Category Archive:Kultur

Wieder mal was aus HH

admin post on Mai 18th, 2013
Posted in Kultur Tags: ,
Share

Im Gegenssatz zu anderen deutschsprachigen Städten ( München, Zürich ) ist Hamburg immer noch in der Lage, wirklich Eigenständiges hervorzubringen.

Hier daher mal wieder etwas Musik aus der Freien und Hanse-Stadt Hamburg (HH):

Ich habe alles

Ausländer wählen SVP…

Share

In der Schweiz wird es debattiert, in keinem Land in Europa gibt es es. Ob es gut ist, weiß ich auch nicht. Aber ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich ich im unten verlinkten Film erfuhr, daß ausgerechnet der Iran ein “Bedigungsloses Grundeinkommen” kennt.

Bild 725

Reisebericht Iran von Jürgen Elsässer

Wußten Sie, daß 2/3tel der Studenten an iranischen Universitäten weiblich sind?

Und daß es im Iran Gleichberechtigung gibt für die etwa 100.000 Christen, die zum Teil auch im Parlament sitzen? Und auch die ungefähr 25.000 bis 30.000 Juden leben gleichberechtigt und können frei ihre Religion leben. Sie haben sogar überproportional zu ihren Anteilen an der Bevölkerung zugesicherte Sitze im Parlament. Auch weitere Minderheiten haben garantierte Sitze im Parlament.

Insofern ist dies interessant, weil ja Mahmud Ahmadinedschad so gern mit Adolf Hitler verglichen wird. Unter Hitler war die religiöse Minderheit der Juden in Europa (bzw. Europa außer der Schweiz) alles andere als unbehelligt.

Jürgen Elsässer, der Mann, der dies als Herausgeber des Compact-Magazins berichtet, erwähnt aber auch, daß es im Iran grobe Menschenrechtsverletzungen gibt. Man muß also das unten verlinkte Video nicht als kritiklos betrachten, sondern als journalistisch neutral, journalistisch objektiv.

Wer das Video aber sieht, fragt sich, ob der von den USA und einigen anderen Ländern gewünschte Angriffskrieg gegen Iran nicht falsch ist.

Man ist beim Ansehen des Iran-Reiseberichtes irgendwie dankbar dafür, daß man in der Schweiz in einem neutralen Land lebt, das sich aus Kriegen raushält.

Die einzige Partei, die heute noch die Neutralität hochhält, ist die SVP. Insofern müßte man den Wahlspruch der SVP ergänzen und sagen: Ausländer (zum Beispiel Schweizer mit iranischem Migrationshintergrund) wählen SVP. (politisch korrekt wäre natürlich hier, nicht von Ausländern, sondern nur umständlich von “Schweizern mit Migrationshintergrund” zu sprechen)

Zum Video mit dem Iran Reisebericht auf Last-Minute-Blog.ch

 

 

 

 

Hans-Fallada-Preis

admin post on Dezember 15th, 2012
Posted in Kultur Tags: , , , ,
Share

Hans-Fallada-Preis – Zu Ehren von Hans Fallada stiftete die Stadt Neumünster 1981 diesen Preis, lese ich gerade.

Komisch eigentlich, daß Städte, welche Leute zu Lebzeiten nicht einmal von der Seite angeschaut hätten sondern eher ins Gefängniß geworfen hätten (bzw. im Falle Falladas / Neumünster: hatten), immer wenn diese Leute dann tot sind, Preise nach solchen Leuten vergeben oder Denkmäler erstellen und ihnen andere Ehrungen zuteil werden lassen. Und diese Menschen dann dazu noch zu etwas hochstilisieren, was sie nie waren. So eine Art Heiligsprechung tätigen, der toten Person nachträglich Unantastbarkeit geben.

Hans Fallada-Preis: Posthum vom eigensüchtigen Mensch zum großen Helden hochstilisiert...

Hans Fallada-Preis: Posthum vom eigensüchtigen Mensch zum großen Helden hochstilisiert…

Es fragt sich beim Lesen der Biographie Falladas, ob er wirklich der heldenhafte, mutige und tolle Autor ist bzw. war, daß man ihn unbedingt Vorbild nennen sollte und Preise in seinem Namen vergeben sollte. Egal, wie man dazu steht:
Zumindest aber ist Fallada sicher alles andere als eine heldenhafte Widerstandsfigur gewesen, zu der er posthum immer mehr hochstilisiert wurde und wird.

