Monthly Archives:Juli 2012

Jobs in der Schweiz

admin post on Juli 31st, 2012
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Die Schweiz ist bekannt dafür, daß sie Spitzenkräfte aus dem Ausland anzieht. Dieses Thema wurde auch schon zum Politikum. So etwa, als sie politischer Protest gegen “zuviele” deutsche Ärzte und Professoren regte.

Durch die Personenfreizügigkeit wird die Schweiz für ausländische Arbeitskräfte noch attraktiver. Der Personenfreizügigkeit wurde an einer Volksabstimmung zugestimmt. Umgekehrt dürfen damit auch Schweizer im europäischen Ausland ohne Bewilligung Jobs annehmen.

Jobs in der Schweiz: Spitzenkräfte sind besonders mobil. Der Kadermarkt auch im Bereich E-Rekrutierung umkämpft und Jobbörsen gibt es eine ganze Zahl. Das Portal Experteer (Bild) hat sich auf diesen Bereich spezialisiert.

Jobs in der Schweiz: Spitzenkräfte sind besonders mobil. Der Kadermarkt auch im Bereich E-Rekrutierung umkämpft und Jobbörsen gibt es eine ganze Zahl. Das Portal Experteer (Bild) etwa hat sich auf diesen Bereich spezialisiert.

Die Welt wird mobiler und auch das Internet spielt hierbei sicher eine Rolle.

E-Rekrutierung gewinnt im Arbeitsmarkt zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt in einem Land wie der Schweiz mit einer derart hohen Internetnutzungsrate.

E-Rekrutierung als Personalbeschaffung durch den Einsatz elektronischer Medien wird daher zunehmend genutzt, besonders im umkämpfeen Schweizer Kadermarkt.

In der Schweiz gibt es eine ganze Reihe von Jobportalen. Experteer (experteer.ch), ein professioneller Karrieredienst für die Rekrutierung von Kaderkräften in der Schweiz und Europa, konzentriert sich hierbei ausschließlich auf Spitzenpositionen ab 120.000 Franken.

Experteer bietet diskreten Zugang zu über 10.000 Personalberatern.

Sie finden Gehaltsmeßlatten zu jeder Position.

Man kann gratis ein Profil anlegen. Die Registration ist kostenlos.

Bemerkenswerte Rede von Bundesrat Ueli Maurer zum 1. August

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Die europhile gutmenschliche Journalismus- und Besserwisserelite und andere Angehörige der Schweizer Gedankenpolizei dürften die Rede wohl als “Gedankengift” geißeln, welche Bundesrat Ueli Maurer am 1. August 2012 halten wird.

Er spricht am Bundesfeiertag über die Schlacht an der Beresina von 1812 und die aktuelle politische Lage 200 Jahre später.

Rede von Bundesrat Ueli Maurer anläßlich des 1. August 2012

Rede von Bundesrat Ueli Maurer anläßlich des 1. August 2012

Im Zentrum der Rede steht die Rolle der Schweiz im internationalen Umfeld: Der Druck des Auslandes auf die bewährte freiheitliche Ordnung und die Unabhängigkeit der Schweiz nehmen zu.

Die Forderungen gehen immer klarer in Richtung Einschränkung der Souveränität (Selbstbestimmung). Zur Zeit wird darüber diskutiert, daß die Schweiz EU-Recht direkt zu übernehmen habe.

Damit stellt sich einmal mehr in der Geschichte unseres Landes die ganz grundsätzliche Frage: Hat die Schweiz den politischen Willen, ihre Unabhängigkeit zu bewahren? Oder gibt sie den Forderungen laufend nach und läßt sich immer mehr fremdbestimmen?

Bundesrat Ueli Maurer zeigt sich in seinen Ansprachen besorgt über die aktuelle Lage.

Er stellt die momentane Situation in einen größeren historischen Zusammenhang – ausgehend von den Schicksalen von Schweizern auf Napoleons Rußlandfeldzug und bei der Schlacht an der Beresina, die sich dieses Jahr zum 200sten Mal jähren.

