Category Archive:Gesellschaft

Pokerturniere und Internetglücksspiel

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Nationalrat Lukas Reimann  wandte sich schon 2011 an den Bundesrat (kursiv):

“Tausende Schweizer spielen in ausländischen Internetkasinos (Online-Casinos) und Internet-Wettbüros. Täglich werden Millionen Franken eingesetzt. Die Umsätze fließen direkt ab. Sie werden im Ausland (z. B. Malta, Irland, Gibraltar) versteuert, was diesen Staaten Millionen Franken einbringt.

Wäre es nicht sinnvoll, auch Schweizer Internet-Lizenzen für Kasinos bzw. Wettbüros zu vergeben?

Damit würden nicht länger Millionen Franken ins Ausland abfließen, und die Auflagen für die Betreiber könnten vor Ort streng kontrolliert werden.”

Der Bundesrat antwortete damals (kursiv):

“Der Bundesrat hat am 22. April 2009 den Bericht der Eidgenössischen Spielbankenkommission über die Überprüfung der Lockerung des Verbotes der telekommunikationsgestützten Durchführung von Glücksspielen diskutiert. Er ist den Empfehlungen des Berichtes gefolgt, das heute im Spielbankengesetz verankerte Verbot zu lockern:

Das Angebot an Internetspielen aus dem Ausland nimmt zu. Die Schweizer dürfen dabei zwar legal mitspielen, haben aber keine Garantie für einen sicheren und transparenten Spielablauf und sind auch nicht vor sozial schädlichen Auswirkungen geschützt. Zudem fließen die Gelder ins Ausland ab.

Der Bundesrat hat deshalb das EJPD beauftragt, eine Änderung der Rechtsgrundlagen vorzubereiten. Das bestehende Verbot soll insofern gelockert werden, als eine kleine Anzahl Konzessionen erteilt werden kann. Flankierend sollen Rechtsgrundlagen für Maßnahmen gegen das illegale virtuelle Glücksspiel geschaffen werden. Auch im Lotterie- und Wettbereich sollen entsprechende Änderungen der Rechtsgrundlagen geprüft werden.

Internetpoker / Internet-Glücksspiel ist auch ein Thema im Parlament. Besonders aktiv für eine liberale Regulierung ist hier Nationalrat Lukas Reimann

Internetpoker / Internet-Glücksspiel ist auch ein Thema im Parlament. Besonders aktiv für eine liberale Regulierung ist hier Nationalrat Lukas Reimann

Das EJPD hat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Eidgenössischen Spielbankenkommission eingesetzt, die daran ist, erste Entwürfe auszuarbeiten. Der Arbeitsgruppe gehören auch Vertretungen der Kantone, der Spielbanken und der Lotterien an.”

Das war 2011. Im Februar 2013 hat der Bundesrat hat im Februar Eckwerte der künftigen Geldspielgesetzgebung festgelegt, berichtet die Webseite Kasino24.ch.

Er möchte das bestehende Verbot von Internetkasino-Spielen (online casino games) lockern. Künftig sollen Geldspiele auch im Internet angeboten werden dürfen.

Dabei sollen grundsätzlich die gleichen Regeln und Kriterien gelten wie außerhalb des Internets. Insbesondere sollen die gleichen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Jugendschutz und Spielsuchtbekämpfung gelten.

Mit diesem Angebot will der Bundesrat verhindern, daß illegale Internet-Spiele angeboten werden, bei denen die Schutzmaßnahmen gegen Spielsucht nicht greifen.

Zudem will der Bundesrat die Einnahmen aus den Internet-Spielen (online games) nicht den ausländischen Anbietern überlassen, sondern der AHV/IV sowie Projekten im Bereich Kultur, Soziales und Sport zuführen.

Letztere Maßnahme, vor allem oder nur inländische Anbieter zuzulassen, ist umstritten. Es widerspricht zum einem dem freien Markt bzw. einer freien Marktwirtschaft. In einer Zeit, in der allerorten und allen möglichen Bereichen sogenannte Liberalisierungen stattfinden (Post, Telekom usw. usf.) erscheint es fraglich, neue Abschottungen zu erschaffen.

Und Protektionismus ist selten wirksam, dies zeigte schon die Prohibition.

Erfolg haben dürfte der Ansatz der Regulierung des Internetglückspielmarktes wohl nur, wenn der Markt für alle offen ist. Denn wenn Spieler die Angebote nicht-inländischer Anbieter besser finden, werden sie sich dort anmelden.

Das Thema der Regulierung von Internet-Glücksspiel wird auch international erörtert.

Besonders einsetzen tut sich hier Nationalrat Reimann, z. B. anläßlich einer Konferenz in London. Reimann fordert auch eine Beendigung der Kriminalisierung des Pokerspiels, ein Volkssport der noch zudem über 1.000 Arbeitsplätze bringe.

 

 

Doch wie gut, daß wir inzwischen in einer bunten Republik leben

admin post on Mai 10th, 2013
Posted in 1984 - Gesinnungsterror, Gesellschaft, Politik
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Akif Pirincci (Foto: Achse des Guten)

Akif Pirincci (Foto: Achse des Guten)

Hahaha! Ich lach´ mich gerade kaputt. Und zwar nach dem Fertiglesen eines Artikels über Alltagsästhetik. Ist von einer Frau geschrieben, und sie beschreibt darin sehr ehrlich, sehr sarkastisch und ohne politische Korrektheit die alltäglichen Häßlichkeiten, die einem draußen zugemutet werden. Auch kennt sie keinen Schmerz und keinen Ekel und überschreitet die Grenze des Erträglichen, was Intimität und Körperlichkeit anbelangt. Ihre ästhetischen (Haß-)Objekte sind deutsche Männer und Frauen. Dabei durchbohrt sie ihren Gegenstand mit einem Röntgenblick, der selbst mich Staunen macht und ihr Respekt zollen läßt.

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“Das Schlachten hat begonnen”

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Akif Pirincci, selbst Migrant, thematisiert die grassierende Migrantengewalt in Europa (Bildschirmfotoausriß: Achgut.com)

Akif Pirincci, selbst Migrant, thematisiert die grassierende Migrantengewalt in Europa (Bildschirmfotoausriß: Achgut.com)

Die Achse des Guten (Achgut.com) hat einen interessanten Beitrag gebracht zum Thema Migrantengewalt. Verfaßt ist der Artikel zum Thema Ausländergewalt von einem türkischstämmigen Migrant:

Wir, die tagtäglich mit „Nachrichten“ über die stets lauernde „rechte Gefahr“ gefüttert werden (Bemerkung SchweizBlog.ch: Carlos Hanimann, Philipp Loser, Jano Felice Pajarola und Co. lassen grüßen), lesen mit offenem Mund seinen Aufschrei über die tatsächlich stattfindende Gewalt von ganz anderer Seite, ausgehend von deutschenhassenden jungen Arabern und Türken sowie linken „Antifa-Banden in Manier von SS-Horden, die jede Art von Gegenmeinung niederschlagen und Existenzen vernichten dürfen“, so Pirinçci.

André F. Lichtschlag vom Magazin “eigentümlich frei” äußert sich dazu:

Es konnte nur ein Deutsch-Türke sein, der solche Frischluft zuführt. So wie Henryk M. Broder, dessen Mutter 1945 noch ins KZ Auschwitz deportiert wurde, die deutsche „Vergangenheitsbewältigung“ schärfer als andere kritisieren kann („Vergesst Auschwitz!“), ist es nun an dem in Istanbul geborenen Pirinçci, das Schönreden der himmelschreienden Probleme von Migration und Sozialstaat zu beenden.

