadressen „ICANN“, die fest in US-Hand ist (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) hat das System der Domainnamen liberalisiert. Die ICANN ist ein privates US-Unternehmen, das mit der Koordination des Internet-Adressierungssystems der Welt betraut ist.

Thomas Minder (Foto: Minder.sh)

Domain „.swiss“ und die Swißneß. Ein Thema für Thomas Minde? (Foto: Minder.sh)

Die Eidgenossenschaft bewarb sich für bzw. bewirbt sich für die Domäne namens „.swiss“.

Ab 2014 gibt es eine weitere Domain-Endung für die Schweiz. Die „.swiss“-Domain.

Ab 2014 kann man wohl die Swiss-Domain registrieren: Die Bewerbung des Bundes um den Domainnamen der ersten Ebene .swiss wird noch vor dem Sommer von der internationalen Verwaltungsstelle für Domänennamen ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) bearbeitet.

Wird die Schweizer Bewerbung angenommen, kann das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) der Schweizer Gemeinschaft den neuen Domainnamen .swiss ab 2014 zur Verfügung stellen.

Das BAKOM hat den Auftrag, die Rahmenbedingungen auszuarbeiten, die den Erfolg des neuen Namens gewährleisten sollen.

Domain-Suche.ch berichtet weiter:

In seiner Strategie zur Entwicklung der .swiss-Domainnamen sieht der Bund vor, daß ein Gesuchsteller einen direkten Bezug zum Land geltend machen muß, um eine solche Adresse zu erhalten.

Was das genau heißt, ist unklar. Kann ein Chinese eine „.swiss domain“ registrieren, nur weil er Flüge in die Schweiz anbietet?

Deutschland schreibt wenigstens einen Ansprechpartner im Inland vor (womit sich Anwälte und Treuhänder in Deutschland seit Jahren eine goldene Nase verdienen, also Deutschland prächtige (Steuer)-Einnahmen generiert, indem es Ausländer fortlaufend zur Kasse bittet, die eine DE-Domäne reservieren und beseitzen wollen).

Die Domäne „.swiss“ dürfte – im Gegensatz zu den meisten anderen 1.500 (!) neuen Domain-Endungen mit welchen die Icann das Internet bombardiert – begehrt sein.

Und auch bei anderen Länder-Domänen gibt es dieses Vorgehen.

Doch würde damit die Swißneß gewahrt, daß ein Chinese sich einen Anwalt oder Treuhänder in der Schweiz nimmt, der sie für ihn registriert? (etwas, das in DE Internetfirmen für inzwischen zk. 10 Euro pro Domäne / pro Jahr anbieten).

Somit könnte etwa ein Chinese sich Schweizer-Schokolade.swiss sichern und einen Vertrieb für tatsächliche oder vermeintliche Schweizer Schoggi betreiben.

Ich sehe hier ein Thema, dessen sich mutmaßlich Leute annehmen müssen, die etwas von der Frage verstehen, z. B. Thomas Minder…

Remo Maßat

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Erfahrungsbericht 2: Warum WordPress 3.5 in meinen Augen Schrott ist

Etliche Nutzer haben seit der Aktualisierung von WordPress von 3.4 auf WP 3.5 Probleme mit ihren „plugins“, mit Sprachdateien, mit vielem anderen.

Zum großen Teil mühsame aber behebbare Probleme, wenn auch in einem Ausmaß, wie es bis jetzt bei noch keiner neuen WordPress-Version der Fall war.

So ein Schrott: Bei WordPress 3.5 öffnet sich schneckenlangsam (wen wundert´s) eine ganze Litanei an Bildern, die keiner braucht, wenn er einen neuen Beitrag schreibt. Das ist extrem nervig und macht alles langsam. Außerdem sind die 4 Textfelder zum Beschriften der Bilder so winzig, daß man Skrollen muß beim Beschriften, um z. B. nachzusehen, ob man Tippfehler drin hat. Zum Kotzen, finde ich.

So ein Schrott: Bei WordPress 3.5 öffnet sich schneckenlangsam (wen wundert´s) eine ganze Litanei an Bildern, die keiner braucht, wenn er einen neuen Beitrag schreibt. Das ist extrem nervig und macht alles langsam. Außerdem sind die 4 Textfelder zum Beschriften der Bilder so winzig, daß man Skrollen muß beim Beschriften, um z. B. nachzusehen, ob man Tippfehler drin hat. Zum Kotzen, finde ich.

Hier bei WP 3.5 gibt unbehebbare Probleme. Beim Bildhochladen wird alles total langsam, namentlich beim Bilderbeschriften, das haben auch andere beobachten müssen.

Ist ja auch klar, daß es langsam werden muß, wenn man so ne ganze Litanei an Bilden anzeigt, wenn man ein einzelnes hochladen will.
So ein Gallerieanzeige braucht kein Mensch beim Bilderhochladen. Was man aber braucht, sind vernünftigt große Beschriftungsfelder für Alternativtext, Bildbeschriftung usw.

Und daß man nicht schon wortweise skrollen muß, nur um mal nen albernen Bildtext einzugeben und anzusehen (ob Tippfehler).

Und das ist jetzt nicht mehr das Fall.

Sowas sind unbehebbare Probleme bei WordPress 3.5.

Remo Maßat

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Internetmobbing mit Eistee-Video (Migros Ice tea-Film

Ein Jugendlicher hat ein Sexvideo, das seine Ex zeigt, in Internet gestellt und bei Facebook hochgeladen. Das Video zeigt den Intimbereich einer jungen Frau, welche sich mit einer Eistee-Flasche befriedigt (Migros Ice tea). Facebook löschte das Video, doch es kursieren Kopien.

