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Monthly Archives:Januar 2016

Zuwanderung: „Volkswille spielt keine Rolle“

Selbst in der regierungsfreundlichen NZZ sind inzwischen die Fakten zus Zuwanderungsinitiative und die Gründe für die Durchsetzungsinitiative nachzulesen.

Erstaulich.

Daß der Journalistin nicht gekündigt wurde nach dem Bericht über das Bundesgericht:

http://www.nzz.ch/schweiz/zuwanderungsinitiative-und-freizuegigkeit-der-volkswille-spielt-keine-rolle-ld.4701?reduced=true

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 05.10.44

 

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Polen: Der Ton von Deutschland / EU wird aggressiver

Bildschirmfoto 2016-01-31 um 03.10.08Nicht nur gegenüber der Schweiz gebärden sich Deutschland und die EU (die wiederum Deutsch dominiert ist) zunehmend aggressiver.

In die Schweiz wollte Steinbrück einmarschieren (die „Kavallerie schicken“).

Und auch die Griechen, bei denen die Deutschen früher das beliebteste Volk waren, fühlen sich an unangenehme Zeiten erinnert.

Doch nicht nur für Schweizer oder Griechen wissen die Deutschen, was für sie gut ist. Sondern aktuell auch für die Polen.

In Polen wollen deutsche Politiker gegenwärtig am liebsten (wieder) einmarschieren, so scheint es.

Dabei dürfte sich eine breite Mehrheit in Deutschland aktuell eine vernüftige Regierung wie sie Polen hat, im eigenen Lande wünschen.

Das hindert die deutsche Regierung aber nicht, Mediengesetzgebung und anderes aggressiv zu kritisieren. Anstatt ersteinmal vor der eigenen Türe zu kehren und die massiven eigenen Probleme zu lösen.

Angela Merkel lädt als deutsche Bundeskanzlerin die ganze Welt ein und andere sollen dann die "Flüchtlinge" aufnehmen (Bildschirmschnappschuß: Google-Bildersuche)

Angela Merkel lädt als deutsche Bundeskanzlerin die ganze Welt ein und andere sollen dann die „Flüchtlinge“ aufnehmen (Bildschirmschnappschuß: Google-Bildersuche)

Im Gegenteil: Die deutsche Kanzlerin Merkel lädt die ganze Welt in das deutsche Sozialsystem ein und verursacht wahre Völkerwanderungen mit ihren Einladungen. Und nun, wo es zuviel wird, fordert man andere EU-Länder auf, die Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen.

Nur: Die Einladung haben diese Länder gar nicht ausgesprochen. Es wäre so, wie wenn ich 100 „Gäste“ aus der ganzen Welt in mein Haus einlade und sage, es gibt gratis Zahnbehandlung, gratis Essen, gratis Schlafen, gratis Alles.

Und dann merke, es geht nicht, ich kann sie nicht durchfüttern, viele sind zudem undankbar und sogar kriminell und aggressiv.

Und ich dann zu meinen Nachbarn sage: Hey, ihr habt jetzt meine Gäste aufzunehmen. Und meine Versprechungen zu erfüllen.

Genau das macht Merkel.

Die regierungstreue linke Süddeutsche Zeitung, läßt via Autor Stefan Ulrich verlauten: „Europa muß sich in Polen einmischen. Dies ist nicht nur ein Gebot der Geschichte, sondern eine souverän getroffene Entscheidung zum Wohle aller. „ (Bild rechts)

Hilter und Stalin planten die Auflösung Polens (Bild:Wikipedia)

Hilter und Stalin planten die Auflösung Polens (Bild:Wikipedia)

Also, wenn ich Pole wäre, würde das in Anbetracht der Geschichte des Landes Polen (mehrfache Teilung, deutscher Einmarsch zuletzt 1939) mulmige Gefühle auslösen.

Die Teilungen Polens werden übrigens in deutschen Schulen im Geschichtsunterricht nicht gelehrt. Sondern nur eine einseitig deutsche Sicht, die sich natürlich auf die Zeit des 3. Reichs konzentriert. Die Vorgeschichte jedoch lernt man in deutschen Schulen als Schüler nicht:

Schon vor dem 2. Weltkrieg planten Hitler und Stalin die Auflösung Polens im Nichtangriffspakt und im Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag, Zitat Wikipedia:

„Nach dem deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt und dem Einmarsch deutscher Wehrmachts- und sowjetischer Truppen wurde Polen erneut von seinen Nachbarn besetzt, was auch als „vierte Teilung Polens“ bezeichnet wird. Teile Polens wurden von Deutschland und der Sowjetunion annektiert.“

Karte vom 28. September 1939 mit den Unterschriften von Stalin und Ribbentrop. Die kleineren Unterschriften Stalins bezeichnen abgestimmte kleinere Veränderungen der Linie.