Doch zum eigentlichen Beitrag von Akif Pirincci (kursiv)
Zum Verständnis des Themas, das ich hier ansprechen möchte, ist es vonnöten, daß ich zunächst Ihr Gedächtnis bezüglich eines evolutionären Vorgangs auffrischen muß. Viele Leute, die mir begegnen, scheinen in der Schule bei diesem Thema nicht aufgepaßt zu haben, soweit sie es überhaupt je verstanden oder durchgenommen haben. Die Evolution ist weder ein denkendes Wesen noch ein geheimer Mechanismus, der Flora und Fauna zu Veredlung streben läßt. Sie ist lediglich ein spieltheoretisches Modell zur Erklärung von Entwicklungen und Manifestationen in der Natur, wozu auch das Verhalten des Menschen gehört. Charles Darwins These von „Survival of the Fittest“ in seinem epochalen Werk “Die Entstehung der Arten” bedeutet eben nicht “Das Überleben der Stärkeren”, wie oft kolportiert wird, sondern “Das Überleben der Angepaßten”. Aber selbst diese Beschreibung trifft nicht den Nagel auf den Kopf, denn nichts paßt sich in der Evolution irgendetwas an, sondern durch die Umstände wird “man” angepaßt. Es gibt weder einen individuellen Willen in dem Spiel noch eine alles lenkende (Natur-)Macht.

Weiterlesen auf Achgut.com

Götz W. Werner: “Schweiz ist diskursfähig”

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Mit Äußerungen wie «Die Wirtschaft hat die Aufgabe, die Menschen von der Arbeit zu befreien.» machte Götz W. Werner in Deutschland der Schweiz hinsichtlich Debatten um ein sog. “bedingungsloses Grundeinkommen” von sich reden.

Götz W. Werner-Zitat zur Schweiz (www.unternimm-die-Zukunft.de)

Götz W. Werner-Zitat zur Schweiz (www.unternimm-die-Zukunft.de)

Auch wenn man – wie ich – dem Gedanken, einen Anspruch auf ein Grundeinkommen verfassungsmäßig zu verankern (solches gibt es in einigen Emiraten sogar in extrem hohen Beträgen, allerdings dort dann nur für Inländer) skeptisch gegenübersteht, sind einige Gedankengänge durchaus interessant.

Vermutlich hätte Karl Marx eine helle Freude an Götz W. Werner und seinen Theorien gehabt, Zitat:

Wir leben im Überfluß an dem, woran früher Mangel bestand. Das liegt an optimierten Methoden, Technik und weltweiter Arbeitsteilung. Niemand arbeitet mehr für sich, sondern für andere, und was jemand für sich zum Leben braucht, haben andere für ihn gemacht. Mit Geld funktioniert dieses Zusammenspiel. Wo aber niemand mehr sich selbst versorgen kann und alles Lebensnotwendige nur mit Geld zu haben ist, da ist das Recht auf Leben gleichbedeutend mit einem Recht auf Einkommen. Da ist ein freies Bürgereinkommen gleichbedeutend mit dem demokratischen Grundrecht auf Teilnahme an der Gesellschaft.

Hier zeigt sich auch schon eine Schwierigkeit. Götz W. Werner spricht auf einmal nicht mehr von einem Grundeinkommen, sondern von einem Bürgereinkommen.

Ein Land, welches also ein Grundeinkommen (bedingungsloses…) einführt, wäre sicherlich der Situation ausgesetzt, daß der Paß dieses Landes extrem begehrt werden würde. Der Schweizer Paß ist gegenwärtig bereits der begehrteste der Welt.

Erstaunlich erscheint die Biographie von Götz W. Werner. Er ist nicht irgendein Ideologe, der nur hehre Forderungen aufstellt, wie das bei vielen linken Politikern der Fall ist. Sondern Gründer der größten deutschen Drogeriekette, DM-Drogeriemärkte. (mit Abstand gefolgt von Roßmann und vor der Insolvenz von Schlecker gefolgt von der inzwischen insolventen Schlecker-Kette)

Anders als bei den aggressiv vorgehenden Konkurrenten Schlecker und Roßmann, wo besonders bei ersterem große Kritik an Drangsalierung von Mitarbeitern herrschte und auch die Kundenzufriedenheit mäßig war, ist DM bei Kundenzufriedenheit und auch bei Mitarbeiterzufriedenheit auf Platz 1.

Auch das spricht für sich.

Auch in Österreich ist die Kette aktiv und auf Platz 1. Hier ist auch der Hauptsitz des Konzerns, der in 11 europäischen Ländern tätig ist. Insofern ist dies interessant, weil hier also kein “Kommunist” diese Forderung aufstellt, daß es ein “bedinungungsloses Grundeinkommen” geben müsse, sondern ein gestandener und zudem sehr erfolgreicher Unternehmer, ein “Milliardär”, der sich selbst aber nicht als einer sieht und auch nicht so bezeichnet werden möchte.

Man kann also diesen Mann – auch, wenn man seine Ideen nicht teilt – nicht einfach als einen irren Phantast wegwischen oder als einen wirren Polit-Ideologen sehen.

Hinsichtlich seines Vermächtnisses sollte Götz W. Werner aufpassen, daß seinem Vermächtnis nicht das gleiche passiert, wie dem Vermächtnis des ähnlich charimatischen und philantrophen Schweizer Unternehmers Gottlieb Duttweiler, welcher sich vermutlich gegenwärtig täglich im Grab umdreht.

Die Migros umgeht heute aktiv das Tabak- und Alkoholverbot, wobei dies nur die am offensichtlichsten sichtbare Spitze des Eisbergs ist, bei dem die Verantwortlichen bei der Migros heute das Vermächtnis des legendären Gründers schamlos mit Füßen treten.

Auch etwas für die Rubrik “Schweiz ist anders”

Aber nicht nur, weil ich die Debatte und die Person hinter der Debatte interessant finde, sondern auch, weil ich auf der Webseite ein interessantes Video entdeckt habe, in welchem sich Werner zur unterschiedlichen Debattenkultur zwischen der Schweiz und Deutschland aufschlußreich äußert, hier ein Verweis auf das Video.

Denn wenn man einmal von ein paar perfiden sog. “Journalisten”, die sich nicht der Wahrheit, also dem Berichten verpflichtet fühlen, sondern zT wirklich skrupelloser Lügenpropaganda, bewußter Falschdarstellung und auch perfider Hetze gegen Menschen mit anderer Meinung, dann muß man sagen:

Die Beobachtung, daß die Schweiz die wesentlich ruhigere und ausgeglichenere (tolerantere) Debattenkultur hat, kann ich nur teilen.

Götz Werner zum Grundeinkommen in der Schweiz from grundeinkommen.tv on Vimeo.