Gleichschaltung in Europa – heute und damals

Dafür, daß die Schweiz damals für die maßlose Machtpolitik eines gleichgeschalteten, zentral-gesteuerten Europas mit tausenden von Menschenleben bezahlen mußte, war eine mutlose Politik verantwortlich, die allen Forderungen des Auslandes sofort nachgab und so schließlich im Verlust der Souveränität und in der Aufgabe der Unabhängigkeit endete. Für den Untergang der alten Eidgenossenschaft können insbesondere drei Gründe genannt werden: Die politische Führung mißtraute dem Volk und mißachtete den Volkswillen. Die Verblendung von mutlosen Anpassern in der Elite, die sich von großen Visionen und der Verheißung einer neuen Zeit beeindrucken ließen und ihre Heimat geringschätzten.

Und die Hoffnung der politischen Führung, mit immer neuem Nachgeben die Gegenseite zufriedenzustellen – bis zur Selbstaufgabe.

Dabei macht Bundesrat Ueli Maurer klar:

Die Geschichte wiederholt sich nie, aber sie entwickelt sich immer wieder nach den gleichen Mustern. Diese Tatsache belegt er mit offensichtlichen Parallelen zwischen der verhängnisvollen Politik von 1798, die schließlich zur Beteiligung der Schweiz am Rußlandfeldzug vor 200 Jahren führte, und den gegenwärtigen politischen Herausforderungen. Er wünscht der Schweiz zum Geburtstag mutige Bürger, die sich weiterhin für die bewährte und erfolgreiche Unabhängigkeit und Freiheit unseres Landes einsetzen.

Hörenswerter Deutsch-Funk: Funkhausgruppe

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Quelle: DeutscheMusik.ch

Funkhausgruppe ist ein neues deutsches Musikexperiment, welches aktuell aus den Gruppen “Die Perlen”, “Hertzinfarkt”, “Sonnenbrandt” und “Welle: Erdball” besteht.

Mit über teilweise nur 4.000 oder gar nur 1.000 Sichtungen (bzw. Hörungen) bzw. Denglisch “views” sind einige Lieder zwar wenig beachtet, aber hörenswert:

Zum Thema Atomkraft, Physik usw.:

Möglichkeiten

Sozialkritik bzw. Kritik an sozialen Medien:

Liebe zu viert: Komm und schalt Dein Herz aus, egal, was passiert:

Euro-Untergang, EU-Kommunismus: Auf wen man in Europa hören sollte

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Quelle, Wortlaut: von Giardino-Nachrichtendienst, 29.07.2012 (Verweis unten)

Es gibt wenige Parlamentarier in Europa, auf die man hören sollte und die in der Vergangenheit die heutigen Probleme korrekt vorausgesehen haben. Einer* davon ist Nigel Farage (UK Independence Party). Farages Prognose über die Zukunft Europas sollten uns zu denken geben und zeigen ein unterdessen wahrscheinliches Szenario.

Seine Reden sind immer ein paar Minuten Aufmerksamkeit wert. Sie sind sogar unterhaltsam – eine Eigenschaft, die gerade bei Politikern selten ist.

* Der andere ist Daniel Hannan (Videos)

Quelle: http://gruppe-giardino.ch/?p=5137

Großbritannien ist im übrigen wie andere Nordländer, etwa Dänemark, nicht dem Euro beigetreten. Hier gab es nämlich anders als in Deutschland – wie in Dänemark oder Norwegen – eine Volksabstimmung zum Euro.

Ob Widmer-Schlumpf bei ihrem aktuellen Queen-Besuch auch darüber geredet hat?

Oder ob sie nur weiter an der Opferung des Schweizer Bankgeheimnisses arbeitet? Obwohl Großbritannien für seine Steueroasen berüchtigt ist, genauso wie die USA, der scheinheiligste aller Moralisierer neben Deutschland?

Webseite zur Währung Großbritanniens: Britisches-Pfund.ch

Laßt endlich den Franken vom Euro frei!

