Monthly Archives:Mai 2012

Zum ESM-Vertrag

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Mit Blick auf das am Donnerstag (31. Juni) angesetzte Referendum in Irland erneuert der Verein Mehr Demokratie seine Kritik am Ratifizierungsprozeß von Eurorettungsschirm (ESM) und Fiskalvertrag. „Daß die Bürger einzig in Irland über ESM und Fiskalvertrag abstimmen dürfen, ist nur die Spitze des Demokratiedefizit-Bergs“, sagt Michael Efler, Vorstandssprecher von Mehr Demokratie.

Tatsächlich wurde der Fiskalvertrag bereits referendumssicher konzipiert. Selbst die Bevölkerung mehrerer Länder könnte den Vertrag nicht mehr stoppen – wenn er in zwölf Eurostaaten ratifiziert wird, tritt er in Kraft und ist nur mit Zustimmung aller Vertragsstaaten wieder kündbar.

Michael Efler, Vorstandssprecher Verein "Mehr Demokratie" in Deutschland

Michael Efler, Vorstandssprecher Verein "Mehr Demokratie" in Deutschland

„Wie so oft in Europafragen hat man den Eindruck, daß die Bürger von den Regierungen bevormundet werden. Dahinter steht auch die Angst vor unerwünschten Abstimmungsergebnissen und der Glaube, dass man ein funktionierendes Europa einfach verordnen könne.“

Mehr Demokratie fordert Volksabstimmungen zu ESM und Fiskalvertrag in allen betroffenen Mitgliedsländern. In Deutschland sammelt der Verein unter dem Motto „Europa braucht mehr Demokratie“ gemeinsam mit Bündnispartnern Unterstützer für eine Verfassungsbeschwerde gegen die Verträge – dabei geht es nicht um wirtschafts-, sondern um demokratiepolitische Gesichtspunkte.

Ein Hauptkritikpunkt ist, dass der Fiskalvertrag ebenso wie der Vertrag zum Euro-Rettungsschirm als eigener völkerrechtlicher Vertrag angelegt wurde.

Das im Fall von EU-Vertragsänderungen vorgesehen Ratifizierungsverfahren wird im Zuge der Eurorettung und Staatsschuldenbekämpfung ausgehebelt“, erklärt Efler. „Statt in einem Konventsverfahren mit offener Diskussion und stärkerer Parlamentsbeteiligung wurden ESM und Fiskalvertrag von wenigen führenden Politikern und Beamten hinter verschlossenen Türen ausgehandelt.

Vereinbarungen von solcher Reichweite gehören in die EU – sie sollten in allen Mitgliedstaaten diskutiert und der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden.“

Auch wenn das Votum der Iren die Ratifizierung des Fiskalvertrags weder beschleunigen noch stoppen wird, ist es nach Ansicht von Mehr Demokratie ein wichtiges Signal. Für die Iren sei die Abstimmung über den Fiskalvertrag von großer Bedeutung, meint Efler. Denn Gelder aus dem Eurorettungsschirm erhält das Land nur dann, wenn es dem Fiskalvertrag zustimmt.

Staats- und Regierungschefs der Euroländer sowie acht weiterer EU-Staaten haben den Fiskalvertrag, der dem Abbau von Staatsschulden und der engeren wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit dienen soll, bereits im März 2012 unterzeichnet. Der Fiskalvertrag soll Anfang 2013 in Kraft treten, wenn zwölf der 17 Eurostaaten den Vertrag ratifiziert haben.

Informationen zu ESM- und Fiskalvertrag und zur Kampagne „Europa braucht mehr Demokratie“:
http://www.verfassungsbeschwerde.eu/informieren.html

Zitat des Tages

admin post on Mai 29th, 2012
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Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Privater Immobilienverkauf

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Es ist heutzutage absolut selbstverständlich, seine Ferien gut vorzubereiten (außer vielleicht, man will einen Abenteuerurlaub machen…), auch ein Autokauf oder andere größere Anschaffungen werden sorgfältig geplant.

Nicht so jedoch bei einem privaten Immobilienverkauf.

