Tag Archive: Lukas Reimann

Pervers: Steuerfuß im Kanton St. Gallen allein in den letzten beiden Jahren 20 % erhöht!

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Der Kanton St. Gallen hat seine Finanzen nicht mehr im Griff und die Ausgaben steigen jedes Jahr an. Auch die Bürokratie – z. B. beim Handelsregisteramt oder beim Steueramt steigt auf erschreckende Art und Weise an.

Im Vergleich hat der Kanton St. Gallen den höchsten Personalbestand pro Firma! Firmen werden also selbst von diesem Amt unnötig gegängelt. Ein Amt, das eigentlich dem Kanton dienen sollte. Schweizweit einzigartig ist etwa das Verfahren bzw. Vorgehen bei Firmen, welche in der Organisation kleinste Mängel aufweisen. Sie werden drangsaliert.

Beim Steueramt St. Gallen ist festzustellen, daß das kantonale Steueramt St. Gallen seine Zeit und Steuergelder damit vergeudet provisorische (!) Steuerrechnungen zu verschicken. Die Firmen ersticken hierdurch regelrecht an Bürokratie, wobei dies nur zwei Beispiele der unheilvollen Entwicklung sind.

Anstatt sie auf das Notwendige zu begrenzen hat der Kantonsrat für die letzten beiden Jahre eine Steuerfußerhöhung von insgesamt 20% beschlossen. Bisher haben die Stimmberechtigten dazu nichts zu sagen.

Die Initiative «Steuererhöhungen vors Volk!» hat zum Ziel, in Zukunft kantonale Steuerfußerhöhungen von fünf Prozentpunkten und mehr automatisch dem Volk zur Abstimmung zu unterbreiten. Steuererhöhungen bis zu fünf Prozentpunkten sollen dem fakultativen Referendum unterstellt werden.

Die Bürokratie- und Steuerspirale drosselt die Wirtschaft. Mehr noch: Sie verhindert Ansiedlungen in St. Gallen und führt sogar zu Wegzügen. Dem Verfasser dieses Beitrags sind 3 (!) Firmen bekannt, die wegen dieser st. gallischen Mißstände weggezügelt sind. Selbst Graubünden, das nicht gerade als wirtschaftsfreundlich gilt (und dies auch nicht ist), steht noch besser da. Desweiteren sind dem Autor dieser Zeilen mehrere Firmen bekannt, die aus den obgenannten Gründen nicht im Kanton St. Gallen angesiedelt wurden.  Sondern zum Beispiel im wenige Minuten von der Stadt St. Gallen erreichbaren Appenzell!

Unterschriftenborgen: Steuern vors Volk

Transparenzinitiative im Medienzentrum des Bundeshauses vorgestellt: Dienen, nicht sich bedienen

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Unbestechlich für das Volk – eine Allianz von 7 Politikern (Lukas Reimann SVP, Pascal Gloor Piratenpartei CH, Aline Trede Grüne CH, Simon Casutt GLP CH, Jeffrey Bleiker JSVP SG, Vincenz Rentsch Jungfreisinnige SG, Emmanuel Kilchenmann) stellten die Transparenzinitiative in Bern im Medienzentrum des Bundeshauses vor:

Die Transparenzinitiative wird im Medienzentrum des Bundeshauses vorgestellt

Die Transparenzinitiative wird im Medienzentrum des Bundeshauses vorgestellt

Die Initiative wird von den Parteimitgliedern der unterschiedlichsten Parteien unterstützt.  SVP-Nationalrat Lukas Reimann spricht davon, daß die Politik mehr Transparenz benötigt und das Volk wissen sollte welcher Politiker von welcher Institution beeinflußt wird. Er heißt es für sehr positiv, daß die Allianz für diese Initiative aus Politikern so vieler Parteien besteht. Er spricht davon wie wichtig es ist die Einkünfte der Politiker offenzulegen. Sollte jemand dagegen verstoßen, so soll dieser aus der Kommission ausgeschlossen werden. Bewusst wurden hier keine Bußen eingesetzt, denn dies würde nur dazu führen, daß diese wieder von Lobbyisten bezahlt werden, und  das Problem dadurch nicht behoben wird.