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Niemand anders als der frühere UBS-Chef Oswald Grübel schreibt in seiner Kolumne in der Zeitung «Der Sonntag», es sei «nur eine Frage der Zeit und der Entwicklung der Eurokrise», daß die “Strategie” des Mindestkurses aufgegeben werden müsse, welchen der ehemalige und inzwischen als Krimineller (Verstoß gegen Insiderstrafnorm durch illegale Aktiengeschäfte) entlarvte und zurückgetretene ehemalige SNB-Chef Philipp Hildebrand beschloß. Besonders pervers: Die Schweizer Bevölkerung stimmte ab, nicht am Euro-Experiment teilzunehmen. Jetzt kauft die SNB täglich Euros, wenn man den erschreckenden Zahlen zu den Eurokäufen der SNB glauben darf. Die Schweiz wird zum Eurohorter und ist beim Euro-Experiment mittendrin. Das ist falsch.

Der Zürcher Finanzprofessor Martin Janßen stimmt Grübel zu: «Die Festlegung des Mindestkurses von 1.20 war in Erwartung eines wieder stärker werdenden Euros vertretbar. Aber jetzt wird der Euro und damit der Franken gegenüber allen

Was Philipp Hildebrand mit der Anbindung des Schweizer Frankens an den Euro der Schweiz eingebrockt hat, ist noch gar nicht absehbar (Bildschirmfotoausriß: Der Sonntag)

Was Philipp Hildebrand mit der Anbindung des Schweizer Frankens an den Euro der Schweiz eingebrockt hat, ist noch gar nicht absehbar (Bildschirmfotoausriß: Der Sonntag)

anderen Währungen laufend schwächer – obwohl die Marktkräfte zu einem deutlich stärkeren Franken drängen», so Janßen zum «Sonntag». Halte die SNB den Kurs lange künstlich bei 1.20, drohe in zwei oder drei Jahren ein umso schlimmerer Absturz auf 90 Rappen. Janßen fordert eine Ausstiegsstrategie.

SVP-Stratege Christoph Blocher sagt: «Die SNB muß sich bewußt sein, daß der Mindestkurs von 1.20 langfristig nicht durchsetzbar ist. Irgendwann muß wieder der freie Markt den Devisenkurs bestimmen können.»

Und zudem ist der Mindestkurs unnötig. Die Schweizer Wirtschaft – inklusive der Exportwirtschaft – blüht. Selbst ein bißchen Eindämmung im Export würde überhaupt nicht schaden. Dafür kann man vieles im Gegenzug viel billiger importieren. Schweizer Produkte werden auch bei einem teureren Franken weltweit gefragt bleiben. Nicht zuletzt aufgrund der Qualität und des Schweizer Erfindungsreichtums.

Oswald Grübel:

Wenn eine relativ kleine, gesunde Volkswirtschaft mit geringer Staatsverschuldung, wie die Schweiz, ihre Währung an einen vielfach größeren Wirtschaftsverbund mit einer künstlichen Transferwährung und hohen Staatsverschuldungen koppelt, übernimmt sie auch die entsprechenden Risiken.

Mit anderen Worten, der Schweizer Franken ist zurzeit ein Euro. Die volkswirtschaftliche Basis des Frankens ist grundlegend besser als die des Euros und wird sich selbst durch den fixen Wechselkurs nicht so schnell verschlechtern. Es ist deshalb nur eine Frage der Zeit und der Entwicklung der Eurokrise, dass diese Strategie aufgegeben werden muß.

Eines wissen wir ganz bestimmt, je länger wir daran festhalten, umso höher wird der Preis, den wir alle dafür bezahlen.

Mehr zum CHF auf: Schweizer-Franken.ch

Henryk M. Broder: “Ich will die Welt ja nur beschreiben” (nicht verändern)

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Ich will die Welt ja nur beschreiben, so schreibt der brilliante Schreiber Henryk M. Broder aktuell in der Welt. Und schreibt, ein anderer, wolle sie im Gegensatz zum, dem Beschreiber, verändern.