Mobbing ist eigentlich so ziemlich eine der fiesesten und feigesten Sachen, die man einem Menschen antun kann. Darüber bzw. darunter rangieren höchstens noch so Journalisten, welche absichtlich und wider besseres Wissen Lügen über Leute verbreiten.

Denn bei Leuten, die Sexvideos von der Ex-Freundin auf Youtube hochladen, ist offensichtlich, was bezweckt ist: Mobbing / Verunglipfung. Ein Lügen-Journalist hingegen tut so, als möchte er berichten. Die Leser denken, da ist jemand am berichten und er nutzt diese Stellung zum Verleumden. Insofern perfider.

Doch zurück zum Fall des Mobbing-Video mit der Migros Eistee-Flasche.

Anläßlich dessen, daß sich zuerst zwei Kantonspolizeien (eine im Kanton des Opfers und eine im Kanton des Täters) weigerten, sich der Sache anzunehmen (Bericht hier) hatte ich das gerade nochmals nachgeguhgelt:

Positiv zu erwähnen ist, daß inzwischen die Polizei doch ermittelt.

Negativ allerdings, daß die nur passierte auf massivsten öffentlichen Druck hin.

Hier ein Video auf Youtube zum Fall des Eistee-Mobbings.

Hier die volle Länge:

http://yesload.net/eNmXEFzSLW

 

 

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EWZ Zürich Glasfasernetz-Abstimmung 23.9.: Die Zahlen gehen nicht auf

In der Tamedia-Zeitung „Tages-Anzeiger“ erschien ein Artikel darüber, daß der Ausbau des EWZ-Glasfasernetzes in Zürich zu einem „Milliardengrab“ werden würde.

Die Stadt Zürich will vom Volk nochmals über eine Milliarde Franken, um zusammen mit der Swisscom ein Glasfasernetz zu bauen. Experten bezweifeln, dass die Rechnung aufgeht, heißt es in der Einleitung.

Werden zukünftige Generationen, die in Zürich aufwachsen wegen dem EWZ-Experiment von Andres Türler (FDP) massive Schulden bürden müssen? Das Glasfasernetz der EWZ Zürich steht unter keinem guten Stern. Man kann nur hoffen hinsichtlich der Abstimmung vom 23.09., daß die meisten Bürger, die gar nicht wissen, um was es geht (neues Glasfasernetz klingt doch toll...) richtig stimmen werden. (Bildschirmfotoausriß: Tagi-Artikel "Milliardengrab Glasfasernetz"

Werden zukünftige Generationen, die in Zürich aufwachsen wegen dem EWZ-Experiment von Andres Türler (FDP) massive Schulden bürden müssen? Das Glasfasernetz der EWZ Zürich steht unter keinem guten Stern. Man kann nur hoffen hinsichtlich der Abstimmung vom 23.09., daß die meisten Bürger, die gar nicht wissen, um was es geht (neues Glasfasernetz klingt doch toll…) richtig stimmen werden. (Bildschirmfotoausriß: Tagi-Artikel „Milliardengrab Glasfasernetz“

Der Tagi-Bericht enthüllt aber auch, um was es wirklich geht. Um über eine Milliarde. Experten wie Rudolf Widmer wiesen auf diese Tatsache, welche in den Abstimmungsunterlagen verheimlicht wird, schon früh hin.

Angela Barandun vom Tagesanzeiger schreibt (kursiv): Bei der Abstimmung, die im Herbst geplant ist, geht es aber um mehr als 400 Millionen. Zum einen, was die Höhe des finanziellen Risikos betrifft: Neben den reinen Investitionen rechnet das EWZ mit Betriebskosten von über 600 Millionen innert 30 Jahren. Insgesamt geht es also um über eine Milliarde Franken.

Komisch nur: Warum steht das nicht in den Abstimmungsunterlagen?

Nun ist der Prüfbericht aufgetaucht, aus welchem diese Kosten-Enthüllungen standen. Rudolf Widmer von Routerless hat den Bericht von WIK-Beratungen (Denglisch: „WIK-Consult) auf seiner Infoseite zur EWZ-Glasfaser-Abstimmung vom 23.9. aufgeschaltet.

Haarsträubend hierin nicht nur die Kosten-Enthüllung, sondern auch weitere Fakten.

Beim Durchlesen erfährt man noch viel mehr. Nämlich, daß der Geschäftsplan (30jährig ausgelegt, vor 3o Jahren gabs noch nicht mal Internet, wer weiß, was in 30 Jahren ist) von 89 Fr. ausgeht.

Als ob Zürich nicht genug Schulden hätte, sollen nun zukünftige Generationen ohne Not exorbitante Risiken tragen. Eine Kostenrechnung der EWZ auf dreißig Jahre kalkuliert für ein Glasfasernetz, das nur 9 % zugutekommen wird und dessen Zukunft ungewiß ist.

Als ob Zürich nicht genug Schulden hätte, sollen nun zukünftige Generationen ohne Not exorbitante Risiken tragen. Eine Kostenrechnung der EWZ auf dreißig Jahre kalkuliert für ein Glasfasernetz, das nur 9 % zugutekommen wird und dessen Zukunft ungewiß ist.

Es heißt wörtlich: Für den von EWZ angenommenen realistischen Fall des „business case“ müßte EWZ demnach das „layer 2 wholesale“-Produkt zu einem Preis von (mindestens) 89 CHF pro Monat verkaufen können.

EWZ kalkuliert also mit 89 Franken pro Anschluß.

Pro Haushalt. 9% sollen Kunden für das EWZ-Glasfasernetz werden.

Hallo?! Bei dem heutigen Konkurrenzkampf sollen die 89 Franken durchsetzen pro Monat? Auf dreißig Jahre?

Wer da ja stimmt, kann ja gleich auf eine finanzielle Titanic steigen.