Aline Trede, Vizepräsidentin Grüne CH,  sprach über die Atom-Lobby. Sie hat ein Schaltkreismodell erstellt aus welchem hervorgeht, welche Parlamentarier mit der Atom-Lobby verbunden sind. Sie ging aber auch ebenfalls darauf ein, daß es nicht nur in der Atomindustrie, sonder auch in anderen Bereichen, wie Versicherungsgesellschaften und Banke-Lobbyismus gibt. Wenn es ihr nach ginge, so würde im Fernseh-Gerät zukünftig unter den Politikernamen „Sponsored by…“ eingeblendet werden, sagte sie scherzhaft ohne jedoch den Ernst der Thematik dabei zu verlieren. Sie hofft, daß durch die Initiative endlich „das Tabu gebrochen wird“.

Simon Casutt, Vorstandsmitglied GLP CH, sprach davon, daß es teilweise 30-58 Mandate pro Ratsmitglied gibt. Er gibt zu verstehen, daß es nicht nur der Interessenbildung dient die Einkünfte offenzulegen, sondern, daß es wichtig ist zu sehen wie viel Geld tatsächlich fließt. Er macht deutlich, daß Intransparenz mit Machtmißbrauch gleichzustellen ist wohingegen Transparenz für Vertrauen steht. Aktuell ist laut ihm bei der Bevölkerung das Vertrauen in die Politik verloren gegangen. Er findet es schlimm, daß Millionen von Franken eingesetzt werden um die Interessen von Lobbyisten durchzusetzen. Er formulierte es „Die Elite gegen das Volk“. Er sagte Willkür waltet leichter, wenn das Volk ausgeschlossen ist.

Im Anschluß sprach Jeffrey Bleiker, Präsident JSVP SG, und machte deutlich, daß dort wo Personen und nicht Parteien gewählt werden Transparenz erforderlich ist. Ihm ist wichtig, daß die Wähler sehen, wie die Entscheidungen der Politiker zustande kommen.

Vincenz Rentsch, Präsident Jungfreisinnige SG, heißt es gut, daß die Politiker neben ihrer Amt noch einem regulären Beruf nachgehen, weil dadurch der Bezug zur Wirtschaft nicht verloren geht. Doch immer mehr verschiebt sich dies zum Lobbyismus.

Parlamentarier müssen Rechenschaft gegenüber ihren Wählern ablegen. Er meint viel Engagement wird vom Volk sogar belohnt.

Emmanuel Kilchenmann, Vorstandsmitglied CVP FR,  stellt dar, daß es nicht darum geht jemanden bloßzustellen, sondern daß die Initiative ein Mittel zum Zweck ist. Ihm ist wichtig, daß das Vertrauen zum Volk wieder hergestellt werden soll. Er unterstreicht, daß ein Parlamentarier „Dienen und nicht sich Bedienen“ soll.

“Die Freiheit” in der Schweiz

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Auf Einladung des Schweizer Politikers und Mitglied des Nationalrates Oskar Freysinger (SVP) besuchte Christian Jung, Landesbeauftragter der jungen deutschen Partei FREIHEIT in Bayern (http://www.DieFreiheit.org) , am 08./09. März 2011 die Schweizer Bundesversammlung in Bern.

Bei den Gesprächen wurden unter anderem die Themen der Direkten Demokratie, Finanz- und Arbeitsmarktpolitik, Inneren Sicherheit und insbesondere Währungsfragen behandelt.