Eher scheint die Biographie Falladas, welche mit dem erschossenen Jugendfreund anfängt und mit dem Schuß auf die Ehefrau endet, tragisch und eigensüchtig.

Das heißt nicht, daß die Bücher und Werke, die er verfaßt hatte, nicht gut zu lesen sind. Aber stoßend ist diese Über-Beweihräucherung und posthume Hochstilisierung von Personen.

Es ist gleich wie der große Schwachsinn von Kunstexperten bzw. Leuten, die sich für solche halten.

Remo Maßat

Kunstschwachsinn von Kunstexperten

admin post on Dezember 15th, 2012
Posted in Kultur
Share

Ich ärgere mich seit Jahren über geschwätzige und selbstgefällige sogenannte Kunstexperten, die in die Werke von toten Künstlern tausend Sachen reininterpretieren, die zu großen Teilen Zufälle sein dürften und überhaupt gar keine Bedeutung haben.

Warum ist etwas so und nicht anders? Man muß nicht alles aussimplen und in alles was reininterpretieren. Manchmal hatte jemand einfach nur Hunger. (Bild: 100 Franken-Note mit Skulptur "Der schreitende Mann" von Alberto Giacometti)

Warum ist etwas so und nicht anders? Man muß nicht alles aussimplen und in alles was reininterpretieren. Manchmal hatte jemand einfach nur Hunger. (Bild: 100 Franken-Note mit Skulptur “Der schreitende Mann” von Alberto Giacometti)

Kürzlich las ich ein Gespräch, welches einer der anerkanntesten Kunsthändler mit einem Journalisten führte.

Dieser machte sich darüber lustig, wieviel Kunstexperten interpretieren bzw. in Sachen reininterpretieren.

Er kannte Alberto Giocometti persönlich und war bei ihm einmal zu Besuch. Da schuf dieser gerade eine Skulptur, erzählte der Kunsthändler und Kunstauktionator.

Giacometti formte gerade noch den Kopf und äußerte, er habe Hunger, ob man nicht was Essen gehen wolle.

Heute zerbrechen sich hunderte von sogenannten Kunstexperten den Kopf, warum Giacometti den Kopf der Skulptur so und nicht anders geformt hatte und warum er leicht schräg ist.

Der Grund ist also ganz einfach: Giacometti hatte Hunger und wollte in dem Moment, da er dabei war, den Kopf zu formen, etwas esses gehen, so der Kunsthändler lachend.

 

Hetz- und Haß-Autoren: Abstoßender aktueller Fall in der TAZ

Share

Bereits im Mai hatte die kurdisch-stämmige Journalistin Mely Kiak Sarrazin in einer Kolumne für die Berliner Zeitung als „lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“ verunglimpft. Der Deutsche Presserat hatte eine Mißbilligung ausgesprochen.  Kiyak und die Berliner Zeitung hatten sich zuvor für die Beleidigung entschuldigt.

Doch was beeindruckt das die “taz”? Der Links-Außen-Postille Tageszeitung (taz) wäre es offenbar am liebsten, wenn Thilo Sarrazin durch jemanden ermordet werden würde. Oder wie soll man es denn einstufen, wenn ein Zeitungsautor wie Deniz Yücel sowas schreibt:

Wenn Hetz- und Haß-Artikel aus dem Internet verschwinden: Plötzlich war der "Beitrag" von Deniz Yücel in der TAZ verschwunden. (Bildschirmfoto: Schlagwort AG)

Wenn Hetz- und Haß-Artikel aus dem Internet verschwinden: Plötzlich war der “Beitrag” von Deniz Yücel in der TAZ verschwunden. (Bildschirmfoto: Schlagwort AG)

“So etwa die oberkruden Ansichten des leider erfolgreichen Buchautors Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, daß dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“

In einer Folgeausgabe korrigierte die taz Yücels Text mit folgender Stellungnahme auf hämische Art und Weise:

Anders als taz2-Kolumnist Deniz Yücel in seinem furiosen Angriff auf einen gewissen Thilo S. geschrieben hat (taz vom 6. 11. 2012, Kolumne “Besser”), erlitt dieser keinen Schlaganfall. Seine rechte Gesichtshälfte ist gelähmt, weil ihm 2004 ein gutartiger Tumor an einem Nerv des Innenohrs entfernt wurde. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Doch selbst bei den Lesern der “taz” stieß Yüksels Auswurf auf geteiltes Echo: Neben schadenfreudigen Kommentaren zum Beispiel auch ein solcher, welcher an Anstand und Intelligenz appelliert: “Die Kolumne erinnere leider an die Verteufelung von Menschen, wie sie im Dritten Reich herrschte.”