Die „Cablecom“, welche sich aktiv wehrt gegen das Projekt, daß im Zeitalter der Privatisierung durch FDP-Stadtrat Andres Türler (ausgerechnet die FDP für mehr Staat) lancierte Projekt auf Steuerzahlerkosten zwei Staatskonzerne (Swisscom 40 % und EWZ 60%, wobei das Risiko für die zürcher EWZ ungleich höher ist), wird mit Kampfpreisen auf den Markt treten.

Doch allein aus Empörung darüber, daß der Staat unnötigerweise im Markt mitmischt und private Konzerne konkurrenziert.

Und noch besser: Würden die EWZ in Zürich wie in St. Gallen, Bern, in Genf oder in Basel auch kleinen bzw. winzigen Konkurrenten Marktzugang gewähren, dann würden sie viel mehr Glasfaseranschlüsse verkaufen können.

Denn Anbieter wie Routerless nutzen einen Anschluß pro Haus für 89 Franken und splitten den dann auf.(wenn sie das dürften, was Türler verbietet)

Weil kaum eine Einzelperson bzw. ein Einzelhaushalt (in Zürich gibt es massenhaft Singel-Haushalte) eine einzige superschnelle Glasfaserleitung bis an die Haustüre für sich alleine brauchen wird.

Einen Autobahnanschluß baut man ja auch nicht bis vor die Haustüre von jedem Haus. Soviel zum EWZ-Vergleich von Türler mit der Autobahn und dem Glasfasernetz.

Weiterführende Webseite

 

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Zur EWZ-Glasfasernetz-Abstimmung vom 23.9. – „Ja zur Technologie, Nein zu staatlichem Netzbau“

Das Glasfasernetz in Zürich soll das Doppelte kosten wie das Glasfasernetz in Basel und dies u. a., weil die EWZ auch in Telekommunikationsgeschäft einsteigen wollen. Der Gewerbeverband Zürich, die Junge FDP (auch Andres Türler von den EWZ ist bezeichnenderweise FDP), der Großkonzern UPC (cablecom), die SVP und auch kleine Anbieter für günstiges Internet, die von den EWZ vom Markt verdrängt werden sollen, wehren sich gegen den kommunistisch anmutenden Glasfaserzauber.

Gewerbeverband Zürich, Junge FDP, SVP, viele mittelständische KMU-Internetunternehmen sowie selbst große Mitspieler wie die UPC Cablecom sind gegen den unnötigen Staatseingriff und wehren sich gegen 1.200.000.000 Schweizer Franken Steuergeld im Einsatz für staatliche Planwirtschaft und im Einsatz gegen günstige Internetanbieter wie Routerless

Gewerbeverband Zürich, Junge FDP, SVP, viele mittelständische KMU-Internetunternehmen sowie selbst große Mitspieler wie die UPC Cablecom sind gegen den unnötigen Staatseingriff und wehren sich gegen 1.200.000.000 Schweizer Franken Steuergeld im Einsatz für staatliche Planwirtschaft und im Einsatz gegen günstige Internetanbieter wie Routerless

Zudem würden nur wenige, zirka 9 %, in den Genuß der Vorteile kommen. Billiganbieter würden noch stärker verdrängt und anders als in Basel, Bern oder St Gallen dank Türler / EWZ keinen Marktzugang mehr bekommen.

Wenn der EWZ-Geschäftsplan nicht aufgehe, was wahrscheinlich sei, müßte das Finanzloch durch die Stadt und damit letztlich durch den Steuer- und Gebührenzahler gestopft werden, sagte Ineichen. Das wiederum werde die “ bereits riesige Schuldenlast“ für die jungen Generationen noch weiter vergrößern.

Und es liegt es auf der Hand, daß Verluste beim EWZ sich negativ auf die Strompreise für das Gewerbe auswirken werden. Es sei deshalb völlig unnötig, daß sich das EWZ mit dem Glasfasernetz in ein milliardenschweres Abenteuer stürze, sagte Späh vom Gewerbeverband Zürich.

Ralf Beyeler, Telekommunikationsexperte bei Comparis, spricht im Tagesanzeiger vom 9.8.2012 über den Technologievergleich von Stadtrat Andres Türler hinsichtlich der Debatte um die EWZ-Glasfasernetz-Abstimmung vom 23.9. (“WLAN ist ein Auslaufmodell”):

Andres Türler von den EWZ verhindert Wettbewerb. Alle Zürcher müssen dafür bezahlen. Am 23.9. ist Abstimmung zum EWZ-Glasfasernetz in Zürich.

Andres Türler von den EWZ verhindert Wettbewerb. Alle Zürcher müssen dafür bezahlen. Am 23.9. ist Abstimmung zum EWZ-Glasfasernetz in Zürich.

“Auslaufmodell WLAN: «Das ist Schwachsinn»”

Wortwörtlich sagte er (Quelle Tagi, kursiv markiert):

Tagi: Herr Beyeler, der Zürcher Stadtrat verteidigt die 400-Millionen-Investition in ein Glasfasernetz. Er äußerte gegenüber Tagesanzeiger.ch, daß die Stadt nur mit der Glasfasertechnik den Anschluß nicht verlieren wird. Stimmt das?
So absolut, nicht, nein. Glasfasern bieten mittelfristig sicher den leistungsfähigsten Anschluß. Es ist aber durchaus vorstellbar, daß andere Technologien mithalten werden. Swisscom arbeitet beispielsweise an einem Pilotprojekt, das die Kapazität der bestehenden Telefonleitungen erhöht.

Stadtrat Andres Türler bezeichnet das WLAN zudem als Auslaufmodell.
Das ist Schwachsinn, viele Menschen, die unterwegs sind, nutzen WLAN und werden es weiterhin tun. Stellt man die beiden Technologien einander gegenüber, ist es, als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Ein städtisches WLAN würden die Menschen unterwegs benutzen, ein Glasfaseranschluß ist für den Gebrauch an einem fixen Standort gedacht. Damit kann jeder Private mit einer eigenen Antenne sein eigenes WLAN machen. Das ist nicht die Aufgabe der öffentlichen Hand.