Karte vom 28. September 1939 mit den Unterschriften von Stalin und Ribbentrop. Die kleineren Unterschriften Stalins bezeichnen abgestimmte kleinere Veränderungen der Linie.

Doch auch schon davor gab es immer wieder Versuche, Polen zu zerschlagen und aufzulösen, was zeitweise sogar gelang. Zitat Wikipedia:

„Die Nachbarmächte Rußland, Preußen und Österreich teilten den Unionsstaat schrittweise unter sich auf, sodaß auf der Karte Europas bis zum Ende des Ersten Weltkriegs 1918 für über 120 Jahre kein eigenständiger polnischer Staat mehr existierte.“

Insofern erstaunt die Arroganz und Geschichtsblindheit Deutschlands bzw. der gegenwärtigen Regierung, wie sie sich jetzt direkt und auch via Umweg über die EU in Polen einmischt.

Auch, wenn die neuen Gesetzgebungen in Polen dazu führen, daß das Auswärtige Amt in Deutschland Reisewarnungen für Grünenpolitiker herausgeben muß.

Cohn-Bendit, Renate Künast, Volker Beck, Jürgen Trittin und Kosorten mag das nicht gefallen, doch:

Es ist Sache der Polen, wenn sie die individuellen Grundrechte von Kindern – anders als in Deutschland – höher werten als die Grundrechte von pädophilen Sexualstraftätern.

Auch, wenn es nicht allen gefällt: Es ist Sache des souveränen Landes Polen, Kinderrechte höher zu gewichten als die Menschenrechte von Pädophilen (Bildschirmfoto: Googel-Bildersuche)

Auch, wenn es nicht allen gefällt: Es ist Sache des souveränen Landes Polen, Kinderrechte höher zu gewichten als die Menschenrechte von Pädophilen (Bildschirmfoto: Googel-Bildersuche)

Denn Polen ist ein souveräner Staat.

Das mit dem Hitler-Stalin-Pakt hat ja bekanntermaßen nicht geklappt. Und sollte auch von Angela Merkel, Siegmar Gabriel und Co. akzeptiert werden.

Die Attacken und verbalen Ausfälle aus Deutschland führen somit aktuell auch zu sarkastischen Kommentaren in polnischen Medien.

So schreibt Piotr Cywiński:

Bildschirmfotoausriß Autoreninformation: http://wpolityce.pl/autorzy/497-piotr-cywinski-2

Bildschirmfotoausriß Autoreninformation: http://wpolityce.pl/autorzy/497-piotr-cywinski-2

Die Deutschen lieben Polen! Sie lieben uns so sehr, dass es praktisch keinen Tag gibt, an welchem ihre Medien nicht das Thema unseres Landes ansprechen. Mit großer Sorge, natürlich: wie es uns ergeht, welche Gefahren auf uns lauern, was und wen wir meiden sollten, und wem die Macht weggenommen und anvertraut werden sollte. Weil wir, leider, Fehler begehen, die uns ins Verderben bringen könnten, eigentlich bereits führen, weshalb das uns liebende Deutschland nicht schweigen kann…

Ich werde keine Beispiele für diese „Besorgnis“ zitieren, dies wird jeden Tag von der „Gazeta Wyborcza“ oder dem Fernsehsender TVN24 erledigt, in dem z.B. während eines kürzlich ausgestrahlten Gesprächs mit Ministerpräsidentin Beata Szydlo auf die Besorgnis des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ der Bezug genommen wurde, das sich wiederum mit der Besorgnis der Bundeskanzlerin Angela Merkel beschäftigte, in welche Richtung unser Land schreite. Und es sei angeblich

schlecht. Der Neonazismus verbreite sich bei uns, ebenso wie Feindseligkeit gegenüber Fremden, die Verfassung werde verletzt, die Demokratie und der Zusammenhalt der EU seien bedroht, was auch den deutschen Leiter des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, besorgt.

Selbstverständlich, die Deutschen wissen am besten, was gut für uns ist und was nicht… Das Schlechte ist Recht und Gerechtigkeit (PIS), das Gute – alle Gegner der Partei. Deshalb unterstützen sie das Komitee zur Verteidigung der Demokratie, eine deutsche KOD-Mutation, das am vergangenen Wochenende vor der polnischen Botschaft in Berlin mit dem Slogan manifestierte: „Wir fordern die Verkürzung der Amtszeit von diesem Sejm“…

Aktuell dürfen die Polen deutsche Aggro-Rhetorik spüren. Auch die Schweiz spürt seit vielen Jahren den zunehmend aggressiven Ton.

Aktuell dürfen die Polen deutsche Aggro-Rhetorik spüren. Auch die Schweiz spürt seit vielen Jahren den zunehmend aggressiven Ton.