Michèle Binswanger bereichert uns mit ihrer (weiblichen) Logik: Wer “selbst über seine Vagina bestimmen möchte” ist zwangsläufig “Feministin”

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Caitlin Moran: Will selbst über ihre Vagina bestimmen. Alle Frauen, die das auch wollen, sind automatisch Feministinnen. Behauptet sie. (Foto: offizielles MS-Profil)

Caitlin Moran: Männer scheinen sich so um sie zu reißen, daß sie sich bedroht fühlt. Sie will aber “selbst über ihre Vagina bestimmen”, jammert sie. Wer will es ihr verwehren, die Selbstbestimmung über ihre Vagina. Doch ihrer Theorie, die auch Michèle Binswanger vertritte, daß alle Frauen, die auch “selbst über ihre Vagina bestimmen möchten”, automatisch auch Feministinnen sind, der dürften wohl auch kaum GeschlechtsgenossInnen von ihr zustimmen. (Foto: offizielles MS-Profil)

Tamedia und die journalistische Qualität am Beispiel von Michèle Binswanger…

Wer sowas wie den Spott über “weibliche Logik” für eine böse Sache hält, die sich böse Männer ausgedacht haben, die Frauen niedermachen wollen, indem sie ihnen unterstellen, sie würden nicht logisch denken, der lese hier weiter.

Frau Binswanger klärt uns nämlich gerade alle auf. Oder zumindest alle ihre GeschlechtsgenossInnen:

Alle Frauen, die “selbst über ihre Vagina bestimmen möchten”, sind “Feministinnen” bzw. könnten die Frage, ob sie eine Feministin sind nur mit einem “klaren Ja” beantworten, wenn sie “im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte” sind.

So die aufschluß-reiche “Logik” von der für ihre aggressive Art bekannten Twitterin und kämpferischen Feministin Michèle Binswanger, die auch gern mal GeschlechtsgenossInnen öffentlich bösartigst beleidigt und verunglimpft (wenn diese nicht ihrer eigenen ach so toleranten Meinung sind).

Der Artikel, in welchem Michèle Binswanger ihre Binsenweisheit verkünden darf...

Der Artikel, in welchem Michèle Binswanger ihre Binsenweisheit verkünden darf…

Und aus ihrer Stimme spricht Männer-Haß. Was Trauriges hat man(n) ihr denn angetan, fragt man(n) sich beim Lesen, wenn man diesen Stuß liest, den sie bei Tamedia zum besten geben darf.

Was muß diese bekennend kämpferische Feministin, die beim Schreiben ihrer kämpferisch-agitierenden Zeilen nicht mal merkt, wie offenbar unlogisch ihre Zeilen sind, eigentlich Schlimmes von Männern angetan worden sein? Wer hat sie so verletzt, daß sie so schreibt?

Doch bilden Sie sich als SchweizBlog.ch-Leser Ihre eigene Meinung.

Zitat:

Sind Sie Feministin?

Um diese Frage zu beantworten zitiert Frau Michèle Binswanger eine äußerst kämpferische Frau namens Caitlin Moran (ja, das ist diese Frau auf dem Foto rechts und ja, sie sieht nicht nur aus wie eine Emanze, sie ist auch eine…):

Stellen Sie sich zwei Fragen:

Haben Sie eine Vagina?

Möchten Sie gerne selber darüber bestimmen?

Wer nun denkt, stussiger und doofer geht´s nimmer, der lese weiter:

Wenn Sie zweimal Ja antworten, dann sind alle weiteren Diskussionen hinfällig. Das ist das große Geheimnis der Frauen – im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte gibt es auf diese Frage nur ein Ja.

Also nochmal zum Mitschreiben, Frau Binswanger:

Alle Frauen, die “selbst über ihre Vagina bestimmen möchten” sind Feministinnen. Behaupten Sie. Also das ist ja eine bestechende “Logik”.

Da bekommt “weibliche Logik” ja eine völlig neue Note.

Wollen wir wetten, daß die ganz große Mehrzahl der Frauen, die im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte sind – was bei Ihnen in Anbetracht solch bestechender Logik langsam aber sicher angezweifelt werden darf bzw. werden muß – das anders sieht?

Und ich frage mich: Warum sind immer die Frauen, auf deren Vagina alle Männer mit großer Bestimmtheit am heißesten sind, die kämpferischesten und aggressivsten EmanzInnen?

Vielleicht beantwortet mir Frau Binswanger diese Frage einmal. Mit einer genauso bestechenden Logik wie oben bitte :-) Oder indem sie mir eine andere ihrer aufschlußreichen feministischen Binsenweisheiten präsentiert.

Und wo wir gerade beim Fragen sind:

Das Bild das Frau Binswanger zur Illustration ihres Beitrages wählte, kommt mir ungefähr so passend vor, als würden die Grünen im Logo ein Atomkraftwerk einführen oder die SVP Hammer und Sichel. Oder der Schwyzerörgli-Verein seine Webseite mit Bild von einem 68er-Hippie schmücken würde.

Daher die einfache Frage:

Warum eigentlich ist auf dem Bild zum binswangerschen Beitrag eine Frau abgebildet, die ganz und gar nicht dem entspricht, wie genau diese Personen meistens aussehen?

Die sich durch den Fußgängerzone diskriminiert fühlen und den Fußgängergängerstreifen, der dann Zebrastreifen heißen muß (weil Zebras ja nicht schwarz-weiß, sondern schwarz-gelb sind… Und weil die sonst ja nicht “mitgemeinten” weiblichen Fußgänger überfahren werden könnten)

Möchte mal wissen, was das für eine Krankheit ...

Möchte mal wissen, was das für eine Krankheit …

Die sich vom Bärengraben in Bern diskriminert fühlen und den BärInnengraben analog zur neuen Herrengasse in Bern (der Frauengasse oder HerrInnengasse) fordern? Oder die fordern daß Männedorf FrauInnendorf heißen müßte?

Warum nicht eine Frau abbilden, die genauso ästhetisch aussieht wie die hier zitierte, äußerst geschmackvolle Logik “Du möchtest über Deine Vagina selbst bestimmen?” = “Dann bist auch Du eine Feministin, eine von UNS”? (oder wenn nicht, dann bist Du “nicht im Vollbesitz Deiner geistigen Kräfte”, andere Meinung also nicht erlaubt. Wer die hat, ist nämlich geisteskrank… Gegen solche Ansichten ist ja der Parteitag KPdSU eine völlig liberale Veranstaltung gewesen)

Doch zurück zum Bild. Warum nicht ein passenderes Bild?

Zum Beispiel eines von Alice Schwarzer, Doris Stump oder warum nicht – wenn sie schon so ausgiebig zitiert wird – Frau Caitlin Moran? Oder wenn man lieber auf was Abstraktes wie in Michèle Binswangers Beitrag steht, dann hätte ich hier noch ein Bild, das ohne Frage wesentlich passender wäre zu dem aggressiv geschriebenen Inhalt.

Ich schlage vor, vor dem nächsten Beitrag, der mit solch einer bestechenden “Logik” daherkommt, eine Leserabstimmung zwischen den beiden Bildern zu machen. Und wenn dann die Leser – pardon – LeserInnen sich für das eine oder andere Bild entscheiden, dann doch das zu nehmen, welches die meisten Stimmen erzielt hat. Ganz demokratisch-eidgenössisch – pardon – demokratisch-geschlechtsgenössisch.

Ach und zu guter letzt: Wo es hier schon so logische JournalistInnen-Erläuterungen und Belehrungen darüber gibt, wer gefälligst alles eine Feministin zu sein hat oder sonst halt geisteskrank ist. Wo uns hier seitens Frau Michèle Binswanger so aufschlußreich die Selbstbestimmung über Vaginas beigebracht wurde, gleich noch 3 ebenfalls kämpferische Vaginas bzw. Pussys: Zum Pussy-Beitrag

Aber gut, daß ich jetzt über das “große Geheimnis aller Frauen” dank Frau Binswanger aufgeklärt wurde. Alle, die selbst über ihre Vagina bestimmen wollen, sind automatisch Feministinnen. Was für ein kluger, niveauvoller und lehrreicher Beitrag.