Die “taz” kündigte eine Veranstaltung Deniz Yücels mit Mely Kiyak an. Unter dem Motto Haßpoetik („Hate Poetry“) wollen die beiden Journalisten aus den „schlimmsten Drohmails“ und „krassesten Schimpfbriefen“ an Sie vorlesen.

Wollte Yüksel auf perfide und skrupellose Art bzw. auf Kosten von Thilo Sarazzin hier für Nachschubstoff sorgen?

TAZ-Autor Deniz Yücel: Wünscht anderen Menschen den Tod (Foto: TAZ.de)

TAZ-Autor Deniz Yücel: Wünscht anderen Menschen den Tod (Foto: TAZ.de)

Man überlege einmal, ein deutscher Journalist würde sich so wie Kiyak oder Yüksel gegen einen türkischen Politiker oder türkischstämmigen Politiker, Geschäftsmann oder sonstwas äußern. Sofort wäre die Hölle los. Journalisten würden sich entrüstet die Finger über den Kollegen wundschreiben.

Kanzlerin (und Buchkritikerin) Merkel würde sich öffentlich entrüsten. Im harmlosesten Fall würde  sie äußern “Das ist nicht hilfreich” und den Mahnfinger öffentlichkeitswirksam heben.

Der türkische Ministerpräsident träte empört an die Öffentlichkeit und würde eine Entschuldigung fordern usw. usf. Das übliche Spiel. Vielleicht gäbe es auch hier und Aufrufe zu Deutschland-Boykotten (“kauft nicht bei Deutschen”…)

Niemand sollte Menschen verunglimpfen und zwar weder Rechte noch Linke noch sonstirgendwer. Und man sollte nicht auf dem linken Auge blind sein, wenn es darum geht, daß Linke bzw. linke Journalisten soetwas tun. Auch in der Schweiz gibt es davon eine ganze Reihe.

Während sich die weitaus überwiegende Anzahl der Journalisten an grundlegende journalistische Prinzipien halten, sind da einige wenige, die es nicht lassen können, Leute zu verunglimpfen.

Ob es ein Jano Felice Pajarola unter dem bekennend linken Chefredaktor David Sieber (Südostschweiz) ist, der unter anderem einfach mal behauptet, eine neue Internetzeitung sei eine “anonyme Webgazette”, (und im gleichen Artikel von “grundlegenden journalistischen Prinzipien schwatzt – das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen)

Ob es ein Carlos Hanimann der linken Wochenzeitung WOZ  ist, welcher einen Politiker im Zusammenhang mit einer Webseite falsch darstellt und nebenbei eine Internetfirma in den Schmutz zieht und dessen Direktor (den Autor dieses Textes). Dies, nachdem er diesen stundenlang, viele Stunden lang (!) per Mail, telefonisch und mehrere Stunden persönlich in Zürich befragt hatte. Womit deutlich wird, daß hier glasklar absichtlich und wider besseres Wissen Falsches geschrieben wurde.

Oder ob es ein Journalist der linken Tageswoche (Philipp Loser)  ist, einer Publikation, welche inzwischen zahlen mußte.

Ein vierter “Journalist” muß demnächst ebenfalls mit rechtlichen Schritten rechnen. Schade eigentlich doch, daß soetwas nötig ist, weil Journalisten aus weltanschaulich-politischer Motivation Menschen verleumden. Und dies ohne jegliche Skrupel wie es scheint.

Remo Maßat

Sandra Maischberger und Nina Hagen

Share

Komisch, daß nach Eklat Nummer 1 Frau Sandra Maischberger Nina Hagen nochmals einlud.