Rudolf Widmer von dem Unternehmen Routerless äußert sich dazu wiefolgt (kursiv):

EWZ-Glasfasernetz Zürich: Ja zur Technologie, Nein zu staatlichem Netzbau - Abstimmung ist am 23.9.

EWZ-Glasfasernetz Zürich: Ja zur Technologie, Nein zu staatlichem Netzbau – Abstimmung ist am 23.9.

Kernpunkt des Gesprächs mit Ralf Beyeler: Glasfaser ergänzt die heutigen Technologien mit Kupferkabeln, WLAN und Mobilfunknetzen, aber löst diese nicht ab. Für große Distanzen braucht man Glasfaserleitungen, für kurze Distanzen aber gerade nicht.

Die Befürworter der Abstimmungsvorlage führen gerne zum Vergleich den staatlichen Straßenbau ins Feld. Aber das Argument ist falsch, denn auch dort gilt: Man baut nicht bis in jede Wohnung einen Autobahnanschluß, sondern erstellt nebst Autobahnen auch ein Netz von Quartier-, Haupt- und Kantonsstraßen und schafft damit schnelle Verbindungsmöglichkeiten von A nach B. Dasselbe gilt fürs Internet: Eine Glasfaserstrecke für große Strecken (backbone) macht Sinn, wenn für die Kleinverteilung daran Kupfer-, Mobilfunk- oder WLAN-Netze angeschlossen werden. Dieses Konzept verbietet aber das EWZ, um seine Geschäftsplanrendite nicht zu gefährden.

Richard Späh (GVZ): Dieses Projekt ist ein finanzieller Wahnsinn. Es ist wie wenn man ein kleines Dorf in den Bergen mit einem Viertelstunden-Takt an den öV anschliessen würde.

Mauro Tuena (SVP): Das Glasfasernetz wird mit den Betriebskosten 1’000 Millionen = 1 Milliarde kosten. Es wird flächendeckend gebaut, obwohl nur 9% der Haushalte es brauchen. Dies sind meist grössere Firmen, die bereits jetzt schon Glasfaser haben!

Adrian Ineichen (Jungfreisinnige): Die Datenübertragung ist keine Staatsaufgabe. Private bieten jetzt schon diese Dienstleistung günstiger an als das EWZ in seinem Budget kalkuliert hat. Das EWZ hat also schon verloren, bevor es begonnen hat. Über die Gebühren werden alle Strombezüger das Defizit decken müssen.

Rudolf Widmer (Routerless): Wer mit einem Geschäftsplan über 30 Jahre wirbt als Argument für den Bau eines Internetinfrastrukturnetzwerks, der baut auf Sand. Vor 30 Jahren gabs noch nicht mal Internet. Was wird in 30 Jahren sein?

FDP-Nationalrat Ruedi Noser war von Anfang an gegen den Bau eines staatlichen Glasfasernetzes in Zürich», schrieb die NZZ im Juni 2010. Jetzt sitzt Noser im Vorstand von der erst neugegründeten Interessenvertretung www.Glasfasernetz-Schweiz.ch und es ist erstaunlich ruhig geworden. Erinnert fast schon an „Unser täglich Gift„.

Und auch jemand, der es wissen muß, niemand geringerer als Alcatel-Lucent-Forschungschef Rainer Fechner sagt im Gespräch mit inside-it.ch: „Ich würde nein stimmen.“ Glasfaservernetzung innerhalb von normalgroßen Wohngebäuden brauche es nicht.

Und der Kosumentenschutz kritisierte schon der Vorgängerprojekt des Glasfasernetz-Baus in Zürich.

Die IT-Branche entwickelt sich rasend schnell, schon jetzt gehe der Trend klar in Richtung mobile Internetnutzung. Es ist Wahnsinn, soviel Steuer-Geld in der Erde zu vergraben und bloß in eine einzige Technologie zu investieren.

„Es fragt sich, wer sind eigentlich die Profitöre?“, so auch Internetunternehmer Remo Maßat (Schlagwort AG, 1a Internet GmbH, weitere) und Mitautor von Schweiz-Blog.ch. Bei nur 9 % Nutzern ist es nicht die breite Bevölkerung. Vom Milliardenbetrag profitieren die Unternehmen, welche die Glasfasernetze verlegen sollen. Man möchte Andres Türler nichts unterstellen, aber, daß ausgerechnet ein FDP-Politiker wie er sich gegen den freien Markt wendet, kleinen Anbietern die Zugang verwehrt (anders als in St. Gallen, Bern, Basel usw. usf.) und solche planwirtschaftlichen Aktionen startet, hat ein Geschmäckle. Sonst ruft die FDP immer, daß der private Markt spielen soll. Und hier sollen die Steuerzahler über 1.200.000.000 Schweizer Franken zahlen. Und dies ohne Not. Es gibt genügend leistungsstarke private Anbieter. Und so rief das unglaubliche Vorgehen von Andres Türler selbst große Mitbewerber wie UPC Cablecom auf den Plan. Sie wurden allerdings von der Polizei behindert.

Die NZZ berichtet (kursiv): Der Gewerbeverband ist aber nicht der Einzige, der sich im erst spät lancierten Abwehrkampf gegen den weiteren Ausbau des städtischen Glasfasernetzes ausgebremst sieht. Auch das Telekomunternehmen Cablecom beteiligt sich kurz vor der Abstimmung vom 23. September noch an einer Gegenkampagne. Seine Idee, Studenten in Glasfaserkabel-Kostüme zu stecken und Flugblätter verteilen zu lassen, scheiterte allerdings am Nein der Gewerbepolizei. Wie der Mediendienst von Cablecom den «Tages-Anzeiger» wissen ließ, hat die Gewerbepolizei die Röhrenkostüme als zu gefährlich erachtet: Die wandelnden Werbeträger könnten nicht nach oben schauen, war die Begründung.