Augen auf beim privaten Immobilienverkauf. Ein Fallstrick ist z. B. die Grundstückgewinnsteuer...

Augen auf beim privaten Immobilienverkauf. Ein Fallstrick ist z. B. die Grundstückgewinnsteuer...

Der Verkauf der eigenen Immobilie von privat wird häufig ohne eine gute Planung vorgenommen.
Doch gerade beim Privatverkauf einer Liegenschaft ohne Immobilienmakler ist die Planung und das Sich-Aneignen von etwas Sachkenntnis notwendiger.
Dennoch wird hier naiv an den Immomarkt herangegeben. Und das, obgleich es sich bei der privaten Liegenschaft häufig sogar um das materiell Wertvollste handelt, was jemand verkauft: Seine private Immobilie eben, sei es ein Haus oder eine Wohnung, die zu verkaufen ist.

Probleme beim privaten Immobilienverkauf sind fast vorprogrammiert
Der Privatverkäufer einer Immobilie tritt in den meisten Fällen zu arglos und mit zuwenig Sachkenntnis bzw. ohne jegliche Vorkenntnisse an den Immobilienmarkt heran.
Dies ist nachteilhaft, weil auf dem Immobilienmarkt normalerweise ausschließlich Liegenschaftenprofis, z. B. Immobilienmakler, agieren.
Beim privaten Immobilienverkauf wird oft ein Vertragswerk (Kaufvertrag zum Immobilienverkauf) unterzeichnet, ohne, daß der private Immobilienverkäufer sich genügend auskennt.

Zwar ist etwa in der ganzen Schweiz der Immobilienverkäufer der Steuerschuldner für die Grundstückgewinnsteuer (so gut wie alle Immobilien werden laut Bundesamt für Statistik mit Gewinn verkauf).

So haftet aber in der Schweiz immer der Immobilienkäufer für die Grundstückgewinnsteuer, falls der Immobilienverkäufer diese nicht bezahlt. Und zwar haftet der private Liegenschaftskäufer immer mit der Immobilie, die er gekauft hat.

So geht der Staat sicher, daß er immer auf seine Kosten kommt.

Auf der Webseite PrivaterImmobilienverkauf.ch hat es Infos dazu, was ein privater Immobilienverkäufer beachten sollte: PrivaterImmobilienverkauf.ch

Zitat des Tages

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Alle Leute kommen als Original auf die Welt, doch die meisten
sterben als Kopie.

Auch Großbritannien bereitet Euro-Zusammenbruch vor

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Nicht nur die Schweizerische Nationalbank bereitet zusammen mit anderen schweizerischen Institutionen den Euro-Zusammenbruch vor.

Auch die Regierung Großbritanniens (England ist wie die Schweiz, Dänemark oder Schweden nicht Euro-Mitgliedsland) entwirft gerade Pläne, wie sie sich bei einem Euro-Kollaps abschotten kann.

England bereitet sich auf einen Euro-Zusammenbruch vor. Anders als die Schweiz würde sie nicht nur den Kapitalverkehr dichtmachen, sondern auch die Grenzen.

England bereitet sich auf einen Euro-Zusammenbruch vor. Anders als die Schweiz würde sie nicht nur den Kapitalverkehr dichtmachen, sondern auch die Grenzen.

Allerdings ist England nicht so zurückhaltend wie die Schweiz und beschränkt sich beim Schotten-dicht-machen auf den freien Kapitalverkehr (ein Heiligtum für jeden Marktwirtschaftler, das die Schweiz beim Euro-Zusammenbruch abschaffen würde).

Die zuständige Ministerin, Theresa May, äußert in einer Zeitungsbefragung offen, daß England sich auch im Schengen keineswegs mehr scheren würde und Großbritannien im Falle des Euro-Zusammenbruchs die Grenzen dichtmacht.

Millionen könnten ihren Job verlieren und anderswo Arbeit suchen, so die Begründung.

Wenn schon England davor Angst hat, dann kann man sich ausmalen, wie es um die Schweiz steht, welche sich nicht überverschuldete und daher kein Euro-Schuldenland ist. Sondern die so viel gescholtene, wohlhabende, “reiche Schweiz” ist.

