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Monthly Archives:Juni 2016

Merkel sollte es Faymann (AT) und Cameron (GB) nachtun: Wann kommt der Mexit?

Admin24 post on Juni 27th, 2016
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Dirk Schümer schreibt in der Welt genau das, was ich in einem früheren Beitrag schon zum Brexit schrieb und was auch Frauke Petry (AfD) trefflich sagte. Daß die Briten Merkels Politik abgewählt haben. Oder anders: An Merkels Politik zerbricht die EU. Die permanenten Rechtsbrüche von Merkel, für die keine Gesetze mehr zu gelten scheinen, haben schon viele gestört, nicht nur die Engländer, auch die Polen und Slowaken, die Tschechen und die Ungarn sowie die Österreicher oder auch die Griechen. Eigentlich fast alle.

Schürmer schreibt dazu:

Die Briten haben auch Merkels Alleingänge abgewählt Großbritannien verläßt die EU, weil eine Mehrheit das Versagen der Gemeinschaft nicht mehr hinnehmen will. Dazu hat die Kanzlerin mit ihren Alleingängen bei den Flüchtlingen maßgeblich beigetragen.

Wann kommt der Mexit, Merkels Rücktritt? Wann tut sie es Faymann (AT) und Cameron (GB) nach?

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Brexit: „Erwachen aus einem technokratischem Alptraum“

Admin24 post on Juni 27th, 2016
Posted in Allgemeines, Gesellschaft, Politik Tags: , ,

Markus Somm spricht hinsichtlich des Brexit von einem Gewinn für Demokratie und von einem Erwachen aus einem technokratischem Alptraum.

Und schreibt: „Denn irren wir uns nicht: Bei der EU handelt es sich vermutlich um einen der gefährlichsten Entdemokratisierungsversuche seit dem Ancien Régime; eine Refeudalisierung war in Brüssel im Gang, wo ungewählte Kommissare und Funktionäre sich anschickten, unser Leben zu prägen und unsere Wirtschaft und Politik umzuformen, mit Auswirkungen bis selbst in die Schweiz, dem Nie-Mitglied.“

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Saudi-Arabien und USA: Warum keifen die Emanzen hier nicht mal?

Man wundert sich über das laute Schweigen der Emanzen, die hier im Inland für Ampelweibchen und gegen angeblich sexistische Werbung keifend „kämpfen“.

Warum sagen sie nichts zu den „Frauenrechten“ in Saudi-Arabien?

Die USA jedenfalls kritisieren ihren engsten Verbündeten am Golf grundsätzlich nicht.

Und der Schweizer Bundesrat hat erst dieses Jahr wieder Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien bewilligt.

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Dr. Frauke Petry zum Brexit

Nachdem Merkel die Engländer, die eigentlich EU-Fäns sind, mit ihrer kranken Flüchtlingspolitik aus der EU getrieben hat, hier eine Stellungnahme von Dr. Frauke Petry, AfD, zum Brexit:

 

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EU-Beitritt = Mitsprache?

Käufliche Politiker wie die EU-Turbo-Nationalrätin Christa Markwalder, die sich sogar von Ländern wie Kasachstan kaufen ließ oder auch Micheline Calmy-Rey werden nicht müde, zu behaupten, die Schweiz müsse in die EU, um Mitsprache zu erhalten?

Stimmt das?

Olivier Keßler von der Schweizerzeit schreibt, wie es tatsächlich ist:

Nur bei rund drei Prozent aller Entscheidungen wäre der Einfluss der Schweiz relevant. Aufgrund ihrer Andersartigkeit (relativ liberaler Arbeitsmarkt, relativ gesunde Staatsfinanzen, relativ hoher Anteil des Aussenhandels am BIP usw.) würde die Schweiz von zentralistischen, stärker regulierten und überschuldeten Staaten ohnehin mehrheitlich überstimmt werden.

Gibt die Schweiz Kompetenzen an die EU ab, verpflichtet sie sich, die auf supranationaler Ebene gefällten Entscheide umzusetzen – auch wenn sie dagegen stimmt. Das Mitbestimmungs-Argument scheitert an der Realität. Wer wirklich mitbestimmen will, muß außerhalb der EU bleiben, denn nur so können die Bürger abschließend bestimmen, was in unserem Land gelten soll und was nicht.