Sie scheint offenbar auf aggressive bzw. äußerst aggressive Gutmenschen zu stehen, die sich auf Kosten anderer künstlich empören und diese niederschreien. Sogar Maischberger läßt sich von Hagen runtermachen und einschüchtern. Zitat Maischberger “Entschuldige, wenn ich das so sage.”

Vergleiche Youtube-Video 1 und 2.

Moderationsprofi Sandra Maischberger muß gewußt haben, wen sie sich einlädt. Die Zahl der Ausraster und Beleidigungen gegen Andersdenkende ist lang:

Lieblingsäußerungen von Nina Hagen: Andere sind “unmenschlich” (zu ihr) sowie “ich bin ein Mensch”.

Auch im TeleZüri:

Auch vor über dreißig Jahren war Hagen äußerst aggressiv und beleidigend gegenüber Mitmenschen. Ein Wunder, daß sie überhaupt noch irgenwohin eingeladen wird. Die Quotensucht läßt grüßen. Auch damals schon die Masche “Was hast Du gegen mich?”. Sie immer Opfer. Ein Kunststück ist es wirklich, das muß man ihr lassen. So äußerst aggro auftreten und andere niedermachen und sogar niederschreien und sich dann noch ein Opfer-Etikett selbst anheften.
Hier ein Beispiel aus dem Jahr 1979 (neben ihr der heroinsüchtige Gittarist Ferdi Karmelk, von dem sie sich 1982 trennt; er ist der Vater von Cosma Shiva Hagen, welcher nach der Trennung mit 38 Jahren starb:

Gender-Schwachsinn: Eine Powerfrau, die weiß, was sie will…

Share
Oh wunder, es ist eine Frau. Sie erfüllt die Quote. Hat das richtige Geschlecht dafür. Ist weiblich. Nur darum geht es. Wie stupide. (Bildschirmfotoausriß: Blick a. A.)

Oh welch wunder, es ist eine Frau. Sie erfüllt die Quote. Hat das richtige Geschlecht dafür. Ist weiblich. Nur darum geht es. Wie stupide. (Bildschirmfotoausriß: Blick a. A.)

Man liest den Blick am Abend im Zug und schon wird man mit Genderschwachsinn konfrontiert. Der Schreiber berichtet über die internationale Weltraumstation ISS.

Soweit, so gut.  Doch dann wird einem richtig schlecht. Das Haupttheme ist das Geschlecht. Es geht also nicht um eine Astronautin, die was leistet, sondern darum, daß es eine Frau ist. Eine weibliche Person im Weltall. Sie erfüllt eine Frauenquote. Der Redaktor ist begeistert und hingerissen: “Im Weltraum stimmt die Frauenquote.” Dank Miss Sunita Williams.Jede Frau, die sich selbstständig die Schuhe binden kann, ist heutzutage eine “power”-Frau, spricht “Pauerfrau”.

Und permanent, wenn eine Frau irgendeine Stellung erreicht hat, wird sie jubelnd umfeiert, nicht wegen ihrer Leistung, sondern wegen ihres Geschlechts.

Barbara Frei, ABB: Der Bilanz-Journalist feiert sie als "Powerfrau", sprich Pauerfrau. Jeder Mann würde sich darüber aufregen, wegen seines Geschlechts und nicht wegen seiner Leistung schon in der Überschrift runtergemacht zu werden. Frauen freuen sich jedoch darüber, scheints...

Barbara Frei, ABB: Der Bilanz-Journalist feiert sie als “Powerfrau”, sprich Pauerfrau. Jeder Mann würde sich darüber aufregen, wegen seines Geschlechts und nicht wegen seiner Leistung schon in der Überschrift runtergemacht zu werden. Frauen freuen sich jedoch darüber, scheints…

Wenn ich eine Frau wäre, würde ich mich beleidigt fühlen und sagen: Medien, hört auf über mein Geschlecht zu schreiben, sondern schreibt über meine Leistungen”

Aber die Frauen scheint das nicht zu stören. Im Gegenteil. Wie selbstverständlich scheint es zu sein, daß Frauen gefeiert werden wegen nur einem: Weil sie Frauen sind.

Oder auch den absolut hirnrissigen Spruch: “Eine Frau, die weiß, was sie will”. Suchmaschinen liefern dafür hunderttausende Ergenisse.