Weiteres zum bevorstehenden Euro-Zusammenbruch

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Das deutsche Handelsblatt schreibt aktuell:

“Selbst die größten Euromantiker müßte diese Nachricht schockiert haben: Die Europäische Zentralbank (EZB) und Vertreter der Euro-Gruppe beraten „heimlich“ über Direkthilfen an notleidende spanische Banken. Damit wäre nicht nur der letzte Damm gebrochen und eine weitere von Schäuble und Co. gezogene „Rote Linie“ überschritten…”

Der Eurokritiker Hans-Olaf Henkel äußert sich aktuell zum bevorstehenden Euro-Zusammenbruch und zur Lüge des Wortes “Stabilitäsunion”. Die Union sei das Gegenteil davon.

Drei Rücktritte

Und auch interessanterweise dazu, warum der deutsche Bundespräsident Horst Köhler “aus persönlichen Gründen” zurücktrat. Auf Köhlers Rücktritt angesprochen, gab Bundeskanzlerin Angela Merkel an: „Ich war überrascht, natürlich, und habe versucht, ihn in dem Telefonat noch einmal umzustimmen. Das ist leider nicht gelungen. Und deshalb sage ich, ich bedaure diesen Rücktritt aufs Allerhärteste.“

Und auch dazu, warum im Anschluß der EZB-Chef Axel Weber “aus persönlichen Gründen” zurücktrat.

Und auch zum Rücktritt aus persönlichen Gründen von EZB-Chef-Volkswirt Jürgen Stark, der heute, nicht mehr im Amt für die Schlagzeile sorgt (Handelsblatt): “Das frühere EZB-Mitglied Jürgen Stark hat vor der Einführung von Eurobonds gewarnt wie sie vom neuen französischen Präsidenten Hollande gefordert wird. Die Kosten für Deutschland würden explodieren.”

Von der Währungsunion, zur Transferunion, zur Schuldenunion hin zur Inflationsunion:

Dramatische Notfallplanung mit Kapitalverkehrskontrollen: SNB bereitet sich auf Euro-Zusammenbruch vor

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Der inzwischen wegen illegaler Spekulationsgeschäfte zurückgetretene Nationalbankpräsident kaufte mutmaßlich widerrechtlich für weit über 240 Milliarden Euros. Was die Bindung des Schweizer Frankens an den Festkurs von 1,20 zum Euro bisher gekostet hat, erfahren wir erst bei der nächsten SNB-Bilanz!

Dabei hat das Schweizer Stimmvolk abgestimmt, daß es am Euro-Experiment nicht teilnehmen will! Und nun sitzt es dank der Euro-Stützungskäufe von Philipp Hildebrand, einem ehemaligem EU-Politologen (!) und “Hedgefondsmanager” auf einer historisch großen Summe von Euros. Ein NZZ-Ökonom schrieb denn auch sarkastisch: “Angela Merkel jubelt. Die Schweiz ist faktisch dem Euro beigetreten.”

Eveline Widmer-Schlumpf: Erst deckte sie die Machenschaften des SNB-Chefs wider besseres Wissen, nun darf sie die SNB beim Euro-Zusammenbruch begleiten... (Fotoausriß: NZZ)

Eveline Widmer-Schlumpf: Erst deckte sie die Machenschaften des SNB-Chefs wider besseres Wissen, nun darf sie die SNB beim Euro-Zusammenbruch begleiten... (Fotoausriß: NZZ)

Nun bereitet sich die Schweizerische Nationalbank nun also auf den Euro-Zusammenbruch und seine Folgen vor.

Selbst der linke TagesAnzeiger, der den zwangszurückgetretenen Nationalbankchef Philipp Hildebrand als “Rockstar” feierte, als bereits seine privaten Spekulationsgeschäfts pubik waren, titelt: Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts

Die SNB bereichtet sich konkret darauf vor, daß Griechen, Spanier und andere Pleiteländer-Einwohner ihre Euro im jeweiligen Heimatland in Massen abheben und ins sichere Ausland, also etwa die Schweiz bringen. Die Schweizer Nationalbank hat also Angst vor einer massiven Kapitalflucht in die Schweiz.