Remo Maßat

Hier noch kommentarlos ein Bildschirmfoto der Webseite, auf welcher Caitlin Moran ihr sicher sehr schlaues Buch anpreist. Ich laß es mal, das Bildschirmfoto zu kommentieren, denn ich denke, es spricht eindeutig alles für sich selbst:

Bildschirmfoto: Buchverkaufsseite von Caitlin Moran

Bildschirmfoto: Buchverkaufsseite von Caitlin Moran

Bücherverbrennungen: 80 Jahre nach 1933 wird wieder zu Büchervernichtungen aufgerufen

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Hätten die Meinungsterroristen von damals die Bücher gelesen, die sie verbrannten, hätte die Geschichte ab 1933 vielleicht einen anderen Lauf genommen, wer weiß.

Man sollte meinen, daß der gebildete und aufklärte und vor allen Dingen freiheitsliebende Mensch aus der Geschichte lernt.

Und es heute als abstoßend und ekelerregend empfindet, wenn sich heute Meinungsterror breitmacht.

Weit gefehlt. Leider.

Meinungsterror: Früher von rechts, heute von links.

Meinungsterror: Früher von rechts, heute von links.

Denn Gesinnungsterror hat 80 Jahre nach dem 3. Reich und wenige Jahrzehnte nach dem Stalinismus / Kommunismus absolute Hochkonjunktur.

Totgesagte leben länger, nur kommen sie unter anderem Mäntelchen daher. Heute unter dem der Politischen Korrektheit.

Man denke nur, wie Johannes B. Kerner seinen Gast Eva Hermann brutalst mit seinen anderen Gästen im Verbund einkesselte und auf abscheuliche Weise mit völlig irrationalen “Argumenten” aggressiv niedermachte (Autobahn sagen: Nein, geht gar nicht: Hier ein Video dazu

(@ alle Linksaußen-Journalisten, Verunglimpfer, Hetzer und Gesinnungsterroristen: Im Zweifel genau anschauen, bevor Sie was dazu schreiben. Oder besser – lassen Sie sich die gesprochenen Inhalte von einer Drittperson aufschreiben und dann vorlesen. So können Sie speziell das erste Video mit Aufkärungsinhalten nicht unbewußt oder absichtlich so leicht verwechseln mit etwas, was Sie gerne hätten, es aber nicht ist. Bevor morgen wieder ne perfide Schlagzeile kommt…)

Oder man denke daran, daß es in der Schweiz “Journalisten” (Carlos Hanimann) gibt, die genüßlich eine Seite mit Wikipedia-Inhalten mißbrauchen.

Eine Seite mißbrauchen, auf der auch nie was anderes als Wikipedia-Inhalt war, wie Achive.org beweist und was der “Journalist” auch ausweislich des (wochenlangen) Schriftverkehrs und auch aufgrund der stundenlangen telefonischen, elektronischen und persönlichen Befragungen ganz genau wußte. (zudem hatte 4 Jahre zuvor der Tagi schon im Zusammenhang mit einem anderen SVP-Politiker – der ebenfalls null Verbindung zur Seite hatte – darüber berichtet. Und zwar ohne irgendwelche inhaltliche Reklamationen)

Und zwar dazu mißbrauchen, einen Politiker perfide und wider besseres Wissen zu beschmutzen (“Wie rechts ist Hermann Lei?”) Abgesehen einmal davon, daß der Politiker nichts mit der Seite zu tun hatte, hätte wenn dann die Überschrift auf der Titelseite der WoZ lauten müssen “Wie links ist Hermann Lei?”

Weil bei solchen Hetzaktionen die Wahrheit überhaupt keine Rolle mehr spielt, wir aber dennoch nicht unter Stalin oder Hitler oder sonst einem totalitärem Regime, sondern in einem Rechsstaat leben, mußte erfrischenderweise  jüngst ein anderer Linkaußen-Journalist bzw. dessen Herausgeber-Gazette Tages-Woche zahlen und Herrn Lei 5.000 Franken überweisen.

Doch zurück zum Meinungsterror in Form von Bücherverbrennungen.

Wer glaubt, sowas würde es in Deutschland nicht mehr geben, habe ich oben geschrieben, sieht sich getäuscht. Ich bin fest davon überzeugt, daß sich auch in der gemäßigteren Schweiz Meinungsterroristen fänden, die bei einem Aufruf, unliebsame Veröffentlichungen zu sammeln und zu rezyklieren ( wohl kaum ein Unterschied zum Verbrennen ), sofort mitmachen würden.

Ich könnte sogar konkrete Beispiele nennen. Doch zum aktuellen Fall.

Was für ein totalitärer Zustand in Deutschland schon wieder erreicht ist, zeigt sich aktuell einmal mehr.

Und zwar daran, daß namhafte Gutmenschen-Institutionen dem Aufruf folgten, als der tschechische Künstler Martin Zet unter dem Motto “Deutschland schafft Es ab“, dazu aufrief, 60.000 Exemplare des Buches “Deutschland schafft sich ab” von Thilo Sarrazin einzusammeln.

Und diese “für einen guten Zweck” zu rezyklieren (also in die Müllverbrennung für die Herstellung von “guter Energie”  oder ins Altpapier, damit mit dem Papier dann andere, natürlich linke Publikationen gedruckt werden können?)

Die “böse” Meinung in Form von 60.000 Büchern soll also für einen “guten” Zweck rezykliert werden.

Die Welt schreibt:

Seine “Kunstaktion” spricht offen wie selten deren gefährliche Nähe zum totalitären Meinungsterror des Nationalsozialismus aus. Weil trotz der klaren Symbolik darauf erst liberale und Konservative Journalisten aufmerksam machen mußten, sitzt der Schock umso tiefer. Vor allem aus diesem Schock erklärt sich die Distanzierung.

Allerdings setzt dennoch kein Reflexionsprozeß darüber ein, wie es überhaupt dazu kommen konnte, daß man Form und Inhalt der Buchvernichtung unterstützte, stattdessen wird an der Person Martin Zet das “Böse” ausgetrieben. Beinahe müßte man ihn gegen seine zeitweiligen Unterstützer in Schutz nehmen.

Remo Maßat

Artikel in der Welt

Berlin löst seine Probleme: Geschlechtslose Unisex-Toiletten

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Wer glaubt, Berliner Politiker arbeiten nichts Sinnvolles und beschäftigen sich mit unwichtigen Sachen, der wird aktuell eindeutig eines Besseren belehrt.

Und wer Unisex für eine Beschäftigung hielt, denen Studenten zwischen den Vorlesungen an Unis nachgehen, wird aufgeklärt.

Paula Riester, Grüne Berlin, bereichert Berlin. Sie macht sich für eine vierte Klo-Gattung stark (Bildschirmfotoausriß: Webseite)

Paula Riester, Grüne Berlin, bereichert Berlin. Sie macht sich für eine vierte Klo-Gattung stark (Bildschirmfotoausriß: Webseite)

Wer Deutschlands Politiker für phantasielos hielt, kann das jetzt nicht mehr behaupten.

Und wer Angst hat, daß Deutschland als Leitland von EU-Europa seine Probleme nicht angeht, der kann jetzt völlig beruhigt sein.

Denn seine Sorgen erweisen sich – dies stellt sich gerade heraus – als völlig unbegründet.