Wie oft hab ich mich schon darüber angeätzt, wenn Journalisten Schauspielerinnen oder andere Damen der vermeintlichen Elite so betitelt haben. Und gedacht: Du Pute, Du freust Dich darüber und merkst nicht mal, daß Du gerade gedemütigt wurdest.

Journalisten schreiben das über Frauen, Männer loben ihre Frauen so und noch schlimmer: Auch Frauen selbst äußern das über sich. “Ich bin eine Frau, die weiß, was sie will.”

Was bedeutet das denn eigentlich, wenn man sowas so betonen muß? Daß Frauen normalerweise nicht wissen, was sie wollen?

Als "Powerfrau" gelobt

Als “Powerfrau” gelobt, welch eine Freude für die Dame! (Bildschirmfotoauriß: 20Min)

Haben Sie schonmal gehört: “Ein Mann, der weiß, was er will”? Sowas würde wohl eher als Beleidigung als als Lob angesehen. Wenn ein Journalist das über jemanden schreiben würde, oder jemand das zu einem Mann sagen würde, würde doch jeder denken: Hä? Will der mich jetzt anmachen, oder was?

Oder er würde fragen: Warum betonen Sie so, daß ich ein Mann bin?

Aber Frauen freuen sich über so ein “Kompliment”.

Und schwelgen sogar selbst im “ich weiß, was ich will”, ohne zu merken, daß sie sich damit selbst lächerlich machen.

Und sie freuen sich, wenn man ihnen attestiert: Das ist “eine Frau, die weiß, was sie will”.

Doch es gibt Ausnahmen von Frauen, denen das dämliche Frauengepauere inzwischen auch eher peinlich zu sein scheint:

Die größte Leistung ist das Geschlecht... Deshalb wird es schon in der Überschrift hervorgehoben (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch(

Die größte Leistung ist das Geschlecht… Deshalb wird es schon in der Überschrift hervorgehoben (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch(

Güzin Kar schreibt dazu im Tagi (Januar 2011, kursiv)

Nur leider verrät die Sprache manchmal mehr als beabsichtigt. Da sehe ich in einer Illustrierten das Foto einer Politikerfamilie, die ausser der Politikergattin nur aus männlichen Mitgliedern besteht. Die Bildlegende dazu: «Sie ist der Boß». Das populärfeministische Herz hüpft vor Freude.

Nur stelle man sich den umgekehrten Fall vor. Ein einzelner Mann inmitten einer Frauengruppe, dazu die Bildlegende: «Er ist der Boß». Genauso gut könnte man «machistisches Arschloch» unters Bild schreiben. Weshalb diese unterschiedliche Wahrnehmung?

Zwei "Powerfrauen" als Vorbild in der Brigitte. Igitte!

Zwei “Powerfrauen” als Vorbild in der Brigitte. Igitte!

Weil bei einer Frau das Gönnerhafte mitschwingt, dieses sanfte Über-den-Kopf-Streicheln, genau so, wie zuweilen Qualitäten von Behinderten gelobt werden: «Dafür, daß er nur noch ein Bein hat und blind ist, rennt er ganz schön schnell.»

Gemeint ist natürlich: «Das arme Schwein kann zwar nichts, aber man erwartet ja auch nicht, daß es irgendetwas kann.»

So darf die Mama also ein bißchen in der Küche vor sich hinapauern. Oder ihre weiblichen Hormone in eine Firma tragen. Oder aufs Filmset. Wo sie dann darüber Auskunft geben darf, ob sie als Frau denn anders führt, kommuniziert, denkt als ein Mann.

Natürlich freue auch ich mich darüber, wenn Frauen sich gegenüber ihren männlichen Kollegen, Chefs, Familien-, Vereinsmitgliedern einbringen und wo nötig durchsetzen können, da dies keinesfalls eine Selbstverständlichkeit ist. Nur kommen wir mit reinen Beschwörungsformeln nicht weiter.

Auch in Luxemburg lobt man die Pauerfrauen

Auch in Luxemburg lobt man die Pauerfrauen

Sprachhygiene bringts nicht, so Günzin Kar weiter.

