Tag Archive: Pietro Supino

Pietro Supino und der Tagi-”Qualitätsjournalismus”

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Tagi-Journalismus

Tagi-Journalismus (Ausriß Bericht vom

Ende Februar veröffentlichte der Tagi einen Bericht über die Bevölkerungsentwicklung in der Schweiz. Und gab die Zahlen von 2011 wieder. Wir erfahren nicht nur, daß es über 3 % Zuwanderung gegeben hat, sondern auch:

“Mit über 10’000 ist die Zahl der in der Schweiz wohnhaften Serbinnen und Serben stark zurückgegangen.”

Dieser Satz bleibt unerläutert und unkommentiert so stehen. Nun könnte man denken bzw. jeder, der das liest, muß denken: Da lieben viele Leute ihre Heimat und kehren zurück. So schön ist es also in der Schweiz auch nicht.

Wer sich beim Bundesamt für Statistik erkundigt, worauf dieser “Exodus an Serben” bzw. der vermeintliche Exodus von Serben aus der Schweiz zurückzuführen ist, wird aufgeklärt.

Weil mit dem Kosovo ein neuer Staat entstanden ist und daher viele, die vormals die serbische Staatsangehörigkeit hatten, nun diese abgegeben haben, würde die Zahl massiv sinken. Das heißt aber natürlich nicht, daß all diese Leute nun ausgewandert sind.

Dies wurde auch in den Erläuterungen extra bekanntgegeben. Im Tagi auch? Nein, da sucht man solch völlig unwesentliche Erläuterungen völlig vergebens.

Pietro Supino redet von Qualitätsjournalismus

Pietro Supino redet von Qualitätsjournalismus

So, wie es der Tagi darstellt, indem er diese – wahre – Zahl unkommentiert wiedergibt, ist es also blanker Unsinn. Eigentlich ist die Zahl unkommentiert eine glatte Lüge, auch, wenn die Zahl selbst wahr ist. Weil der Zusammenhang nicht erklärt wird, warum die Zahl an Serben “stark zurückgegangen” ist.

Insofern ist natürlich in dem Zusammenhang auch dem eine “Zunahme der in der Schweiz wohnhaften Kosovaren zu sehen, die im Gegenzug massiv gestiegen ist.

Was aber natürlich nicht bedeutet, daß gerade eine neue Einwanderungswelle aus dem Kosovo in die Schweiz  stattfindet. Genausowenig wie eine Auswanderungswelle nach Serbien aus der Schweiz heraus stattfindet.

Insofern ist das natürlich – zurückhaltend formuliert – journalistischer Schwachsinn, etwas so darzustellen bzw. die Tatsache, warum es so eine massive Veränderung gibt, zu verschweigen.

Wenn es vom Tagi Absicht ist, ist es schlimm in Anbetracht dessen, daß sie der Tagesanzeiger gern als Qualitätsmedium sehen will und von vielen leider auch so gesehen wird. Wenn es keine Absicht ist, ist es ebenso schlimm, denn schlampiger kann Journalismus ja wohl kaum sein.

Und Pietro Supino, Chef des Medienkonzerns, redet von Qualitätsjournalismus…

Verkauf von TeleBärn und TeleZüri: Tamedia-Chef Pietro Supino schwafelt von “publizistischer Qualität”

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Peter Wanner, Verleger der AZ-Medien, kauft TeleZüri und TeleBärn. Alle Mitarbeiter werden zwar übernommen, jedoch wird ihnen eine Arbeitsplatzgarantie nur bis Ende Juni 2012 gegeben. Der Verkaufspreis für TeleBärn und TeleZüri wird geheimgehalten.

Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident von Tamedia schwafelt anläßlich des Verkaufs von TeleZüri und TeleBärn von "journalistischer Qualität". Tamedia täte gut daran, einmal selbst auf journalistische Qualität zu achten.

Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident von Tamedia schwafelt anläßlich des Verkaufs von TeleZüri und TeleBärn von "journalistischer Qualität". Tamedia täte gut daran, einmal selbst auf journalistische Qualität zu achten. (Bildschirmfotoausriß: AZ)

In der Aargauer Zeitung ist nun anläßlich des Verkaufs von TeleZüri und TeleBärn ein Kurzgespräch mit dem äußerst umstrittenen Tamedia-Verwaltungsrats-Präsidenten Pietro Supino erschienen.

Interessant ist die wohl nicht ganz ernst-zu-nehmende Äußerung Supinos, warum Tamedia sich für einen Verkauf an die “AZ-Medien” entschieden hat.

Im Gespräch wird er gefragt: “Herr Supino, wieso verkauft Tamedia TeleZüri und TeleBärn an die AZ Medien von Peter Wanner?” und antwortet doch glatt:

“Die AZ-Medien mit Verleger Peter Wanner und CEO Christoph Bauer sind ein alteingesessenes, traditionsreiches Medienunternehmen mit bestem Ruf und einer liberalen Grundhaltung, bei dem die publizistische Qualität im Vordergrund steht.

Tamedia und “publizistische Qualität“. Selten so gelacht.

Wer offenbar unseriös arbeitende Redaktoren wie Christian Bütikofer beschäftigt (Tamedia-Flaggschiff Tagesanzeiger), sollte nicht öffentlich das Wort Qualität im Zusammenhang mit Journalismus in den Mund nehmen.

Vor allen Dingen nicht, wenn er u. a. ausweislich des Handelsregisters nachweislich falsche, bösartige und ehrverletzende Lügen über Menschen weiterhin im Internet stehen läßt.