Informationswebseite zur EWZ-Glasfasernetz-Abstimmung vom 23.9.

Faktenblatt auf der Seite des Gewerbeverbandes Zürich

David gegen Goliath: Fernsehbericht des SRF zum Fall Routerless

 

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Mysteriöse „paypal“-Gebühren: „Sie müssen diese Zahlung akzeptieren oder ablehnen“

Beim Zahlungsempfang via den Internetbezahldienst „paypal“ kommt eine eigenartige Meldung, daß im Zusammenhang mit einer empfangenen Zahlung Gebühren anfallen.

Man muß dem zustimmen, sonst kann man die Zahlung nicht empfangen. Wörtlich: „Sie müssen diese Zahlung akzeptieren oder ablehnen.

Klingt für mich eigentlich nach Nötigung (zu finden im Schweizerischen Strafgesetzbuch zwischen Drohung und Menschenhandel. Dazu heißt es im Schweizer Recht: „Wer jemanden durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile oder durch andere Beschränkung seiner Handlungsfreiheit nötigt, etwas zu tun, zu unterlassen oder zu dulden, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.

Paypal schreibt, daß die Zahlung nur empfangen werden kann, wenn man omninösen, nicht näher-bezeichneten Gebühren zustimmt...Entweder man stimmt zu, daß eine Gebühr von zirka 5 Franken nochwas eingzogen werden darf, ohne einen Hinweis dafür zu haben, um was für eine Gebühr es sich handelt, geschweige denn, wer sie erhebt, oder man empfängt eben einen dreistelligen Euro-Betrag nicht.

Die Meldung lautet weiter: „Bei dieser Transaktion werden Gebühren fällig. Der berechnete Prozentsatz richtet sich dabei nach Ihrem monatlichen Zahlungsvolumen.“

Man muß, um die Zahlung empfangen zu können, innerhalb einer bestimmten Frist zustimmen.

Diese Nachricht habe ich daher gerade an Paypal gesandt (kursiv):

Grüezi,

wir haben aktuell (am 20. August) eine Zahlung empfangen.

Dort erscheint aber ein eigenartiger Text:

“ Bei dieser Transaktion werden Gebühren fällig. Der berechnete Prozentsatz richtet sich dabei nach Ihrem monatlichen Zahlungsvolumen.“

Den Text findet man in der Hilfefunktion nicht.

Um die Kontoführungsgebühren von Paypal kann es sich ja nicht handeln, weil Sie diese ja sonst zum Monatsende schon eingezogen hätten, Guthaben war ja da.

Wieso werden bei „dieser Transaktion“ Gebühren fällig, bei denen davor jedoch nicht?

Und vor allen Dingen: In welchem Zusammenhang stehen „die Gebühren“ mit „dieser Transaktion“?

Was hat das mit dem Absender XXXXXXX zu tun?

Weiß jemand, was es mit den mysteriösen Gebühren-akzeptieren oder Zahlung-nicht-empfangen auf sich hat?

 

 

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Neuestes Wördpreß (wordpress) von Analphabeten?

Gerade habe ich der Aufforderung Folge geleistet, Wordpreß einmal mehr zu aktualisieren, weil es wieder einmal mehr eine neue Version gibt (wie laufend), die Verbesserungungen bringen soll.

Wenig beruhigend hierbei, die  Erläuterungen, die sich in selbsttätig eingeblendeten Fenstern öffnen.

Neue Version von Wördpreß (wordpress) von Analphabeten gestaltet?

Neue Version von Wördpreß (wordpress) von Analphabeten gestaltet?

In einer solchen heißt es:

In einer solchen heißt es: „Das einzige Medien-Symbol startet jetzt den Hochlader für alle Dateitypen und das neue „Drag and Drop Interface“ (Hineinzieh-Menü) macht Hochladen zum Kinderspiel“

Dieser Satz zum Beispiel lautet bei Wördpreß so.

„Das einzige Medien Symbol startet jetzt den Uploader für alle Dateitypen und das neue Drag and Drop Interface macht hochladen zum Kinderspiel.“

Denglisch noch und nöcher und Deppenleerzeichen in Masse und Rechtschreibfehler, die welche sind und waren vor und nach allen Rechtschreibreformen.

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Acta: Falschinformationen – Wikipedia von Acta-Mitarbeitern unterwandert?

Ausgerechnet auf Wikipedia ist in irreführender Artikel zum höchstumtrittenen Acta-Abkommen vorhanden.

Wikipedia, das unter massiven Autorenschwund leidet (es ist ja auch kaum bedienbar, aber das seit Jahren bekannte Problem wird nicht behoben) und seit vielen vielen Jahren in der Kritik steht, für politische Propaganda mißbraucht zu werden anstatt neutral zu sein, müßte dabei als Quelle für freies Wissen, als welche sich Wikipedia selbst sieht, Acta kritisch gegenüberstehen und wenigstens neutral berichten. Und nicht schönfärberisch.

Grün statt Rot und die Schweiz falsch als "weiteres Land mit laufendem Ratifizirungsprozeß" aufgeführt.

Wikipedia und Acta: Grün statt Rot und die Schweiz falsch als "weiteres Land mit laufendem Ratifizirungsprozeß" aufgeführt. Die Schweiz hat Acta nicht einmal unterzeichnet und daher ist auch der zweite Schritt, eine völkerrechtlich bindende Ratifizierung, gar nicht möglich.