Ob Broder – laut Wikipedia zu den “führenden Meinungsmachern in Deutschland gehörend” selbst glaubt, was er dort schreibt? Ein führender Meinungsmacher, der Welt also nicht verändern, sondern bloß beschreiben will? Hm. Jemand, der sich so vehement für aktive Diskussionen und Debatten einsetzt, daß mancher Politiker völlig alt gegen ihn aussieht, schreibt, wenn er die Welt verändern wolle, wäre er Politiker geworden. Hm.

Will die Welt nicht verändern, nur beschreiben. Schreibt Henryk M. Broder. (Bild: Henryk-Broder.com)

Will die Welt nicht verändern, nur beschreiben. Schreibt Henryk M. Broder. (Bild: Henryk-Broder.com)

Ich jedenfalls glaube nicht, daß Broder die Welt “nur beschreiben” möchte und hoffe auch nicht, daß dem so ist.

Hier der Wortlaut der Passage (kursiv, um Rechtschreibfehler bereinigt (rot markiert)):

Ingo Schulze und ich haben zweierlei gemeinsam. Erstens kommen wir beide aus dem Osten, ich allerdings noch viel mehr als er. Zweitens lieben wir beide die Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, vor allem die Geschichte von des Kaisers neuen Kleidern.

Doch damit hören die Gemeinsamkeiten im Grunde auch schon auf. Ingo Schulze ist ein Schriftsteller, ich bin ein Gebrauchsschreiber. Schulze will die Welt verändern. Das zeigt nicht zuletzt sein neuestes Buch. Es trägt den Titel “Unsere neuen Kleider” und plädiert für “demokratiekonforme Märkte”, was immer man sich darunter vorstellen soll. Ich will die Welt ja nur beschreiben. Wenn ich die Welt verändern wollte, wäre ich Politiker geworden. Oder Gruppentherapeut. Schulze leidet an der Welt, ich leide, wenn ich an einem “Victoria’s Secret”-Laden vorbeigehe.

Hier der ganze – mal abgesehen von der in meinen Augen unglaubwürdigen Einleitung – sehr lesenswerte Artikel in der Welt.

Und hier noch zwei Schweiz-Blog-Einträge zu dem – von mir ebenfalls sehr geschätzten – Hans-Christian Andersen.

Ein Deppenleerzeichen (siehe Original-Beitrag im “Qualitätsmedium” Welt, sofern es dort nicht korrigiert wird) hätte ich Broder übrigens gar nicht zugetraut. Jemand, der so in der Sprache bewandert ist. Selbst an solchen Leuten geht Denglisch offenbar nicht vorbei.

http://spottlight.ch/?page_id=98

SNB-Wahnsinn der Anbindung des Franken an den Euro

admin post on Juli 28th, 2012
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Die Schweizerische Nationalbank hat allein im Monat Mai 2012 bis zu 60 Milliarden zur Durchsetzung der Schweizer Franken-Untergrenze von 1,20 zum Euro hin aufgeworfen.

Gäbe die Nastionalbank diese auf, müßte sie laut einer aktuellen Untersuchung so hohe Verluste hinnehmen, daß ihre gesamten Reserven aufgebraucht sind.

Da kann man doch nur sagen: Danke, Philipp Hildebrand für diesen grandiosen letzten Schachzug, den soliden Schweizer Franken an eine sterbende Währung zu binden.

Jeder Bankberater, der seinem Kunden zu diesem Zeitpunkt empfohlen hätten, Euros zu kaufen, wäre nicht nur für verrückt erklärt worden, sondern auch rechtlich hinsichtlich der Beratungshaftung belangbar gewesen.

Und die SNB unter Hildebrand hatte nichts besseres zu tun, als genau dies zu tun. Hildebrand kaufte für historisch absolut einmalige Dimensionen Euros und nach den Euro-Stützungskäufen kam durch ihn es nocht schlimmer. Er band den Franken an den Euro. Dies, obwohl die Schweizer abgestimmt hatten, nicht am Euro-Experiment teilnehmen zu wollen.