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Brexit

Das reichste EU-Land verläßt die EU.

Deutschland wird endgültig zum Zahl-Hans (und war es auch vorher bereits, denn das reiche England zahlte weniger Beiträge dank Thatcher)

Heute einmal eine Analyse auf SchweizBlog zu einem Thema, das sowohl auf einen Börsenblog gepaßt hätte als auch auf einen TechBlog.

Brexit news leave remainGoogleTrends ist eine Sache, die jedem Internetinteressiertem, jedem Techie ein Begriff ist.

Man kann hervorragend Suchmaschinentrends analysieren, Suchwörter, Suchstränge generieren, die von Bedeutung sind.

Etwa, wenn man für einen Politiker vor Wahlen die Webseite optimieren will oder aus vielen anderen Gründen.

Börsenmenschen hingegen setzen sich mit Charttechnik und Trends ebenso auseinander, jedoch aus gänzlich anderen Gründen.

Brexit GoogleBei einer Abstimmung wie dem Brexit spielen aber nicht nur politische sondern auch wirtschaftliche Dinge hinein. Es gibt Aktien, die man abstoßen muß (zB HSBC und andere Bankaktien die stark vertreten sind in der Bankenmetropole London) oder kaufen sollte (zB diese hier), je nach Ausgang der Abstimmung zum Brexit.

Daher hier einmal der Chart der beiden Suchstränge „Brexit remain“ (Brexit + bleiben) und „Brexit leave“ (Brexit + verlassen).

Natürlich nicht aus der Schweiz, sondern mit Standort Großbritannien. Denn dort wohnen die Stimmberechtigten in der Brexit-Sache.

Auf die Prognostiker vom Staatssendern oder von Bundesratsagenturen usw. ist selten Verlaß: Dante ließ die Wahrsager mit umgekehrt aufgewachsenem Kopf in die Hölle laufen. Sie mußten sich mit den Händen vorantasten.

Auf die Prognostiker vom Staatssendern oder von Bundesratsagenturen usw. ist selten Verlaß: Dante ließ die Wahrsager mit umgekehrt aufgewachsenem Kopf in die Hölle laufen. Sie mußten sich mit den Händen vorantasten.

„Brexit“ zusammen mit  „leave“ wurde hier eindeutig mehr gesucht als mit „remain“ (bleiben).

Google kann nicht nur Krankheiten vorhersagen. Etwa Grippewellen. (wenn die Suchhäufigkeit von Arzneimitteln gegen Grippe oder Erkältung steigt, beginnt so eine Welle). Sondern auch für andere Dinge nützlich sein. Etwa bei Abstimmungen.

Denn den Prognosen der von Interessengruppen oder vom Staatssendern bezahlten Prognostikern ist nicht nicht zu glauben. Selten nur liegen sie richtig. Und auch geben in Telefonumfragen nicht alle wahre Antworten.

Aber: Was jemand guhgelt, das zeigt das Wahre, was ihn wirklich bewegt und interessiert. Und das war hier nunmal häufiger „Brexit + leave“ als „Brexit + remain“.

Broker wie Goldman Sachs sind wegen Brexit-Gefahr im Aufruhr (Bildschirmfotoausriß)

Broker wie Goldman Sachs sind wegen Brexit-Gefahr im Aufruhr (Bildschirmfotoausriß)

Ohne eine Glaskugel auf dem Tisch haben zu müssen, konnte man somit davon ausgehen, daß die Abstimmung so ausgehen würde, wie sich im Moment abzeichnet.

Pro Brexit.

Übrigens berichteten die lahmen Medien im deutschsprachigen Europa lange noch, daß die EU-Befürworter gewinnen würden, als auf Google es längst anders nachzulesen war (siehe obiges Beispiel-Bildschirmfoto, davon hab ich eine Serie in der Nacht gemacht)

Interessant auch, wen der Brexit interessiert.

Besonders die Schweizer.