Die Wikipedia-Artikel-Qualität steht einmal mehr zurecht in der Kritik.

Erst erscheint im Artikel zu Acta eine Karte, auf der es so dargestellt wird, als ob quasi schon ganz Europa (außer Deutschland, Österreich und noch zwei Länder) an ACTA teilnehmen würden und Acta hier überall schon Gültigkeit hätte.

Dann weiter unten eine Karte, auf der plötzlich viele Länder, die oben noch als Unterzeichner aufgeführt wurden (ohne weitere erläuternde Bemerkung dazu!), aufzufinden sind mit dem Zusatz „Länder, die eine Ratifizierung von ACTA gestoppt haben.“

Diese Graphik ist unter dem Unterartikel „Teilnehmende Länder“ versteckt. Um Verwirrung zu stiften, sind die Länder, welche die Verhandlungen stoppten, grün markiert. Weil ja Grün weltweit für Stopp steht und nicht etwa Rot. Logisch.

Offenbar ist Wikipedia von Acta-Mitarbeitern unterwandert.

Und: Obwohl die Schweiz die Ratifizierung auch gestoppt hat, ist sie anders aufgeführt. Sie figuriert unter „Andere Länder mit laufendem Ratifizierungsprozeß“.

Acta Schweiz: Keine Ratifizierung, keine Unterzeichnung - Auf Wikipedia steht es anders

Erklärung der Regierung zu Acta: Keine Ratifizierung, keine Unterzeichnung - Auf Wikipedia steht es anders.

Dabei veröffntlichte der Schweizer Bundesrat schon am 9. Mai folgende Erklärung über den Ratifizierungsstopp zu Acta:

„Das ACTA-Abkommen soll auf internationaler Ebene die Bekämpfung der großangelegten und kommerziell orientierten Fälschung und Piraterie erleichtern und will hierfür die internationale Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten vertiefen. Seit dem Abschluß der Verhandlungen hat die Kritik an ACTA in verschiedenen Ländern stark zugenommen. Der Bundesrat nimmt diese Befürchtungen ernst, denn sie betreffen grundlegende Freiheiten und wichtige Rechtsgüter.

Auf der ersten Karte soll Acta schon in ganz Europa durch sein. Grün (anstatt wie weltweit üblich für Stopp) sind die Länder, die Acta gestoppt haben. Die Schweiz ist aufgeführt in Blau: "In den Unterzeichnungsprozeß involvierte Nicht-Unterzeichner". Gemäß Bundesrat gab es aber gar keine Unterzeichnung geschweige denn Ratifzierung. (letztere ist völkerrechtlich bindend)

Auf der ersten Karte soll Acta schon in ganz Europa durch sein. Grün (anstatt wie weltweit üblich für Stopp) sind die Länder, die Acta gestoppt haben. Die Schweiz ist aufgeführt in Blau: "In den Unterzeichnungsprozeß involvierte Nicht-Unterzeichner". Gemäß Bundesrat gab es aber gar keine Unterzeichnung geschweige denn Ratifzierung. (letztere ist völkerrechtlich bindend)

Aus diesem Grund wird die Schweiz vorerst auf eine Unterzeichnung verzichten. Der Bundesrat wird sich erneut mit der Frage der Unterzeichnung beschäftigen, wenn neue Entscheidungsgrundlagen vorliegen. Mögliche zusätzliche Entscheidungsgrundlagen für den Bundesrat sind die Verfahren in den fünf EU-Mitgliedstaaten, welche die Unterzeichnung von ACTA aufgeschoben haben, ein von der EU-Kommission in Auftrag gegebenes Gutachten beim Europäischen Gerichtshof oder auch die Fortsetzung der Ratifikationsverfahren innerhalb der EU.“

Im Wikipedia-Artikel ist die Schweiz als Unterzeichner-Land des Abkommens verzeichnet. Wie kann dann im die Regierung der Schweiz am 9. Mai öffntlich bekanntmachen: „Aus diesem Grund wird die Schweiz vorerst auf eine Unterzeichnung verzichten.“

Während als im Wikipedia-Artikel die Schweiz sowohl als Unterzeichner als auch als Land mit laufendem Ratifizierungsprozeß augeführt ist, steht das Gegenteil in den amtlichen und öffentlichen Erklärungen der Schweizer Regierung.

Entweder also können Wikipedianer hier nicht lesen oder die Erklärungen der Schweizer Regierung auf der regierungseigenen Webpräsenz wurden gefälscht.

Die Leser dieses Artikels können sich selbst denken, was eher zutrifft.

Und zu guter letzt: Versuche, Wikipedia auf die Falschdarstellung hinzuweisen, daß es in der Schweiz weder eine Unterzeichnung des Acta-Abkommens noch eine laufende Ratifizierung gibt (letztere ist erst völkerrechtlich bindend), scheitern. Es gibt auch keine Diskussionsseite oder eine anderweitige Möglichkeit, darauf hinzuweisen. Außer, man macht sich die Mühe und ändert die Karte und sucht dann stundenlang nach einer Möglichkeit, die Karte zu geändert hochzuladen.

Daher hat der Autor dieser Zeilen einfach den Hinweis in den Text eingefügt in der Hoffnung, daß ein Wikipedia-Redaktor ihn sieht. Mal sehen.

Falschdarstellung auf Wikipedia. In der Schweiz läuft gegenwärtig keine Ratifizierung des Acta-Abkommens

Falschdarstellung auf Wikipedia. In der Schweiz läuft gegenwärtig keine Ratifizierung des Acta-Abkommens

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Flickr-Alternative: Das Fotoportal BAYIMG – Unzensuriert Fotos hochladen

Bayimg.com (Deutsch Bilderbucht) ist eine Website, auf der kostenlos Bilder gehostet werden können. Initiatoren sind die Leute von „The Pirate Bay“ (der Piratenpartei Schweden nahestehend).