Im Gegenteil: Sorgen machen müßte er sich eher um die Schweiz, denn die aktuelle Entwicklung in Berlin zeigt auf drastische Art und Weise auf, daß die Eidg. Kommission gegen Rassismus noch extrem rückständig ist.

Die Kommission, die diesen Namen mit dem Wort Rassismus drin nur bekam, damit sie bei der Abstimmung für ihre Gründung durchkommen konnte, befaßt sich schon seit langem bzw. eigentlich seit ihrer Einrichtung nicht nur mit Rassismus, sondern hauptsächlich mit politischer Korrektheit und Diskriminierung bzw. vermeintlicher Diskrimierung. (doch gegen Rassismus stimmt ja schließlich jeder; Doch trotz des schlau-gewählten Namens durchschauten viele Stimmbürger, was sich wirklich hinter der Sache verbarg und die Abstimmung über´s Antirassismusgesetz war denn auch äußerst knapp, die Sorge also begründet),

Wer sich nicht politisch korrekt verhält, wird von der EKR gegeißelt und angeprangert.

unisexTrotzdem: Wer aktuell deutsche Zeitungen liest, muß mit Erschrecken feststellen, daß man woanders schon viel weiter ist. Oder hätten Sie schonmal gehört, daß die EKR geschlechtsneutrale (die Unterscheidung Mann / Frau muß fallen!) Unisex-Toiletten fordert?

Hier ist man in Deutschland weiter. Während die Schweizer Grünen noch das Ampelweibchen fordern, geht es in Berlin richtig voran.

Denn endlich beginnt die Einführung der Toiletten, auf die ganz Deutschland seit Jahrzehnten fieberhaft gewartet hat. Ein wichtiges Alltagsproblem wird gelöst! Dank der Drucksache Nr. DS/0550/IV.

Der Vorteil der Unisextoiletten, kann man hier nachlesen, liege in dem Umstand, daß sie “keine Selbstkategorisierung in das binäre Geschlechtersystem” erfordern. “Das kann selbst für Menschen, die sich prinzipiell zuordnen können, dazu aber nicht ständig angehalten werden möchten, angenehm sein. Sie regen außerdem dazu an, über Geschlechtertrennungen im Alltag nachzudenken.”

Es geht also nicht darum, daß eine Toilettenkabine nicht mehr genug Privatshpäre bietet.

Es geht um Umerziehung.

Sie glauben es nicht, daß die Gesellschaft endlich soweit ist? Sie suchen jetzt nach Ihrem Kalender, um nachzuschauen, welches Datum wir schreiben? Nein, nein, der 1. April ist erst in einem Monat. Sie dürften sich freuen, die Gesellschaft ist jetzt soweit. Wenigstens in der deutschen Hauptstadt geht man dieses wichtige Problem an.

Die Welt titelt: “Weniger Diskriminierung mit der Unisex-Toilette” Und erklärt uns, worum es bei der teuren Maßnahme geht: “Eine Erleichterung für Intersexuelle, weil sie sich dann nicht mehr entscheiden müssen.”

Sprung in der Schüssel? (Fotoausriß: Bildzeitung)

Sprung in der Schüssel? (Fotoausriß: Bildzeitung)

Und die deutsche Bildzeitung erläutert uns (fett): ” Hintergrund des Beschlusses sind Forderungen nach weiterer Angleichung der Geschlechterrollen (Fachbegriff: „Gender Mainstream“). An deutschen Hochschulen wird nun von „Studierenden“, nicht mehr von Studenten gesprochen. Grund: „Studenten“ besitzt einen männlichen Wortstamm. Bei vielen freiwilligen Feuerwehren in Deutschland wird derzeit überlegt, einen neuen Begriff für „Feuerwehrmann“ zu finden, der geschlechtsneutral ist. In der Schweizer Hauptstadt Bern heißen die Fußgängerzonen nun „Flanierzonen“, weil der Fußgänger männlich ist.

Doch es gibt noch mehr Anlaß zur Erleichterung. Für eine Minderheit von vielleicht gerade einmal 0,001 Prozent der Bevölkerung (Menschen, die nicht wissen, ob sie eher Frau oder Mann sind oder Menschen, die es nicht wissen wollen, sprich, nicht zur Entscheidung gezwungen werden wollen) wird nichts unversucht gelassen, eine mutmaßliche Alltagsdiskriminerung zu stoppen.

Auch in Anbetracht der Tatsache, daß zweifelhaft erscheint, daß diese Minderheit das Angebot überhaupt nutzen wird (wer diese WCs benutzt “autet” sich ja zugleich)  zeigt auf eindrückliche Art und Weise, daß es Deutschland nicht nur gut, sondern sehr gut gehen muß.

Denn schließlich sind solche Baumaßnahmen in öffentlichen Gebäuden ja  nicht gratis zu haben. Wenn für solche Maßnahmen gegen Minderheitendiskriminierung und für Menschenrechte Geld da ist, dürfte nicht nur die Uno hochzufrieden sein. Da es sich um eine verschwindet winzige Minderheit geht, zeigt sich auch eindrücklich: Das Gerede vom hochverschuldeten Berlin ist nur Gerede.

Rot-Grün geht in Berlin die wichtigsten Probleme an. Dies ist spätestens seit den neuen Unisex-Toiletten klar (Bild: Sitzverteilung im Bezirk)

Rot-Grün geht in Berlin die wichtigsten Probleme an. Dies ist spätestens seit den neuen Unisex-Toiletten klar (Bild: Sitzverteilung im Bezirk)

Und daß die Hauptstadt sich mit solch wichtigen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzt zeigt eindrücklich: Deutschland muß es gutgehen, wenn es keine größeren Probleme gibt. Wir sind erleichtert.

Laut Paula Riester von den Grünen, welche in dem immerhin fast 277.155 Leute umfassenden Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain (zum Vergleich: gemäß BfS hat die größte Stadt der Schweiz, Zürich, 377.000 Einwohner, gefolgt von Genf mit 188.200 Einwohnern) umfassenden Bezirk die Mehrheit haben  geht es “um Menschen, die weder Mann noch Frau sind oder sein wollen”.

Den Antrag für die neuen Toiletten, die – wenn überhaupt – eine mögliche Bevölkerungsgruppe von 0,001 % betreffen, stellte die Piratenpartei. Zugestimmt haben und verabschiedet wurde der Beschluß von SPD, Grünen und Linkspartei.

In Bibliotheken, Bürgerämtern, im Rathaus und in Schulen sollen nun Toiletten für „sexuell Unentschlossene“ geschaffen werden.

Nun wird also in Berlin niemand mehr diskriminiert, weil er sich bislang entscheiden durfte mußte, ob er die Herren- oder die Damentoilette aufsuchen möchte.

Reichen 4 Toilettenarten?

Das ist lobenswert, aber hat Paula Riester zusammen mit “Der Linken”, der SPD und den Piraten auch alle berücksichtigt? Man sollte noch meiner Meinung nach – wenn man schon gegen Diskriminierung kämpft – auch alle berücksichtigen.

Daher fragt sich: Reicht die vierte  Toilettenart? Damentoilette, Herrentoilette, Behinderten-WC und nun das Unisex-WC. Ist das schon bunt genug?

Toiletten für Schwule / Lesben fehlen noch.

Damit wären wir bei 6 Toilettenarten. Das müßte doch drin sein, denn immerhin ist ja die Gruppe der Transsexuellen kleiner bzw. wesentlich kleiner. Und wenn man schon bauliche Maßnahmen ergreift, läge es nahe.