Doch politisch motivierte Hetze scheint wohl mit den Redaktionsstuben der Tamedia so eng verbunden, wie Pech und Schwefel zusammenkleben, siehe etwa auch hier oder hier. Eine sachliche und wahrheitsgemäße Berichterstattung und ein Journalismus, welcher das Prädikat “seriös” verdient, bleibt so auf der Strecke.

Fall Anders Behring Breivik: Und wieder einmal die politische Agitation im Tagi

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Es scheint für Schmutzkampagnen keine Anstandsgrenzen zu geben. Selbst der Fall Anders Behring Breivik kann dazu herhalten, eine Medienkampagne gegen mißliebige Politiker zu fahren.

Der zürcher Tagesanzeiger ist ein besonders gefährliches Agitationsmedium.

Und zwar deshalb, weil es mit dem Schein der Neutralität einer ganz normalen Tageszeitung daherkommt, welche sich bemüht, sachlich berichtzuerstatten und sachlich zu informieren.

Das Gegenteil ist jedoch längst der Fall. Der zum Tamedia-Konzern gehörende Tagi, welcher vom äußerst umstrittenen Verwaltungsratspräsidenten Pietro Supino geleitet wird, hat den Blick schon längst überholt.

Artikel auf Polizeibericht.ch

Statt drei Zeitungen im Thurgau nur noch eine: Thurgauer Zeitung geht an St. Galler Tagblatt

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Bisher gab es im Thurgau drei Zeitungen: In der Region Arbon unterhielt das St. Galler Tagblatt eine Lokaredaktion und es gab eine Lokalausgabe mit Bedeutung bis nach Romanshorn. Z. B. liegen im Bahnhofsbuffet des Umsteigebahnhofs Romanshorn bisher etliche St. Galler Tagblatt-Augaben aus (Regionalausgabe), jedoch keine Thurgauer Zeitung.

Eine weitere Zeitug war bzw. ist bis Ende Jahr noch das «Tagblatt für den Kanton Thurgau» , das besonders im Oberthurgau verankert war. Sie wird mit der heutigen «Thurgauer Zeitung» zusammengelegt.

Die Meldung, daß es ab Januar 2011 nur noch eine Tageszeitung für den ganzen Kanton Thurgau geben wird, kam über Nacht und überraschte alle:

Die Tamedia verkauft die «Thurgauer Zeitung» an eine Tochtergesellschaft der NZZ Thurgauer Zeitung geht von Tamedia nun ans St. Galler Tagblatt der NZZ-GruppeMediengruppe, zu der das St. Galler Tagblatt gehört, mit dem man im Anschluß die Thurgauer Zeitung zusammenführen will.

Die Tamedia übernimmt die «Zürichsee-Zeitung» mitsamt deren NZZ-Beteiligung sowie die Beteiligung der NZZ am «Zürcher Oberländer» und dem «Zürcher Unterländer».

Tamedia -Präsident Pietro Supino erkennt im Zeitungstausch einen «gemeinsamen Beitrag zur Stärkung der Presselandschaft»

Die Huber &Co. AG, also Redaktion und Verlag der «Thurgauer Zeitung», beschäftigt gut 100 Angestellte in 84 Vollzeitstellen. Die neuen Besitzer sicherten einen Sozialplan zu, berichtet die Thurgauer Zeitung.

Auch der Regierungsrat äußert sich und ist jedoch äußerst skeptisch.

Insbesondere kritisiert er Tamedia, daß deren Geschäftsgebaren “im starken Gegensatz zu den vor fünf Jahren abgegebenen Zusagen steht”, als sie die Thurgauer Zeitung kaufte: Read the rest of this entry >>

Datendiebstahl und Hehlerei: Strafanzeige gegen Kanzlerin Angela Merkel

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Strafanzeige gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (Foto: Angela-Merkel.de)Die Attacken gegen die Schweiz in punkto Bankgeheimnis waren und sind nur möglich aufgrund des fehlbaren Verhaltens von Bank-, Treuhands- und Anwaltskanzlei-Mitarbeitern, die gegen einschlägige Vorschriften und Gesetze verstießen.

Zuletzt geriet niemand geringerer als ausgerechnet Dr. Pietro Supino, heutiger Chef von Tamedia, der seine Dissertation sogar über “trusts” schrieb, in den Fokus der Presse.

Ironie des Schicksals: Read the rest of this entry >>

Pietro Supino, Verwaltungsratspräsident und Mitbesitzer des Medienkonzerns Tamedia: Holt ihn die Vergangenheit ein?

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Der Sonntagsblick berichtet heute über eine Steuerrazzia beim deutschen Millionär Schuler-Voith und schreibt:

Klar ist: Robert Schuler-Voith pflegte gute Beziehungen zur Schweiz. Bei seinen mutmaßlichen Steuertricks zählte er auf die Unterstützung der Zürcher Anwaltskanzlei Bär & Karrer und der Bank Julius Bär.

Diese sollen ihm geholfen haben, sein Geld über einen “trust” auf den Cayman Islands zu verstecken.

Pietro Supino, Tamedia: Der Sonntagsblick berichtet über seine Vergangenheit

Tamedia-Chef Pietro Supino: Ein Saubermann?

Soweit, so gut, bzw. so schlecht. Doch nun schreibt der Sonntagsblick weiter:

Zuständiger Anwalt bei Bär & Karrer war Pietro Supino, heute Verwaltungsratspräsident des Medienkonzerns Tamedia.

Es stellt sich daher die Frage: War Pietro Supino etwa in schmutzige Geschäfte verwickelt?

(Anm. d. Red.: Fett Makiertes = Zitate aus dem Sonntagsblick)