Fotos, die bei Flickr hochgeladen werden, sind nach einem rigiden dreistufigen System eingestuft: unbedenklich (safe), mittel (moderate) und eingeschränkt (restricted). Doch mit der Einstufung ist es nicht getan. Fotos, welche von Flickr als bedenklich eingestuft werden, sind auf der deutschsprachigen Version nicht mehr im Internet zu finden.

Bayimg.com, eine gute Flickr-Alternative

Bayimg.com, eine gute Flickr-Alternative^

BAYIMG hingegen hat eine (fast) gänzliche Zensurfreiheit und hostet alle Bilder,  die nach schwedischem Recht legal sind. Womit das Portal sich auch gegen eine immer weiter bekämpfte Souveränität wendet. Man denke nur an die gegenwärtigen Bestrebungen, das US-Bankgeheimnis in der Schweiz zwangseinzuführen (und Bundesrätin Widmer-Schlumpf macht hier munter mit) und das Bankgeheimnis auf Druck der USA und der EU aufzuheben um einen schön kommunistischen Einheitszwang mit gläsernen Überwachungsstaat-Menschen länderübergreifend zu hinbekommen. Die Internationale läßt grüßen…

„Solange die Bilder legal sind, können sie bei uns hochgeladen werden“ ließen sich die Verantwortlichen schon 2007 in den Medien zitieren.

Wörtlich heißt es zum Thema Internetzensur aktuell: „bayimg.com is a place where you can host all your images. We do not censor them. We believe in freedom of speech, it’s of utter importance to us. As long as your pictures are legal they will be hosted here.“

Das Bildportal gibt es also schon länger und ist somit auch stabil und kann auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Gegründet wurde das Projekt schon 2004, was für das Internet eine sehr lange Zeit ist.

BAYIMG An die 140 verschiedene Bild- und Foto-Formate können über den Brauser („browser“) hochgeladen und mit Schlagworten versehen werden.

Die Verschlagwortung macht auch die Suche und Kategorisierung auf Bayimg möglich.

Auch komprimierte Dateipakete können hochgeladen werden und werdn von Bayimg aut0matisch entpackt.

Das Dateigrößenlimit von 100 Megabyte ist im Vergleich zu vielen anderen Bildportalen ein großer Vorteil. Fotos und Fotoalben können mit einem selbstwählbaren Löschkode auch wieder entfernt werden.

Früherer Bericht zu Internetzensur (Acta)

Passendes Bild dazu:

Karikatur zu Acta (Piratenpartei Schweden)

Karikatur zu Acta (Piratenpartei Schweden)

 

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„facebook“ verliert Nutzer – Besonders Jugendliche wenden sich vom „Gesichtsbuch“ ab

Da scheint Mark Zuckerberg ja noch schnell zu richtigen Zeitpunkt Milliarden-Kasse gemacht zu haben und den Börsengang noch durchgezogen zu haben. Kleinanleger wurden beim Börsengang von „facebook“ übergangen, schreiben damals etliche Medien entrüstet, weil institutionelle Anleger bevorzugt wurden.

Dies könnte sich für viele übergangene Privatanleger nun sogar als großes Glück erweisen.

Facebook: Während die Alten sich rasch anmelden, weil sie "Gesichtsbuch" wohl für unumgänglich halten. Dabei melden sich die Jungen scharenweise ab und löschen ihr "facebook"-Profil (Graphik: Bernet_PR)

Facebook: Während die Alten sich rasch anmelden, weil sie "Gesichtsbuch" wohl für unumgänglich halten, laufen die Jungen scharenweise davon und löschen ihr "facebook"-Profil (Graphik: Bernet_PR)

Das größte Sozialnetzwerk hat bei den Jugendlichen ein massives Nachwuchsproblem: Im letzten Quartal haben knapp 10 Prozent der 13- bis 15-Jährigen sich von „facebook“ abgewandt.

Über 10 000 Jugendliche löschten ihr Profil.

Das zeigen die jüngsten Nutzer-Zahlen, welche die Agentur Bernet_PR gemeinsam mit Serranetga quartalsweise publiziert.

Die Jugendlichen weichen auf andere Anbieter wie „Whats­App“ aus, um sich auszutauschen, heißt es.

Die Internetmarketing-Agentur Schlagwort AG beobachtet, daß „facebook“ bei Älteren weiterhin gefragt ist, namentlich auch seitens KMU-Firmen, welche sich für Firmenprofile interessieren, welche sie anlegen möchten.

Die Frage dürfte sein, ob diese Nachfrage anhält, sofern bekannter wird, daß sich die Jugend von „facebook“ abwendet. Dadurch dürfte das Gesichtsbuch auch für Firmen uninteressanter werden.

Ganz zu schweigen von einem zu erwartenden Einbruch des Interesses von Werbekunden. Dieses dürfte stark einbrechen, wenn die jüngste Generation sich so aktiv vom sozialen Netzwerk „facebook“ abwendet, wie dies die jüngsten Zahlen von Bernet_PR und Serranetga aufzeigen.

Die „facebook“-Aktie dürfte ein Risiko in den Portfolios der privaten und besonders der institutionellen Anleger werden.

Als Anlageempfehlung gilt daher, Verkaufsoptionen („put options“) auf die Aktie von „facebook“ zu kaufen oder Differenzkontrakte (CFDs) auf den sinkenden Kurs der Aktie von „facebook“ ins Depot zu legen.

Verweis: Infos zum CFD-Handel.