Schon jetzt ist klar: Auch 6 Toiletten sind noch zu wenig

Wenn man schon für kleine und kleinste gesellschaftliche Gruppen soviel Einsatz zeigt, sollte man schließlich auch noch kleinere Gruppen nicht vergessen.

Und einen Wassernapf und ein Katzenklo vor den neuen Unisex-Toiletten aufstellen für alle Mitmenschen, die sich nicht nur in ihrem Geschlecht nicht entscheiden können / wollen, sondern für Menschen, die sich für nicht-menschlich einstufen. Sowas gibt es, dies ein medizinisch / psychologisch noch viel zu wenig erforschtes Phänomen. Wenn schon Minderheiten-Antidiskriminierung, dann gleich für alle Minderheiten. Wenn man also den Napf und das Katzenklo gleich berücksichtigt beim Umbau der Toiletten in öffentlichen Gebäuden und in öffentlichen Toilettenanlagen Berlins, dann kann man für später weitere Baukosten einsparen.

Denn eines ist sicher: Es ist ohnedies eine Frage der Zeit, bis Rot-Grün-Links-Piraten den Einfall haben, daß man diese Gruppe / Minderheit vergessen hat bei der Antidiskriminierung.

Aber immerhin: Deutschlands Hauptstadt erhält Toiletten, auf die sowohl Männer als auch Frauen können, damit sich Intersexuelle nicht mehr entscheiden müssen. Das nennt man Einsatz. Besonders, wenn man bedenkt, daß es gemäß aktuellen Statistiken selbst im “bunten” Berlin-Xhain sich hierbei um eine dreistellige Anzahl von Personen handeln soll.

Eine super-tolle Idee. Und ein äußerst sinnvoller Einsatz von Steuergeldern.

Denn diesen unterdrückten Personen, denen in öffentlichen WC-Anlagen nicht zugemutet werden kann, ein Damen- oder ein Herren-WC aufzusuchen wäre ja auf keinen Fall folgendes zuzumuten gewesen:

Das gesetzlich seit langem wegen Antidiskriminierung vorgeschriebene und für Steuergelder teuer in jedem öffentlichen Gebäude und in jeder öffentlichen WC-Anlage gebaute Behinderten-WC aufzusuchen. Wo ihnen nicht die schlimme Zumutung drohte, mit Frauen oder mit Männern gemeinsam zu sein, sondern sie ganz allein wären. Nein, das wäre eine klare Diskriminerung einer Minderheit, wenn sich die winzige Minderheit der Personen, die sich weder Mann noch Frau zuordnen können / wollen, sich ein WC mit der größeren Minderheit der Behinderten teilen müßten. Her muß eine vierte Toilettengattung.

Hans Panhoff geht mit gutem Beispiel voran und bezeichnet sich selbst offenbar als "Klimaschutzbeauftragte". Schön geschlechtslos.

Hans Panhoff geht mit gutem Beispiel voran und bezeichnet sich selbst offenbar als “Klimaschutzbeauftragte”. Schön geschlechtslos. Wobei: Der Vorname Hans, also das würde ich noch ändern. Etwas gar zu männlich.

Urinale für Frauen?

Was ich mich trotzdem frage und über was ich nachdenke die ganze Zeit, als ich diesen Artikel schreibe, ist, wie diese Unisex-Toiletten in der Praxis aussehen werden? Mit Urinalen für Frauen? Puh, obwohl ich mich für phantasievoll halte, jetzt wird es ziemlich kompliziert.

Eine Anfrage an die Piraten Berlin blieb leider bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt unbeantwortet.

Stadtrat Hans Panhoff äußert: “Die Kosten sind noch unklar, denn die Ausstattung soll ja geschlechtsneutral sein.” Und man erfährt, daß für die Transsexuellen ein Wickelraum vorhanden sein muß.

Toilettenschilder?

Und was ich mich auch Frage, wie die Toilettenschilder dann aussehen werden. Mann, Frau, Behinderter ist klar. Aber ein Intersexuellen-Toilettenschild? Komisch. Warum bin ich mir so sicher, daß garantiert schon eine Agentur im Rennen ist? Eine teure alternative Werbeagentur sollte es sein, die das Konzept entwirft. Antidiskriminierung ist schließlich nicht gratis zu haben und die Schilder sollen auch schön werden.

Doch es geht nicht nur um die Schilder an den Toiletten. Die Kampagne, mit der der Bevölkerung erklärt wird, was für neue Toiletten das sind, fehlt noch. Und in der der wichtige Sinn, den die neueingeführte vierte Toilettenart hat, der breiten Masse erklärt wird. Schließlich geht es hier um Umerziehung. Weg von hetero-normativer Unterwerfung.

Normalerweise hätte man auch gleich die ganze Gesellschaft gendergerecht und wider die “hetero-normativen” Wertvorstellungen uǝɥǝızɹǝɯn können und alle Frauen- und Männer-WCs abschaffen können in Berlin. Warum ist das nicht passiert? Sie raten richtig: Das hätte ja wieder religiöse Minderheiten diskriminiert. Hach, ist das schwierig.

Aber immerhin: Ein wichtiges Problem Deutschlands ist jetzt gelöst und ich bin mir vollkommen sicher: Es geht auch weiter in großen Schritten voran mit weiteren Gesetzen für Antidiskriminierung von Minderheiten. Wir können daher beruhigt sein, daß ein Ansatz gemacht wurde.

Denn auch Dicke – pardon – Übergewichtige – äh – beleibtere Personen fühlen sich sicher diskriminiert, wenn sie mit andersartigen Leuten einen Ort besuchen müssen. Diese Toiletten werden wohl erst noch fehlen. Und die Blinden, was ist mit den Blinden? Sie werden in Deutschland gegenwärtig gezwungen, Toiletten zu benutzen, in denen Lichtquellen leuchten. Dies, obwohl sie ja gar nichts sehen können. Oder Homosexuelle?  Warum gibt es nun Toiletten für Intersexuelle aber nicht für Lesben und Schwule?

Extrem viel Arbeit noch vor uns

Da liegt nocht extrem viel Arbeit vor dem rotgrünen Berlin! Bald braucht man zwar ganze Gebäudekomplexe für politische korrekte Toiletten. Aber das ist es sicher wert und auch wenn noch viel Arbeit zu leisten ist.

Aber ansonsten: Endlich ist wenigstens diese eine schreiende Ungerechtigkeit beseitigt! Danke an die berliner Piraten, Grüne, Die Linke und SPD.

Mir fallen hier gerade haufenweise weitere äußerst sinnvolle Einsätze von Steuergeldern ein. Was ist mit der Diskriminierung von Intersexuellen auf Parkplätzen. Was ist, wenn der / die Intersexuelle sich nicht entscheiden kann? Für einen Frauenparkplatz oder einen normalen Parkplatz? Es braucht dringend eine Vorschrift, daß bei allen öffentlichen Gebäuden Intersex-Parkplätze eingerichtet werden.
Wir lesen Erschreckendes auf Wikipedia: “Im Gegensatz zu Behindertenparkplätzen sind Männerparkplätze wie auch Frauenparkplätze und Mutter-Kind-Parkplätze in Deutschland nicht verkehrsrechtlich in der StVO geregelt.” Intersex-Parkplätze sind nicht einmal erwähnt.