Jede zitterige Hand, die Euros loswerden wollte und will, konnte bzw. kann der Nationalbank diese Euros zu einem fixen Preis von 1,20 andienen.

Daß sowas nicht gutgehen kann, dazu braucht man weder ein Volkswirtschaftsstudium noch Devisenhändlervergangenheit wie der Autor dieser Zeilen. Dies erschließt sich selbst dem gutgläubigsten und unbedarftesten Geist, daß die De facto-Teilnahme der Schweiz beim Euro durch die Franken-Bindung an den Euro verheerend ist.

Wann stoppt die SNB-Führung diesen Wahnsinn?

Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Zusammenhängender alter Schweiz-Blog-Beitrag

Joachim Gaucks Ansichten zu Thilo Sarrazin, Islam und Überfremdung

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Zu Anfang gibt sich Gauck als Anhänger der Doktrin, es “brauche” angeblich Einwanderung.

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck äußert sich danach weiter zu Thilo Sarrzin, dem Islam in Deutschland und dem Thema Überfremdung sowie auch zur heftig umstrittenen Äußerung seines Vorgängers und zugleich des ersten unrühmlich zurückgetretenen Bundespräsidenten (und Merkel-Liebling), welcher weltweit Bekanntheit mit der Äußerung erlangte “Der Islam gehört zu Deutschland”.

 

“facebook” macht auf Scheindemokratie

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Das Übliche: Die Besitzer um Mark Zuckeberg und die Investmentbänker haben Kasse gemacht und der Aktienkurs stürzt ab.

Und das natürlich nicht ohne Grund. Das werbeüberfrachtete und datenschutzmißachtende zunehmend unbeliebte Scheinnetzwerk verliert massenweise Nutzerzahlen bzw. Nutzer der jüngeren Generation und übt sich jetzt noch in Scheindemokratie.

Netzwelt.de berichtet:

Man soll ja niemandem etwas Schlechtes wünschen, aber bei Facebook möchte man fast mal eine kleine Ausnahme machen: Wer seine Mitglieder mit einer solch dreisten Scheindemokratie veralbert, gehört abgestraft. Ein stetig fallender Aktienkurs verdirbt mir jedenfalls nicht die Laune.

Ganzer Bericht auf Netzwelt.de

Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache

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​​Bislang finanziert die Allgemeinheit die Kosten von Abtreibungen. Denn die Solidargemeinschaft muß diese Kosten irrsinnigerweise tragen, weil Abtreibung von Kindern im obligatorischen Leistungskatalog der Grundversicherungen der Schweizer Krankenversicherungen enthalten ist.

Dabei ist eine Schwangerschaft weder eine Krankheit noch ein Schwangerschaftsabbruch eine anerkannte “Verhütungsmethode”. Trotzdem finanzie­rt man – Sonderfall Schweiz möchte man sagen - Abtreibungen über die Grundversicherung. Krankenkassen haben dabei die Aufgabe, Leben zu erhalten und nicht die Vernichtung von Leben zu unterstützen.

Über 325 % Unterschied bei der staatlich finanzierten Verantwortungslosigkeit

Wie in anderen Bereichen (Sozialhilfe, Invalidenversicherung usw. usf.) ist auch hier eine massive Inländerdiskriminierung zu beobachten: Ausländerinnen in der Schweiz treiben 3,25-mal häufiger ab als Schweizerinnen. Über 50% aller Abtreibungen in unserem Land werden von ausländischen Frauen mit Wohn­sitz in der Schweiz vorgenommen. Doch in der Schweiz wird diese Gratis-«Verhütungsmethode» von der Allgemeinheit finanziert. Abtreibung darf nicht Verhütungsmittel sein.

Die Volksinitiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache – Entlastung der Krankenversicherung durch Streichung der Kosten des Schwangerschaftsabbruchs aus der obligatorischen Grundversicherung» hat zum Ziel, die Finanzierung der Abtreibung aus dem Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zu streichen.