Und daher hier noch einige Verweise für alle K(r)ampf-FeministInnen unter den Lesern – pardon – natürlich den LeserInnen:

Neusprech.ch

Polizeihündinnen

Und zum Ampelweibchen geht es auf: Emanzipation.ch

Wer auch der Meinung ist, daß beim Fußgängerstreifen Frauen nicht mitgemeint sind und daher überfahren werden könnten, lese zur geschlechtergerechten Sprache diesen Beitrag hier.

Zum Sprachleitfaden, welcher im Kanton Bern und in der Schweiz (Bundeskanzlei) bittere Realität wurde, geht es hier.

Frauen bezeichnen auch selbst Frauen als Pauerfrauen...

Frauen bezeichnen auch selbst Frauen als Pauerfrauen…

 

 

 

Sollte man wertvolle Bücher einschweißen?

admin post on September 17th, 2012
Posted in Allgemeines, Kultur Tags:
Share

Es ist eine hitzige Debatte, die bereits seit vielen Jahren für Uneinigkeit unter Büchersammlern und Antiquariatsbesitzern sorgt. Sollte man wertvolle Bücher wirklich einschweißen oder führt man den eigentlichen Sinn eines Buches damit ad absurdum?

Und wie wirkt sich das Einschweißen eigentlich auf die Bücher aus? Können die wertvollen Stücke dadurch vielleicht sogar Schaden nehmen? Die Befürworter werfen an dieser Stelle stets ein, daß man auf diese Weise die Bücher für die Nachwelt erhalten könne, doch gibt es heutzutage nicht bessere Wege, um den Inhalt eines Buches zu konservieren?

Read the rest of this entry >>

Ein Land, das so eine Bundesrätin in…

admin post on August 19th, 2012
Posted in Allgemeines, Gesellschaft, Kultur, Politik Tags: ,
Share

… der Regierung hat, kann sich eigentlich ja gleich selbst aufgeben.

Denn noch schlimmer als die speichel-schleckerische Art, die gegenüber dem Ausland von Eveline Widmer-Schlumpf ausgeht, könnte es nicht einmal in einem Irrenhaus geben.

Ist das jetzt eine Ehrverletzung nach Schweizer Recht? Ein Straftatbestand?

Nein, denn: Jemand, der überhaupt keine Ehre hat, dessen Ehre kann man auch nicht verletzen.

Die Abwahl

Mißbrauch von Bundesamtslehrkräften

Mißbrauch vom ahnungslosen Luca Hänni mithilfe des Staats-SRF

Und: Wo, Frau Widmer-Schlumpf bleibt jetzt Ihre Strafanzeige wegen Ehrverletzung? Es gibt keine. Weder eine Strafanzeige. Noch eine Ehre.

Und nichtmal Scham. Weil man lernen muß, daß es Menschen ohne Scham gibt. Sie tragen den Namen Widmer-Schlumpf.

Manchmal ist es lustig, eben gerade …

admin post on August 19th, 2012
Posted in Allgemeines, Kultur Tags: , ,
Share

… die Videos auf dem Juuhtuuhb ( was auch immer Youtube heißen soll) anzusehen, die man durch Zufall trifft.

Auch, wenn man die Interpreten nicht kennnt. Das einzige Problem ist, daß möglicherweise Haßmenschen wie Carlos Hanimann & Co (WOZ) einem hinterher ein Ei ins Nest legen bzw. einen in eine Ecke drängen, in der man gar nicht steht – sofern die Gruppe in deutscher Sprache singt.

Vielleicht sind es ja “Rechtsextremisten”, ich konnte es nicht überprüfen, weil es nicht mal die Bänd auf Wikpedia gab. Die Recherche wird sicher Herr Hani übernehmen, der auch schon Holocaust-Aufkärungsseiten genau ins Gegenteil verkehrt hat. Aber das ist im Moment Sache der Gerichte.

Und egal. Ich stehe dazu, ich habe gerade durch reinen Zufall im Internet diese Bänd entdeckt und auch unabhängig vom Linksextremisten wie Leuten vom Schlage eines Hanimann, die so die Schweiz (oder die Schwaiz? :-) hassen: ich geb mal hier wieder trotz der Linksgefahren und trotz den Affen der politischen Korrekheit der Emanzipation (“fick auf die Fraunwelt” – Emanzen bitte melden beii mir, ich lieb euch total, sofern ihr noch ein paar weibliche Hormone habt in Euch):