Schlimmste Alltagsdiskrimierungen noch nicht beseitigt

Hat überhaupt jemand an all die Behördenformulare gedacht, in denen sich arme diskrimierte Angehörige der beim Ausfüllen hetero-normativen Wertvorstellungen unterwerfen müssen? Ich meine, so Formulare, bei denen man “Mann / Frau” angekreuzen muß. Gemäß obigen Ausführungen fallen mir mindestens zehn zusätzlichen Felder an, die man auf diese Formulare drucken muß, um zukünftig Diskriminierungen zu vermeiden.

Auch Bern sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen. Nachdem Bern schon den Sprachleitfaden für geschlechtergerechte Sprache erfand. Und ähnlich wie bei Berlin, das solche Sachen auch nicht selber zahlen muß (Länderfinanzausgleich: Geld von Bayern und Baden-Württemberg), muß ja auch Bern aufgrund des kantonalen Finanzausgleichs die Gelder für solch sinnvolle Maßnahmen nicht selber zahlen.

Komisch, wieso denke ich gerade an meinen alten Lateinlehrer und die letzten Tage vom alten Rom?

Und warum denke ich gerade, daß man eventuell ein großes WC erfinden sollte, mit der sich manch linke Politiker selbst die Toilette runterspülen können?

Ob all diese Politiker, die Unisex-Toiletten für so wichtig halten, auch schon bei sich zuhause – was ja wohl am naheliegensten wäre – seit Jahren diese Variante für Gäste – falls sie mal jemand von der Minderheit der Transsexuellen besucht – eingerichtet haben?

Und ob die Politiker, die offenbar nicht mehr alle Latten im Zaun haben – Politiker, die es für so wichtig halten, daß es  für „sexuell Unentschlossene“ eigene Toiletten gibt, die ganzen anderen obigen Sachen auch noch umsetzen?

Was kommt als Nächstes in punkto Umerziehung und politischer Korrektheit / Antidiskriminerung?

Wann kommt die politische Forderung, daß in Berlins Gaststätten und Restaurants Bierkrüge, Kaffeetassen und so weiter mit zwei Henkeln Vorschrift werden? Für Leute, die sich nicht entscheiden können, ob sie gerade mehr Rechts- oder eher Linkshänder sind?

Schade

Schade, daß das von Steuergeldern bezahlt wird und schade, daß das nicht die Piratenpartei, die SPD Berlin, die Grünen Berlin und “Die Linke” Berlin zahlen muß. Das wäre eigentlich die passende Strafe für Leute, die solche bescheuerten politischen Sachen beschließen.

Peer Steinbrück (SPD) meint, in Italien wären zwei Clowns gewählt worden. Er soll mal kucken, was seine eigene Partei gerade in Berlin (mit)-beschlossen hat.

Wie äußerte sich Thilo Sarrazin zu Berlin? “Der Schutt ist abgeräumt. Wir leben hier nicht mehr im Jahre 1945, sondern wir leben im Jahre 1947.” Und 2002 zur Neigung Berlins, ständig Schulden zu machen zum Berliner Etat: “Der Haushalt ist objektiv verfassungsfeindlich.”

Verschuldung, Euro, Arbeitslosigkeit, Altersarmut, steigende Kriminalität usw. usf. Solche Probleme Deutschlands sind ungelöst. Und die Politiker befassen sich mit neuen Toiletten für eine Minderheit von vielleicht 0.001 %. Die nie gefragt wurde, ob sie diese Toiletten überhaupt will und überhaupt braucht. Na glänzend.

Bestimmt findet sich aber noch irgendein bescheurter Funktionär, der nach dem üblichen Schema zur Feststellung von schlimmsten Diskriminierungen irgendeine betroffene Person vorm Uno-Menschenrechtsrat seine Leidensgeschichte vortragen läßt. Und das deutschlandweit im Anschluß durchgesetzt wird. Weil es ja schlimmste Diskriminierungen gibt.

Komisch: In der Uno sind soviele Länder. Aber solche Uno-Menschenrechtssachen setzen immer nur bestimmte Länder um.

Und der Uno-Menschenrechtsrat rügte noch kürzlich die Schweiz wegen Folter. Ich wußte gar nicht, daß in diesem Land nicht nur übelst diskriminiert, sondern sogar gefoltert wird, aber man läßt sich ja gern belehren von einem Rat, in den kurz vor seinem Tod noch Muammar Gaddafi gewählt wurde.

Remo Maßat

Südostschweiz: Wenn man plötzlich zum Befürworter wird, obwohl man das Gegenteil sagte

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Medienvielfalt beeinflußt auch die Qualität der Berichterstattung.

Reto Gurtner: Wurde in der Südostschweiz-Olympia-Beilage vom Olympia-Kritiker zum glühenden Olympia-Befürworter gemacht. (Bild: Weiße Arena-Gruppe)

Reto Gurtner: Wurde in der Südostschweiz-Olympia-Beilage vom Olympia-Kritiker zum glühenden Olympia-Befürworter gemacht. (Bild: Weiße Arena-Gruppe)

Dies ist eindrücklich in Graubünden zu beobachten, wo die Südostschweiz-Mediengruppe von Hanspeter Lebrument das Quasi-Monopol innehat.

Immer wieder gibt es erschreckende Beispiele von fehlender journalistischer Qualität. Etwa wenn ein Journalist (Jano Felice Pajarola) über ein ihm offenbar mißliebiges Konkurrenzmedium im Internet die nachweisliche Lüge verbreitet, es sei eine “anonyme Webgazette”.

Schlimmer noch: Oft werden simpelste journalistische Grundregeln nicht beachtet.

Und im Medium des offen für Olympia 2022 werbenden Verlegers Hanspeter-Lebrument werden Olympia-Kritiker wie Reto Gurtner plötzlich zu Befürwortern. Und zwar solchen (angeblichen) Befürwortern, die soger in einer Olympia-Beilage der Südostschweiz öffentlich dazu aufrufen, bei der Olympia-Abstimmung am 3. März 2013 Ja zu stimmen.

Einzig das Problem:

Sie wissen weder etwas davon, daß sie ihre Meinung völlig geändert haben und plötzlich das Gegenteil dessen gut finden, was sie im Südostschweiz-Interview davor noch äußerten.

Und sie wissen schon gar nicht, daß Sie öffentlich dazu aufrufen, Ja zu stimmen.

Daß der Macher eines solchen Mediums, Hanspeter Lebrument, zugleich schweizerischer Verlegerpräsident ist, wirft Fragen auf nach Ethik und Fairneß im Journalismus der Schweiz.

Es scheint sich nicht nur um Einzelfälle zu handeln, in denen offenbar politisch motiviert Lügen verbreitet werden.

Gerade aber ein Medium, das – wie die Südostschweiz – in einem großen Gebiet bzw. großen Gebieten das Zeitungsmonopol innehat, sollte sich wenigstens einer grundlegenden journalistischen Verantwortung bewußt sein und diese auch tragen.

Doch bei der Südostschweiz ist es Tatsache, daß selbst der Chefredaktor David Sieber, welcher in der Vergangenheit auch öffentlich erklärte, links zu stehen, nachweislich falsche “Berichte” nicht korrigiert. Auch, dann, wenn er drauf hingewiesen wird und sie nachweislich den Tatsachen widersprechen.

Einzig der Rechtsweg scheint Möglichkeit zu geben, sich gegen Journalistenlügen dieser Art zu wehren.

Wer also soetwas wie Ausgewogenheit in der Berichterstattung erwartet, hat weit gefehlt. Aber nicht einmal Anstand und sachliche Fairneß wird gewährt:

Wer auffordert, nachweisliche Lügen zu korrigieren, beißt bei der Südostschweiz auf Granit.

