Von Denglisch zu Deutsch:
Der größte deutsche Energiekonzern änderte seine Kampagne “One group. Multi utilities” in “Eine Gruppe – viele Möglichkeiten”.
Nicht etwa, weil der größte Energie-Riese Deutschlands die deutsche Muttersprache plötzlich schätzt, sondern aus rein kommerziellen Gründen.
Und zwar nachdem aufgrund einer Umfrage einer jungen Werbeagentur herauskam, daß über 82 Prozent von über 1.100 Befragten die Botschaft des dengleutschen Werbespruchs der milliardenschweren Konzern-Werbekampagne überhaupt nicht verstanden hatten.
Man hatte also dank fehlender Kreativität der beauftragten Werbeagentur nachweislich Milliarden zum Fenster rausgeworfen.
Seit dieser Studie ist in Deutschland das im Volk und selbst bei jungen Konsumenten unbeliebte Denglisch klar rückläufig. Weitere wissenschaftliche Studien folgten.
In der Schweiz sind diese Erkenntnisse bei einigen Agenturen bis heute nicht angekommen. Es gibt immer noch ewiggestrige “Denglisch-Fetischisten”. Wem aber haben wir in der Schweiz so viel dengleutsches Kauderwelsch zu verdanken? Regula Fecker, “Werberin des Jahres 2010″.
Wer also so kreativlos ist und sich Blasen- und Schwammdeutsch in Form von Denglisch bemühen muß, weil er offenbar in der Muttersprache keine schlagkräftigen Einfälle hat, kann in der Schweiz noch “Werberin des Jahres” werden. Read the rest of this entry >>
Von Denglisch zu Deutsch: Der größte deutsche Energiekonzern änderte seine Kampagne “One group. Multi utilities” in “Eine Gruppe – viele Möglichkeiten”. Nicht etwa, weil der größte Energie-Riese Deutschlands die deutsche...