Emanzipierte Frauen müßten jubeln: Man traut ihnen für ihr Sexualleben Eigenverantwortung zu. Doch statt Jubel gibt es Gekeife ausgerechnet von den CVP-Frauen, den FDP-Frauen und den SP-Frauen. Wo ist denn jetzt die Emanziption?

Emanzipierte Frauen müßten jubeln: Man traut ihnen für ihr Sexualleben Eigenverantwortung zu. Doch statt Jubel gibt es Gekeife ausgerechnet von den CVP-Frauen, den FDP-Frauen und den SP-Frauen. Wo ist denn jetzt die Emanziption?

Zu diesem Zweck verlangt sie eine Änderung von Artikel 117 der Bundesverfassung, der dann neu vorsieht, daß – wie in anderen Ländern auch – unter Vorbehalt von seltenen Ausnahmen seitens der Mutter Schwangerschaftsabbruch und Mehrlingsreduktion im Krankenversicherungs-Obligatorium nicht eingeschlossen sind.

Daß in der Schweiz Schwangerschaftsabbrüche im Leistungskatalog der Grundversicherung stehen, hat weitreichende Folgen.

Es führt im Vergleich mit anderen Ländern nicht nur zu mehr Abtreibungen (wenn es schon in der Grundversicherung enthalten ist, ist es ja was ganz Normales…), sondern auch zu höheren Krankenkassenprämien. Es werden darüberhinaus auch jene zur Mitfinanzierung gezwungen, welche eine Abtreibung niemals mit ihrem Gewissen vereinbaren
können. Und drittens steht diese Praxis im krassen Widerspruch zum Europäischen Gerichtshof.

Und: Jeder Krankenkassenprämien-Zahler wird gezwungen, Abtreibungen mitzufinanzieren, also zum Mittäter von Gesetzes wegen.

Unterschriftenbogen

Postkonto: PC 40–50 60 70–6

Interessanterweise ist ausgerechnet die angebliche Mitte-Partei CVP (das C steht bzw. stand mal für “christlich”, für was es heute steht, weiß niemand mehr, nicht mal mehr die Partei selbst…), die sich immer mehr zu einer Links-Partei wandelt, nicht nur für Abreibung (bzw. “die Wahlfreiheit der Frauen” wie es so schön süffisant heißt in der Mitteilung), sondern auch dafür, daß weiterhin die Allgemeinheit die Kosten von Abtreibungen tragen soll.

Die Initiative will ja wohlgemerkt nicht einmal Abtreibungen verbieten, sondern nur, daß die Frau, die sich für eine Abtreibung entschließt, die Kosten dafür auch selbst tragen muß. Denn es ist keine Grundleistung der Krankenversicherung, Abtreibungen zu finanzieren. Soetwas wäre im Ausland undenkbar.

Seitens der (linken) CVP-Frauen heißt es in einer heute vom Parlament versandten Mitteilung:

Die CVP-Frauen Schweiz bestätigen ihr Engagement zugunsten der Schwangerschaftsabbruchs. Sie sind entschieden gegen die Initiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“. Die Wahlfreiheit der Frauen ist entscheidend; und diese Initiative ist ein Rückschritt und eine Brüskierung der Frauen.

Auch die FDP, welche sonst immer zu “mehr Eigenverantwortung” usw. aufruft, gibt sich auf einmal gänzlich unliberal:

Nein zur Initiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ heißt es auf der Seite der FDP-Frauen in der Überschrift zu einem Beitrag, in welchem die Tatsache, daß in der Schweiz die Allgemeinheit die Abtreibungen von einzelnen Frauen finanziert, als “frauenfreundlich” bezeichnet wird. Wenn Verantwortungslosigkeit die Allgemeinheit finanziert, ist dies jedoch weder frauen- noch männerfreundlich. Es ist schlichtweg gegen Eigenverantwortung gerichtet und gänzlich unliberal / unfreiheitlich.