Bericht dazu

 

Daniel Vasella und das Geheimkonto: einfach beängstigend

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Man kann nicht mal mehr leer schlucken, wenn man das liest.

Die Unverschämtheit und Dreistigkeit, mit der Abzocker wie Daniel Vasella und Novartis agieren, das ist nicht einmal mehr erschreckend, auf Wörter wie abstoßend oder ekelerregend treffen es nicht mehr.

Es trifft eigentlich nur noch ein Wort zu, besonders, wenn man bedenkt, daß die Schweiz – nicht zuletzt dank Novartis – die höchsten Medikamentenpreise der Welt hat: beängstigend.

Wir alle  zahlen also via ständig steigenden Krankenkassenprämien für solche Schamlosigkeiten.

Und daß Bankenlobbyist Marin Landolt, zugleich Chef der BDP, also der selbsternannten “Partei der Anständigen” sich starkmacht dafür, die Minder-Initiative “bachab-zu-schicken” (siehe unten), ist mindestens genauso ekelerregend.

Nur die Minder-Initiative würde nämlich solche weltweit einmaligen Exzesse verhindern:

Erschreckend: Die Abzockerei von Daniel ("Dän") Vasella bei Novartis. Nur die Abzockerinitiative würde den Vasella-Exzeß von Novartis verhindern.

Erschreckend: Die Abzockerei von Daniel (“Dän”) Vasella bei Novartis. Nur die Abzockerinitiative würde den Vasella-Exzeß von Novartis verhindern.

Angesicht der Enthüllungen von “Inside Paradeplatz” vom heutigen Tage muß man sich einmal erneut vor Augen führen: Die Schweiz hat die höchsten Medikamentenpreise der Welt und hierbei spielt Novartis eine ganz ganz üble Rolle.

Und BDP-Bankenlobbyist Martin Landolt fordert, man müsse die Minderinitiative stoppen. Hat dieser Mensch in seinem Wortschatz das Wort Anstand, fragt sich? Oder benutzt die BDP dieses Wort nur, wenn sie solches Verhalten von Widmer-Schlumpf rechtfertigen will?

Jetzt lüftet sich der Schleier um die wohl teuerste Abgeltung fürs Nichtstun, schreibt “Inside Paradeplatz” und:

Thomas Minder: Die Abzockerinitiative, deren Abstimmung seit Jahren verzögert wird, brachte ihm viel Zuspruch. Inzwischen ist er zum Ständerat gewählt worden. (Foto: Minder.ch)

Thomas Minder: Die Abzockerinitiative, deren Abstimmung seit Jahren verzögert wird, brachte ihm viel Zuspruch. Inzwischen ist er zum Ständerat gewählt worden. (Foto: Minder.ch)

Ums Jahr 2010 herum hinterlegte Novartis bei der Wegelin Privatbank die Summe von 75 Millionen. Das Geld war für Vasellas Stillhalten nach seinem Ausscheiden bei Novartis gedacht.

Und man erfährt:

Vasellas Geheimkonto wurde vom Zürcher Staranwalt Peter Nobel eingefädelt. Nobel und Vasella sind seit langem Vertraute. Die enge Verbindung kam über den langjährigen Novartis-Konzernanwalt Thomas Werlen zustande.

Vasella hat engste Verbindungen zum umstrittenen linksaußen-stehenden und politisierenden Abt Martin Werlen. 2006 wurde berichtet: “Um die Zukunft des traditionsreichen Klosters von Einsiedeln zu sichern, hat Abt Martin Werlen ein hochkarätiges Netzwerk aufgebaut. Zu den Förderern des Klosters gehört auch Daniel Vasella.” (Zitat Bilanz.ch 2006)

Konzernanwalt von Novartis = Werlen, Abt = Werlen? Ein Namenszufall? Sollte es kein Namenszufall sein, sondern Familienverhältnisse geben, bekäme das ganze eine ganz ekeligen Beigeschmack.

Aber zurück zu dem, was ekeliger wohl kaum noch geht. Der “Abgangsentschädigung” von Vasella fürs Nichtstun.

“Inside Paradeplatz” schreibt dazu (kursiv):

Vasella besitzt nach seinen 17 Jahren als CEO und Präsident des Basler Pharmakonzerns ein stolzes Novartis-Aktienpaket. Gemäß Bilanz hält der Topmanager mit Wohnsitz im steuergünstigen Kanton Zug 3,1 Millionen Novartis-Aktien im Wert von fast 200 Millionen Franken, hinzu kommen viele Optionen.

Als Großaktionär hat Vasella aus persönlicher Sicht kein Interesse, Novartis zu schwächen. Würde ein “freier” Vasella ohne Konkurrenzverbot für die deutsche Bayer oder die amerikanische Pfizer tätig, dann würde er sich ins eigene Fleisch schneiden.

Kommt hinzu, daß Vasella für sein letztes Amtsjahr als Novartis-Präsident nochmals fürstlich entlöhnt wurde. Mit 13 Millionen erhielt Vasella praktisch gleich viel wie sein CEO und steht damit weit vor anderen VR-Präsidenten von Schweizer Großkonzernen.

Warum Novartis ihrem scheidenden Präsidenten darüber hinaus 75 Millionen als Sonderbonus für Stöckli auszahlen soll, müssen die Aktionäre des Pharma-Multis beantworten.

Ach, und wem das alles noch nicht abstoßend und ekelhaft genug ist, der lese, was der Präsident der selbsternannten “Partei der Anständigen”, der BDP, dazu schreibt auf “Inside Paradeplatz”. Kennt eigentlich Martin Landolt sowas wie ein Schamgefühl? Der BDP-Bankenlobbyist schreibt das hier:

Landolt

Auch Claudio Kuster vom Minderkomitee äußert sich zur Sache und zwar wiefolgt:

Bericht auf Tagblatt24.ch

WICHTIGER NACHTRAG zum wahren Grund für den überraschenden Rücktritt von Vasella bei Novartis

 

 

 

 

SchwNÄra2010

Warnung vor “Situation wie in den USA”

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Bald Verhältnisse beim Sexismus wie in den USA?

Bald Verhältnisse beim Sexismus wie in den USA?

FDP-Politiker Dirk Niebel fordert eine Debatte über Sexismus gegen Männer. Es gebe auch viele Männer, die belästigt werden, sagte Niebel der “Welt”. Er beklagte: “Darüber wird kaum gesprochen, und dieser Aspekt wird extrem verschämt behandelt. Daß Männer belästigt werden, paßt ja nicht zum Mainstream.”

Der Entwicklungsminister hatte als Folge der Sexismus-Vorwürfe gegen Rainer Brüderle bei einem Gespräch mit einer Journalistin nicht nur seinen Pressesprecher, sondern auch eine Mitarbeiterin hinzugezogen. Als Zeugin zur Sicherheit gegen aus der Luft gegriffene Seximusvorwürfe. “Ich werde das in Zukunft weiter so handhaben”, so der Politiker.

Ein schon lange vorgesehenes Gespräch hingegen mit “Stern”-Journalistin Laura Himmelreich sagte er ab. Er habe kein Vertrauen auf ein sachliches Gespräch.

Niebel warnte vor einer “Situation wie in den USA” (USA24.ch).

Ein Land, in denen man im Zuge der politischen Korrektheit und aus Angst vor Sexismusvorwürfen als Mann einen Fahrstuhl dann nicht mehr betrete, wenn dort eine Frau allein drin sei.