„Diesem“, das heißt, demjenigen von PiS. Ich muss hier zugestehen, daß mich die multimediale Desinformationskampagne in Deutschland erstaunt, die Arroganz, die übrigens in der deutschen Sprache ihre eigene Bedeutung hat: „Besserwisserei“ – die Tendenz, andere zu belehren, was auch über die Grenzen Deutschlands bekannt ist. Umso erstaunlicher ist, dass es sich um eine offenkundige Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes handelt.

Ganzer Artikel

Auch die Griechen durften das Duo EU / Deutschland bereits kennenlernen:

"Deutsche Machtpolitik bedroht Europa" (Bildschirmfoto: Tagi zum Verhältnis Griechenland und EU / Deutschland)

„Deutsche Machtpolitik bedroht Europa“ (Bildschirmfoto: Tagi zum Verhältnis Griechenland und EU / Deutschland)

 

 

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#Maischberger: Jeglichen journalistischen Anspruch verloren

Bildschirmfoto 2016-01-28 um 17.37.29Roger Köppel und Frauke Petry waren bei Maischberger mit dem von Martin Walser abstammenden Spiegel-Erben und Linksaußen-Agitator (angeblichem „Journalisten“ – seine Selbstbezeichnung bzw. so stellt ihn das Staatsfernsehen vor) Jakob Augstein und Hans-Olaf Henkel (Splitterpartei Alfa)

Daß Henkel nur eingeladen wurde, weil er so schön gegen die AfD agitiert, ist klar, denn Alfa, seine Partei, hat nach allen Umfragen null Bedeutung bzw. kommt in Umfragen gar nicht mehr vor.

Und daß Staatsfernsehen-Tante Sandra Maischberger jeglichen journalistischen Anspruch schon lange aufgegeben hat, ist selbst dem Wohlwollensten spätestens

nicht mal die regierungsfreundliche FAZ ließ ein einziges gutes Haar an der Maischberger-Sendung mit Stegner, Köppel, Augstein, Henkel und dem Umfragemenschen von einer Umfrageagentur (Bildschirmfotoausriß: FAZ)

nicht mal die regierungsfreundliche FAZ ließ ein einziges gutes Haar an der Maischberger-Sendung mit Stegner, Köppel, Augstein, Henkel und dem Umfragemenschen von einer Umfrageagentur (Bildschirmfotoausriß: FAZ)

hier klargeworden: Als sie dem höchstumstrittenen Carsten Maschmeyer (Gründer der Strukturvertriebs AWD) quasi in den Hintern gekrochen ist und sich für großangelegte Werbung seines neuen Buches bereitwillig journalistisch „prostituierte“.

Der links-orientierte und regierungsfreundliche deutsche Spiegel schrieb damals dazu: Kritiker des sonst oft so kamerascheuen Finanzjongleurs mußten leider draußen bleiben – genauso wie jeglicher journalistischer Anspruch.

Siehe hierzu auch Bild rechts (Quelle: Der Spiegel, Großansicht: Bild einfach anklicken)

Doch zurück zur aktuellen Sendung. Sie ist so unerträglich, daß man als Mensch mit gesundem Verstand sie eigentlich kaum zu-ende-sehen kann.

Maischberger läßt Frauke Petry nicht ein einziges mal ausreden, genausowenig Köppel. Und die Moderatorin moderiert nicht, sondern ergreift aggressiv und bösartig grinsend Partei für Augstein, Henkel und Stegner.

Und daß wenige Sekunden, nachdem Augstein einen schön vorbereiteten Zettel aus der Tasche zieht, der Inhalt des Zettels schreckhaft plötzlich auf einer Videowand erscheint, zeigt selbst dem naivsten Fernseh-Zuschauer, daß sich dort offenbar zwei abgesprochen haben und es offenbar ein Mißverständnis gab.

Die Steilvorlage war besprochen, aber irgendwie muß Augstein mißverstanden haben, was wohl vereinbart war: Daß er es nur ansprechen sollte und es dann eingeblendet werden sollte und nicht selbst einen Zettel vorbereiten sollte. Wie peinlich!

Diese plumpe Absprache zum Fertigmachen erinnert an diese unwürdige und entlarvende Sendung mit Johannes B. Kerner ud Eva Herman.

Es erübrigt sich, dazu mehr zu schreiben. Wer den Häschtäg („hashtag“) #Maischberger eingibt bei Twitter, dem ergibt sich ein eindeutiges Bild.

Einige Auszüge zum Twitter-Gau der deutschen Staatsfernsehen-Tante Maischberger:

Bildschirmfoto 2016-01-28 um 17.06.46 Bildschirmfoto 2016-01-28 um 17.05.18 Bildschirmfoto 2016-01-28 um 17.04.43 Bildschirmfoto 2016-01-28 um 17.04.22 Bildschirmfoto 2016-01-28 um 17.07.20 Bildschirmfoto 2016-01-28 um 17.07.48 Bildschirmfoto 2016-01-28 um 17.08.09

 

 

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