Abt Martin Werlen wurde dadurch schweizweit bekannt, daß er sich öffentlich an Papstkritiker in den Medien installierte. Auch sonst – so der Eindruck – tut er alles, um irgendwie in die Medien zu kommen, etwa, indem er als Kirchenmann aktiv politisiert. Als ob er ein Politiker wäre.
Vielleicht wäre Mäßigung, etwas weniger Medien und etwas weniger Politik, etwas, über das Abt Werlen einmal nachdenken sollte, wenn er seiner Institution nicht noch mehr Schaden zufügen möchte.

Abt Martin Werlen: Sofort die Kirchenämten niederlegen und sich als Politiker bewerben! (Foto: Schweiz. Bischofskonferenz)
Weil die Kirchen sich immer weniger als Glaubensinstitution, sondern als Institution für alles mögliche, etwa politisierende Gerechtigkeitsinstitution (s. Verweis unten) sehen, laufen ihr immer mehr Menschen davon. Die Zahl der Kirchenaustritte steigt kontinuierlich.
Kirche sollte im Kern für den Glauben dasein und nicht – wie der umstrittene Abt. Martin Werlen äußert – sich als politische Institution sehen (Zitat: „Die Kirche ist politisch“)
Im Endeffekt läuft dies darauf hinaus, daß von der Kanzel in tausenden Facetten mehr oder weniger offen die Botschaft gepredigt wird “Jesus würde SP wählen“. (ode Grüne usw.)
Es steht dabei zu bezweifeln, daß das wirklich Gottes Botschaft ist.
Denn es gibt im Grunde genommen keine Partei, die weiter von irgendwelchen christlichen Werten entfernt ist als die SP (allenfalls noch die Grünen, welche unter dem Deckmantel des Umweltschutzes nur genauso linke und ungerechte Umverteilungspolitik betreiben und zugunsten von Kriminellen das Strafrecht abmildern helfen).
Zudem ist ein überbordender Wohlfahrtsstaat, der den Menschen auch noch den allerletzten – soweit noch vorhandenen Rest – an Eigenverantwortung in immer mehr kommunistisch anmutender Umverteilmanier nehmen möchte, nicht gerecht, sondern ungerecht.
Insofern setzt sich die SVP, welche sich als einzige Partei für einen Stopp der Exzesse bei der Schweizer Sozialhilfe oder zumindest für eine Mäßigung beim seit vielen Jahren stattfindenden noch weiteren Ausufern solcher Sozialexzesse einsetzt, weitaus mehr für Gerechtigkeit ein als die Linksparteien, denen die Kirchenverantwortlichen aus unerfindlichen Gründen so nahestehen.
Von Parteien wie der CVP oder der EVP, welche beide genausogut gleich das C bzw. das E aus ihrem Namen streichen könnten, einmal ganz zu schweigen.
Auch das von den Mitte-Links-Parteien seit Jahren praktizierte Hofieren von Gewalttätern und anderen Kriminellen ist alles andere als gerecht, geschweige denn christlich. (das Schweizer Strafrecht, das schon zuvor das mildeste Straf-”Recht” der Welt war, ist erst jüngst abermals massiv abgemildert worden. Mit Recht oder Gerechtigkeit hat es immer weniger zu tun)
Auch hier ist die SVP die einzige Partei, die sich noch für Gerechtigkeit und Christlichkeit einsetzt.
Daher verwundert es kaum, daß trotz der ganzen Kanzelpredigten á la “Jesus würde SP wählen”, dies immer weniger Leute tun.
Mit solchem Gebaren und dem jahrzehntelangen politischen Agitieren pro Linksparteien (als angebliche Vertreter einer vermeintlichen Gerechtigkeit) vertreibt die Kirche hingegen seit Jahrzehnten Mitglieder.
Und zwar insbesondere wohl auch solche, die wirklich ein starkausgprägtes Gerechtigkeitsempfinden haben und dieses politisch aus obengenannten Gründen gerade nicht von den Linksparteien vertreten sehen.
Leute wie Abt Martin Werlen, die so dringend politisieren wollen (und dies auch öffentlich bekunden: “Die Kirche ist politisch”), sollten sich um ein politisches Amt bewerben und die kirchlichen Ämter per sofort niederlegen, um weiteren Schaden von der Kirche abzuwenden.
