Nicht nur in Südeuropa steigt die Staatsverschuldung: Auch die Verschuldung der Bundesrepublik Deutschland wächst rasant.
Die Schulden der öffentlichen Haushalte Deutschlands sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter stark gewachsen. Die Staatsschulden Deutschlands sind zum Ende des ersten Quartals auf den Rekordwert von 2.042 Milliarden Euro angeschwollen.
Die Zahlen sind vor allem angesichts der guten konjunkturellen Entwicklung alarmierend, denn:

Exorbitantes Wachstum, nur an der falschen Stelle: Staatsverschuldung Deutschlands sprengt 2-Billionen-Grenze
Trotz der guten Konjunktur steigen die Schulden Deutschlands weiter.
Besonders schnell hat das Defizit in den Ländern zugelegt: Es wuchs im ersten Quartal um vier Prozent.
Zum Ende des ersten Quartals 2012 war der öffentliche Gesamthaushalt in Deutschland mit 2 042,0 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt Deutschlands (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 42,3 Milliarden Euro beziehungsweise + 2,1 % gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2011.
Die Schulden des Bundes und seiner Extrahaushalte erhöhten sich zum 31. März 2012 gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % (+ 12,5 Milliarden Euro) auf rund 1 286,2 Milliarden Euro. Die Länder einschließlich ihrer Extrahaushalte waren am 31. März 2012 mit 622,7 Milliarden Euro verschuldet, dies entsprach einem Zuwachs von 4,0 % (+ 23,8 Milliarden Euro) gegenüber dem 31. März 2011.
Die Verschuldung der Gemeinden / Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte stieg zum 31. März 2012 um 4,7 % (+ 6,0 Milliarden Euro) auf 133,1 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Dabei hat sich der Anteil an Kassenkrediten, die ursprünglich zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen verwendet werden sollten, weiter auf nunmehr 35,9 % erhöht.
Zusammen mit neun anderen EU-Ländern versucht Deutschland eine neue Geld-Einnahmequelle zu schaffen: Die Finanztransaktionssteuer soll kommen.
Auch der Druck auf die Schweiz mit weiteren unsäglichen Erpressungsversuchen wird weitergehen.
Vor nicht einmal 10 Jahren hieß es, die Schweiz müsse über dreißig Prozent an Zinsabschlagssteuern akzeptieren, nur so könne das Bankgeheimis gewahrt werden.
Nun führt die Schweiz globale Steuerregelungen ein und gibt gleichzeitig das Bankgeheimnis preis. Eine super Bundesratslogik: EU und USA bekommen den 5er und Weggli.
Im Herbst 2011 wurden mit Deutschland und Großbritannien Quellensteuerabkommen unterzeichnet. Beide Abkommen wurden Anfang 2012 ergänzt. Ein weiteres Abkommen hat die Schweiz mit Österreich im April 2012 abgeschlossen.
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