Verweis zur Studie: http://bernetblog.ch/2012/07/02/facebook-zahlen-schweiz-die-teenies-gehen/

Für alle Leser von Schweiz-Blog, die 15 Jahre oder jünger sind:

https://de.surveymonkey.com/s/Facebook-Blitzumfrage-u15

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Negative Erfahrungen: Paypal verlangt Kreditkarte bei Buchung von iPage-Hosting

Paypal ist ein alternativer Bezahldienst zu anderen Bezahlmethoden im Internet, etwa der Zahlung mit Kreditkarte.

Mit US-Hostings haben wir gute Erfahrungen. Im Vergleich zu Genotec wird einem auch nicht grundlos ein Hosting gekündigt, weil eine Webseite einmal in der Zeitung erscheint.

Nun versuchten wir, bei einem US-Hoster (iPage) ein Hosting per Paypal zu buchen und dort stand ausdrücklich, daß Zahlung via Paypal möglich ist.

Nach dem ganzen Registrierungsprozeß für das Hosting ging es zum Bezahlen mit Paypal.

Der Buchungsprozeß mit dem Einloggen funktionierte einwandfrei, nur aberwitzigerweise öffenete sich danach seitens Paypal ein Fenster, in welchem man aufgefordert wurde: „Geben Sie nun Ihre Kreditkarten-Angaben ein.“

Auf Nachfrage erklärte der das US-Hosting-Unternehmen „iPage“, daß sie kürzlich die Sicherheitsvorkerhungen für Paypal verschärft hätten:

Negative Erfahrungen mit iPage und Paypal: Der Hoster gibt an, man könne ohne Kreditkarte mit dem  alternativen Dienst Paypal zahlen und dann heißt es, man müsse "manchmal doch" zusätzlich eine Kreditkarte zücken. So ein Schwachsinn!

Negative Erfahrungen mit iPage und Paypal: Der Hoster gibt an, man könne ohne Kreditkarte mit dem alternativen Dienst Paypal zahlen und dann heißt es, man müsse "manchmal doch" zusätzlich eine Kreditkarte zücken.

Nur: Die Firma hat keine Kreditkarte und ich werde sicher auch keine Kreditkarte beantragen, nur um einen Paypal-Zahlung durchzuführen. Erstens mega-umständlich und zweitens sind die Kosten für eine Kreditkarte schon höher als das ganze Hosting.

Und nebenbeibemerkt ist es doch absolut lächerlich, daß ein alternativer Bezahldienst ohne Kreditkarte nicht ohne Kreditkarte funktioniert. Da könnte man ja gleich per Kreditkarte zahlen und auf Paypal verzichten.

Der US-Hosting-Anbieter Paypal müßte wenigstens vor der Buchung eines Hostings drauf hinweisen, daß man mit Paypal gar nicht zahlen kann. Anstatt hinterher zu kommen und zu sagen, nun doch mit Kreditkarte…

Das ganze kostete mehrere Abende Nerven und Zeit. (Tagsüber kann man sowas ja gar nicht machen) Nach 14 Tagen an ellenlangen, mühsamen „Tickets“ (Nachrichten-Hin-und-Herschicken) dann die Meldung, daß es gar nicht geht, mit Paypal zu zahlen ohne daß man seine Kreditkarte zückt.

 

 

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Facebook-Aktien liefern nicht das gewünschte Ergebnis

Da hat Mark Zuckerberg nichts mehr zu lachen: Seine Facebook-Aktien bringen nicht den gewünschten Erfolg.

Da hat Mark Zuckerberg nichts mehr zu lachen: Seine Facebook-Aktien bringen nicht den gewünschten Erfolg.

Am Freitag war der große Tag: Facebook ging an die Börse. Nach langem Hin und Her wurde der Preis von 38 Dollar pro Aktie festgelegt.

Damit hatte Facebook einen unglaublichen Marktwert von 104 Milliarden Dollar. Der US-Konzern setze im Ganzen 420 Millionen Aktienscheine zum Verkauf aus. Damit wollte das soziale Netzwerk sagenhafte 16 Milliarden Doller einnehmen.

Doch trotz allen Erwartungen des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg verlief das Marktdebut eher enttäuschend. An der US-Technologiebörse „Nasdaq“ schloß die Aktie lediglich mit 23 Cent über dem Ausgangswert von 38 Dollar pro Aktie.

Während dem Aktienhandel sankt der Börsenkurs permanent. Ohne zahlreiche Stützkäufe durch Banken (besonders durch Morgan Stanley) und Sponsoren wäre der Wert der Facebook-Aktien wohl unter 38 Dollar gesunken. Der gewünschte Erfolg der Aktien blieb dennoch aus. Dieses Ergebnis ist besonders blamabel für einige Banken und Firmen, die einen Kursanstieg von über 50% voraussagten.

Zu dieser Facebook-Panne trugen auch die anfänglich technischen Ausfälle der Technologiebörse Nasdaq bei. Investoren kosteten diese Ausfälle ein Vermögen. Außerdem wurden Broker und Investoren stundenlang im Unklaren über ihre getätigten Kaufaufträge.

Dennoch legte Facebook den größten Börsenstart aller bisherigen US-Konzerne ein. Mit rund 18.4 Milliarden Dollar scheffelt Facebook den größten Erlös ein.

Facebook-Börseneinbruch in Frankfurt

Schon am zweiten Handelstag (Sonntag) schreiben die Facebook-Aktien rote Zahlen. In Frankfurt fand heute ein Kurseinbruch statt. Derweil liegt die Aktie unter 29 Euro.  Heute werden die Aktien in New York gehandelt. Hier wird eine Mehrzahl an Facebook-Aktien zum Verkauf angeboten. Dennoch sinkt das Vertrauen von Investoren und Käufern.

Facebook-Aktien 11% verloren

Am Montag haben die Facebook-Aktien rund 11% an Wert verloren, das sind Milliardenverluste. Bei Börsenschluß lag der Preis pro Aktie nur noch bei 34 Dollar.

 

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