Offiziell ist natürlich nur von einem “Notfallszenario” die Rede. Vor einigen Monaten hat die Nationalbank zusammen mit den Spitzen des Finanz- und Volkswirtschaftsdepartements eine Sondereinheit (task force) für die Notfallplanung gebildet.

“Falls es je zu weiteren Erschütterungen auf den Devisenmärkten kommen sollte, könnte es erforderlich sein, Massnahmen zu ergreifen, die über die im September eingeführte Untergrenze zum Euro hinausgehen”, so SNB-Sprecher Walter Meier, und: «Die Sondereinheit prüft den Einsatz von Maßnahmen, welche die Kompetenzen der Nationalbank übersteigen – wie etwa die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen»,

Die Neue Zürcher Zeitung schreibt dazu, daß es einen derartigen Eingriff in die freien Kapitalmärkte in der Schweiz noch nie zuvor gegeben habe: “Kontrollen und Beschränkungen der Kapitalströme in die Schweiz kämen dem weitreichendsten Eingriff in den Devisenmarkt seit der vorübergehenden Einführung von Negativzinsen in den 1970er Jahren gleich. Daß sie nun offen diskutiert werden, zeigt klar, wie ernst die Lage in Bern genommen wird.”

Mehr zum Schweizer Franken / Quelle: Schweizer-Franken.ch

“That was a shot in the oven”

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Etwas zum sprichwörtlichen “Schuß in den Ofen” gibt es hier.

Schuß in den Ofen

Schuß in den Ofen

 

 

Schweizer-Paß.ch

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Der Schweizer Paß ist der begehrteste Paß der Welt.

Gegenwärtig hat er nochein weißes Kreuz auf rotem Hintergrund.

Die umstrittene, extrem weit links stehende Ausländerorganisation Secondo Plus fordert jedoch öffentlich die Tilgung des Schweizerkreuzes, weil es die religiösen Gefühle bestimmter Leute beleidigen könnte.

Auch tat sich der gleiche Forderer, “Secondos Plus”-Vertreter (und SP-Nationalratskandidat Ivica Petrušić) öffentlich durch die Forderung hervor, die Schweizerhymne müsse abgeschafft werden. Aus den gleichen Motiven. Simonetta Sommaruga, ebenfalls SP, muß voran machen. In England ist man bezüglich der Flaggenfrage mit mit der kulturellen Bereicherung schon weiter.

Vielleicht sollte man einmal überlegen, warum der Schweizer Paß der begehrteste Paß der Welt ist. Es mag wohl daran liegen, daß die Schweiz ein Land ist, daß die Freiheitswerte sehr hoch hält.

Und daß es gilt: Keine Toleranz der Intoleranz.

Bei soviel geglückter Integration eines Ausländervereins, der sogar die Abschaffung von Landesflagge und Landeshymne fordert muß sich der Verein “Secondos Plus” eventuell einmal überlegen, ob er sich nicht umbennen möchte in “Secondos Minus”. Mit einem Plus an Integration hat dies jedenfalls wenig zu tun.

Ivica Petruvic tat sich vor diesen Forderungen übrigens damit hervor, daß er für alle Ausländer das Recht auf einen Schweizer Namen forderte. Wegen der Anti-Diskriminierung.

Eventuell sollte er sich einmal entscheiden:

Will er die Schweiz nun abschaffen? Die Schweizer Flagge und die Schweizer Hymne und anderes?

Oder will er sich schweizerischer machen, indem alle Ausländer einen “typischen Schweizer Namen” bekommen sollen.