Und zu guter letzt sind auch die SP-Frauen, die sonst ach so emanzipiert sind in Frauenfragen natürlich dafür, daß die Allgemeinheit den Frauen, die Abtreibungen vornehmen wollen, dies finanziert. Von wegen Emanzipation und Selbstbestimmung / Selbstverantwortung.

Wenn die Konsequenzen der Lust der Frau am Sex die Allgemeinheit weiterhin übernehmen soll: Warum übernehmen die Krankenkassen der Schweiz nicht auch in den Leistungskatalog etwas für Männer? Zum Beispiel könnte man – nach der “Logik”, daß Frauen sich die Konsequenzen von sexuellen Handlungen von der Allgemeinheit finanzieren lassen, auch Saunaklub-Besuche in den Grundkatalog der Leistungen von Schweizer Krankenkassen aufnehmen. Die BekämperInnen der Initiative, welche weiterhin wollen, daß Abtreibungsentscheidungen von Frauen die Allgemeinheit tragen soll arbeiten schon jetzt mit Lügen.

Auf der Webseite der der GegnerInnen von Selbstverantwortung heißt es in drei Sprachen:

Frauen haben das Recht, über eine Abtreibung, einen Schwangerschaftsabbruch selbst zu entscheiden
Les femmes ont le droit de choisir l’avortement, l’interruption de grossesse
Le donne hanno il diritto all’aborto, all’interruzione di gravidanza

Abtreibung im Grundkatalog der Krankenversicherung: Die GegnerInnen von Eigenverantwortung und mündigen Frauen arbeiten mit Lügen...

Abtreibung im Grundkatalog der Krankenversicherung: Die GegnerInnen von Eigenverantwortung und mündigen Frauen arbeiten mit Lügen...

Damit wird der Eindruck erweckt, die Initiative “Schwangerschaftsabbruch ist Privatsache” wolle den Frauen dieses “Recht” (Leben zu töten) nehmen. Das ist überhaupt nicht mal der Fall. Die Initiative fordert nur, daß Frauen die Kostenfolgen für die Nutzung ihres “Rechts” selbst tragen.

Diese Frauen wollen, daß die Abtreibung von der Allgemeinheit bezahlt wird:

Suleika Baumgartner (Grüne Schweiz), Barbara Berger (Zentralsekretärin SP-Frauen Schweiz), Anita Cotting (Geschäftsführende Direktorin Sexuelle Gesundheit Schweiz), Claudine Esseiva (Generalsekretärin FDP Frauen Schweiz), Helene Huldi (Frauenärztin FMH, APAC-Suisse), Lea Kusano (SP-Stadträtin Bern), Stéphanie Mörikofer (ehem. FDP-Regierungsrätin AG), Ursula Nakamura-Stoecklin (Schweiz. Verband für Frauenrechte), Marie Perriard (ehem. Leiterin Familienplanungsstelle Freiburg i. Üechtl., Sexuelle Gesundheit Schweiz), Anne-Marie Rey (Schwangerschaftsabbruch-Infostelle, ehem. SVSS), Susanne Rohner (Sexuelle Gesundheit Schweiz), Babette Sigg (Präs. CVP-Frauen Schweiz), Rosmarie Zapfl (alliance F)

Auf der Seite der Initiativgegner liest sich manches komisch. Dort steht:

Unsere Überzeugung: Abtreibung ist eine private Angelegenheit. Jede Frau hat ein unveräußerliches Recht zu entscheiden, ob sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben ein Kind bekommen möchte oder nicht. Sie muß daher auch frei und in eigener Verantwortung über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden können.

Wenn Abtreibung also eine Privatangelegenheit ist, warum dann die Abtreibungsfinanzierung nicht? Komisch auch: Will der Mann das Kind nicht, dann kann er nicht entscheiden, ob er zahlen will oder nicht. Er muß, wenn er der Vater ist. Bei der Frau aber hingegen soll sogar die Allgemeinheit zahlen, wenn sie auf den Gedanken kommt, sie will das Kind gar nicht.

Und: Jede Frau habe ein unveräußerliches Recht, zu entscheiden, ob sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben ein Kind bekommen möchte oder nicht.