Vertreter der jungen deutschen Partei "Die Freiheit" waren auf Einladung von Nationalrat Oskar Freysinger in der Schweiz

Vertreter der jungen deutschen Partei "Die Freiheit" waren auf Einladung von Nationalrat Oskar Freysinger in der Schweiz (Foto: Die Freiheit)

Aber auch die Entwicklungen in den arabischen Staaten sowie die möglichen Auswirkungen auf Europa und Israel wurden mit den Abgeordneten der Schweizer Volkspartei (SVP) Oskar Freysinger, Dr. Ulrich Schlüer, Lukas Reimann und Theophil Pfister diskutiert. Begleitet wurde Christian Jung von dem jüngsten Mitstreiter der FREIHEIT in Bayern, dem 17-jährigen Gymnasiasten Ludwig Lagleder.

Einladung Oskar Freysingers zum Bayerischen Gründungsparteitag der FREIHEIT

Im Gegenzug für die Schweizer Einladung freut sich Christian Jung offiziell Oskar Freysinger zum Gründungsparteitag des Landesverbandes Bayern einzuladen: „Es ist für uns eine große Ehre zusammen mit einem erfahrenen Politiker wie Oskar Freysinger am 04. Juni im Raum München die Gründung des bayerischen Landesverbandes der FREIHEIT zu begehen.  Von der Schweiz können wir in Fragen der demokratischen Gestaltung unseres Landes noch viel lernen.“ Read the rest of this entry >>

Kritik an Eurospekulationen: Die Nationalbank ist kein Casino und auch kein Selbstbedienungsladen

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SNB-Chef Hildebrand soll den Bundesrat vor einem Euro-Kurs von 50 Rappen gewarnt haben, berichten Medien. Er wußte also, was er tat, als er weit über 100 Milliarden Schweizer Franken in Euro investierte. Und ein Alt-Nationalbankpräsident kritisiert Hildebrandts hektisches Agieren. Es sei historisch erwiesen und bekannt, daß Deviseninterventionen nichts bringen. Im Gegenteil. Sie heizen die Spekulation erst recht an.

Hildebrand soll laut der “Weltwoche” sogar erklärt haben, der Ausgang der Krise hänge von der Schweizerischen Zahlung an den IWF ab. Diese Position wäre nicht zu rechtfertigen.

Doch bereits der bisherige Verlauf der Eurokrise zeigt, daß die bereitgestellten gigantischen Rettungspakete die Krise nicht aufzuhalten vermögen. Das ist auch wenig verwunderlich, da sie nicht auf vorübergehende Finanzierungsprobleme zurückgeht, sondern auf tieferliegende Probleme.

Nationalrat Lukas Reimann äußert sich auf seinem Blog zu den umstrittenen Euro-Devisenspekulationen der Schweizer Nationalbank:

Zweifelhafte Bilanz der Nationalbank

Nationalrat Lukas Reimann äußert sich zu den verheerenden Devisenspekulationen der Schweizer Nationalbank

Nationalrat Lukas Reimann äußert sich zu den verheerenden Devisenspekulationen der Schweizer Nationalbank

21 Milliarden Verlust erwartet die SNB für 2010. Reine Wechselkursverluste – insbesondere durch Euro-Käufe – dürften gar über 30 Milliarden betragen. Das ist die logische Konsequenz der enormen Bilanzausweitung, die denen der Europäischen Zentralbank und der Amerikaner gleichkommt und die durch Fremdwährungs-Käufe entstand. Wie falsch die Goldverkäufe der vergangen Jahre sind, zeigt sich eindrücklich darin, daß der größte Gewinn von 6 Milliarden mit den Goldbeständen ausgewiesen wird.

Die 21 Milliarden Verlust sind rund ein Drittel der ordentlichen Bundesausgaben. Damit hätte man in etwa die gesamte NEAT finanzieren können.

Wer innert weniger Wochen derartige Summen wirkungslos zerstört, der hat dafür die Verantwortung zu tragen und Konsequenzen zu ziehen.

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Die Schweiz knickt ein
Von Lukas Reimann, Nationalrat, Wil SG

Die Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg war ausgezeichnet: Freiheit, Direkte Demokratie, föderalistischer Wettbewerb, geringe Regulierung. Die Schweiz stand auf einem soliden Fundament. Read the rest of this entry >>