Wie dem auch sei. Wer sich wie Ivica Petrusic gut integriert hat und einbürgern lassen will, der findet auf der Webseite www.Schweizer-Paß.ch Infos rund um den CH-Paß, die Schweizer Staatsbürgerschaft und verwandte Themen:

Schweizer Pass

Schweizer-Paß.ch

Goldpreis wird sinken

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Schweiz-Blog.ch veröffentlichte mehrere Artikel der Webseite Schweizer-Franken.ch, welche sich hinsichtlich der Schweizer-Franken-Entwicklung als goldrichtig erwiesen haben (CHF / EUR):

Eurokäufe der SNB: Weiterer Horror zeichnet sich im Chart CHF-EUR ab

Neues Problem für Euro-Spekulant Philipp Hildebrand: SKS-Formation im Chart CHF / EUR

Eurospekulationen der Nationalbank waren völlig unnötig: Was waren die wahren Motive des 240-Milliarden-Irrsinns?

Heute geben wir eine Meldung von Goldpreis.li wieder, welche begründet, warum im Goldhandel der Goldpreis demnächst weiter fallen dürfte.

Symbolträchtig: Goldmünze zum Abschied von der Deutschen Mark, herausgegeben von der damaligen Deutschen Bundesbank

Symbolträchtig: Goldmünze zum Abschied von der Deutschen Mark, herausgegeben von der damaligen Deutschen Bundesbank (Bild: Goldpreis.li)

Zugegeben, eine solche Goldpreisprognose scheint gewagt, zu einem Zeitpunkt, da die EU-Schuldenkrise immer neue Horrornachrichten hervorbringt, von einem zukünftig sinkenden Goldpreis zu sprechen.

Doch die vorliegende Einschätzung zur Goldpreis-Entwicklung ist gut begründet, lesen Sie selbst:

Die US-Terminbörse COMEX hat eine Senkung der Einschuß-Leistungen (initial margin) für den Handel im Gold-Future bekanntgegeben. Diese Senkung der Einschüsse kommen mit Wirkung per Handelsschluß am kommenden Dienstag (29. Mai) zustande und die Senkung umfaßt stattliche 10 Prozent.

Somit sinken die Sicherheitsleistungen, welche beim Handel mit Gold-Futures geleistet werden müssen.

Der Einschuß (Englisch “initital margin” = Sicherheitsleistung bei Vertragsabschluß für einen Goldfuture-Kontrakt) für einen Kontrakt über 100 Unzen Gold sinkt somit von 10.125 Dollar auf 9.113 Dollar im Tageshandel (intraday trading).

Auch der Einschuß (maintenance margin) außerhalb des Innertageshandels werden gesenkt.

Goldbarren von UBS / SBG in Denglisch beprägt: Der Goldpreis dürfte fallen, denn die Comex-Goldbörse scheint von einem zukünftig ruhigerem Handel auszugehen

Goldbarren von UBS / SBG in Denglisch beprägt: Der Goldpreis dürfte fallen, denn die Comex-Goldbörse scheint von einem zukünftig ruhigerem Handel auszugehen

Also für Gold-Verträge (Gold contracts) von längerer Dauer bzw. wenn Kontrakte länger als einen Tag gehalten werden. Für diese Gold-Future-Kontrake wird der Einschuß von 7.500 Dollar auf 6.750 Dollar gesenkt.

Schon im Februar gab es eine Senkung der Einschußleistungen für den Einstieg in Goldkontrakte an der Goldbörse Comex.

Was bezweckt man damit, die Gold-Einschüsse zu senken, fragt sich?

Durch die Senkung der Sicherheitsleistungen erleichtert man Investoren und Spekulanten den Einstieg.

Umgekehrt bewirkt man mit einer Erhöhung der Einschußforderungen eine Dämpfung der Spekulationslust, denn der Einstieg wird teurer.

Goldsymbol: Die Goldpreisentwicklung dürfte sinkend sein

Goldsymbol: Die Goldpreisentwicklung dürfte sinkend sein

Eine solche Maßnahme ist etwa sinnvoll, wenn die Goldbörse davon ausgeht, daß der Handel sich überhitzt oder schon stark überhitzt ist.

Bei einer Senkung der Einschüsse (margins) auf Zukunftsverträge (future contracts) muß die Goldbörse also selbst davon ausgehen, daß der Goldhandel sich weiterhin entspannen wird.

Wenn sich der Goldhandel entspannt, dann ist von sinkenden Goldpreisen auszugehen.

Quelle / Meldung: Goldpreis.li