Durch den Brexit gewinnt natürlich die Efta enorm an Bedeutung und es zeigt auch, daß die EU nicht alternativlos ist, wie es Merkel sagen würde.

Interessant auch zu sehen, wen der Brexit interessiert. Natürlich die Engländer, dann die Iren und an 4. Stelle die Schweizer.

Interessant auch zu sehen, wen der Brexit interessiert. Natürlich die Engländer, dann die Iren und an 4. Stelle die Schweizer.

Dafür bekam sie ja den Preis „Unwort des Jahres“, weil sie nur so mit „alternativlos“ um sich warf. Es gibt eben im Leben immer Alternativen.

Ein freies Land zu sein oder in einer Bürokratie- und Bevormundungs-Zwangsjacke.

Vielsagend daher auch die Plakate vieler Brexit-Befürworter, auf denen stand „Gebt uns unser Land zurück!“

Es erinnert an Thatchers „Ich will mein Geld zurück“ (I want my money back). Als die eiserne Lady Englands ihre Handtasche auf den Tisch knallte und Geld zurückforderte von der schon damals exzessiv verschwenderischen EU.

Margret Thatcher, die die EWG-Mitgliedschaft ausdrücklich befürwortet hatte, nahm vermehrt EU-skeptische Positionen ein, als sich zeigte, daß führende kontinentaleuropäische Politiker darauf hinarbeiteten, eine zunehmend politische Union zu schaffen. Am 20. September 1988 hielt Thatcher in eine vielbeachtete Rede, in welcher sie sich für ein Europa von unabhängigen, souveränen Staaten aussprach. Und die Vorstellung eines europäischen Bundesstaats nach dem Muster der Vereinigte Staaten ablehnte. Sie kritisierte  deutlich die damalige mehr und mehr planwirtschaftlich anmutende EWG-Politik, insbesondere die gemeinsame Agrarpolitik als „schwerfällig, ineffizient und in krasser Weise kostspielig“ (“unwieldy, inefficient and grossly expensive”)“ und forderte entsprechende Reformen im marktwirtschaftlichen Sinne.

Nationalrat Reimann mit besten Verbindungen nach Großbritannien hatte übrigens noch kurz vor dem Brexit den Schwexit besiegeln lassen und gegen den Willen von Burkhalter und anderen Euro-Turbos durchgesetzt, daß die Schweiz das EU-Beitrittsgesuch nach nun 24 Jahren endlich zurückziehen muß.

Die Schweiz muß nun die Efta stärken. Hier wäre die goldene Stunde, Großbritannien einzubeziehen und das 4-Staaten-Bündnis als freie Alternative zur EU zu stärken.

Europäische Freihandelsvereinigung (Efta) anstatt Europäische Union (EU).

Remo Maßat

Laut dem deutschen Staatsfernsehen haben sich die bösen Buchmacher nun entlarvt.

Selbst nach mehrfachen Ansehen dürfte nicht klar-werden, welche Schuld sie trifft, was sie auf sich geladen haben sollen, daß sie sich entlarvt haben:

Brexit Tagesschau

 

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Merkel, Türkei-Visa-Freiheit und die Folgen für die Schweiz

Dr. Schlüer äußert sich zur Tatsache, daß Angela Merkel gerade mit dem umstrittenen türkischen Staatspräsidenten eine Visa-Freiheit für alle Türken vereinbaren will.

„Auch in die Schweiz könnten Türken damit visumsfrei einreisen – ohne daß sich unser Land zu dieser Maßnahme je auch nur hätte äußern können. Bezüglich Visums-Ordnung verlangt die EU von Bern «dynamische Rechtsanwendung», also automatische Übernahme aller EU-Beschlüsse.

Via bereits ausgehandeltem Rahmenvertrag soll die Schweiz schon bald bezüglich nahezu aller EU-Beschlüsse zur «dynamischen Rechtsanwendung», also zur automatischen Übernahme verpflichtet werden. Statt bilaterale Vertragspartnerin wäre sie dann nur noch rechtlose Befehlsempfängerin. Das wäre das Ende des bilateralen Wegs.“

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