Dazu ist doch zu sagen: Jede Frau hat auch das unveräußerliche Recht, frei zu entscheiden, ob sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben mit jemanden in die Kiste geht und Sex hat oder nicht! Wieso soll die Allgemeinheit dies finanzieren? Wo bleibt nun die Emanzipation, die hochgelobte Selbstbestimmung und Eigenverantwortung?

Wenn um´s Geld geht, hört sie auf. Entweder der Mann soll zahlen müssen oder im Fall eines Schwangerschaftsabbruchs die Solidargemeinschaft über die Krankenversicherung. Das kann es doch nicht sein.

Weiterführendes

Ja zum Leben Zentralschweiz

Ja zum Leben Oberwallis

Ja zum Leben Bern

Liste von Hilfs-Telefonnummern (SOS-Telefon)

Aargau
Ja zum Leben Kanton Aargau
Postfach, 5401 Aarau
SOS-Telefon 056 221 55 57
PC 50-18737-6

Bern / Freiburg
Ja zum Leben Sektion Bern / Freiburg (deutschsprachiger Teil)
Schwarzenburgstr. 73, Postfach 152
3097 Liebefeld
Tel. 031 961 26 44
SOS-Telefon 031 961 27 27
office@ja-zum-leben-bern.ch
www.ja-zum-leben-bern.ch
PC 30-15967-8 (Ja zum Leben Bern)

Hilfsstelle der Sektion Ja zum Leben Bern / Freiburg:
Schwanger, ratlos – wir helfen
Scheuermattweg 4, 3007 Bern
Postfach 1076, 3000 Bern 23
Tel./Fax 031 961 64 74
SOS-Telefon 031 961 27 27
hilfe@schwanger-wir-helfen.ch
www.schwanger-wir-helfen.ch
PC 30-19339-6 (Schwanger – wir helfen)

Ostschweiz / Graubünden
Ja zum Leben Region Ostschweiz und Graubünden
Postfach, 8730 Uznach
Tel. 055 280 39 52, Fax 055 280 29 36
SOS-Telefon 071 352 27 27
PC 90-786-5 und PC 90-14436-0 (Mütterhilfsfonds)
Jazumleben_ostschweiz@hotmail.com
SOS-Hilfsangebote für werdende Mütter in Not
Wohnmöglichkeiten
www.hausuerikon.ch
www.hausamden.ch

Glarus
Ja zum Leben Glarus
Postfach 18, 8775 Luchsingen
Tel. 055 653 11 50, Fax 055 653 11 53
SOS Telefon 079 521 41 50 (Wähle das Leben)
PC 85-518875-0

Solothurn
Ja zum Leben Kanton Solothurn
Postfach 142, 2544 Bettlach
032 645 19 73
SOS-Telefon (während Bürozeiten) 032 622 50 92
PC 45-5406-1

Tessin
Si alla Vita, Sezione della Svizzera italiana
C.p. 10, 6903 Lugano
Tel. und SOS-Telefon 091 966 44 10

Waadt
Oui à la vie Vaud
Cp 65, 1001 Lausanne
Tel. 021 616 88 88, Fax 021 616 88 81

Wallis
Ja zum Leben Sektion Oberwallis
Postfach 181, 3904 Naters
SOS-Telefon 027 923 40 40
info@ja-zum-leben-oberwallis.ch
www.ja-zum-leben-oberwallis.ch
PC 49-362115-8

Zentralschweiz
Ja zum Leben Zentralschweiz
Rotmattstrasse 7, 6045 Meggen
Tel. 041 370 00 10 (kein Fax)
www.ja-zum-leben-zentral.ch
info@ja-zum-leben-zentral.ch
SOS-Telefon 041 755 28 28
PC 60-6681-1

Zürich
Ja zum Leben Sektion Zürich
Postfach 2765, 8033 Zürich
Tel. und SOS-Telefon 044 342 02 28
PC 80-17422-6
Website: www.frau-in-not.ch